Aufrufe
vor 3 Monaten

Teddy Zeit 2018

  • Text
  • Kinder
  • Eltern
  • Grosseltern
  • Schweizer
  • Kindern
  • Hausapotheke
  • Teddyzeit
  • Zeit
  • Mutter
  • Wichtig
Das Magazin für junge Eltern

digitaler Medien ruhig

digitaler Medien ruhig stellen. Früher oder später führt dies beim einen oder anderen Kind zu Problemen. Kauft man seinem Kind ein Handy oder Smartphone, ist auch genügend Zeit einzuplanen, es einzurichten. Dazu geht man am besten mit seinem Kind die diversen Funktionen durch, erklärt sie ihnen und vereinbart, dass es sie bewusst nutzt. Beim Smartphone sind, je nach Alter, Internet, Wlan und Bluetooth weitgehend auszuschalten, Sicherheitseinstellungen zu aktivieren und Jugendschutz-Apps zu installieren. NICHT NUR BEIM REISEN Erhältlich in allen Drogerien und Apotheken. ZINTONA. NICHT NUR BEIM REISEN. Mehr Informationen unter www.chrisana.ch Ob zur Vorbeugung der Reisekrank heit oder zur Behandlung von Schwindel, Unwohlsein und Erbrechen. Zintona – die rein pflanzliche Rezeptur auf Ingwer - basis – verhilft zu einem stabilen Magen. Zintona. Damit das Reisen nicht zur Qual wird. CHRISANA Die Natur in Aktion Zum Smartphone-Gebrauch gehören auch immer wieder Gespräche über die Gefahren des Internets. Die Ablenkung durch Handy oder Tablet im Primarschulalter ist enorm. Wer dem Kind ein solches Gerät übergibt, muss sich darauf einstellen, die Nutzung zu regulieren, die Einhaltung von Regeln laufend durchzusetzen. Dies ruft immer wieder den einen oder anderen Streit mit dem Kind hervor. Diese Konflikte muss man als Eltern ausstehen und somit einiges an Stress hinnehmen. Was das Abo angeht, ist es sinnvoll, dass die Kinder lernen sollten, ihr Geld einzuteilen und die Kosten im Griff zu behalten. Sie müssen verstehen lernen, dass nicht immer und überall alles möglich ist. Mit einem Prepaid-Vertrag eignen sie sich diese Fähigkeit am besten an. Kinder und Jugendliche werden so befähigt, Beschränkungen auszuhalten. Dies fördert die Frustrationstoleranz und schützt bis zu einem gewissen Grad vor Sucht. Auch bei den Apps ist Vorsicht geboten. Man sollte sich nicht auf die Altersangaben verlassen, sondern zuerst einmal die Apps selbst anschauen. Zunächst sollten die Eltern die «Hoheit» über den App-Store haben, ab einem Alter von etwa 12 Jahren kann man dem Kind stückweise auch selber die Verantwortung übergeben. Wichtig sind Grenzen für alle, etwa handyfreie Zeiten und Zonen – und Abwechslung: Wenn Kindern viele Angebote gemacht werden, nutzen sie sie auch. Nach der Handy- oder Tablet-Stunde werden also z. B. Karten gespielt, geht es nach draussen oder ins Schwimmbad, am besten mit Freunden. Gut ist auch, Digitales und Analoges zu verbinden. Etwa Trickfilme mit gebastelten Figuren herzustellen – eine Methode, die in Schulen und selbst in Krippen und Kindergärten vermehrt Einzug hält. Es ist ein pragmatischer Ansatz, der Kinder dazu befähigen soll, die Medien als das zu nutzen, was sie sind: als Ergänzung und Erleichterung im Alltag. Bis hinein ins Grundschulalter brauchen Kinder dabei vor allem Begleitung – und die Möglichkeit, über das zu reden, was am Bildschirm passiert. Bei älteren Kindern geht es unter anderem um folgende Fragen: Wie viel gebe ich über mich preis? Welche Daten sollte ich wo eingeben? Muss ich auf jede Nachricht gleich antworten? Mit wem bin ich in den Netzwerken befreundet? Sind das eigentlich echte Freunde? Und für wie wichtig nehme ich das, was dort geschrieben und gezeigt wird? Das sind entscheidende Fragen, die Eltern mit ihren Kindern diskutieren sollten. Heute gibt es sehr gute Alternativen zu den häufig benutzten sozialen Medien wie WhatsApp oder Facebook, die sich immer mehr als wahre Datenkraken erweisen. Es gibt kleinere Unternehmen, wie zum Beispiel Threema, die das genau gleiche Angebot haben, aber in der Schweiz ihr Domizil haben. Sie haben eine sehr gute Verschlüsselung und kosten rund drei Franken. Doch gerade weil sie etwas (wenig!) kosten, verkaufen sie die Daten ihrer Nutzer(innen) nicht weiter. Leider ist das Gespür für diese Fragen und damit die Medienkompetenz auch bei vielen Eltern nur wenig ausgeprägt. Das fängt bereits damit an, dass sie in vermeintlichem Stolz die ganze Zeit Fotos ihres Nachwuchses auf soziale Medien posten. Ob die Kinder, wenn sie grösser sind, daran Freude haben werden, geht dabei vollkommen vergessen. Eltern dafür zu sensibilisieren, ist häufig sehr schwierig. Dies ist eine grosse Herausforderung, die zukünftig vermehrt auf Erziehende und auch Lehrkräfte zukommen wird. Dass sich Kinder für Geräte aller Art, für Chats und Social Media interessieren, ist absolut normal. Eltern dürfen ihren Kindern diese Möglichkeiten nicht vollständig verbieten. Es ist ebenso schlecht, seinem Kind bis zum 14. Lebensjahr zu verweigern, ein Handy oder Smartphone zu besitzen, wie das Gegenteil, sein Kind einfach machen zu lassen, ohne es zu kontrollieren und mit ihm im Gespräch zu bleiben. Am allerwichtigsten ist und bleibt aber, wie so vieles in einer guten Erziehung: das positive Vorbild! Also legen Sie auch Ihr Smartphone immer wieder mal zur Seite und verbringen Sie analoge Zeit mit Ihren Kindern! Elisabeth Bürkler 28 TeddyZeit 2018 SCHWEIZER Hausapotheke

