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Nr. 1 / 2019

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Abwehrreaktion des

Abwehrreaktion des Körpers Frösteln oder gar Schüttelfrost, Schweissausbrüche, glasige Augen, Durst und Appetitlosigkeit, Schlappheit und eine heisse Stirn – hohes Fieber setzt den Körper buchstäblich ausser Gefecht. Wer betroffen ist, für den ist viel Wärme und Bettruhe angesagt. In diesen Breitengraden «fiebert» man leider öfters dem Herbst und Winter entgegen. Diese Schattenseiten bekommen viele Menschen zu spüren, wenn sie sich nach dem warmen Sommer wieder an die anderen Aussentemperaturen gewöhnen müssen. Und das ist keine Seltenheit: Rund zwanzig Prozent aller grippalen Infekte machen den Menschen zu schaffen. Und ist die Abwehr erst einmal geschwächt, haben Erkältungsviren just in der beginnenden herbstlichen Jahreszeit ein leichtes Spiel. Bei Fieber (Pyrexie) handelt es sich um einen vom Immunsystem herbeigeführten Anstieg der Körpertemperatur. Die erhöhte Temperatur ist in der Regel eine Immunantwort des Körpers auf Bakterien, Viren oder Parasiten. Viele der schädlichen Eindringlinge reagieren empfindlich auf Hitze und sterben folglich schneller ab. Fieber ist somit ein typisches Symptom von Infektionskrankheiten, etwa einer Erkältung, Grippe oder Lungenentzündung. Aber auch Autoimmunerkrankungen, Tumore, Medikamente oder Drogen sind mögliche Ursachen von Fieber; bestimmt aber ein Zeichen, dass der Körper verstärkt gegen Krankheitserreger vorgeht. Aus diesem Grund gilt Fieber als sinnvolle und wichtige Abwehrreaktion des Körpers. Deshalb sollten Patienten nicht sofort zu fiebersenkenden Mitteln greifen. Bei Haus- und Kinderärzten ist das einer der häufigsten Gründe für eine Konsultation. Oft ist ein Eingreifen aber weder nötig noch sinnvoll: Erst nach Absprache mit 34 Schweizer Hausapotheke 1-2019 dem Arzt oder wenn das Fieber auf über 39 Grad Celsius steigt, muss man aktiv werden. Kalte Wadenwickel und viel Trinken gelten bei Fieber – vor allem, wenn der fiebernde Patient gleichzeitig stark schwitzt – als bewährtes Hausmittel; auch wenn der wissenschaftliche Nutzen nicht belegbar ist. Jedenfalls ist es wichtig, bei anhaltendem Fieber Bettruhe einzuhalten! Formen von Fieber Fieber hat viele «Gesichter». Deswegen unterteilen Mediziner Fieber ausserdem nach seinem Verlauf, dem Rhythmus und der Temperatur. Von Fieber ist generell ab einer Körpertemperatur von über 38 Grad Celsius die Rede. Da jedoch die normale Körpertemperatur von Mensch zu Mensch schwankt und einem individuellen Tagesrhythmus unterliegt, kann dieser Richtwert abweichen. Im Durchschnitt liegt die normale Körpertemperatur eines Menschen zwischen 36 und 37,4 Grad Celcius. Ein gesunder Körper funktioniert optimal, wenn seine Temperatur im Innern zirka 37 Grad Celsius beträgt. Allerdings hat jedermann seine persönliche, «normale» Körpertemperatur, die etwas höher oder niedriger sein kann. Hinzu kommt, dass der Organismus seine Temperatur ständig an die Umweltbedingungen anpasst: Wenn man Sport treibt, steigt sie zum Beispiel an. Ausserdem ist sie nachts niedriger als am Tag und am späten Nachmittag höher als morgens. Eine über der Norm liegende Temperatur bis 38 Grad gilt als eine Vorstufe des Fiebers (subfebril), ein leichtes Fieber (febril) liegt ab einer Temperatur von 38,1 bis 38,5 Grad Celsius vor. Von Fieber an sich ist erst ab einer Temperatur zwischen 38,6 bis 39 Grad die Rede. Temperaturen darüber gelten als hohes (bis 40 Grad) und sehr hohes Fieber (über 40 Grad). Steigt die Temperatur auf über 41 Grad, sprechen Mediziner von extremem Fieber (Hyperpyrexie). Spätestens ab 42,6 Grad Celsius wird es akut lebensbedrohlich; denn bei solchen Körpertemperaturen stösst der Organismus an physikalische Grenzen. Es drohen Kreislaufversagen und die Gerinnung von körpereigenen Eiweissen. Bei kleineren Kindern funktioniert die Temperaturregelung noch nicht immer einwandfrei, zudem schwitzen sie bei Wärme weniger und als ältere Kinder und Erwachsene. Sie reagieren deshalb schneller mit Fieber. Babys und jüngere Kinder haben eine höhere Körpertemperatur als ältere Kinder. Das liegt daran, dass ihre Körperoberfläche im Verhältnis zum Körpergewicht grösser und ihr Stoffwechsel aktiver ist. Neugeborene haben normalerweise eine Körpertemperatur von durchschnittlich 37,5 Grad Celsius. Moderne, digitale Fieberthermometer liefern heute – am besten rektal gemessen – schnell genaue Ergebnisse. Jacqueline Trachsel

