Aufrufe
vor 5 Monaten

Teddy Zeit 2017

  • Text
  • Kinder
  • Eltern
  • Schweizer
  • Grosseltern
  • Hausapotheke
  • Teddyzeit
  • Kindern
  • Angst
  • Babys
  • Magnesium
Das Magazin für junge Familien. Von der Schwangerschaft bis zum Schuleintritt. Gesundheit, kindliche Entwicklung, Familie, Psychologie und Ernährung. Wertvolle Tipps zu Fragen von Pflege und Einsatz von Produkten, damit sich die Kleinsten auch wohl fühlen.

individuell

individuell unterschiedlich. Beim Thematisieren von Gefühlen werden die zwischenmenschlichen Fähigkeiten gefördert und das Einfühlungsvermögen wächst. Wer nahe bei seinen Emotionen und denen der anderen ist, wirkt gemäss Hirnforschern selbstbewusster und ist weniger leicht manipulierbar. Wer dagegen immer wieder Sätze hört wie «Ein grosser Bub weint doch nicht!», wird sich für seine Emotionen schämen und ihnen misstrauen. Vererbter Umgang mit Gefühlen Die achtsame Beziehung zu den Gefühlen ist ein entscheidender Teil des Reifeprozesses. Mit einer sorgfältigen Wahrnehmung der eigenen Befindlichkeit können Stressphasen leichter bewältig werden, weil innere Spannungen rascher erkannt und wirkungsvoller abgebaut werden können. Und auch die Stimmung ist ausgeglichener, weil störende wie auch stärkende Faktoren sensibler wahrgenommen werden. Wer Gefühle und Stimmungen achtsam wahrnimmt, erkennt frühzeitig, wenn sich Konflikte anbahnen. Es können Lösungen gefunden werden, bevor es zu massiven Vorwürfen und Auseinandersetzungen kommt. Und verletzende Bemerkungen geraten weniger leicht in eine negative Rachespirale, weil das schwelende Problem frühzeitig offen angesprochen wird. Zwischenmenschliche Spannungen werden gelegentlich durch innere Konflikte ausgelöst, weil unangenehme Empfindungen unterdrückt werden. Wenn sie sich über längere Zeit aufstauen, entladen sie sich in einem heftigen Wutausbruch oder auch mal in gesundheitlichen Beschwerden. Im Weiteren können aufkommende Ängste frühzeitig benannt werden. Hinter einer Verweigerungshaltung stecken nicht selten verleugnete Ängste. Wie Studien zeigen, stärkt das häufige Thematisieren von Gefühlen auch die Partnerschaft der Eltern. Das Ignorieren oder Lächerlichmachen von Empfindungen der Partnerin oder des Partners wird als besonders häufige Ursache für eine spätere Trennung identifiziert. Wie Forscher festgestellt haben, wird der Umgang mit den Gefühlen innerhalb der Familien von Generation zu Generation oft unbewusst weitergegeben. Oft werden so auch heikle Tabus vermittelt, etwa niemals Schwäche oder Trauer zu zeigen. Eltern tun daher gut daran ihren Gefühlshaushalt aufmerksam unter die Lupe zu nehmen. Gelegentlich haben sich unvorteilhafte Verhaltensmuster eingerichtet, die man besser nicht weitergibt. Adrian Zeller Basen lassen Pfunde purzeln! Jedes Jahr lesen wir in einschlägigen Zeitschriften den gleichen Unsinn: Immer wieder neue Diäten und radikale Fastenkuren sollen zum Wunschgewicht führen. Dabei werden schwerwiegende Fehler gemacht, der Organismus belastet und oft im Nachhinein mehr Fettreserven aufgebaut als vorher vorhanden waren. Richtig tückisch wirds für den Körper, wenn künstliche Süssstoffe und Light- 20 TeddyZeit 2017 schweizer hausapotheke Produkte zum täglichen Brot gehören. Natürlicher Zucker füllt die Energiereserven wieder auf, künstliche Süssstoffe tun dies nicht. So entsteht ein ständiges Hungergefühl und viele Menschen essen trotz kalorienreduzierten Produkten deutlich mehr als ihr Körper benötigt. Bezeichnenderweise werden synthetische Süssstoffe wie Saccharin und Cyclamat legal in der Schweinemast als Appetitanreger unters Futter gemischt. Noch Fragen? Was beim Ferkel funktioniert, das klappt auch beim Menschen. «Und, was halten Sie von Fastenkuren?», werden wir oft gefragt. Die verschiedensten Fastenmethoden haben indirekt etwas mit Abnehmen zu tun, wenn Übergewicht vorliegt. Ob F. X. Mayr-Kur, Schroth-Kur oder Heilfasten nach Buchinger – es haben sich Konzepte entwickelt, die Ernährung, Bewegung und Entschlackungsmethoden beinhalten. Da sich Stoffwechselabbauprodukte vorzugsweise an Fettmoleküle binden, werden bei einer Fastenkur verstärkt Ablagerungen freigesetzt. Dieser überflüssige, gewichtige Ballast nahm nicht aktiv am Stoffwechsel teil, sondern blockierte sogar das «kolloidale Strombett der Säfte», besser bekannt als Bindegewebsflüssigkeit. Michael Droste-Laux ® Basisches Entsäuerungskonzept Blütentee zur Unterstützung der Säure- Basen-Regulation fördert die Ausscheidung von Säure-Ionen über die Nieren. Pflanzliches Granulat, Basen bildendes Lebensmittel, verbessert die «Verbrennung» (griech. Metabolismen), verhindert Heisshungerattacken. Das Basische Edelsteinbad ist als Medizinprodukt zur Säureausleitung durch Osmosewirkung registriert. Es entlastet den Organismus, entspannt und stimuliert die Energiezentren im Körper. w Natural Power Distribution AG info@naturalpower.ch www.naturalpower.ch

