Aufrufe
vor 5 Monaten

Nr. 1 / 2019

  • Text
  • Schweizer
  • Hausapotheke
  • Menschen
  • Kinder
  • Fieber
  • Behandlung
  • Frauen
  • Gewissen
MEHR ALS EIN DIRETTORE | HOMÖOPATHIE | ERKÄLTUNGSHUSTEN | STUMPFE VERLETZUNGEN | KURKUMA | ERKÄLTUNGSSCHNUPFEN | THERAPIE BEI ERKÄLTUNGSSYMPTOMEN | HÖRBERATUNG | SCHLECHTES GEWISSEN | NARBENPFLEGE | THERMALBAD | NATÜRLICHES WÄRMEPFLASTER | AKELEI | ABWEHRSTARK MIT ÄTHERISCHEN ÖLEN | HUSTENSIRUP | BRÜCHIGE NÄGEL | WARNZEICHEN SCHLAGANFALL | ECHINACEA GEGEN ERKÄLTUNGEN | LAKTOSEUNVERTRÄGLICHKEIT | JUBILÄUMSWETTBEWERB | ZAHNIMPLANTATE | BEHANDLUNG VON AKNE | KATZENPFLEGE | VITALSTOFFE | HALSSCHMERZEN | URDINKEL | SCHULD UND SCHAM | KINDERBUCH | FIEBER | ALOESAFT | THERAPIEN BEI SCHEIDENTROCKENHEIT | MAMMUTBAUM | RICHTIG ZÄHNEPUTZEN | PERFEKTE KINDER | HEUSCHNUPFEN | MEERRETTICHWURZEL | GELENKSNAHRUNG | LORBEER | KRÄUTERHEFE | INNERE HALTUNG | THERAPEUTISCHE UNTERSTÜTZUNG IN DER PALLIATIVE CARE

war Tessiner. Dieser

war Tessiner. Dieser fragte mich, ob ich an einem Teil eines Hotels im Tessin interessiert wäre. Das war Anfang der Sechzigerjahre. Er baute damals das Hotel Muralto. Ich sagte nicht nein. Es war das erste Hotel, das in jedem Zimmer über eine Minibar, einen Fernseher und Bad mit WC verfügte. Später kaufte ich das Haus an der Piazza in Ascona: Hotel, Restaurant und Confiserie. Der Name der Confiserie gefiel mir nicht. Ich stand auf der Piazza und blickte zum Hafen. Da ich damals noch nicht gut Italienisch konnte, fragte ich einen Einheimischen, was das vorne rechts sei. Er antwortete mit «Porto». Der Name für die Confiserie war geboren: «al Porto». Das Restaurant heisst heute noch «Osteria Nostrana». Über dem Restaurant wird eine 3-Zimmer-Ferienwohnung vermietet. Die «al Porto»-Läden habe ich nach vielen Jahren alle verkauft. Einzig Glace und das feine Brot mit dem FF-Logo beziehe ich für meine Restaurants von ihnen. Alle anderen Desserts sind Eigenproduktionen. Auf die bin ich besonders stolz. Ihre Restaurants sind immer gut besucht. Verraten Sie uns weshalb? Da steckt harte Arbeit dahinter. Es gehören Leidenschaft, Herzblut und auch Wille zum Erfolg dazu. Ohne tägliche Präsenz und Freude an der Sache geht es nicht. Das ging früher nicht und heute geht es schon gar nicht mehr. Der Tourismus hat sich verändert. Und vielleicht sind die Gäste anspruchsvoller geworden – was ich auch gut verstehen kann. Ich möchte meine Gäste verwöhnen. Mir ist es wichtig, dass sie sich in meinen Ristoranti wohlfühlen. Harte Arbeit mit drei Restaurants. Das funktioniert nur mit einem guten Team. Genau. Ich fühle mich sehr privilegiert. Ich habe wunderbare Mitarbeiter, die teilweise schon Jahrzehnte für mich arbeiten. Das ist ein Luxus und ein grosses Geschenk. Zu den Mitarbeitern trage ich bewusst Sorge. Ich weiss, wie wertvoll sie sind; denn ohne sie gäbe es keinen Erfolg und keine zufriedenen Gäste. Am 2. Dezember habe ich meine drei Restaurants geschlossen und im «Broggini» meine Mitarbeiter zum alljährlichen Weihnachtsfest eingeladen. Für einmal durften sie sich an einem grossen Buffet bedienen und geniessen. Ich kenne jeden einzelnen Mitarbeiter mit Namen – auch das ist mir wichtig. Dieser Abend bietet jeweils genug Zeit, um Gespräche zu führen und ihren grossen Einsatz zu würdigen. Dieses Jahr habe ich einem Mitarbeiter speziell gedankt, der schon 46 Jahre für mich arbeitet. Es ist für mich eine Herzenssache. Haben Sie Leidenschaften? Das Kochen kommt zuerst. Ich habe schon als Kind auf einem kleinen Kochherd gekocht. Und heute noch gehe ich in unsere Küchen, probiere Saucen und bin dankbar, dass ich mich in meinem Alter auf meinen Geschmacksinn immer verlassen kann. Ich habe tausend Kochbücher und unzählige Speisekarten. Das sind zwei meiner Sammelleidenschaften. Nebst den vielen Bildern, Fotos mit Unterschriften berühmter Menschen, die vor allem im «Nostrana» Platz gefunden haben. Ich weiss von jedem Gegenstand, wann und wo ich ihn erstanden habe. Im «Broggini» hängt Ich fühle mich sehr priviligiert, dass ich in meinem Leben das verwirklichen konnte, was mir mein Herz vorgab. die erste Speisekarte und eine Weinetikette, die ich während meiner Ausbildung an der Hotelfachschule gestaltet habe. Eine weitere Passion ist das Reisen. Ich fliege ab 8 Schweizer Hausapotheke 1-2019