Solmucol ® und Solmucalm ® Erkältungshusten – weniger husten, besser atmen Bei Grippe und Erkältung mit übermässiger Schleimbildung löst Solmucol® den Schleim und befreit die Atemwege. Die Kombination von zwei Wirkstoffen in Solmucalm® ermöglicht eine praktische und wirksame Behandlung des Hustens. Der Sirup beruhigt nicht nur den Husten, sondern löst überschüssigen Schleim und fördert damit den Auswurf. Natürlich frei von Farbstoffen, Alkohol, Laktose, Gluten und kariogenen Zuckern, eignet er sich deshalb auch für Diabetiker. Erhältlich als Brausetablette, Granulat und Lutschtablette mit dem beliebten Orangengeschmack oder als Sirup mit angenehm fruchtigem Geschmack. Wenn Sie Ihren Erkältungshusten gleich von Anfang an mit N-Acetylcystein behandeln, können Sie die Gefahr einer bakteriellen Zweitinfektion verringern. Denn N-Acetylcystein löst fest sitzenden Schleim und erleichtert das Abhusten. Damit entziehen Sie den Bak terien – zumindest teil weise – ihren Nährboden. Ausserdem kann die Schleimhaut schneller wieder ihre Reinigungsaufgaben übernehmen. N-Acetylcystein ersetzt zwar kein Antibiotikum, aber es kann die Wahrscheinlichkeit, dass Sie eines einnehmen müssen, verringern. Weitere interessante Informationen finden Sie unter: www.erkältungshusten.ch Eine Wohltat für den Organismus Es gibt keine bestimmte Jahreszeit, um den Organismus zu reinigen: Toxine sammeln sich übers ganze Jahr an. Wenn wir an angesammelte Schlacken denken, neigen wir zur Annahme, dass nur schädliche Substanzen wie Nikotin oder Schwermetalle für eine Belastung des Organismus verantwortlich sind. Aber der Organismus erzeugt auch selber Toxine, zum Beispiel durch die Stoffwechselaktivität – nur ist der Körper dafür mit einem wirksamen Eliminationssystem ausgestattet: Leber, Nieren und Haut sind nur einige der Organe, die als «Monitoren» für die Überwachung und Ausscheidung von unerwünschten, eventuell schädlichen Reststoffen gelten. Ein Problem entsteht jedoch, wenn das Gleichgewicht zwischen den angesammelten/produzierten und den ausgeschiedenen Toxinen den Organismus und die entsprechenden Organe zu stark belastet. Stress hat ebenfalls einen grossen Einfluss bei der Überproduktion von Toxinen – ohne alle Symptome zu nennen, können Sodbrennen und ein überlasteter Magen-Darm-Trakt die täglichen Aktivitäten und eine erholsame Nachtruhe beeinträchtigen. Aloe Vera – Balsam für den Magen-Darm-Trakt Succo Puro d’Aloe vermittelt dem Körper ein vollständig natürliches Wohlbefinden, wenn er nach einem strengen Produktionsstandard produziert wird. Die Aloe muss in einem respektvollen und vorsichtigen Prozess verarbeitet werden, da die enthaltenen Polysaccharide wärmeempfindlich sind. Ein Pasteurisierungsverfahren mit hohen Temperaturen lockert die empfindlichen Verbindungen der Polysaccharide, mit dem Risiko, dass die natürlichen Vorteile des Aloesafts weitgehend verschwinden. Zuccari ist das Unternehmen, welches mit seinem streng überwachten Produktionsprozess einen sehr hohen Qualitätsstandard erreicht hat; und damit auch dem anspruchsvollsten Verbraucher eine wirksame, natürliche Unterstützung bieten kann. Der reine Aloesaft hat eine beruhigende Wirkung auf den ganzen Magen- Darm-Trakt, zusätzlich zu seiner besonderen Eigenschaft, den ganzen Körper zu reinigen. Reiner Aloesaft hilft, den Körper zu entschlacken und sich von überschüssigem «Abfall» zu befreien. Feuchtigkeit und Entspannung Gel Primitivo d’Aloe ist ideal für ein grosszügiges Auftragen auf den ganzen Körper: die durch Schichten von Kleidung ausgetrocknete und eventuell gereizte Haut wird befeuchtet und entspannt sich. Das Produkt beruhigt und heilt Windelausschlag, rissige Haut und wunde Hände, Füsse und sogar die Lippen. Es bildet einen hauchzarten, unsichtbaren Film, der die Haut zusätzlich vor Wind und Kälte und damit vor neuen Irritationen schützt. Erhältlich in allen Apotheken. Schweizer Hausapotheke 1-2019 35

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