Aufrufe
vor 9 Monaten

Teddy Zeit 2017

  • Text
  • Kinder
  • Eltern
  • Schweizer
  • Grosseltern
  • Hausapotheke
  • Teddyzeit
  • Kindern
  • Angst
  • Babys
  • Magnesium
Das Magazin für junge Familien. Von der Schwangerschaft bis zum Schuleintritt. Gesundheit, kindliche Entwicklung, Familie, Psychologie und Ernährung. Wertvolle Tipps zu Fragen von Pflege und Einsatz von Produkten, damit sich die Kleinsten auch wohl fühlen.

aufgrund der längeren

aufgrund der längeren Lebenserwartung mehr Zeit. Heute sind die Grosseltern nicht nur bei der Einschulung dabei, sondern sie feiern auch die Matura oder den Studienabschluss mit ihren erwachsenen Enkeln. Jedes dritte Kind im Alter bis zu drei Jahren verbringt mindestens einmal die Woche mehrere Stunden bei Oma oder Opa. Als Babysitter setzen sogar zwei Drittel der Eltern sporadisch ihre eigenen Väter und Mütter ein. Auch wenn die Enkel älter sind, ändert sich nicht viel an der Besuchsfrequenz: Rund ein Drittel der Teenager sieht ihre Grosseltern einmal pro Woche oder mehr, fast die Hälfte dagegen nur zwei- bis dreimal im Jahr. Trotzdem sind sich beide Seiten einig, und zwar zu über 90 Prozent, dass ihnen diese Beziehung wichtig ist. Auch entfernt wohnende Grosseltern werden somit von den Enkeln durchaus als bedeutsam erlebt. Geografische Nähe macht dies möglich: Anders als vielfach angenommen, wohnen die Generationen oft nicht weit voneinander entfernt: Knapp 40 Prozent aller Kinder bis 16 Jahre trennt höchstens eine Viertelstunde Fussweg vom nächsten Grosselternteil, weitere 35 Prozent der Grosseltern sind innerhalb einer Stunde erreichbar. 12 TeddyZeit 2017 schweizer hausapotheke Keine Lust aufs Kinderhüten Was aber passiert, wenn sich Omas und Opas nicht in die Rolle der Kinderbetreuung schubsen lassen wollen? Vielen Grosseltern fällt es schwer, nein zu sagen – auch wenn sie eigentlich andere Pläne haben oder sich überfordert fühlen. Sie haben Angst, dass ihre Kinder ihnen die Enkelkinder dann ganz vorenthalten. Oder dass sie sich Kritik von anderen (Super-)Grosseltern anhören müssen. Dazu kommt, dass mit zunehmender Lebenserwartung Grosseltern immer häufiger in ein «Generationensandwich» geraten. Sie betreuen neben den Enkelkindern auch noch die eigenen hochbetagten Eltern. «Wir leben bereits in einer Viergenerationengesellschaft», sagt der St. Galler Soziologe und Altersforscher Peter Gross. Das sei eine grosse Herausforderung, aber auch eine Chance für eine friedlichere Gesellschaft. Die verschiedenen Sichtweisen und Erfahrungen von Enkelkindern, Eltern, Grosseltern und Urgrosseltern würden sich vermengen – und aus der Vielfalt wachse Qualität. Umgekehrt fördere der intensive Kontakt, den heute viele Grosseltern mit ihren Enkelkindern und den eigenen Kindern haben, das gegenseitige Verständnis zwischen den Generationen. Zum Beispiel, wenn die Grosseltern miterleben, wie stark ihre Enkel in der Schule gefordert sind. Oder wenn die Enkelkinder miterleben, wie aus den fitten und aktiven Grosseltern nach und nach gebrechliche und verletzliche Menschen werden. Eine wichtige Erfahrung in der heutigen Leistungsgesellschaft, findet Monika Stocker, Mitbegründerin