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Nr. 1 / 2019

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GEMMOTHERAPIE Der

GEMMOTHERAPIE Der Riesenmammutbaum Mammutbäume sind uralte Wesen. Vor 65 bis 110 Millionen Jahren waren sie auf der gesamten Nordhalbkugel verbreitet und teilten den Lebensraum mit den Dinosauriern. Doch dann verschlechterte sich das Klima und ein Grossteil starb aus. Nur drei Arten überlebten bis heute: Der Küstenmammutbaum (Sequoia sempervirens), der Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) und der Urweltmammutbaum (Metasequoia glyptostroboides). Sie alle gehören zur Familie der Zypressengewächse. Obschon die Ureinwohner der amerikanischen Sierra Nevada den Riesenmammutbaum kannten, ihn liebevoll als «Ahne» oder «Grossmutter» bezeichneten, wurde die Art erst 1853 offiziell entdeckt und botanisch bestimmt. Die Entdeckung war eine Sensation. Schon bald gelangten die ersten Mammutbäume nach Europa, wo sie in botanischen Gärten, in Parks und als Statussymbole Reicher gepflanzt wurden. In ihrer Heimat hingegen wurden die Riesen nach ihrer Entdeckung massenhaft gefällt, bis sich der Naturforscher John Muir und der Bergarbeiter Hale Tharp für ihren Schutz einsetzten. Dank ihnen sind die Riesen seit 130 Jahren an ihrem letzten natürlichen Standort, dem westlichen Hang der Sierra Nevada in Kalifornien, geschützt. Dort wachsen sie in Höhen zwischen 1500 und 2500 Metern. Der Riesenmammutbaum gehört zu den grössten Lebewesen unseres Planeten. Trotz ihrer Grösse sind die Bäume harmonisch proportioniert und wirken majestätisch. Mit ihren schuppenförmigen, nicht stechenden Nadeln und der weichen Borke strahlen sie eine tiefe Friedfertigkeit aus. Die grösseren Vertreter erhielten Namen: «General Sherman» gilt als grösster seiner Art, er ist 85 Meter hoch. Sein Stammdurchmesser beträgt an der Basis mehr als 11 Meter, die untersten Äste sind zwei Meter dick. Das Gewicht des Baumes wird auf ungefähr 2000 Tonnen, das Alter auf 2300 Jahre geschätzt. Die Riesenmammutbäume sind weitgehend resistent gegen Waldbrände, ja, sie sind für ihre Vermehrung sogar auf Feuer angewiesen. Die weiche, teilweise mehr als einen halben Meter dicke Borke schützt den Baum vor Feuer, ihr hoher Tanningehalt vor Schadinsekten. Die Zapfen können jahrelang am Baum bleiben. Erst durch die Hitzeeinwirkung von Feuer öffnen sie sich und lassen die Sa men frei. Das Feuer reinigt gleichzeitig den Boden von Konkurrenzpflanzen und organischem Material und schafft so ideale Bedingungen für die Jungpflanzen. Der älteste bisher bekannte Mammutbaum wies 3200 Jahrringe auf, das heisst, dass er die Weltgeschichte von der Spätbronzezeit bis ins 20. Jahrhundert miterlebt hat! Damit zählen die Mammutbäume nebst den Grannenkiefern zu den langlebigsten Erdbewohnern. Lebensfreude und Lebensweisheit Den Indianern waren die Mammutbäume heilig. Sie galten als Antennen, die höhere Kräfte auf die Erde hinunterleiteten und den Geist des Menschen für andere Realitäten öffneten. Einer so herausragenden Pflanze sollten eigentlich auch heilende Kräfte innewohnen, dennoch finden sich nur wenige Hinweise auf eine medizinische Verwendung. Die Indianer nutzten die innere Rinde bei Gelbsucht, den Saft als stärkendes Tonikum. Interessante Resultate ergab eine homöopathische Mittelprüfung, die von zwei verschiedenen Gruppen durchgeführt worden ist: Unter dem Einfluss der homöopathischen Verreibung von Samen und Zweigspitzen verstärkte sich bei den Prüfpersonen die Verbindung zu ihrem Höheren Selbst. Verschüttete Fähigkeiten wie Intuition, telepathisches Wissen und Verstehen traten hervor. In der Gemmotherapie wird die Essenz junger Sprossspitzen eingesetzt. Das Hauptanwendungsgebiet sind Alterungsprozesse bei Männern und Burnout. Mammutbaum erfrischt und belebt Körper und Geist, verleiht Lebensfreude, hilft bei Prostataproblemen und ist ein sexuelles Tonikum. Es gibt kein Mittel, das uns ewige Jugend schenken kann. Unser Leben ist ein Lernprozess, der sich bis ins Alter fortsetzt und vollendet. Die körperlichen Kräfte nehmen zwar ab, aber Lebenserfahrung und Lebensweisheit geben einen neuen inneren Reichtum. Der beinahe unsterbliche Mammutbaum, dessen Dasein eigentlich nur durch Entwurzeln beendet werden kann, vermag Alterungsprozesse zu verlangsamen. Er stärkt Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnis, wirkt mentaler Müdigkeit entgegen und gibt wieder Frische und Lebensfreude. Bei einer gutartigen Prostatavergrösserung lindert die Knospenessenz des Mammutbaumes die Entzündung, wirkt einer weiteren Ver grösserung der Prostata entgegen und erlaubt eine bessere Blasenentleerung. Eine Kombination mit der Knospenessenz von Schwarzer Johannisbeere verstärkt die Wirkung. Ausserdem stimuliert die Essenz die knochenbildenden Zellen, fördert damit die Heilung von Knochenbrüchen und beugt Osteoporose vor. Darüber hinaus hält sie die Bänder geschmeidig – dies natürlich auch bei Frauen. Die «Grossmutter» der Indianer verleiht aber nicht zuletzt ein Gefühl der Geborgenheit, eine sanfte, wärmende Energie – wie eine Umarmung durch die Grossmutter. Ursula Glauser-Spahni ist Biologin. Seit mehr als 30 Jahren sammelt sie Schweizer Bachblüten für die Firma Phytomed AG. Sie verfasste 2008 das Buch «Kaninchenapotheke». 38 Schweizer Hausapotheke 1-2019

