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Teddy Zeit 2017

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Das Magazin für junge Familien. Von der Schwangerschaft bis zum Schuleintritt. Gesundheit, kindliche Entwicklung, Familie, Psychologie und Ernährung. Wertvolle Tipps zu Fragen von Pflege und Einsatz von Produkten, damit sich die Kleinsten auch wohl fühlen.

Mikroben bekämpfen. Die

Mikroben bekämpfen. Die Muttermilch ihrerseits enthält Abwehrzellen. Zusätzlich fördern bestimmte Inhaltsstoffe in ihr die Ansiedlung von schützenden Bakterienstämmen. Beim Geburtsprozess werden von der Mutter Bakterien auf die Haut und indirekt in den Darm des Babys übertragen. Sie bilden eines der Grundelemente für die eigene Körperabwehr der Kinder. Eine Woche nach der Niederkunft lassen sich bereits rund 400 verschiedene Bakterienarten im Darm des Babys nachweisen. Die Forschung beschäftigt sich derzeit mit der Frage, ob Kinder, die mit einer natürlichen Geburt zur Welt kommen, im Vergleich zu Kaiserschnitt- Babys weniger anfällig für Allergien sind. Noch gibt es keine eindeutigen Antworten. Die Passage durch den Geburtskanal könnte für den Kontakt mit verschiedenen Bakterienarten entscheidend sein. Eine ausgewogen zusammengesetzte Darmflora ist ein wichtiger Teil des Immunsystems. Diese besteht aus einem komplexen Zusammenwirken von spezialisierten Zellen, Botenstoffen und Organen, der Darm übernimmt dabei eine zentrale Rolle. NICHT NUR BEIM REISEN Erhältlich in allen Drogerien und Apotheken. ZINTONA. NICHT NUR BEIM REISEN. Mehr Informationen unter www.chrisana.ch Ob zur Vorbeugung der Reisekrank heit oder zur Behandlung von Schwindel, Unwohlsein und Erbrechen. Zintona – die rein pflanzliche Rezeptur auf Ingwer - basis – verhilft zu einem stabilen Magen. Zintona. Damit das Reisen nicht zur Qual wird. 8 TeddyZeit 2017 schweizer hausapotheke CHRISANA Die Natur in Aktion Zweiteiliges Immunsystem Im Zusammenhang mit dem Immunsystem ist häufig von einem Schutzschild die Rede. Doch diese Umschreibung vermittelt eine unzutreffende Vorstellung. Ein Schild ist ein starres Gebilde. Der Körperschutz funktioniert nicht wie eine Art Ritterrüstung, sondern eher wie ein komplexes Filtersystem, es ist teildurchlässig. Der Mensch kann nur überleben, wenn er Substanzen aus seiner Umwelt aufnehmen, andere abgeben kann. Diese Schleusen müssen möglichst präzise zwischen schädlichen und nützlichen unterscheiden. Beispielsweise muss der Organismus zur Temperaturregulation Schweiss absondern können. Bei hohen Aussentemperaturen sowie bei Fieber könnte der Körper Schaden nehmen, wenn er sich nicht selber kühlen könnte. Im Weiteren scheiden die Hautporen auch Abbauprodukte wie etwa Ammoniak und Fettsäuren aus. An den verschiedenen Körperöffnungen erschweren chemische Barrieren den Zutritt für Krankheitsauslöser. Als weiteren Schutz ist der menschliche Körper mit einem zweiteiligen Immunsystem ausgerüstet. Die angeborene, so genannt unspezifische Abwehr, bekämpft mittels spezialisierten Zellen und Botenstoffen innert Minuten bis wenigen Stunden einen Grossteil der eingedrungenen Erreger. Sie wird von den Genen der Mutter und des Vaters geprägt. Als Ergänzung entwickelt sich die so genannte adaptive oder spezifische Immunabwehr. Darüber hinaus sorgen Routineimpfungen für Abwehrkräfte gegen heimtückische Krankheiten. Landluft wirkt Allergien entgegen Die adaptive Abwehr hat eine Gedächtnisfunktion. Wenn sie später wieder mit Mikroben konfrontiert wird, die sie bereits einmal bekämpft hat, aktiviert sie die entsprechenden Stoffe. Der zweite Teil der Körperabwehr lernt ein Leben lang dazu. Bisher kennt die Medizin rund 200 unterschiedliche Erkältungs- sowie rund 100 Grippeviren. In den ersten Lebensjahren ist das spezifische Immunsystem noch unerfahren. So ist es wenig erstaunlich, wenn Kleinkinder mehrmals pro Wintersaison erkältet sind. Im ersten Lebensjahr kann es sie bis zu sieben Mal erwischen, zwischen dem ersten und vierten Jahr können sie sich in der Spielgruppe und im MuKi-Turnen bis zu neun Mal anstecken. Zum Vergleich: Bei Erwachsenen läuft die Nase zweibis dreimal pro Jahr. Auch Mittelohrentzündungen, Anginen sowie Bronchitiden treten bei Kleinkindern auffallend häufig auf. Das reifende Immunsystem ist auf ständig neue Herausforderungen dringend angewiesen. Nur so lernt es harmlose von gefährlichen Substanzen zu unterscheiden. Ein wenig entwickeltes Immunsystem kann Allergien begünstigen, es kennt den Unterschied zwischen gefährlich und harmlos nur sehr ungenau. Kinder, die in einer sehr sauberen Umgebung aufwachsen, haben ein erhöhtes Risiko früher oder später an einer Allergie zu erkranken. Kinder, die dagegen auf Bauernhöfen gross werden oder dort häufig Besuche abstatten, sind laut Studien dreimal weniger häufig von Fehlreaktionen der Abwehr betroffen. Im Kontakt mit Tierhaaren, Heustaub und Hühnermist lernt das Immunsystem unterschiedlichste Reizstoffe zu unterscheiden. In diesem Zusammenhang ist auch die Hautkrankheit Neu­

