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Wie gut ist perfekt?

Wie gut ist perfekt? Möglichst perfekt muss es sein, das eigene Kind, so wie das ganze Leben halt, durchgestylt, durchorganisiert, durchdacht. Viele Eltern vergessen darüber, dass es vor allem Liebe und Vertrauen sind, die sie ihren Kindern entgegenbringen sollten. «Perfektion ist Lähmung», erkannte bereits Winston Churchill (1874 – 1965). Doch fast scheint es so, als hätten wir dies noch nicht begriffen. Dass niemand perfekt ist, wissen doch eigentlich alle. Und doch scheint es in unserer Gesellschaft ein unausgesprochenes Ziel zu sein, den Zustand der Perfektion zu erreichen. Das Schlimmste daran: Bereits Kinder bekommen dies zu spüren. Wie soll die nächste Generation in diesem allgemeinen Perfektionswahn auch glaubwürdig lernen, dass Fehler im Leben dazugehören und kein Mensch perfekt ist, wenn bereits Kinder von klein auf vermittelt bekommen, dass gut zwar gut, aber nie gut genug ist? Dass nur etwas zählt, wer hundert Prozent und mehr gibt? Doch nicht mal sich anstrengen und hundert Prozent geben ist heute oftmals gut genug – das ist die Realität! Die Messlatte dafür setzen andere: Lehrer, Erzieher, Arbeitgeber. Und die wollen vergleichen, fehlerfreie Arbeiten sehen. Vor allem aber wollen sie eines: Sie wollen bewerten. 40 Schweizer Hausapotheke 1-2019 Vor allem glücklich sein … «Warum hast du keine Sechs bekommen?», «Du musst etwas Gas geben, in deinem Alter war ich Klassenbester!», «Du wirst nicht aufhören zu pauken, bis du es perfekt kannst!», trommelt es permanent in den Ohren von Kindern, die unter Druck gesetzt werden. Natürlich wollen ihre Eltern nur das Beste für sie. Und eigentlich ist es nicht ihre Absicht, ihre Kinder unter Druck zu setzen, bis sie darunter leiden. Sie wollen die Kinder lediglich dazu anspornen, hervorragende Leistungen zu bringen. Hinter den Erwartungen verstecken sich oft unverarbeitete Probleme Erwachsener aus ihrer eigenen Vergangenheit. Diese haben zu Komplexen geführt, welche nun auf den eigenen Nachwuchs übertragen werden. Eigentlich ist das Bedürfnis, perfekte Kinder zu erziehen, ein subtiler und direkter Weg, der Welt unglückliche Kinder zu geben. Es ist klar, dass sich Mütter und Väter für ihre Kinder wünschen, dass sie erfolgreich sind – vor allem aber sollten sie doch wollen, dass sie glücklich sind. Pauken im emotionalen Leerlauf Und in etwa so sieht das Ergebnis der Paukerei in vielen Fällen aus: Nachdem Peter wochenlang auf jegliches Spielen mit seinen Freunden verzichtet und stattdessen Tag und Nacht gelernt hatte, bekam er schliesslich die angestrebte Sechs, die seine Eltern von ihm verlangt hatten. Als er voller Stolz mit dem Ergebnis in der Hand nach Hause kam, glücklich darüber, was er erreicht hatte, blickten ihn seine Eltern an und meinten lediglich: «Wir hoffen, dass du von jetzt an nur noch solche Noten nach Hause bringst. Hast du uns verstanden?!» Das volle Programm Es ist keine Errungenschaft unserer Zeit, dass Kinder schon von klein auf eine Menge ausserschulischer Aufgaben zu erledigen haben: Noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts wurden sie beispielsweise frühzeitig zur Arbeit herangezogen. Heute stehen Trainings beim Sportverein, Musikunterricht, Malstunden, Pfadfindertreffen und Tanzveranstaltungen auf dem Programm – und die Aufzählung liesse sich endlos fortführen. Das ist zum einen so, weil oft beide Eltern lange Arbeitszeiten haben und sich nicht wirklich um ihre Kinder kümmern können; und zum anderen nehmen sie an, dass sie durch ein volles Freizeitprogramm das Beste aus ihnen herausholen. Es ist ja auch nicht schlecht, Sport zu treiben oder eine Fremdsprache zu lernen. Es ist jedoch grundsätzlich falsch, sie zu etwas zu drängen, das sie nicht möchten – oder sie damit unter Druck zu setzen, dass sie undankbar wären oder etwas nicht verdient hätten, wenn sie in dessen Ausübung nicht perfekt sind. Das fremde Glücksgefühl Eltern sollten sich erst einmal die Frage stellen, warum sie sich stets an der Perfektion orientieren. Wäre es nicht besser, wenn die Kinder einfach glücklich wären mit dem, was sie tun? Hilfreich wäre es daher, Kinder zwar zu motivieren, ihr Bestes zu geben – unabhängig vom Ergebnis. Eltern dürfen durchaus auch stolz sein, wenn ihre Kinder Fortschritte machen. Wenig förderlich ist es, Kinder mit negativen Adjektiven zu betiteln, wenn sie nicht die besten Noten haben oder im Sport nicht zuoberst auf dem Treppchen stehen. Gespräche sind stets hilfreich: Sie geben Aufschluss über das Befinden des Kindes, über dessen Sorgen und Wünsche. Wer so mit seinen Kindern umgeht, wird Erwachsene heranziehen, die jegliche Hindernisse in ihrem Leben überwinden können; die ihr Potenzial voll ausleben können, ohne sich mit anderen vergleichen zu müssen – und die vor allem mit der Zukunft, für die sie sich selbst entscheiden, glücklich sind. «Perfekten» Kindern ist das eigene Glücksgefühl fremd. Sie fühlen sich nicht wohl. Sie haben Angst vor Fehlern und davor, die hohen Erwartungen ihrer Eltern nicht zu erfüllen. Ihre Erziehung basiert nicht auf Frei-

