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Teddy Zeit 2017

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Das Magazin für junge Familien. Von der Schwangerschaft bis zum Schuleintritt. Gesundheit, kindliche Entwicklung, Familie, Psychologie und Ernährung. Wertvolle Tipps zu Fragen von Pflege und Einsatz von Produkten, damit sich die Kleinsten auch wohl fühlen.

Unebenheit am Gaumen

Unebenheit am Gaumen streicht. Es kann auch einen geringeren Appetit haben. Einige Kinder lehnen plötzlich den Löffel ab, wohl deshalb, weil bei der Babyfütterung mit dem Löffel über die untere Zahnleiste gerutscht wird. Da der Säugling sein Unbehagen nur durch Schreien ausdrücken kann, ist dieses bestimmt vermehrt zu vernehmen. Das anzustrebende Ziel lässt sich deshalb in einem Wort zusammenfassen: Erleichterung schaffen! Die Ankunft der Zähne lässt sich zwar nicht beschleunigen, doch das Baby kann getröstet werden, falls es Schmerzen hat und unter Einschlafproblemen leidet. Jegliche Beschwerden, die im Zusammenhang mit dem Zahnen auftreten können, werden unter dem Begriff «Zahnungsprobleme» zusammengefasst, was den treu besorgten Eltern oft ebenfalls den nächtlichen Schlaf kostet. Hierbei ist es für die Eltern schwer einzuschätzen, ob die auftretenden Symptome das natürliche Mass überschreiten. Direkt über den durchbrechenden Zähnen können sich beispielsweise unter der Schleimhaut im Mundraum sogenannte und bestimmt auch fürs Kind unangenehme Durchbruchsoder Eruptionszysten zeigen. Eine Stelle im Kiefer ist gerötet und das Zähnchen schimmert durch. Nichtsdestotrotz handelt es sich beim Zahnen um einen völlig normalen Vorgang ohne irgendwelche Nebenwirkungen; eine ärztliche Behandlung ist normalerweise auch nicht nötig. Tipps zur Erleichterung der Zahnungsphasen Während leichte Druckanwendung auf den wunden Gaumen Schmerz 22 TeddyZeit 2017 schweizer hausapotheke zu lindern scheint, sorgen des Babys Saugbewegungen beim Trinken selbst dafür, dass mehr Blut in die geschwollenen Bereiche fliesst und diese noch empfindlicher macht. Deshalb wollen manche Babys zeitweilig die Flasche oder Brust nicht mehr. Manchmal hilft es schon, mit einer weichen Babyzahnbürste sanft über das geschwollene Zahnfleisch zu reiben und den Schmerz so zeitweilig zu stillen. Ein zuckerfreies, rein pflanzliches Zahnungsgel oder ein Gummibeissring, im Kühlschrank aufbewahrt, trägt ebenfalls zur Schmerzlinderung bei. Diese Ringe werden von vielen Kindern als angenehm empfunden, weil sie durch den sich aufbauenden Kaudruck und die Kühlung oder durch eine regelmässige leichte Massage des Zahnfleisches die Schmerzen vermindern. Ausserdem muss das Baby nicht stets auf seinen Fingerchen herumkauen. Zu beachten ist unbedingt, dass während des Zahnungsprozesses die Mundhygiene gut ist und bleibt. Ist das Baby älter als sechs Monate, können gekühlter Tee, etwas Kaltes wie Apfelkompott oder Joghurt aus dem Kühlschrank lindernd wirken. Falls das Kind aber übermässige Schmerzen hat – ein Zeichen dafür ist anhaltendes, untröstliches Weinen – dann ist ein Gang zum Kinderarzt angezeigt. Das zahnende Baby kann wie gesagt mit Fieber reagieren. Bei hoher Temperatur helfen ärztlich verschriebene Zäpfchen (oft mit Paracetamol). Die Dosierung richtet sich nach dem Gewicht des Kindes. Das Zahnen sollte kein Martyrium für ein Baby sein! Beliebte Globuli Hierzulande schwören einige Eltern auf homöopathische Mittel. Dabei handelt es sich um die Abgabe kleiner Gobuli (Kügelchen). Eine sanfte Therapie schlechthin ist für sie die Homöopathie, die eine erstklassige Lösung für die beschriebenen Indikationen bietet. Homöopathische Arzneimittel sind frei von Nebenwirkungen und sehr wirksam. Unter der Vielzahl homöopathischer Arzneimittel gibt es auf dem Schweizer Markt auch flüssige Präparate, als sterile Einzeldosen erhältlich. Sie sind von angenehmem Geschmack. In der Regel lassen sich die Babys nicht bitten, diese Mittel einzunehmen. Einen weiteren Vorteil bietet eine Formelzusammensetzung, die auf die Gesamtheit der zuvor erwähnten Symptome wirkt. Chamomilla lindert Schmerzen, bekämpft das Fieber und die Reizbarkeit. Phytolacca dämpft übermässigen Speichelfluss und Zahnfleischentzündungen. Und zum Schluss Rheum, welches Durchfall und daraus folgende Rötungen des Gesässes behandelt. Kostbares Gut Die erste Zahngeneration sind die Milchzähne. Sie werden so genannt wegen ihrer sehr hellen, milchigen Farbe. Milchzähne sind kleiner als die Dauerzähne und umfassen 20 Zähne: Im Ober- und Unterkiefer sind je vier Schneidezähne, zwei Eckzähne und vier Backenzähne angelegt. Zuerst schieben sich die unteren mittleren, gefolgt von den unteren seitlichen, dann den oberen mittleren und den oberen seitlichen Schneidezähne vor. Danach zeigen sich die ersten Backenzähne im Unterkiefer, dann die ersten im Oberkiefer, danach die unteren Eckzähne und die oberen Eckzähne. Den Schluss bilden nach den zweiten Unterkiefer-Backenzähnen im 24. Monat die entsprechenden im Oberkiefer. Aber auch hier gibt es keinen festen Zeitplan. Das eine Kind hat mit drei Monaten den ersten Zahn, das andere lächelt einjährig noch zahnlos. Der Zeitpunkt des Zahnens ist Veranlagungssache. Bei zeitlichen Verschiebungen des Zahndurchbruchs findet sich eine familiäre Häufung, so dass ein genetisches Merkmal zu vermuten ist. Jedenfalls sind der Erhalt und die Pflege der Milchzähne sehr wichtig. Denn sie erfüllen folgende Aufgaben: Sie sind Kauwerkzeuge zur Nahrungsverkleinerung, dienen der Sprachbildung, der Gesichtsentwicklung und sie sind Platzhalter für die nachstossenden Dauerzähne (ab dem 6. Lebensjahr). Jacqueline Trachsel

