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Nr. 1 / 2019

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Der Heldenkranz als

Der Heldenkranz als Heilmittel In der Antike wurden Athleten und Feldherren mit Lorbeeren bekränzt. Wer diese Blätter auf dem Kopf trug, hatte eine herausragende Leistung vollbracht. Dass die Blätter auch Heilsubstanzen enthalten, ist wenig bekannt. Immerwährendes Grün steht für nie versiegende Lebenskraft. Im Gegensatz zu vielen anderen Sträuchern und Bäumen verfärben sich die ledrigen Blätter des Lorbeers im Herbst kaum. Wie vermutet wird, wurde er deshalb zum Sinnbild für Siegerqualitäten, für Ruhm und Ehre für Athleten, Dichter und Feldherren. So liess sich etwa auch Napoleon mit einem Kranz aus goldenen Lorbeerblättern malen. In der altgriechischen Weltsicht unterstützen sie auch die moralische Reinigung von Sünden. Sein ganzjähriges Grün gilt vor allem für sein Ursprungsgebiet in Vorderasien, wo das Klima gemässigt ist; in Der Husten ist weg Appenzeller Heilmittel wirken mit besonderer Kraft. Weltweit. Erhältlich in Drogerien und Apotheken. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Herbamed AG | 9055 Bühler | Switzerland | www.herbamed.ch 44 Schweizer Hausapotheke 1-2019 Mitteleuropa gilt er als nicht winterhart. Allerdings sind hier andere Sorten verbreitet, vor allem der Kirschlorbeer. Um sie vor Frösten zu schützen, werden Lorbeergewächse öfters in Kübel gepflanzt, die an einem geschützten Ort überwintern. Wenn von Lorbeer als Siegeskranz sowie als Heilpflanze die Rede ist, ist meistens der Gewürzlorbeer gemeint, der bis zwölf Meter gross werden kann und mittlerweile rund ums Mittelmeer gedeiht; weltweit kommen verschiedene weitere Unterarten vor. Sparsam dosieren Heute sind Lorbeerblätter vor allem wegen ihres Aromas gebräuchlich. Sie gelten als blähungshemmend und damit als verdauungsunterstützend und werden Eintöpfen, Suppen, Fleischspeisen, Fischsud, Reisgerichten, Essiggemüse sowie gelegentlich auch Tomatensaucen beigegeben. Eine mit einem Lorbeerblatt und Nelken gespickte halbierte Zwiebel gilt als einer der Klassiker in der Küche. Nach dem Kochprozess werden die Blätter entfernt, damit ihr Aroma in den Speisen nicht zu dominant wird. Zudem könnten sie versehentlich in den Mund gelangen, wo sie geschmacklich zu intensiv wirken und wegen ihrer harten Konsistenz kaum gekaut werden können. Wegen ihres ausgeprägten Aromas sollten sie nur sparsam eingesetzt werden, zum Würzen genügt oft ein halbes Blatt. Da frischer Gewürzlorbeer nur selten erhältlich ist, werden meistens getrocknete Blätter verwendet. Zermahlene Blätter geben den Speisen eine bittere Geschmacksnote, daher ist von ihnen abzuraten. Beruhigt die Atemwege Da Lorbeer ein eukalyptusartiges Öl enthält, gilt er seit der Antike als Heilpflanze. Wie oben gesehen, kommen unterschiedliche Arten der Pflanze vor. Wer Lorbeerblätter zur Behandlung von verschiedenen Leiden einsetzen möchte, sollte sich fachkundig beraten lassen, beispielsweise in einem Kräuterhaus oder in einer Drogerie. Andernfalls kann es zu Verwechslungen, Fehldosierungen sowie zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen: Manche Personen reagieren auf Lorbeer mit einer Kontaktallergie. Zu Heilzwecken werden die Blätter unter anderem bei Erkältungen und anderen Atemwegserkrankungen angewendet. Dazu werden einige getrocknete oder frische Blätter aufgekocht; einige Minuten ziehen lassen. Wenn der Sud leicht abgekühlt ist, taucht man ein Baumwolltuch hinein, beispielweise ein Geschirrtuch. Danach wird es ausgepresst, auf den Brustkorb gelegt und mit einem Frotteetuch und eventuell zusätzlich mit einem Flanelltuch abgedeckt. Lorbeerwickel besänftigen die Atemwege, sie wirken auch gegen allfälliges Fieber und fördern das heilungsunterstützende Schwitzen. Das in den Blättern enthaltene Öl kann auch abschwellend wirken, etwa bei Arthritis und bei anderen Gelenkschmerzen sowie nach Insektenstichen. Lorbeerblätter sind auch eine wirkungsvolle Hilfe gegen Küchenschaben, die durch den Geruch vertrieben werden. Adrian Zeller verfügt über eine mehrjährige Praxiserfahrung im Gesund - heitswesen. Seit 1995 ist er journalis tisch und publizistisch tätig.