odermitis ein wichtiges Thema, auch sie wird durch eine Überreaktion der Immunabwehr begünstigt. Je nach Studie leiden 15 bis 30 Prozent der Kleinkinder zweitweise oder dauerhaft an ihr. Einen ungünstigen Einfluss üben hier Parfümstoffe und weitere Zutaten in Körperpflegeprodukten aus. Sie können eine ohnehin leicht entzündliche Haut zusätzlich reizen. Kinder- Shampoos mit geringem Anteil an entsprechenden Substanzen sowie mit einem ausgeglichenen pH-Wert sollte man den Vorzug geben. Geborgenheit stärkt die Körperabwehr Um die positive Entwicklung des Immunsystems zu fördern, müssen sich Kinder ausgewogen ernähren. Früchte, Obst und Gemüse sollten in jeder Form häufig auf den Tisch kommen. Die Vitamine A, B6, C, D, E, Folsäure sowie die Mineralstoffe Zink, Eisen, Selen und Kupfer wirken stimulierend. Ausreichend trinken ist auch für Kinder wichtig, andernfalls sind die Schleimhäute zu wenig befeuchtet. Dann können sich Keime leichter festsetzen und vermehren. Mehrmaliges Lüften sowie ein Luftbefeuchter, nasse Tücher oder Schälchen mit Wasser in der Nähe der Radiatoren erhöhen in der Heizperiode die Luftfeuchtigkeit. Im Weiteren bringt auch tägliches Bewegen an der frischen Luft den Schutzmechanismus auf Touren. Mit einem Schaffell und einer Daunendecke kühlen Babys im Kinderwagen nicht aus. Etwas grössere Kinder sind mit Mütze, Halstuch und Handschuhe gegen die Kälte gut gewappnet. Kinder sollten früh lernen, dass man mit der passenden Kleidung auch bei Schnee und Regen draussen Spass haben kann. Damit verinnerlichen sie die wohltuende und gesundheitsfördernde Wirkung von Bewegung an der frischen Luft. Dadurch lassen sie sich auch später von schlechtem Wetter nicht abhalten. Kalte oder nasse Füsse sollten möglichst vermieden werden, sie machen die Rachenschleimhäute empfänglicher für Erkältungsviren. Im Weiteren sollten Kinder ausreichend Schlaf bekommen, er wirkt sich positiv auf die Abwehrkräfte aus. Da sich das adaptive Immunsystem noch in einer frühen Entwicklungsphase befindet, sollten heilpflanzliche Produkte zur Stärkung der Körperabwehr nur in Absprache mit dem Kinderarzt verabreicht werden. Besonders wichtig ist auch häufiger Körperkontakt mit den Eltern, er wirkt beruhigend. Dadurch sinkt der Gehalt an Stresshormonen im Blut. Wie Untersuchungen zeigen, haben Menschen, die in der frühen Kindheit oft Stress und Spannungen ausgesetzt waren, ein Leben lang ein schwächeres Immunsystem. Adrian Zeller ZinCream Medinova ® Wirksam bei Windelentzündung, Schürfungen und Kratzwunden. Wunde, entzündete Haut sollte sowohl sanft gereinigt als auch wirksam behandelt werden. Speziell dafür wurde ZinCream Medinova ® entwickelt. Die Cremepaste enthält den bewährten Wirkstoff Zinkoxid, der die Wundheilung fördert. Aufgrund der einzigartigen Zusammensetzung können Sie ZinCream Medinova ® mit Wasser abwaschen, ohne die Haut zusätzlich zu reizen. Frei von Parfüm, ätherischen Ölen und Wollfett. www.zincream.ch Erhältlich in Apotheken und Drogerien. Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Medinova AG, 8050 Zürich schweizer hausapotheke TeddyZeit 2017 9

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