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Nr. 7 / 2019

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dadurch lassen sich

dadurch lassen sich passgenaue Kopien anfertigen. Auch Operationen mit der Unterstützung von Robotern werden schon ausgeführt. Spezialisierte Chirurgen können dank Digitaltechnik eine komplizierte Operation, die in einem Spital auf einem anderen Kontinent ausgeführt wird, fachlich begleiten. Modernste Therapie- und Trainingsmethoden Computerbasierte Trainingsprogramme helfen Schlaganfallpatienten wirkungsvoll bei der Rehabilitation. Bisher eintönige Wiederholungen von Bewegungen der erkrankten Gliedmassen werden zum unterhaltsamen Geschicklichkeitsspiel am Bildschirm. Die Chips verbessern auch die Funktionalität von Hörgeräten. Andere Anwendungen stärken bei Schizophrenie-Kranken via Trainingsprogramme einzelne Hirnzentren; in der Folge werden sie weniger von Symptomen gequält, ihre Lebensqualität steigt. Menschen mit Höhenangst oder anderen Panikattacken können mit Simulationsprogrammen unter Begleitung einer Therapeutin üben, entsprechende Situationen angstfreier durchzustehen. Und auch Depressionskranke trainieren mit digitaler Hilfe ihre negativen Gedankenmuster in positivere um. Da speziell in ländlichen Gebieten ein Mangel an Psychotherapieplätzen besteht, kann Hilfe übers Internet viel psychisches Leiden lindern. Digital wird alltäglich Für Menschen, die alters- oder krankheitsbedingt wenig mobil sind, lässt sich vieles im Haushalt mit dem Antippen des entsprechenden Symbols auf dem Tabletcomputer vom Sessel oder Bett aus erledigen: Heizung regulieren, Rollläden öffnen oder schliessen, Kaffeemaschine ein- und ausschalten, Licht in einzelnen Räumen anknipsen, Hilfe holen. Auf diese Weise können betagte Menschen länger in ihren eigenen vier Wänden leben. Und auch für Menschen mit eingeschränkten Sinnesfunktionen können spezialisierte Programme das Leben erleichtern, nachfolgend einige Beispiele: Manche Smartphone-Apps sind als sprechende Strassenkarten konstruiert, mit ihnen können Sehbehinderte eine gesuchte Adresse leichter anpeilen. Im Weiteren lassen sich auch barrierefreie Gaststätten, Kinos, Theater sowie Toiletten per App finden. Eine andere App liest Seheingeschränkten abfotografierte Texte vor. Im Kino liefert eine App Gehörlosen die Untertitel zu den Szenen auf der Leinwand. Weitere Apps setzen gesprochene Sprache simultan in Schrift oder in Gebärdensprache um. Für die Benützung des ÖVs genügt mancherorts ein Smartphone. Spezialisierte Kurse helfen Doch auch diese Medaille hat eine Kehrseite: Die unendlich vielen Möglichkeiten, welche die digitalen Medien bereits jetzt bieten, können überfordern. Für ältere Menschen sind diese durch die Digitalisierung ausgelösten Veränderungen zum Teil sehr irritierend. Sie verlangen ihnen eine Umgewöhnung und eine veränderte Denkweise ab; denn sie sind nicht von Kindesbeinen an mit der digitalen Welt vertraut. Der Wandel des Alltags beunruhigt viele: Wird es beispielsweise in Zukunft noch gedruckte Zeitungen geben oder muss man sich ans Lesen am Bildschirm gewöhnen? Sitzen in einigen Jahren keine Kassiererinnen mehr im Grossverteiler an der Kasse? Muss man selber sehen, wie man die Einkäufe mit dem Lesegerät abrechnet? Für junge Menschen stellen sich derartige Fragen kaum, sie können sich einen Alltag ohne Smartphone, Suchmaschinen und Online-Buchungen kaum vorstellen. Sie haben nie etwas anderes erlebt. Ein Teil der Seniorinnen und Senioren findet sich im digitalen Wandel bereits gut zurecht. Sie nutzen auf dem Smartphone verschiedene Apps, bearbeiten Fotos digital und kommunizieren per WhatsApp mit Familienangehörigen. Für einen anderen Teil sind dies alles Fremdwörter. Manche waren noch nie im Internet. Für