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Nr. 1 / 2020

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Schmerzende Gelenke

Schmerzende Gelenke Sinkende Temperaturen bedeuten für viele Menschen mit Rheuma vermehrte Schmerzen am Bewegungsapparat. Warum ist dies so? Und was hilft in der kalten Jahreszeit? Der Grund für die Wetterfühligkeit ist nicht restlos geklärt, es wird jedoch vermutet, dass die kalten Temperaturen den Stoffwechsel verlangsamen und die Durchblutung vermindert wird. Der Körper priorisiert lebenswichtige Organe wie das Gehirn – Rumpf, Arme und Beine mit Muskeln und Gelenken werden zweitrangig behandelt. Rheuma ist nicht gleich Rheuma Die häufigsten Rheuma-Formen sind abnützungsbedingte rheumatische Erkrankungen wie Arthrose oder entzündliche Rheumaformen wie etwa Arthritis. Arthrosen treten in der Regel erst bei älteren Erwachsenen und Senioren auf. Arthrosefälle im jungen Alter gehen meist mit Übergewicht einher. Schwierige Winterzeit Bei beiden Rheuma-Ausprägungen führt die nasse Kälte unserer Breitengrade zu mehr Schmerzen. Die Kälte reduziert bei abgenutzten Gelenken die Zähflüssigkeit (Viskosität) der Gelenkflüssigkeit. Dadurch sind die Gelenke weniger gut geschmiert und die Reibungsschmerzen nehmen zu. Entzündliche Rheumaleiden können hingegen mit Kälte behandelt werden, etwa in einer Kältekammer. Dies funktioniert aber nur mit extrem trockener Kälte. Die winterlich moderate Kälte, verbunden mit hoher Luftfeuchtigkeit, führt hingegen zu mehr Schmerzen. Warum ist nicht bekannt. Umgekehrt kann das Auflegen einer Wärmeflasche Linderung verschaffen. 40 Schweizer Hausapotheke 1-2020 Der Kälte trotzen Trotz der Kälte ist Bewegung das A und O für Gelenke. Jeder kann die Muskulatur trainieren, auch im fortgeschrittenen Alter. Vor allem bei Menschen mit Arthrose ist die Bewegung extrem wichtig, vielleicht sogar wichtiger als die Einnahme von Medikamenten. Bei Aktivitäten im Freien ist auf angepasste Bekleidung zu achten, welche die Gelenke warmhält. Eine andere gute Möglichkeit sind Angebote drinnen, wie etwa Wassergymnastik im Hallenbad. Ernährung anpassen Arthritis-Patienten können von einer Ernährungsumstellung profitieren. Die mediterrane Küche wirkt antioxydativ auf die entzündlichen Prozesse. Es ist zudem ratsam, auf eine ausreichende Vitamin- und Mineralstoffzufuhr zu achten. Vitamin E und Fischöle (Omega-3-Fettsäuren) beispielsweise haben einen positiven Einfluss auf Gelenkentzündungen. Früherkennung und Behandlung lohnt sich Folgende Warnzeichen deuten auf eine Arthrose hin und sollten untersucht werden: morgendlicher Anlaufschmerz (Steifheit der Gelenke nach einer Ruhephase), dumpfe als auch stechende Gelenkschmerzen bei Belastung und Gelenkschwellungen. Arthritis ist vererbbar und macht sich durch verschiedene Symptome bemerkbar: Sie verspüren chronische Schmerzen und Schwellungen, vor allem in den kleinen Gelenken der Finger und Zehen. Müdigkeit, Unwohlsein und auch Fieber gehören ebenfalls oft zu den Symptomen. Auch hier ist die frühe Behandlung wichtig; denn bei rund zehn Prozent der Betroffenen heilt sich Arthritis nach dem ersten Schub aus. Tipps Nichtraucher werden: Rauchen wirkt sich negativ auf Entzündungen aus, daher empfiehlt es sich, mit dem Rauchen aufzuhören. Ein Rauchstopp erzielt die gleiche Wirkung wie die Einnahme eines zusätzlichen, antirheumatischen Medikaments. Linsen als Hausmittel bei Fingerarthrose: Tauchen Sie Ihre Hände in rohe, kalte Linsen. Zum Kühlen können Sie die Hülsenfrüchte zuvor in den Kühlschrank stellen. Schonendere Cremes: Die lokale Anwendung einer Creme gegen Schmerzen belastet den Gesamtorganismus im Vergleich zur innerlichen Anwendung von Tabletten weniger. Gewusst? Seit 2019 gehören zur Medbase Gruppe auch über 40 Apotheken (ehemals Topwell). Wir beraten Sie gerne. medbase.ch

