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Nr. 1 / 2019

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Mehr als ein Direttore

Mehr als ein Direttore Fred P. Feldpausch sitzt mir in seinem neuen Büro im Grotto Broggini in Losone vis-à-vis. Ein stattlicher Mann mit einer charismatischen Ausstrahlung. Im Hintergrund läuft Musik von Dvořák. Musik gehöre zu seinem Alltag, sagt er mir – ohne ginge es nicht … Aber nicht nur die Musik beflügelt ihn. Auch das Tagesgeschäft gehört immer noch zu seinem Leben. Ganz wichtig sind ihm dabei: Die Augen stets offen haben, Neues erschaffen, in die Zukunft blicken und dem Leben gegenüber demütig sein. Drehen wir die Zeit ein wenig zurück: An einem Sommerabend sass ich im Tessin an einem Steintisch im Garten eines Restaurants und genoss einmal mehr das wunderbare Essen, den vorzüglichen Wein und die gelebte Gastfreundschaft. Am Nebentisch sassen mehrere Personen, die Baseldeutsch sprachen. Für mich sehr schön, weil ich als Heimweh-Baslerin in solchen Momenten immer melancholisch werde. Irgendwann setzte sich ein älterer Herr an diesen Tisch. Ich erkannte ihn sofort: Fred Feldpausch. Was ich nun hörte, beeindruckte mich sehr: Eine Frau, die ihn mit Direttore begrüsste, wurde von ihm korrigiert: «Ich bin kein Direttore, ich bin einfach Fred.» Obwohl ich wusste, dass er nicht gerne Red und Antwort steht, bat ich ihn um ein Interview. Dass ich an diesem Abend direkt neben ihm sass, deuteten wir beide später nicht als Zufall; es war wohl eher Bestimmung. Herr Feldpausch, erzählen Sie mir aus früheren Zeiten. Ich bin als ältester Sohn einer Holländerin und eines Deutschen 1929 geboren. Aufgewachsen bin ich in Basel. Mein Vater gründete die Modehauskette Feldpausch – damals noch Damenoberbekleidungsgeschäft genannt. Nach der Rekrutenschule ging ich 1948 nach Amerika, wo ich drei Jahre bei Macy’s (Warenhauskette, die 1858 gegründet wurde) arbeitete. Als ich zurück in der Schweiz war, wollte mein Vater, dass ich bei ihm einsteige. Er war so ein «Buddenbrook»-Typ. Für ihn war klar, dass ich Freude an seinen Damenoberbekleidungsgeschäften entwickeln müsste. Acht Jahre folgte ich diesem Wunsch und habe dabei auch vieles gelernt. Mein Vater hatte zum Glück einen wunderbaren Geschäftsführer, der seine Arbeit so gut machte, dass ich meinen wirklichen Traum leben konnte. Meine Mutter unterstützte mich und riet mir, meinem Herzen zu folgen. Mein Wunsch, eine Ausbildung an der Hotelfachschule 6 Schweizer Hausapotheke 1-2019

Lausanne machen zu dürfen, die damals schon die beste war, platzte leider. Ich war zu alt! So entschied ich mich, nach Zürich zu gehen und mir dort das Rüstzeug zu holen. Der Abschluss liess sich sehen: Ich legte die zweitbeste Prüfung ab. Auf dem ersten Platz war eine Frau! Wo zog es Sie nach der Ausbildung hin? Ich wollte unbedingt ins Ausland. Mein Vater meinte, wenn schon, denn schon. Dann müsse der Sohnemann aber in ein «grosses Haus». So landete ich im «The Dorchester» an der Park Lane in London. Die Zeit in diesem Hotel mit langer Tradition war für mich sehr lehrreich, inspirierend und zukunftsweisend. Wie entstand die Liebe zum Locarnese? Wieder zurück in der Schweiz, war mein Vater mit dem Bau eines neuen Feldpausch-Modehauses in Zürich beschäftigt. Sein Architekt Prellungen, Lindert Verstauchungen und Quetschungen. Original DR. ANDRES Wallwurz Salbe Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Dr. Andres Pharma AG Schweizer Hausapotheke 1-2019 7

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