Heuschnupfen natürlich bekämpfen – Spagyros Ribes nigrum® Mundspray Wenn uns in diesem Frühjahr länger die eisige Hand des Winters in seinem lähmenden Griff hatte, zeigen sich jetzt die Zeichen des Frühlings. Damit beginnen aber für Heuschnupfen geplagte Menschen schwierige Zeiten. Arzneimittel, aus den Knospen der Schwarzen Johannisbeeren können dabei helfen. Sie sind winzig klein und es braucht viel Fingerspitzengefühl, sie zu ernten. Die geballte Energie, die in Pflanzenknopsen steckt, wird erst später offensichtlich. In ihnen steckt alles, was die Pflanze am Ende ausmacht. Die Gemmotherapie macht das «Lebendigste» der Pflanzen als Regenerations- und Heilkraft für den Menschen nutzbar. «Gemmo» ist lateinisch und bedeutet nichts anderes als Knospe. In den frischen Knospen der Pflanzen stecken deren Lebens- und Wachstumskräfte, welche reich an pflanzlichen Wachstumsfaktoren sind. Heuschnupfengeplagte kennen und schätzen die Wirkung der Triebspitzen der Schwarzen Johannisbeere «Ribes nigrum» seit Jahren. Spagyros Ribes nigrum ® hilft aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften bei allen Formen akuter Entzündungen. Sie werden bei der Behandlung von Halsschmerzen, Erkältungskrankheiten und bei Heuschnupfen- Spagyros Ribes Nigrum ® Mundspray Mit viel Fingerspitzengefühl werden die Knospen im Frühjahr von Hand gelesen. Geplagten sehr geschätzt. Schon mit 3 x 3 Sprühstössen täglich auf die Mundschleimhaut können beachtliche Erfolge erzielt werden. Während der ersten 48 Stunden kann Ribes nigrum bis zu zehnmal täglich angewendet werden. Das Schweizer Unternehmen Spagyros stellt diese Essenzen in reiner Handarbeit her. Mit grosser Sorgfalt werden die frischen einheimischen Pflanzenknospen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der freien Natur oder aus biologischem Anbau gesammelt und zu hochwertigen Arzneimitteln verarbeitet. Die überaus hohe Weiterempfehlungsrate der Arzneimittel zeugt von einer aussergewöhnlichen Kundenzufriedenheit. Dem angenehmen Geschmack, der sehr einfachen Handhabung und der problemlosen Dosierung als Mundspray ist es zu verdanken, dass die Akzeptanz, auch bei Kindern und älteren Menschen, sehr gut ist. Spagyros Ribes nigrum ® Mundspray ist in Apotheken oder Drogerien erhältlich. Mehr dazu auf www.spagyros.ch. Gemmo® Die Kraft junger Pflanzenknospen. Spagyros Ribes nigrum ® Mundspray Heuschnupfen. Halsschmerzen. Beginnende Erkältung. Von Swissmedic zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Zulassungsinhaberin: Spagyros AG • 3076 Worb www.spagyros.ch Schweizer Hausapotheke 1-2019 41

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