Fasten - ein Appell an die Selbstheilungskräfte Im Irrgarten der neueren Ernährungstheorien wirkt Fasten schon fast altmodisch. Doch eine Fastenkur kann eine willkommene Auszeit für Körper und auch Geist sein. Die Menschheit ist zu grossen Teilen von Überfluss umgeben: Nahrung ist jederzeit und in jeglicher Form verfügbar, aus Genuss wird Gewohnheit und teilweise sogar Sucht. Während immer neue Ernährungstrends wie Low Carb, Paleo-Prinzip und Clean Eating mittels zahlreicher Beiträge und Bücher propagiert werden, ist Fasten eine Jahrhunderte alte Tradition, die inzwischen gut erforscht ist. Das Prinzip des Fastens besteht darin, während einem oder mehrerer Tage auf feste Nahrung zu verzichten und dem Körper die benötigten Nährstoffe durch Flüssigkeiten (etwa Säfte) zuzuführen. Diese sind einerseits leichter zu verdauen und helfen andererseits, Giftstoffe aus dem Körper zu schwemmen. Jünger und widerstandsfähiger dank Zellrecycling Der Zellbiologe und Fastenforscher Valter Longo beschäftigt sich seit Jahren damit, wie sich Fasten auf die Zellerneuerung auswirkt. Er ist sich sicher: «Fasten ist nicht die Antwort auf alle unsere Krankheiten. Es ist ein Weg, den Körper zu befähigen, sich selbst zu reparieren.» Der bewusste Nahrungsverzicht löst in den Zellen wichtige Recyclingprozesse aus, die sogenannte Autophagie. Dabei beseitigt die Zelle unbrauchbaren Zellabfall und ernährt sich davon (Ernährung von innen). Dieser Effekt setzt nach etwa 24 bis 48 Stunden ein und macht die Zellen jünger und widerstandsfähiger. Weitere positive Auswirkungen des Fastens sind die Stärkung des Immunsystems und die Stabilisierung der Darmfunktionen. Neben den erwiesenen körperlichen Wirkungen ist zudem der positive Einfluss auf Geist und Seele nicht zu unterschätzen. Mit einer Fastenwoche oder auch einzelnen Fastentagen (Intervallfasten etwa mit Saftfastentagen) nimmt man sich bewusste Auszeiten, die in der heutigen, hektischen Zeit von ständiger Erreichbarkeit immer seltener werden. Fastende berichten gar von einem Hochgefühl und einer unbändigen Energie, die ihnen der temporäre Nahrungsverzicht verleiht. Richtig fasten will gut geplant sein Wichtig für erfolgreiches Fasten sind der Wille durchzuhalten, ein klarer Plan sowie eine gute Begleitung. Bis zu einer Woche fasten ist für gesunde Erwachsene in der Regel kein Problem. Eine Fastenwoche sollte mit einer Entlastungsphase beginnen, in der die Verdauung durch leichte Kost auf den bevorstehenden Nahrungsverzicht vorbereitet wird. Alkohol, Nikotin und koffeinhaltige Getränke sind ab nun tabu, dafür wird viel Flüssigkeit in Form von ungesüssten Tees, Wasser oder Brühe aufgenommen. Die darauffolgende Entschlackungsphase bedeutet einen völligen Verzicht auf feste Nahrung. Der Tagesbedarf an Nährstoffen wird nur noch durch Flüssigkeiten gedeckt. Jetzt werden Fetteinlagerungen gelöst und Giftstoffe aus dem Körper ausgeschieden. Als Fastenbrechen bezeichnet man die dritte Phase. Der Organismus muss sich langsam wieder an feste Nahrung gewöhnen. Damit er nicht überbelastet wird, empfehlen sich fettarme Speisen sowie viel Obst und Gemüse. Saftfasten mit dem Rundum-sorglos-Paket Eine Möglichkeit, sich mittels Fasten eine Auszeit zu gönnen, bietet das Saftfasten, beispielsweise mit der Biotta Wellness Woche. Diese bietet alles, was für eine erfolgreiche Fastenwoche benötigt wird, in einem handlichen Paket: elf direkt gepresste Gemüse- und Fruchtsäfte in bester Bio-Qualität, einen Kräutertee sowie Leinsamen und eine detaillierte Fastenanleitung inklusive Wochenplan für jeden Tag. «Besonders, wer das erste Mal fastet, trifft mit der Biotta Wellness Woche eine gute Wahl», sagt Sabine Sieber, Filialleiterin des Egli Biofachgeschäftes in Thun. «Das Rundum-sorglos-Paket wird ergänzt durch einen täglichen Newsletter und eine betreute Online-Community, in der sich die Fastenden austauschen können. Das schafft ein Gemeinschaftsgefühl und hilft, die Woche durchzuziehen.» Tipp: Eine Fastenwoche bietet Gelegenheit, die eigenen Ernährungsgewohnheiten zu hinterfragen. Sie kann auch der Startschuss für eine Ernährungsumstellung sein, hin zu einem bewussteren Lebensstil mit gesunder Kost und ausreichend Bewegung. Das hilft, das neugewonnene Lebensgefühl nach der Fastenwoche über längere Zeit zu halten. Die Biotta Wellness Woche ist in Apotheken, Drogerien und Reformhäusern erhältlich. Sabine Sieber ist Filialleiterin des Egli Biofachgeschäftes in Thun. Schweizer Hausapotheke 1-2020 41

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