Krauterhefe für ein «ganzes» Leben Sie stellt das biologische Gleichgewicht im Körper her und erhöht nachweislich die Bioverfügbarkeit von Vitalstoffen; über diese und weitere positive Eigenschaften der Kräuterhefe gerät Beat Strittmatter, dipl. Drogist HF, bei unserem Gespräch fast ein bisschen ins Schwärmen. Zugegeben, «Hefe» kannte ich bisher nur als wichtige Zutat für den Teig des Sonntagszopfs – und war deshalb beim Start meines Selbstversuchs vom eher neutralen Geschmack der Hefetabletten überrascht. Allerdings verspürte ich auch nach zehn Tagen noch keinen wahrnehmbaren Effekt – nur leere Versprechungen also? Beat Strittmatter ist von meinen Beobachtungen keineswegs überrascht: «Kräuterhefe ist kein Produkt wie beispielsweise Kaffee oder Koffein, wo man unmittelbar eine Wirkung spürt. Ihre Stärke liegt einerseits in den vielfältigen, wertvollen Inhaltsstoffen und andererseits in der durch Studien belegten Eigenschaft, dass sie durch ihre spezielle Herstellung die Aufnahme von Vitalstoffen unterstützt und diese für die Zellen optimal zugänglich macht.» Man könne sich das so vorstellen, dass die Kräuterhefe quasi als «Transporter» für die Nährstoffe diene und deren Wirkung dank ihrer Katalysefunktion noch zusätzlich verstärke. sich die Kräuterhefe mit ihren vielfältigen Nährstoffen insbesondere auch für Personen, die sich beispielsweise wegen Schichtarbeit nicht regelmässig ernähren können; für all diejenigen, die auf spezielle Ernährungs-, Kostformen oder Diäten setzen (müssen) oder als Ergänzung während einer Fastenkur. Für Klein bis Gross Im Vergleich zu anderen, hoch dosierten Präparaten, kann die Kräuterhefe entweder gezielt während Belastungsphasen oder saisonal zur «Grippe- und Erkältungszeit» eingenommen werden – aber problemlos auch über die gesamte Lebenszeit. Dies, weil dank der ausgewogenen Zusammensetzung, den ausschliesslich natürlichen Inhaltsstoffen und der Katalysefunktion «keinerlei Gefahr einer Überdosierung besteht». Schon bei Schwangeren und während der Stillzeit ist die positive Wirkung von Kräuterhefe erwiesen, Kindern hilft sie beim «Grosswerden» – ein erstaunlicher Alleskönner. die Kräuterhefe schon reich an Inhalten, aber für uns Menschen noch unverdaulich, weil unser Körper die Hefezellen nicht aufspalten kann. Entscheidend für den Erfolg ist der zweite Produktionsschritt, in dem das sogenannte Plasmolysat entsteht: «In dem die Kräuterhefe im zweiten Schritt aufgeschlossen, also plasmolysiert wird, findet eine eigentliche Vorverdauung statt – was dem Darm wiederum die sehr rasche und vollständige Aufnahme der ganzen Mikronährstoffe und die schon erwähnte Katalysefunktion ermöglicht: Und das ist es, was uns so gut tut.» Den Selbstversuch werde ich jedenfalls fortsetzen, gerade jetzt, in der Erkältungs- und Grippesaison. Denn Beat Strittmatter sagt mir zum Schluss, «dass der Körper adäquater auf Erreger reagieren, diese besser abwehren könne; oder sich bei einer Ansteckung wenigstens die Erholungszeit verkürze.» Und mir ist aufgefallen, dass meine Konzentrationsspanne beim Schreiben bemerkenswert hoch war – also doch! Ein stabiles Fundament Mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung tun wir ja schon viel für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit; brauchen wir da wirklich noch Nahrungsergänzungsmittel? «Die regelmässige Einnahme von Kräuterhefe unterstützt eine gesunde Ernährung und gibt ein stabiles Fundament, eine Grundversorgung mit allem Notwendigen», erwidert Beat Strittmatter. «Auch wenn man mal nicht so aufs Essen achten kann oder beispielsweise mit zunehmendem Alter der Appetit nachlässt.» Als «Fundament» eigne Gewusst wie Das Geheimnis für die Wirkungskraft der Kräuter hefe liegt in der zweistufigen Herstellung: «In einem ersten Schritt wird die eigens gezüchtete Hefe angesetzt, verflüssigt und mit Kräutern versetzt. Während dem folgenden, rasch fortschreitenden Zellteilungsprozess werden die Kräuter von der Hefe ‘aufgegessen’ und dadurch beispielsweise Mineral- und sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Lecithin freigesetzt. Je nach Produkt kommen so bis zu 60 verschiedene Vitalstoffe zusammen.» In diesem Zustand ist Ann-Brita Dähler Beat Strittmatter ist dipl. Drogist HF und arbeitet als Filialleiter in der MÜLLER Reformhaus Vital Drogerie am Rennweg 15 in Zürich. Schweizer Hausapotheke 1-2019 45

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