Richtig Zähneputzen für gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch Verlosung Mundgesundheit ist wichtig für das allgemeine Wohlbefinden. Welche Vorteile haben Schallzahnbürsten? Elektrozahnbürsten weisen gegenüber der Handzahnbürste einen höheren Komfort und eine bessere Reinigungsleistung auf. Zahnbürsten mit Schalltechnologie beruhen auf elektromagnetisch erzeugten Borstenschwingungen, die eine dynamische Putzwirkung entfalten. Unter Verwendung von Zahnpasta entsteht eine Schaumwelle, die eine Putzwirkung sogar kontaktlos in Zahnfleischtaschen ermöglicht. Die Schweizer Marke paro hat jüngst ihre dritte Generation der parosonic Schallzahnbürste auf den Markt gebracht, entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Labor des Zahnmedizinischen Zentrums der Universität Zürich. Das Produkt besticht durch die Reinigungsleistung der innovativen Bürstenaufsätze, welche schonend sanft reinigen und den gewünschten hydrodynamischen Effekt erzeugen – ohne eine höhere Zahnsubstanz-Abrasion oder höhere Zahnfleischverletzungen zu bewirken. MITMACHEN UND GEWINNEN Wir verlosen 5 parosonic Schallzahnbürsten und 20 Mundhygienekits Wir verlosen 5 parosonic Schallzahnbürsten und Name/Vorname 20 Mundhygienekits. Teilnahme mit Name und Anschrift per Mail an Strasse/Nr. service@schweizerhausapotheke.ch PLZ/Ort (Betreff: Verlosung parosonic) Die paro-Mundhygieneprodukte sind in serviceorientierten Apotheken und Drogerien erhältlich. Weitere Informationen unter www.paro.com Verlosung parosonic Schallzahnbürsten Talon einsenden an: Schweizer Hausapotheke, «Verlosung parosonic», Könizstrasse 25, 3008 Bern Teilnahme per E-Mail: service@schweizerhausapotheke.ch Einsendeschluss: 31. März 2019 (Betreff: Verlosung parasonic) Einsendeschluss: 31. März 2019 1/19 IM WACHSTUM LIEGT DIE KRAFT Mit Gemmotherapie von PHYTOMED NATÜRLICH GESUND In der Schweiz gesammelte Knospen aus Wildsammlung oder biologischem Anbau. Produkte ohne Zusatzstoffe. 40 der wichtigsten Präparate aus eigener Herstellung. Dies sind zugelassene Arzneimittel. Lesen Sie die Angaben auf der äusseren Packung oder lassen Sie sich von einer Fachperson beraten. Zulassungsinhaberin/Herstellerin: www.phytomed.ch PHYTOMED AG · CH-3415 Hasle/Burgdorf Telefon +41 (0)34 460 22 11 Schweizer Hausapotheke 1-2019 39

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