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Teddy Zeit 2017

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Das Magazin für junge Familien. Von der Schwangerschaft bis zum Schuleintritt. Gesundheit, kindliche Entwicklung, Familie, Psychologie und Ernährung. Wertvolle Tipps zu Fragen von Pflege und Einsatz von Produkten, damit sich die Kleinsten auch wohl fühlen.

einen Teelöffel Zucker

einen Teelöffel Zucker mit zwei Esslöffeln Wasser mischen. Bei Babys unter sechs Monaten verwendet man am besten abgekochtes Wasser. Tipp: So schmerzen Impfungen weniger Fragen Sie Ihre Kinderärztin oder Ihren Kinderarzt nach einem Pflaster, einer Creme oder einem Spray, mit dem sich die Haut an der Stelle, an der Ihr Kind die Impfung erhält, vorgängig betäuben lässt. Diese Hilfsmittel werden heute in vielen Schweizer Kinderspitälern standardmässig eingesetzt, müssen aber etwa eine Stunde vor dem Termin angewendet werden. Sie betäuben die Haut, so dass das Kind den Einstich nicht spürt. Während des Spritzens kann es sein, dass es ein kurzes Brennen oder Drücken fühlt. 16 TeddyZeit 2017 schweizer hausapotheke Was hilft sonst noch? Während des Impfens gilt es, das Baby durch Körperkontakt, Singen oder Plaudern zu entspannen. Bei älteren Babys funktioniert das auch sehr gut mit Spielzeug, Bilderbüchlein, Seifenblasen oder einem altersgerechten Spiel auf dem Smartphone. In unserem Spital setzen wir beispielsweise Mobiles oder Spielsachen ein, die ihre Farbe ändern. Ablenkung ist auch bei Kleinkindern wichtig. Bei ihnen wirken Spiele mit den Fingern Wunder, zum Beispiel «Wie viele Finger bewege ich in deiner Hand?» oder ein Sack mit verschiedenen Gegenständen, die das Kind ertasten kann. Immer mehr Kinderkliniken und Kinderärzte nutzen den Buzzy ® , ein kleines medizinisches Gerät, das wie eine Biene oder ein Marienkäfer aussieht. Es verhindert mit Vibration und Kälte, dass die Schmerzen beim Impfen oder bei der Blutentnahme bis zum Gehirn weitergeleitet werden. Was ist bei älteren Kindern hilfreich? Ältere Kinder empfinden den Impfschmerz als weniger intensiv oder gar nicht, wenn sie während der Impfung aktiv abgelenkt werden, also selber etwas tun können, zum Beispiel in ein Windrad blasen, mit einem Smartphone oder einem Tablet spielen dürfen. Hat ein Kind sehr grosse Angst, kann man es auch auf eine Traumreise führen, indem es die Augen schliesst und sich eine angenehme Situation vorstellt. Am besten beginnt man mit dem Ablenkungsmanöver schon ein paar Minuten vor dem Spritzen und führt es nach dem Impfen oder der Blutentnahme noch ein bisschen weiter. Einige wenige Kinder wollen allerdings nicht abgelenkt werden, sondern beim Spritzen zuschauen – auch das ist in Ordnung. Was ängstigt Kinder beim Impfen abgesehen von den Schmerzen? Viele Kinder haben Angst davor, einer fremden Person ausgeliefert zu sein, die mit ihrem Körper etwas macht, was sie nicht beeinflussen können. Um diese Angst vor Kontrollverlust zu mildern, sollte man Kindern schon früh gewisse Wahlmöglichkeiten geben. Bei uns im Spital lassen wir Kinder zum Beispiel zwischen zwei Sitzpositionen oder zwei Pflastern wählen. So gibt man ihnen die Möglichkeit, die Situation mitgestalten zu können. Was sollten Eltern vor dem Impfen besser unterlassen? Um ihrem Kind die Angst zu nehmen, lassen sich manche Eltern zu falschen Versprechungen verleiten. Von Aussagen wie «Es tut nicht weh» oder «Du brauchst keine Angst zu haben» rate ich klar ab. Jedes Kind hat ein Anrecht darauf, gut darüber informiert zu werden, warum was wie gemacht wird. Dazu gehört auch, dass das Kind darüber Bescheid weiss, dass es trotz der Hautbetäubung, die wir zum Beispiel bei Blutentnahmen vorgängig anbringen, für kurze Zeit vielleicht etwas spüren wird. Was genau das sein könnte, sollte nicht erwähnt werden, da Kinder ansonsten ein Gefühl erwarten, das sie gar nicht spüren. Kinder ab vier Jahren müssen auch wissen, was sie selber dazu beitragen können, dass sie den Pikser möglichst gut hinter sich bringen. Schmerzlindernd wirkt das Lockerlassen des Armes und beruhigend das Atmen in den Bauch. Auch wenn das Kind während der Impfung weint, hat es danach ein grosses Lob verdient. Was ist kontraproduktiv? Im Gespräch über die Impfung vermeiden Eltern am besten Formulierungen, die den Fokus des Kindes auf die Spritze und den Schmerz lenken. «Es kann sein, dass du etwas spürst» ist besser als «Es tut nicht sehr weh». Auch vermeintlich beruhigende Aussagen wie «Du hast es bald überstanden» tragen nicht zur Angstminderung bei. Obwohl es manchen Eltern schwerfällt, ihr Kind impfen zu lassen, sollten sie es nicht mit Aussagen wie «Es tut mir ja so leid, dass du das ertragen musst» bemitleiden. Niemals sollten Eltern mit ihrem Kind schimpfen, wenn es gros se Angst hat. Aufforderungen wie «Führ dich nicht auf wie ein Baby!» tragen nicht dazu bei, dass das Kind sich vor dem nächsten Impftermin weniger fürchtet. Ganz im Gegenteil, neben der Angst fühlt es sich von seinen Eltern im Stich gelassen. Mit viel Verständnis für die Ängste ihres Kindes tragen Eltern erheblich dazu bei, seine Sorgen zu minimieren, damit es auch zukünftige Arztbesuche tapfer meistert. Susanna Steimer Miller Weitere Information Das folgende Video aus Kanada, das von der Schweizer Organisation Kind+Spital übersetzt wurde, zeigt, wie Impfungen und Blutentnahmen möglichst schmerzfrei durchgeführt werden können: https://youtu.be/_8wJvam8vlg Informationen zu buzzy ® : http://www.kindundspital.ch/buzzy/ informationen

