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Nr. 7 Oktober/November 2017

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Beschwingt durch den Herbst

Wie lassen sich Burnout

Wie lassen sich Burnout und Eisenmangel auseinanderhalten? Die Ärztinnen und Ärzte sind oft mit Patienten konfrontiert, die sich über Müdigkeit, eine deprimierte Stimmung oder Energiemangel beklagen. Die Ursachen sind jedoch oft schwierig zu erkennen. Hier geht es darum herauszufinden, worauf diese unspezifischen Symptome zurückgehen, um zu einer korrekten Diagnose zu gelangen. Dazu gehören insbesondere Burnout, Depression, Erschöpfungszustände sowie Eisen mangel. Laut Frau Dr. Cécile Besson Duvanel, MD-Ph.D, Fachärztin allgemeine und innere Medizin aus Montreux, «können die Symptome chronischer Müdigkeit, depressiver Gemütszustände, von Konzentrationsmangel, Schlafstörungen oder wiederkehrenden Kopfschmerzen differenzialdiagnostisch mit Burnout und/oder Erschöpfungszustand, Depression, Eisenmangelin in Verbindung gebracht werden. Am häufigsten handelt es sich dabei bestimmt um Eisenmangel. Mehr als 15 Prozent der Bevölkerung in Industrieländern ist davon betroffen.» In der Schweiz sind laut einer Hochrechnung des SECO 1,1 Millionen Arbeitskräfte von Gesundheitsproblemen im Zusammenhang mit ihrer Arbeit betroffen. Burnout zeichnet sich durch einen emotionalen Erschöpfungszustand, Entpersonalisierung und schwindende Erfüllung bei Personen aus, die sich im Arbeitsprozess für andere engagieren, und wird auch so definiert. Erfährt Burnout eine stiefmütterliche Behandlung? Die vielen Erfahrungsberichte von Menschen, die in den letzten Jahren darunter litten, zeigen jedenfalls auf, dass es sich um ein reales Problem in der Arbeitswelt handelt, besonders bei jenen, die sich stark mit ihrer Arbeit identifizieren. Chronische Müdigkeit äussert sich in Antriebslosigkeit, «Erschöpfung» der emotionalen Ressourcen und nervlicher Überlastung. Sie kann Menschen jeden Alters und aller gesellschaftlichen Schichten treffen. Laut der Schweizerischen Gesundheitsbefragung erleiden jährlich 5,2 Prozent der Schweizer Bevölkerung eine schwere Depression. Drei Hauptkriterien liegen einer Depression zugrunde: Traurigkeit, die Unfähigkeit, Freude zu empfinden sowie eine starke Ermüdbarkeit. Im Gegensatz zur deprimierten Stimmung, einem vorübergehenden oder saisonbedingten Zustand, beeinflussen Depression und Burnout das gesellschaftliche und familiäre Leben der daran leidenden Person. Wichtig bei beiden Diagnosen sind medizinische Betreuung und angemessene Behandlung. Diese kann nur aufgrund einer detaillierten Anamnese, des klinischen Status und vertiefter Laboruntersuchungen erfolgen. Eisenmangel wird mit Laboranalysen zur Bestimmung des Eisen- und Ferritinwerts nachgewiesen. Ferritin bezeichnet einen Proteinkomplex, der Eisen im Körper zu speichern vermag. Mit dem Ferritinwert lassen sich zum einen die Eisenreserven abschätzen und Eisenmangel frühzeitig als solchen erkennen, zum anderen die nach einer Eisensupplementierung wiederansteigenden Reserven messen. «Eisenmangel» geht ebenfalls mit Symptomen wie Ermüdung, deprimierte Stimmung oder Konzentrationsmangel einher, aber auch mit weiteren Symptomen wie Haarausfall, brüchige Nägel, Restless-Legs-Syndrom oder erhöhte Anfälligkeit für Infektionen. Sein Einfluss auf die Lebensqualität der Patienten ist denn auch leicht verständlich», hält Frau Dr. Besson Duvanel fest. «Eisenmangel lässt sich auf verschiedenen Ebenen behandeln: Anpassen der Ernährung (oft wenig effizient), Eisentabletten (wobei die Aufnahme auf 5 bis 30 Prozent beschränkt ist) sowie Eiseninfusion, die bis heute rascheste und effizienteste Behandlungsform bei schwerem Mangel. Der Therapieplan richtet sich nach den Risikofaktoren bei Eisenmangel: erhöhter Blutverlust (starke Monatsblutungen, Blutungen im Magen-Darm-Trakt), reduzierte Eisenzufuhr, Eisenaufnahmestörung im Darm infolge Glutenintoleranz oder Zöliakie, Magenentzündungen oder allenfalls erhöhter Bedarf bei Schwangerschaft oder im Wachstum.» 14 Schweizer Hausapotheke 7-2017

Neue Behandlung alltäglicher Wunden Was wünschen Sie sich bei Wunden aller Art (Schnittverletzungen, Verbrennungen, Schürfwunden usw.)? Dass sie nicht mehr bluten, dass der Schmerz rasch abklingt, dass sie sich nicht infizieren und natürlich dass sie verheilen. Haben Sie heute ein einzelnes Produkt, das dies alles erfüllt? Die zurzeit verfügbaren Produkte zur Wundbehandlung sollen heilend wirken, sind aber als Komfortprodukte nur für trockene, leicht geschädigte Haut geeignet und nicht auf richtig verletzter Haut anzuwenden. Es ist schwierig, den für eine Wunde passenden heilenden Inhaltsstoff zu ermitteln, aber klar ist, welche Inhaltsstoffe und Anwendungsformen ungeeignet sind: Salben, Cremen und Puder mit Stoffen, die sich störend auf die Wunde auswirken (Desinfektionsmittel, Allergene, toxische Konservierungsmittel). Wussten Sie, dass man eine Creme oder fettige Salbe nicht direkt auf eine Wunde auftragen sollte, weil sonst die Gefahr der Mazeration besteht? Allgemein anerkannt ist hingegen, dass eine Wunde zur Heilung ein feuchtes Milieu benötigt. Welches optimale Produkt eignet sich zur Behandlung einer Wunde? Ein wässriges Gel (Hydrogel) ist offenbar die beste Anwendungsform zur Behandlung einer Wunde. Das sterile Kito-Kit ® Gel wurde entwickelt, um ab der ersten Anwendung den Schmerz wirksam und sofort zu lindern, die Blutung zu stoppen, den Wundheilungsprozess zu beschleunigen und das Risiko einer Infektion einzuschränken. Kito-Kit enthält keine die Wundheilung störenden Stoffe (Desinfektionsmittel, Allergene, Konservierungsmittel) und ist einfach anzuwenden. Kito-Kit wird Ihr bester Verbündeter bei allen alltäglichen Wunden wie Schnittverletzungen, Verbrennungen und Schürfwunden. Erhältlich in Apotheken und Drogerien. Registrieren Sie sich, um die Kito-Kit Informationsbroschüre zu erhalten. Name/Vorname Strasse/Nr. PLZ/Ort E-Mail Geburtsjahr Meine Art von Wunden Senden Sie den Talon an: Schweizer Hausapotheke, «Kito-Kit» Könizstrasse 25, 3008 Bern/Bestellung per E-Mail: service@schweizerhausapotheke.ch (Betreff: Kito-Kit ® )7/17 Schweizer Hausapotheke 7-2017 15

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