Moringa und Maca – ein kraftvolles Duo Moringa Mit einer geballten Ladung Kraft von über 90 Vitalstoffen ist der Moringabaum die nährstoffreichste Pflanze der Erde. Man findet ihn ausschliesslich in tropischen Gebieten in Afrika oder am Fusse des Himalaya-Gebirges in Indien. Es können alle Teile des Baumes genutzt werden, jedoch sind die Blätter mit einem Gehalt von 46 antioxidativen Stoffen eine der wichtigsten natürlichen Quellen von Antioxidantien. Diese binden freie Radikale, welche im Körper vermehrt durch Stress, UV-Strahlung, einseitige Ernährung oder Suchtmittelkonsum entstehen. Laut Erfahrungen werden die getrockneten Blätter besonders bei wiederkehrenden Entzündungen, Haarausfall, Verstopfung oder auch Blutarmut erfolgreich eingesetzt. Die wertvollen Inhaltsstoffe sind von Natur aus ideal kombiniert und stellen auch für Kinder und Schwangere eine wichtige natürliche Nährstoffquelle dar. Maca Die Macaknolle dagegen wird in den peru anischen Anden auf einer Höhe von mindestens 4000 Metern angebaut. Dieses Wurzelgemüse enthält bei seinem niedrigen Fettgehalt viele Kohlenhydrate, Eiweiss, Vitamine, Kalzium, Magnesium und Eisen. Aufgrund ihrer Heimat ist die Pflanze sehr widerstands- und anpassungsfähig und wurde vor allem durch ihre hormonregulierende Wirkung bekannt. Sie wird in ihrem Herkunftsland jedoch nicht nur bei prämenstruellen Beschwerden, in den Wechseljahren oder bei Libidoverlust eingesetzt, sondern durch ihre stärkende Wirkung auch bei Stress, Müdigkeit sowie geistiger und körperlicher Erschöpfung. Das Pulver der hellen Macaknolle schmeckt leicht süsslich, das Aroma der dunklen Knolle dagegen erinnert etwas an Kaffee. In eine Pflanzenmilch eingerührt gleicht es einem Cappuccino und ist somit auch eine pflanzliche Alternative bei Milchunverträglichkeit oder für Veganer. w www.naturalpower.ch info@naturalpower.ch Der Spezialist für Säuglinge und Kleinkinder Speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse von Kleinkindern und Säuglingen während der Zahnungsperiode *IMS 2015 Erhältlich in Apotheken und Drogerien. Dies sind zugelassene Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Iromedica AG, St.Gallen. schweizer hausapotheke TeddyZeit 2017 23

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