der Plattform «Grossmütter-Revolution», die sich um die Anliegen von Grossmüttern kümmert. «Enkel können anhand ihrer Grosseltern lernen, dass man müde, erschöpft und dennoch liebenswert sein kann.» In Absprache mit den Grosseltern Wenn das Kind erstmal da ist, gibt es viele Situationen, in denen der Wunsch nach Unterstützung durch Oma und Opa gross ist. Viele junge Paare sind der Ansicht, dass es selbstverständlich ist, die Eltern einzuspannen, wie es gerade gut passt. Doch Grosseltern wollen vielleicht nicht immer «Ersatzeltern» spielen – schon gar nicht, wenn das stillschweigend erwartet wird. Ob, wann und wie lange die Grosseltern aufpassen, sollte im Detail abgesprochen werden. Man darf nicht die Erwartung haben, dass Oma und Opa automatisch alles mitmachen und ihre eigenen Pläne verwerfen. Junge Eltern sollten deshalb zuerst mal nachfragen und keine Forderungen stellen, sondern um Unterstützung bitten. Eine Absage gilt es zu akzeptieren. Allerdings sollten die Eltern nachfragen, warum die Grosseltern nicht wollen. Vielleicht fühlen sich die Grosseltern mit dem Kind einfach nur überfordert und wollen nichts falsch machen. In einem klärenden Gespräch kann dann das Problem höchstwahrscheinlich aus der Welt geschafft werden. In Notfallsituationen springen die Grosseltern in der Regel gerne ein. Wer aber glaubt, dass diese Rettung immer funktioniert, irrt. Die Betreuung der Enkelkinder sollte nicht zum unausgesprochenen Dauerzustand werden. Wenn das zweijährige Kind halbtags bei Oma und Opa bleibt, müssen die Grosseltern im Vorfeld ausdrücklich ihr Einverständnis dazu geben. Sonst wird es ihnen eines Tages vielleicht zu viel und es drohen Konflikte. Viele Grosseltern haben Mühe, ihre eigenen Vorstellungen mitzuteilen: Das passiert oft aus Schuldgefühlen, beispielsweise möchten sie mit den Enkelkindern das nachholen, was sie bei den eigenen Kindern vielleicht verpasst haben. Grosseltern, die für die Betreuung der Enkelkinder oft angefragt werden, sollten oder müssen klare Regeln aufstellen, raten Fachleute übereinstimmend. Dabei spiele das eigene Ruhebedürfnis genauso eine Rolle wie der Wunsch nach eigenen Hobbys und Interessen. Der Einsatz der Grosseltern wird häufig nicht ausreichend geschätzt und gewürdigt, im Gegenteil, manchmal wird die Unterstützung sogar als Selbstverständlichkeit betrachtet oder regelrecht eingefordert. Ein Problem entsteht auch dann, wenn mehrere Kinder gerne (noch) mehr Unterstützung hätten und wenn dann mit Argusaugen beobachtet wird, ob die Grosseltern den Enkelkindern mehr Zeit oder andere Formen der Zuwendung bieten. Doch gilt es zu betonen, dass die meisten Grosseltern wirklich gerne für ihre Enkel da sind und es für viele ein grosses Glück bedeutet, diese heranwachsen zu sehen. Doch sie wollen nicht jederzeit zur Verfügung stehen, sondern ihre Unabhängigkeit bewahren. Wenn sie regelmässig die Enkelkinder betreuen, dann erwarten sie für ihre Leistungen ab und zu Anerkennung und Wertschätzung von den Eltern. Ein grosser Blumenstrauss oder mal eine Einladung für einen Restaurantbesuch drückt die Wertschätzung für die geleisteten Dienste aus. Elisabeth Bürkler