Hyperaktive Kinder sind ausgehungert Hyperaktivität, heute bekannt unter den Begriffen ADS und ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung), nimmt zu. Dabei handelt es sich um Verhaltensstörungen, die durch die Unfähigkeit, sich über längere Zeit hinweg auf etwas zu konzentrieren, durch Ruhelosigkeit und Ablenkbarkeit gekennzeichnet sind. In der Regel entwickeln sich diese Störungen vor dem sechsten bis siebten Lebensjahr und sie verschwinden meist bis zum Erwachsenenalter. Die Hyperaktivität kann das Lernen zu Hause, im Kindergarten und in der Schule stark beeinträchtigen. Die Ernährung im Auge behalten Langfristig sollte an den wahren Ursachen des Problems gearbeitet werden, und dabei spielt das tägliche Brot eine wichtige Rolle. Für die betroffenen Kinder ist ein konstanter Blutzuckerspiegel ganz wichtig: Sie sollten ein möglichst vollwertiges, aber unbedingt zuckerfreies Frühstück, zum Beispiel in Form eines selbstgemachten Birchermüeslis oder eines Stücks Vollkornbrot, zu sich nehmen. Viele der hyperaktiven Kinder reagieren auf grosse Mengen von Phosphaten aus bestimmten Lebensmitteln wie Wurstwaren, Milchprodukten, Nüssen und Colagetränken. Immer wieder wurde beobachtet, dass durch das Weglassen bzw. die Reduzierung dieser Phosphate das auffällige Verhalten normalisiert wurde. Aber auch Intoleranzen gegenüber bestimmten Inhaltsstoffen der Nahrung, zum Beispiel gegenüber vielen der heutigen künstlichen Farb- und Geschmacksstoffen, können eine weitere Ursache der Störung darstellen. Prinzipiell handelt es sich bei dieser Störung um ein multifaktorielles Geschehen. Einen negativen Einfluss hat auch eine Überlastung durch äussere Reize wie zu viel Fernsehen und Computerspiele. Bei allen betroffenen Kindern sollten therapeutisch unbedingt der Säure-Basen-Haushalt und die Zufuhr von Mineralstoffen und Vitaminen verbessert werden. Defizite findet man vor allem bei den Vitaminen B1, B6, Pantothensäure, Niacinamid, Vitamin C, aber auch bei Calcium, Magnesium, Zink, Chrom, Mangan und den Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Für die tägliche Ernährung ist es daher sinnvoll, kalt gepresstes Rapsöl oder Olivenöl und Leinöl als Hauptfettquellen zu bevorzugen. Täglich sollten mindestens zwei Portionen Früchte und drei Portionen Gemüse verzehrt werden. Als sinnvolle Ergänzung zur täglichen Ernährung eignet sich plasmolysierte Kräuterhefe, zum Beispiel erhältlich als Strath Kräuterhefe. Sie ist ein wertvoller Lieferant von Vitalstoffen und frei von künstlich erzeugten Zusatzstoffen. Die naturbelassenen Rohstoffe, die für die plasmolysierte Kräuterhefe verwendet werden, liefern über 60 Vitalstoffe, die in einem biologischen Gleichgewicht vorhanden sind und dadurch vom Körper optimal verwertet werden können. Strath flüssig schmeckt übrigens sehr gut im Zmorgemüesli. Erica Bänziger Dipl. Ernährungsberaterin Dipl. Gesundheitsberaterin AAMI Kochbuchautorin Um den vielseitigen Ansprüchen des Alltags gewachsen zu sein und die Gesundheit zu erhalten, ist eine ausgewogene, vollwertige Nahrung entscheidend. Als sinn volle Ergänzung zur täglichen Ernährung eignet sich Strath Original Kräuterhefe besonders gut. Die Nahrungsergänzung mit über 60 rein natürlichen Vitalstoffen ist für Gross und Klein gleichermassen geeignet. Bei einer vitalstoffarmen Ernährung werden mittels Strath Original die Mahlzeiten mit wertvollen Inhaltsstoffen ergänzt. Zudem verbessert Strath Original insgesamt die Aufnahme von Vitalstoffen, die durch die Nahrung oder andere Präparate eingenommen werden. Strath ® Original Kräuterhefe ist im Fachhandel als Tabletten oder in flüssiger Form erhältlich. www.bio-strath.com schweizer hausapotheke TeddyZeit 2017 17

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