homedi-kind ® – eine besondere Aromapflege Was tun, wenn unsere Kleinen husten und verschnupft sind? die homedi-kind ® -Balsame für die sensible Baby- und Kinderhaut. Frau Dr. Keller, wie oft suchen Eltern mit ihren Kindern Ihren Rat bei Erkältungen? In den kälteren Herbst- und Wintermonaten suchen die Eltern mit ihren kranken Kindern, welche an Schnupfen und Husten und deren Folgeerscheinungen leiden, sehr oft unsere Praxis auf. Zu dieser Zeit besteht fast jede 2. Konsultation aus diesen Gründen. Was empfehlen Sie Eltern gerne bei einem Schnupfen und Husten ergänzend? Sehr wichtig bei Erkältungskrankheiten ist es, auf eine gute Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen und insbesondere im Schlafraum zu achten. Diese Erkältungskrankheiten treten vor allem während der Heizperiode auf, da die Schleimhäute in den (sehr oft zu stark) geheizten Räumen austrocknen und damit viel empfindlicher auf die in dieser Jahreszeit häufig auftretenden Viren reagieren. Wenn man nun auf eine gute Feuchtigkeitspflege der Schleimhäute in der Nase und im Rachen achtet, klingen erstens Schnupfen und Husten deutlich schneller ab und zweitens treten Folgekrankheiten viel weniger häufig auf. Des Weiteren empfehle ich eine gute Aromatherapie mit zerhackten und in ein Tüchlein eingepackten Zwiebeln in der Nähe der Schlafstelle sowie bei grösseren Kindern mit selbstgemachtem Zwiebel-, Honig- und Thymiansirup. Was zeichnet die homedi-kind ® - Linie speziell aus? Für die homedi-kind ® -Linie werden nur naturbelassene Rohstoffe in sorgfältiger Handarbeit verwendet. Bewusst wird auf chemische Zusatzstoffe, synthetische Farbund Duftstoffe, Silikone, Paraffine oder andere Stoffe auf Mineralölbasis verzichtet. Dank der besonders hohen Verträglichkeit eignen sich Wie empfehlen Sie die Anwendung des homedi-kind ® - Engelwurz-Balsams? Einerseits empfehle ich bei den kleinsten Kindern bei einem Schnupfen die Anwendung von Engelwurz- Balsam, welcher wohltuend und befreiend wirkt. Dieser Balsam wird äusserlich auf beide Nasenflügel aufgetragen und ab dem 4. Lebensmonat in ein Tuch einmassiert und neben den Säugling gelegt. Wie empfehlen Sie die Anwendung des homedi-kind ® - Thymian-Myrte-Balsams? Bei Babys ab 3 Monaten und Kindern empfehle ich bei zusätzlichem Husten die Anwendung des fantastischen Thymian-Myrte-Balsams. Dieser wird während der Erkältungszeit auf Brust und Rücken einmassiert und erzeugt so eine wohlige Wärme, welche das Kind entspannt. Durch die in diesem Balsam enthaltenen ätherischen Öle und Kräuter werden die Atemwege geöffnet und der Husten dadurch deutlich gelindert. Gibt es einen besonderen Therapieerfolg? Gerade bei Kindern unter 6 Monaten ist es wichtig, dass man nicht selbstständig irgendwelche Medikamente wie Paracetamol-Zäpfchen oder Hustensuspensionen anwendet. Es macht Sinn und ist von gros sem Nutzen, wenn man so schnell wie möglich mit der Anwendung von Engelwurz-Balsam im Bereich der Nasenflügel und Thymian- Myrte- Balsam im Bereich der Brust und des Rückens beginnt. Somit können sehr oft weitere medizinische Therapien verhindert oder zumindest einschränkt werden. Was sollte eine Mutter bei einer Erkältung zwingend beachten? Da praktisch alle Erkältungskrankheiten primär durch Viren ausgelöst werden, ist es wichtig, dass man so schnell wie möglich den Kindern und insbesondere den Babys mit unterstützenden Massnahmen die Atmung und den Auswurf des Schleims erleichtert. Da die Babys bis zum Alter von 4 Monaten nur durch die Nase atmen können, ist es wichtig, die Kinder auch eher mal frühzeitig in der Kinderarztpraxis vorzustellen. Somit kann man sicher sein, dass nicht schwerere Krankheiten wie Mittelohrentzündungen und Bronchitiden ihren Lauf nehmen. Dr. med. Ursula Keller Fachärztin FMH für Kinder- und Jugendmedizin Brüöl 2, 6430 Schwyz SCHWEIZER Hausapotheke TeddyZeit 2018 29

Unsere Zeitschriften

Schweizer Hausapotheke

Nr. 5 Juli/August 2018
Teddy Zeit 2018
Nr. 4 Mai/Juni 2018
Nr. 3 April/Mai 2018
Nr. 2 März/April 2018
Nr. 1 Februar/März 2018
Nr. 8 Dezember/Januar 2017
Nr. 6 September/Oktober 2017
Beckenbodentraining
Ernährung im Alter
Gewinnen Sie einen Gatsby Elektromobil-Oldtimer im Wert von Fr. 4450.00