führern finden regelmässig statt. Dieser Austausch ist sehr wichtig. Ich bin im Kopf noch klar und an zukunftsorientierten Entscheidungen aktiv dabei. Ich fühle mich sehr privilegiert, dass ich in meinem Leben das verwirklichen konnte, was mir mein Herz vorgab. Viele Menschen meinen, dass Geld das wichtigste sei. Für mich ist es die Gesundheit – auf der körperlichen und geistigen Ebene. Ich bin demütig dem Leben gegenüber und freue mich, dass ich so viel bewegen konnte und immer noch kann – und von wertvollen Menschen, die meine Philosophie Tag für Tag leben, umgeben sein darf. Der Blaue mit dem roten Ring und zu nach Las Vegas – aber nicht zum Spielen. Mich interessiert die Gastronomie. Dort hole ich Inspirationen. So zum Beispiel den Namen «Sensi» für mein jüngstes Restaurant in Muralto-Locarno, das ich 2009 eröffnet habe. Dieser Name flog mir in Las Vegas zu. Der Schriftzug «Sensi» ist meine Handschrift. So bleibt etwas sehr Persönliches von mir erhalten. Auch Japan bereise ich sehr gerne. Ein Land, das mich in vieler Hinsicht sehr anspricht. Sie werden 90 Jahre alt. Wie sieht Ihr Alltag aus? Ich bin sehr dankbar, dass ich schon so lange auf der Welt sein darf. Das ist nicht selbstverständlich. Ich danke der höheren Macht, wie auch immer sie heisst, dafür. Heute kann ich meine Zeit einteilen, wie es mir gefällt. Gespräche mit meinen Geschäfts- Ich spüre, dass seine Aussagen keine Lippenbekenntnisse sind, sondern dass er das Gesagte auch lebt. Dieses Interview ist ein Auszug aus einem langen Gespräch – gespickt mit vielen Feinheiten. Leider würde es den Rahmen sprengen, alles niederzuschreiben! Fred Feldpausch ist wirklich kein Direttore – er ist mehr als das: ein Vorbild, ein Patron und eine Art Vaterfigur. Chapeau! Fotos: zvg Sylvia Felber ist Redaktionsleiterin der Schweizer Hausapotheke seit 1991, Heimweh-Baslerin und FCB-Fan. Für sie & ihn Maximaler Schutz für spröde und rissige Lippen! Der Blaue mit den Aktiv- Substanzen im roten Ring pflegt, schützt und schmiert nicht, beugt vor und hindert die Bakterien am Eindringen. Die drei Ristoranti FF auf einen Blick Osteria Nostrana in Ascona Die Osteria liegt an der Piazza am Seeufer in Ascona. Das Haus strahlt eine besondere Atmosphäre aus, die einzigartig ist. Das kulinarische Angebot ist breit. Es bietet für jeden Gaumen eine reiche Auswahl an: Holzofenpizzas, Pasta und traditionelle Fleischgerichte. Die grosse Terrasse rundet das Spezielle ab: Eine Einladung zum Träumen mit offenen Augen. Grotto Broggini in Losone Dieses Grotto zeichnet sich durch die grosse Auswahl an regionalen und saisonalen Spezialitäten aus. Die Räumlichkeiten sind mit viel Geschmack und Liebe zum Detail eingerichtet und eignen sich perfekt für Bankette und Familienfeste. In der warmen Jahreszeit bietet der dank alten Bäumen angenehm schattige Garten ein wunderbares Ambiente. Diese Oase eignet sich perfekt für Familien. Die kleinen Gäste können sich auf dem Spielplatz tummeln. Einen Ballon und eine Kugel Glace offeriert das Haus allen Kindern – traditionsgemäss. Ristorante Sensi in Muralto-Locarno Im jüngsten Restaurant (2009) werden alle Sinne verwöhnt. Nebst saisonalen und regionalen Spezialitäten wie Fleisch, Fisch vom Grill und frischen Pastagerichten kommen auch Vegetarier auf ihre Kosten. Ob im Sommer unter alten Kastanienbäumen oder in der hellen Atmosphäre des Restaurants, der Gast ist immer König und der Gaumen wird verwöhnt. Distribution Suisse – Tanner SA Cham, www.tanner-sa.ch Schweizer Hausapotheke 1-2019 9 Hausapotheke_73x282_d.indd 1 02.02.17 21:

Unsere Zeitschriften

Schweizer Hausapotheke

Nr. 4 / 2019
Nr. 1 / 2019
Nr. 3 / 2019
Nr. 2 / 2019
Nr. 1 / 2019
Nr. 8 / 2018
Nr. 7 / 2018
Nr. 6 / 2018
Nr. 5 / 2018
Nr. 1 / 2018
Nr. 4 / 2018
Nr. 3 / 2018
Nr. 2 / 2018
Nr. 1 / 2018
Nr. 8 / 2017
Nr. 7 / 2017
Nr. 6 / 2017
Beckenbodentraining