Aufrufe
vor 6 Monaten

Nr. 8 Dezember/Januar 2017

  • Text
  • Schweizer
  • Menschen
  • Hausapotheke
  • Royale
  • Zeit
  • Pilates
  • Behandlung
  • Arthrose
  • Vitamin
  • Wirkung
Seelenhunger | Immunsystem | Pilates

Gesundheit in Blogform

Gesundheit in Blogform Was der Bauer nicht kennt ... Kinder lieben Süsses über alles. Und gesundheitsbewusste Eltern haben mit dieser süssen Angewohnheit mitunter ihre liebe Mühe. Zumindest bei mir ist das so. Daher stach mir, dem Süssen ebenfalls nicht abgeneigt, das Buch in der Auslage der Buchhandlung sofort ins Auge: Über der köstlich aussehenden Torte auf dem Einband prangte in grossen Lettern «Clean Baking – natürlich backen». Der Text auf der Buchrückseite versprach gesunden, leckeren Genuss ganz ohne Weissmehl, Industriezucker und künstliche Zusatzstoffe. Die Lieben zu Hause mit feinen Leckereien und einem wohlmeinenden «greif zu!» auf den Lippen verwöhnen, statt dauernd tadelnd und Augen verdrehend beim Zuckerkonsum zu intervenieren? Das Druckwerk wanderte schliesslich, begleitet von Euphorie und Mutterliebe, erst in den Einkaufskorb und dann, zusammen mit vielen gesunden und mir bislang unbekannten Zutaten aus dem Reformhaus wie Buchweizen- und Mandelmehl, Reissirup und Weinsteinbackpulver, in meine Küche. Der erste Versuch – ich muss es offen gestehen – war ein Reinfall. Im Nachhinein betrachtet war der Kuchen ohne Ei, ohne Butter und ohne irgendwelchen Zucker, dafür mit Bananen und Apfelmus vielleicht gar gewagt. Aber das Foto sah nun einmal sehr verführerisch aus! Das tat das fertige Backwerk zwar auch, nur waren Geschmack und Konsistenz eine – nun, nennen wir es eine Überforderung für den Gaumen. Auch für meinen, obwohl ich den eigentlich als ziemlich aufgeschlossen bezeichnen würde. Kein Grund, den Kopf in den Zucker – äh, Sand zu stecken, dachte ich, und machte mich mit neuem Elan an die Haferflockenkekse, die sich den vertrauten Eiern, der Butter und dem Zucker (in Form von Rohrohrzucker) nicht verweigerten. So reichte ich die etwas blassen Häufchen zum Nachtisch. «DAS soll das Dessert sein?», polterte der Älteste verdriesslich und machte sich in der Küche wie ein Zuckerjunkie auf Entzug auf die Suche nach einer vertrauten Nascherei. Diese habe ich vorausschauend weggepackt. Man muss sich ja nicht noch selber Steine in Form von anderweitigen Versuchungen in den Weg legen! Auch die Mittlere verzog das Gesicht – ganz nach dem Motto: Was der Bauer nicht kennt ... Nur der Kleine biss ganz gegen sein Naturell und möglicherweise mangels Alternativen herzhaft hinein und befand sie als derart lecker, dass er irgendwann – gesund hin oder her – in seinem Konsum gebremst werden musste. Dies wiederum veranlasste seine Schwester dazu, doch auch mal an einem Eckchen zu knabbern. Offenbar meldeten die Geschmacksknospen ein «in Ordnung!» zurück; denn nun bediente sie sich ebenfalls tüchtig vom Guetzliteller. Nur der Älteste blieb standhaft bei seiner Überzeugung, so was könne doch unmöglich als Nachspeise durchgehen. Das nächste Projekt sind die Brownies. Damit kriege ich ihn. Bestimmt. Denn Schokolade zieht immer! Karin Küffer 46 Schweizer Hausapotheke 8-2017