Gefürchtete Phase Vermehrte Speichelbildung, Fieber, Durchfall, nächtliche Unruhe, wundes Gesäss, gerötete Wangen und leichte Schmerzen sind Anzeichen für das nahende Zahnen. Die elterliche Liebe für das Baby ist jetzt doppelt gefragt. Zahnen ist kein Meilenstein, den ein Baby auf einmal erreicht. Es handelt sich um das Erscheinen der ersten Zähne, ein Prozess, der zu Reizungen, Schmerzen und Schwellungen führen kann. Alle Babys werden früher oder später damit konfrontiert. Die Veränderung vom zahnlosen Lächeln zu einem Mund voller weiss schimmernder Beisserchen kann bis zum dritten Lebensjahr dauern. Das erste spitze Zähnchen erscheint meistens ab drei bis acht Monaten. Es gibt jedoch keine festen Regeln. Das Zahnen kann durchaus im Alter zwischen drei und 24 Monaten eintreten. Durchschnittlich um den sechsten Lebensmonat stossen bei den meisten Kindern die unteren beiden Schneidezähne durch das Zahnfleisch. Einige Kinder haben das Glück, dies fast unbemerkt zu durchleben. Aber für die meisten ist es in der Regel eine schwierige Zeit. Sobald das Kleinkind zu zahnen beginnt, ist der verstärkte elterliche Einsatz vonnöten. Denn das zahnende Baby ist vielfach unruhig und quengelig, zudem ist der Speichelfluss erhöht. Häufig beobachtet werden geschwollenes und entzündetes Zahnfleisch, leichtes Fieber und schlechte Nächte. Das Baby sabbert mehr als bisher, da es immer wieder mit der Zunge über die kleine Fortsetzung Seite 22A Eiweiss – tierisch oder pflanzlich? Protein ist einer der wichtigsten Bausteine im menschlichen Körper. Es bildet die Grundsubstanz zahlreicher Körpergewebe, ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt und wichtig für den Erhalt der Knochen und Muskeln. In Kombination mit dem richtigen Training verhilft Protein auch zum Muskelaufbau. Eiweiss besteht aus 20 verschiedenen Aminosäuren, wovon acht essenziell sind, d.h. sie müssen dem Körper über die Nahrung zugeführt werden. Damit der Körper das Eiweiss verwerten kann, müssen alle Aminosäuren in der angebotenen Mahlzeit vorhanden sein. Diese sind zwar in vielen Nahrungsmitteln enthalten, jedoch zum Teil in sehr geringen Mengen. Tierisches Eiweiss aus Fleisch, Fisch, Milch sowie Ei ist für den Körper besser verwertbar, da es unserem Körperprotein ähnlicher ist. Am besten wird dieses mit pflanzlichen Eiweisslieferanten wie Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten, Kartoffeln und Getreide ergänzt. Somit wird eine hohe biologische Wertigkeit gewährleistet, was bedeutet, dass aus dem Nahrungseiweiss mehr Körpereiweiss aufgebaut werden kann. Eine Kombination von Molken-, Milchund Sojaeiweiss ist vor allem für Sportler und bei Diäten von grossem Vorteil. Tierische Eiweisse verhelfen den Muskeln zu schneller Kraft, wobei pflanzliche Eiweisse konstant mehrere Stunden Energie abgeben. Für Allergiker und Veganer ist das Reisprotein die ideale Alternative. Es ist kohlenhydratarm, laktose- und glutenfrei, enthält jedoch 18 Aminosäuren, wovon alle essenziellen vertreten sind. Das Verhältnis der essenziellen Aminosäuren hat eine 98-prozentige Ähnlichkeit mit dem des Muttermilcheiweisses und ist somit dem menschlichen Bedarf angepasst. Das Reisprotein ist jedoch kein isoliertes Protein. Es ist von Natur aus reich an Ballaststoffen, B-Vitaminen, besonders viel Vitamin E und Mineralstoffen wie zum Beispiel Kalzium, Kalium und Magnesium. Proteinpulver können in Flüssigkeiten und Speisen eingerührt werden oder zum Backen und Kochen verwendet werden. Im Sommer bieten sich sommerliche Drinks mit Früchten oder selbstgemachtes Glaces an. Hierfür am besten auf Eiweisspulver ohne zugesetzte Süssungsmittel und Emulgatoren zurückgreifen (z. B. Natural Power Protein Plus). schweizer hausapotheke TeddyZeit 2017 21

Unsere Magazine

Nächste Ausgabe

Schweizer Hausapotheke

Nr. 8 Dezember/Januar 2017
Nr. 6 September/Oktober 2017
Gelée Royale – Gegen Frühjahrsmüdigkeit

Teddy Zeit

Teddy Zeit 2017