homedi-kind ® – eine besondere Aromapflege Was tun, wenn unsere Kleinen husten und verschnupft sind? Dr. med. Ursula Keller Fachärztin FMH für Kinderund Jugendmedizin Brüöl 2, 6430 Schwyz Frau Dr. Keller, wie oft suchen Eltern mit ihren Kindern Ihren Rat bei Erkältungen? In den kälteren Herbst- und Wintermonaten suchen die Eltern mit ihren kranken Kindern, welche an Schnupfen und Husten und deren Folgeerscheinungen leiden, sehr oft unsere Praxis auf. Zu dieser Zeit besteht fast jede 2. Konsultation aus diesen Gründen. Was empfehlen Sie Eltern gerne bei einem Schnupfen und Husten ergänzend? Sehr wichtig bei Erkältungskrankheiten ist es, auf eine gute Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen und insbesondere im Schlafraum zu achten. Diese Erkältungskrankheiten treten vor allem während der Heizperiode auf, da die Schleimhäute in den (sehr oft zu stark) geheizten Räumen austrocknen und damit viel empfindlicher auf die in dieser Jahreszeit häufig auftretenden Viren reagieren. Wenn man nun auf eine gute Feuchtigkeitspflege der Schleimhäute in der Nase und im Rachen achtet, klingen erstens Schnupfen und Husten deutlich schneller ab und zweitens treten Folgekrankheiten viel weniger häufig auf. Des Weiteren empfehle ich eine gute Aromatherapie mit zerhackten und in ein Tüchlein eingepackten Zwiebeln in der Nähe der Schlafstelle sowie bei grösseren Kindern mit selbstgemachtem Zwiebel-, Honigund Thymiansirup. Was zeichnet die homedi-kind ® -Linie speziell aus? Für die homedi-kind ® -Linie werden nur naturbelassene Rohstoffe in sorgfältiger Handarbeit verwendet. Bewusst wird auf chemische Zusatzstoffe, synthetische Farb- und Duftstoffe, Silikone, Paraffine oder andere Stoffe auf Mineralölbasis verzichtet. Dank der besonders hohen Verträglichkeit eignen sich die homedi-kind ® - Balsame für die sensible Baby- und Kinderhaut. Wie empfehlen Sie die Anwendung des homedi-kind ® -Engelwurz-Balsams? Einerseits empfehle ich bei den kleinsten Kindern bei einem Schnupfen die Anwendung von Engelwurz-Balsam, welcher wohltuend und befreiend wirkt. Dieser Balsam wird äus serlich auf beide Nasenflügel aufgetragen und ab dem 4. Lebensmonat in ein Tuch einmassiert und neben den Säugling gelegt. Wie empfehlen Sie die Anwendung des homedi-kind ® -Thymian-Myrte- Balsams? Bei Babys ab 3 Monaten und Kindern empfehle ich bei zusätzlichem Husten die Anwendung des fantastischen Thymian- Myrte-Balsams. Dieser wird während der Erkältungszeit auf Brust und Rücken einmassiert und erzeugt so eine wohlige Wärme, welche das Kind entspannt. Durch die in diesem Balsam enthaltenen ätherischen Öle und Kräuter werden die Atemwege geöffnet und der Husten dadurch deutlich gelindert. Gibt es einen besonderen Therapie-Erfolg? Gerade bei Kindern unter 6 Monaten ist es wichtig, dass man nicht selbstständig irgendwelche Medikamente wie Paracetamol-Zäpfchen oder Hustensuspensionen anwendet. Es macht Sinn und ist von grossem Nutzen, wenn man so schnell als möglich mit der Anwendung von Engelwurz-Balsam im Bereich der Nasenflügel und Thymian-Myrte-Balsam im Bereich der Brust und des Rückens beginnt. Somit können sehr oft weitere medizinische Therapien verhindert oder zumindest vermindert werden. Was sollte eine Mutter bei einer Erkältung zwingend beachten? Da praktisch alle Erkältungskrankheiten primär durch Viren ausgelöst werden, ist es wichtig, dass man so schnell als möglich den Kindern und insbesondere den Babys mit unterstützenden Massnahmen die Atmung und den Auswurf des Schleims erleichtert. Da die Babys bis zum Alter von 4 Monaten nur durch ihre Nase atmen können, ist es wichtig, die Kinder auch eher mal frühzeitig in der Kinderarztpraxis vorzustellen. Somit kann man sicher sein, dass nicht schwerere Krankheiten wie Mittelohrentzündungen und Bronchitiden ihren Lauf nehmen. schweizer hausapotheke TeddyZeit 2017 13

Unsere Magazine

Schweizer Hausapotheke

Nr. 3 April/Mai 2018
Nr. 2 März/April 2018
Nr. 1 Februar/März 2018
Nr. 8 Dezember/Januar 2017
Nr. 6 September/Oktober 2017
Beckenbodentraining
Ernährung im Alter
Gewinnen Sie einen Gatsby Elektromobil-Oldtimer im Wert von Fr. 4450.00

Teddy Zeit

Teddy Zeit 2018
Teddy Zeit 2017