Aufrufe
vor 1 Monat

Nr. 1 / 2019

  • Text
  • Schweizer
  • Hausapotheke
  • Menschen
  • Kinder
  • Fieber
  • Behandlung
  • Frauen
  • Gewissen
MEHR ALS EIN DIRETTORE | HOMÖOPATHIE | ERKÄLTUNGSHUSTEN | STUMPFE VERLETZUNGEN | KURKUMA | ERKÄLTUNGSSCHNUPFEN | THERAPIE BEI ERKÄLTUNGSSYMPTOMEN | HÖRBERATUNG | SCHLECHTES GEWISSEN | NARBENPFLEGE | THERMALBAD | NATÜRLICHES WÄRMEPFLASTER | AKELEI | ABWEHRSTARK MIT ÄTHERISCHEN ÖLEN | HUSTENSIRUP | BRÜCHIGE NÄGEL | WARNZEICHEN SCHLAGANFALL | ECHINACEA GEGEN ERKÄLTUNGEN | LAKTOSEUNVERTRÄGLICHKEIT | JUBILÄUMSWETTBEWERB | ZAHNIMPLANTATE | BEHANDLUNG VON AKNE | KATZENPFLEGE | VITALSTOFFE | HALSSCHMERZEN | URDINKEL | SCHULD UND SCHAM | KINDERBUCH | FIEBER | ALOESAFT | THERAPIEN BEI SCHEIDENTROCKENHEIT | MAMMUTBAUM | RICHTIG ZÄHNEPUTZEN | PERFEKTE KINDER | HEUSCHNUPFEN | MEERRETTICHWURZEL | GELENKSNAHRUNG | LORBEER | KRÄUTERHEFE | INNERE HALTUNG | THERAPEUTISCHE UNTERSTÜTZUNG IN DER PALLIATIVE CARE

Den Abschied erleichtern

Den Abschied erleichtern Palliative Care hat zum Ziel, Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und zu betreuen und auch deren Angehörige im Abschieds- und Trauerprozess zu unterstützen. Eine zunehmend wichtige Rolle kann dabei Komplementärtherapeutinnen und Naturheilpraktikern zukommen. Eines ist für uns alle gewiss – nämlich, dass wir dereinst sterben werden. Sich dessen bewusst zu werden und sich mit der Endlichkeit unseres irdischen Lebens vertieft auseinanderzusetzen, kann eine grosse Hilfe sein. Es kann nicht nur das Sterben und das Abschiednehmen erleichtern, sondern bereichert auch das Leben. Denn das Wissen um die eigene Endlichkeit ermöglicht es, sinnbewusster in der Gegenwart zu leben und ein erfüllteres, volleres Leben zu haben. Fachliche Begleitung des Sterbeprozesses Dank Palliative Care gibt es seit einigen Jahrzehnten auch in der Schweiz Institutionen und Fachpersonen, die darauf spezialisiert sind, Menschen in ihrer letzten Lebensphase gut und professionell zu begleiten und zu betreuen. Palliative Care setzt dann ein, wenn jemand unheilbar erkrankt ist, also schon weit früher als in der Sterbephase. Die Diagnose einer unheilbaren Krankheit kann für die betroffenen Personen und ihre Angehörigen niederschmetternd sein. Umso wichtiger ist, dass sie schon früh Unterstützung erhalten, um besser damit umgehen und ihr Leben dennoch so lange und so gut als möglich eigenständig gestalten zu können. Komplementärtherapeutische und naturheilkundliche Unterstützung Bereits in einer frühen Phase des Sterbeprozesses kann auch die Begleitung durch ausgebildete Komplementärtherapeutinnen und Naturheilpraktiker hilfreich sein. Denn mit den Therapien, die sie anbieten, sind sie darauf ausgerichtet, den Menschen in seiner Multidimensionalität zu unterstützen: in seinen körperlichen, psychischen, sozialen oder auch spirituellen Bedürfnissen. Sie können so nicht nur Schmerzen lindern helfen, sondern auch die Selbstwahrnehmung fördern und mit Gesprächen und körperzentrierten Interventionen dazu beitragen, dass der betreffende Mensch durch die Stärkung seiner ihm innewohnenden Genesungskompetenz besser mit der Situation umgehen kann. Er kann so Fähigkeiten und Ressourcen wiedererkennen und nutzbar machen, die ihm erlauben, sein Leben bis zum Schluss in Würde zu leben und mitzugestalten. Auch die Angehörigen miteinbeziehen Aber auch für Angehörige kann die palliative Begleitung und Unterstützung eine grosse Hilfe sein – während des Sterbeprozesses Mehr zu Palliative Care aus der Sicht einer komplementärtherapeutischen Fachperson erfahren Sie in einem Interview mit Agnes Schweizer auf www.nvs.swiss. Dort finden Sie zudem eine Vielfalt von Komplementärtherapeuten und Naturheilpraktikerinnen, die Sie oftmals auch im Thema Sterben und Tod hilfreich unterstützen können. und danach in der Trauerphase. Für sie kann es allein schon wichtig sein zu erfahren, was beim Sterbeprozess passiert und welche Bedürfnisse der Sterbende dann noch hat, respektive nicht mehr hat. Und auch für die Sterbenden selbst kann es sehr erleichternd sein zu wissen, dass ihre Angehörigen mit der Situation umgehen können. Nach dem Abschied ist die Trauerphase zentral, um diesen verarbeiten und das eigene Leben selbstbestimmt weiterführen zu können. Einfühlsame Gespräche sowie die Konzentration auf den Atem oder auf körperliche Wahrnehmungen sowie Töne und Berührungen können auch hier helfen, das Geschehene zu akzeptieren und zu integrieren. Was ist der Tod überhaupt? Vielleicht führt die bewusste Auseinandersetzung mit Sterben und Tod sogar dazu, dass die Frage auftaucht, was der Tod überhaupt ist. Die Antwort darauf kann insofern überraschend ausfallen, als es ihn vielleicht nur im physischen Sinne gibt. Jedenfalls legen die mittlerweile sehr zahlreichen, auch wissenschaftlich eingehend untersuchten Nahtoderfahrungen nahe, dass Bewusstsein auch ohne funktionierendes Gehirn möglich ist und dass wir somit nach dem Tod möglicherweise weiterexistieren. Dr. oec. Hans-Peter Studer ist Mitwelt- und Gesundheitsökonom, Erwachsenenbildner und Buchautor. Die NVS (Naturärzte Vereinigung der Schweiz) in Herisau als grösster Verband der Komplementär- und Alternativmedizin vertritt nicht nur einzelne Methoden oder Fachrichtungen, sondern sämtliche Praktizierende der Naturheilkunde und Komplementärtherapie. Um NVS-A-Mitglied zu werden, müssen die Praktizierenden die hohen SPAK-Anforderungen (Qualitätslabel der NVS) erfüllen. Die NVS-Mitglieder unterstellen sich den vom Verband formulierten Ethikrichtlinien. Die NVS-A-Naturheilpraktiker/innen und -Komplementärtherapeut/innen sind auf www.nvs.swiss aufgeführt. 48 Schweizer Hausapotheke 1-2019

Unsere Zeitschriften

Schweizer Hausapotheke

Nr. 1 / 2019
Nr. 8 / 2018
Nr. 7 / 2018
Nr. 6 / 2018
Nr. 5 / 2018
Nr. 1 / 2018
Nr. 4 / 2018
Nr. 3 / 2018
Nr. 2 / 2018
Nr. 1 / 2018
Nr. 8 / 2017
Nr. 7 / 2017
Nr. 6 / 2017
Beckenbodentraining