Homöopathie für Kinder Bei der alternativmedizinischen Behandlungsmethode Homöopathie geht es vor allem darum, die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren. Erfahrungsgemäss sprechen Kinder besonders schnell darauf an. Die Palette homöopathischer Kindermittel umfasst heute weit mehr als das bekannte Arnika. In der Homöopathie steht stets das allgemeine Wohlbefinden des Patienten im Vordergrund. Homöopathische Arzneimittel werden aus Pflanzen, Mineralien oder tierischen Substanzen hergestellt und zu kugelförmigen Globuli oder Tröpfchen weiterverarbeitet. Es sind aber auch besonders kinderfreundliche Formen wie Cremes, Sirups oder Zäpfli erhältlich. Die Dosierung der Wirkstoffe ist grundsätzlich sehr gering. Der deutsche Arzt Samuel Hahnemann, vor über 200 Jahren der Begründer der Homöopathie, un­ terschied dabei niedrige, mittlere und hohe Potenzen. Während bei der Selbstmedikation niedrige und mittlere Potenzen zum Einsatz kommen, erfordern die sogenannten Hochpotenzen eine genaue Abklärung durch eine Fachperson. Unabhängig von der Potenzierung gilt bei jeder Anwendung der Grundsatz, dass das Mittel abgesetzt werden soll, sobald die Wirkung eintritt. Es soll erst dann wieder eingenommen werden, wenn sich der Zustand erneut verschlechtert oder über einen längeren Zeitraum nichts mehr geschieht. Arnika, Kamille, Eisenphosphat und Küchenschelle Arnika ist ein bewährtes Hausmittel. Es wirkt bei Verletzungen aller Art, stoppt Blutungen und lindert Schmerzen. Die Verabreichung von Arnika erfolgt meist ohne genauere Abklärung. Daneben gibt es weitere wertvolle Mittel, insbesondere für Kinder. Kamille ist ebenfalls sehr beliebt: Sei es bei Zahnbeschwerden, Bauchschmerzen, Schlafstörungen oder einfach nur bei Unzufriedenheit. Verhält sich das Kind gereizt, trotzig oder quengelig, wirkt Kamille beruhigend. Eisenphosphat ist bekannt durch das Schüssler Salz Nummer 3. Es wird empfohlen bei ersten Erkältungsanzeichen wie Frösteln, Müdigkeit und leicht erhöhter Temperatur. Zudem hilft es bei beginnenden Entzündungsprozessen – typisch etwa bei der Zahnung. Eine weitere für Homöopathie geeignete Pflanze ist die Küchenschelle. Wie bei der Kamille orientiert sich auch ihr Einsatz am Verhalten des Kindes: Sie hilft dann, wenn der Nachwuchs anhänglich oder weinerlich ist oder nach Trost und Aufmerksamkeit sucht. Weiter kann die Küchenschelle bei Schnupfen oder Husten mit gelbgrünem Schleim, leichter Augenreizung, Heimweh im Ferienlager oder Bauchschmerzen eingesetzt werden. Begleitet von Geborgenheit und beruhigenden Worten ist Homöopathie eine wunderbare Hilfe für Kinder. Fabienne Gigandet ist diplomierte Homöopathin Etui mit stabilem Gürtel-Clip – diskret und sicher stets dabei ! Das Bedürfnis nach Sicherheit und Schutz steigt stetig. Die Medien sind voll mit Meldungen von Raub, Körperver letzungen, Vergewaltigungen, etc. Grund genug – den bewährten und wirksamen PROTECT plus Pfefferspray auf sich zu tragen. Jeder kann in gefahrvolle Situationen geraten. Sei es auf dem Heimweg, im Parkhaus, auf einem Rastplatz, im Wald, an Bushaltestellen, zu Hause, beim Joggen, etc. Auch am helllichten Tag werden immer mehr Übergriffe registriert. Dank Sprühnebel ist Protect plus besonders einfach und zielsicher in der Anwendung! HS Production 6014 Luzern Tel. 041 280 01 03 Die beste Wahl ! PROTECT plus Mehr Sicherheit & Schutz – jederzeit und überall ! «PROTECT plus» – zuverlässig & bewährt ! • Wirkt sofort – hält Angreifer auf Distanz und setzt sie ausser Gefecht • Wirkungsvoller Schutz gegen Menschen und Tiere (aggressive Hunde) • Schafft Zeit, um für sich und andere Hilfe zu holen • Bis 10 Sprühstösse (wichtig ➔ kegelförmiger Sprühnebel!) • Reichweite ca. 3,5 m – Breitenwirkung ca. 1 m • Mit ergonomischem Auslöseknopf schnell einsatzbereit • PROTECT plus – beste Qualität und Technik – höchste Produktesicherheit • Klein und handlich – diskret immer dabei! (Auch mit dem praktischen Etui!) In Apotheken & Drogerien erhältlich! Pharmacode 2146771 Pfefferspray Pharmacode 5025312 Etui Schädlich beim Einatmen. Reizt Augen, Atmungsorgane und Haut. Bei Berührung mit Haut/Augen sofort mit Wasser spülen. Behälter ist unter Druck. Vor Temperaturen > 50°C schützen. Nicht gewaltsam öffnen. Nicht in Flammen sprühen. Von Kindern fernhalten. Schweizer Hausapotheke 8-2017 47

Unsere Magazine

Schweizer Hausapotheke

Nr. 3 April/Mai 2018
Nr. 2 März/April 2018
Nr. 1 Februar/März 2018
Nr. 8 Dezember/Januar 2017
Nr. 6 September/Oktober 2017
Beckenbodentraining
Ernährung im Alter
Gewinnen Sie einen Gatsby Elektromobil-Oldtimer im Wert von Fr. 4450.00

Teddy Zeit

Teddy Zeit 2018
Teddy Zeit 2017