sie verändert sich der Alltag in einer irritierenden und beängstigenden Weise. Leicht kann so das Gefühl des Ausgeschlossenseins entstehen. Zum Glück bieten Volkshochschulen sowie Organisationen wie Pro Senectute auf ältere Menschen zugeschnittene Kurse an, in denen sie den Umgang mit den neuen Geräten sorgfältig erlernen und üben können; damit sie den Anschluss an die neue Zeit und den gesellschaftlichen Wandel nicht verlieren. Adrian Zeller verfügt über eine mehrjährige Praxis erfahrung im Gesund heitswesen. Seit 1995 ist er journalis tisch und publizistisch tätig. Kennenlern-Aktion haarsystem.ch Seit über 25 Jahren sind wir als Kompetenzzentrum für Haare bestens bekannt. Wir beraten und begleiten Herren jeden Alters (sehr oft schon junge Männer ab 20 Jahren), die auf volles, schönes Haar und einen jugendlich-vitalen Look nicht verzichten möchten. Natürlich soll und wird dabei niemand Ihr kleines Geheimnis des Zweithaars erkennen. Dafür verwenden wir nur erstklassige Produkte, die grösstmögliche 28 Schweizer Hausapotheke 7-2019 Natürlichkeit und maximale Tragesicherheit garantieren. 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Haube auf der Niere Die Nebennieren sind ein wenig beachtetes Organ und nur selten wird über ihre Gesundheit geschrieben. Das ist nicht verwunderlich; denn sie sind winzig klein. Und trotzdem sind sie von grosser Bedeutung. Die Miniorgane liegen direkt oberhalb der Nieren. Deshalb heissen sie auf lateinisch Glandula suprarenalis. Übersetzt heisst das die Drüse oberhalb der Nieren. Sie wurden erst im 16. Jahrhundert von einem päpstlichen Leibarzt entdeckt, und er hielt sie für völlig unbedeutend. Aus diesem Grund erhielt die paarige Hormondrüse nicht einmal einen eigenständigen Namen und wurde, wegen ihrer Lage im Körper, einfach zur Niere mitgezählt. Erst zweihundert Jahre später merkten die Ärzte, dass es sich um ein eigenständiges Organ handelt, das lebenswichtige Funktionen erfüllt. Die Nebennieren wiegen nur wenige Gramm und sind nicht grösser als vier Zentimeter. Trotz ihrer Kleinheit sind sie komplex in Funktion und Aufbau. Sie bestehen aus einer Rinde und dem Mark. Die rechte Nebenniere sieht aus wie ein Dreieck, die linke wie ein Halbmond. Dieses winzige Organ ist ein chemisches Wunderwerk. In diesen Drüsen werden nämlich gegen fünfzig verschiedene Substanzen gebildet, die für unsere Gesundheit alle unentbehrlich sind. Arbeiten die kleinen Drüsen nicht richtig, entsteht ein komplexes Krankheitsbild. Müde oder hyperaktiv Wer sich oft müde und energielos fühlt, klagt meist über zu viel Arbeit, zu wenig Freizeit und viel Stress. Müdigkeit kann aber auch körperliche Ursachen haben. Arbeiten nämlich die winzigen Nebennieren nicht ausreichend, ist die Erschöpfung eines der ersten spürbaren Symptome. Verursacht wird die anhaltende Kraftlosigkeit durch einen zu niedrigen Hormonspiegel im Blut. Im Mark der Nebenniere, die ein Teil des vegetativen Nervensystems ist, werden Adrenalin und Noradrenalin gebildet. Adrenalin hilft uns in einem Notfall, Energiereserven locker zu machen. Werden wir bedroht, haben wir Angst oder erschrecken wir, so benötigen wir einen gewaltigen Energieschub, um blitzschnell reagieren zu können. Dank dem Hormon Adrenalin wird Fett schnell in frei verfügbare Energie umgewandelt. Diese benötigen wir für die Flucht oder den bevorstehenden Kampf. Für die Abwehr einer Bedrohung genügend Energie zu haben, ist lebenswichtig. Wir sind zwar heute, mindestens in unseren friedlichen Breitengraden, selten vom Tode bedroht; doch der Körper macht da keine Unterschiede und jeder starke Stressauslöser ist Bedrohung genug. Auch emotionaler und psychischer Stress müssen abge- Schweizer Hausapotheke 7-2019 29

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