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Nr. 1 / 2020

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Rückbesinnung auf die

Rückbesinnung auf die Naturheilkunde Antibiotika-Resistenzen zwingen zu einem Paradigmenwechsel. Antibiotika waren während Jahrzehnten gleichsam die Wunderwaffe der etablierten Medizin. Dank ihnen konnten gefährliche Infektionskrankheiten in Schach gehalten und die entsprechenden Sterblichkeitsraten reduziert werden. Das verführte allerdings dazu, sie in grossem Stil einzusetzen – nicht nur in der Humanmedizin, sondern auch in der Tiermast. Jetzt zeigen sich die Folgen immer deutlicher – und diese sind alarmierend. Tickende Zeitbombe Schon lange bekannt ist, dass Antibiotika nicht nur schädliche Bakterien vernichten, sondern auch jene, ohne die wir nicht überleben können. Wir haben mehr nützliche Bakterien auf und in unserem Organismus als Körperzellen. Sie tragen dazu bei, auf der Haut eine Schutzschicht gegen unerwünschte Eindringlinge zu bilden, und vor allem helfen sie mit, im Dickdarm die Nahrung aufzuschliessen und auch dort schädliche Erreger fernzuhalten. Antibiotika wiederum schädigen unsere lebenswichtige Darmflora und bringen das Gleichgewicht zwischen den nützlichen Mikroorganismen und unserem Körper durcheinander. In diesem Zusammenhang können sie unser Immunsystem beeinträchtigen und verwirren, dem eigentlich gerade bei Infekten eine wichtige Rolle zukäme. Doch damit nicht genug: Die grösste und ebenfalls schon lange bekannte Gefahr, die mittlerweile von Antibiotika ausgeht, ist die Tatsache, dass Bakterien dagegen resistent werden. Inzwischen gibt es kaum noch Antibiotika, gegen die keine Resistenzen bestehen, und das hat Folgen: Bereits sterben in Europa pro Jahr 29 000 Menschen an nicht mehr beherrschbaren Infekten und weltweit sogar 700 000. Und im Jahr 2050 werden in Europa gemäss Prognose jährlich gar 390 000 und weltweit zehn Millionen Menschen an antibiotikaresistenten Keimen sterben. Naheliegende Alternativen Damit die Erfolgsgeschichte der Antibiotika nicht vollends zum Desaster wird, ist ein rasches Umdenken dringend erforderlich – nicht nur in der Tier-, sondern auch in der Menschenmedizin. Antibiotika sollten erstens nur noch dort verschrieben werden, wo sie etwas nützen können. Das aber ist vor allem bei viralen Infekten nicht der Fall, und dennoch werden sie auch dann nach wie vor im grossen Stil verschrieben. Zweitens sollte dem Organismus bei bakteriellen Infekten wie einer Streptokokken-Angina, einer Mittelohr- oder einer Blasenentzündung die Chance gegeben werden, selber damit fertigzuwerden. Nötigenfalls kann immer noch mit Antibiotika nachgeholfen werden. Und drittens ist es absolut vordringlich, sich auf ganzheitliche Alternativen zur Abwehr und Eindämmung von Infektionskrankheiten zu besinnen, wie sie die Naturheilkunde schon seit jeher kennt. Kein Wunder, verschreiben Ärzte mit einer Zusatzausbildung für Komplementärmedizin in der Schweiz nur halb so viele Antibiotika wie reine Schulmediziner. genügend Bewegung und regelmässiger Entspannung. Das nämlich stärkt unsere körpereigene Abwehr. Den gleichen Effekt haben – vor allem bei Kindern – jene oft harmlosen Infektionskrankheiten, die auf natürliche Weise durchgemacht werden, vor allem dann, wenn dabei Fieber nicht unnötig unterdrückt wird. Entsprechend steht bei der Naturheilkunde die Stärkung der körpereigenen Immunabwehr im Zentrum. Hierzu bietet die Natur eine Vielzahl an Möglichkeiten. Sie beginnen bei natürlichen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen und reichen von Bakterienpräparaten zur Unterstützung der «Darmflora» über Wickel oder Einreibungen mit ätherischen Ölen bis hin zu Homöopathika und zur grossen Vielfalt an Heilpflanzen. Diese haben ihre Abwehrstoffe gegen schädliche Bakterien über sehr lange Zeiträume so gebildet, dass Bakterien dagegen kaum Resistenzen entwickeln können. Verlangen Sie also bei einem Infekt nicht sogleich ein Antibiotikum, sondern erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt, bei Ihrer Therapeutin, in der Apotheke, der Drogerie oder im Reformhaus nach natürlichen Alternativen. Dr. oec. Hans-Peter Studer ist Mitwelt- und Gesundheitsökonom, Erwachsenenbildner und Buchautor. Stärkung der körpereigenen Immunabwehr Die wichtigste Strategie und sozusagen die beste Lebensversicherung für uns selbst ist eine gesunde Lebensweise mit einer ausgewogenen, naturbelassenen Ernährung, Lesen Sie mehr und Genaueres zu diesem kontroversen Thema im NVS-Magazin auf www.nvs.swiss. Einen ausführlichen Bericht zu einer Dakomed-Tagung über natürliche Alternativen zu Antibiotika finden Sie unter www.nvs.swiss, ebenso wie eine Vielzahl von nichtärztlichen Therapeutinnen und Naturheilpraktikern. Die NVS (Naturärzte Vereinigung der Schweiz) in Herisau als grösster Verband der Komplementärund Alternativmedizin vertritt nicht nur einzelne Methoden oder Fachrichtungen, sondern sämtliche Praktizierende der Naturheilkunde und Komplementärtherapie. Um NVS-A-Mitglied zu werden, müssen die Praktizierenden die hohen SPAK-Anforderungen (Qualitätslabel der NVS) erfüllen. Die NVS-Mitglieder unterstellen sich den vom Verband formulierten Ethikrichtlinien. Die NVS-A- Naturheilpraktiker/innen und -Komplementärtherapeut/innen sind auf www.nvs.swiss aufgeführt. 52 Schweizer Hausapotheke 1-2020

Älter werden und sich dabei jung und vital fühlen ! Eine körperliche aktive Lebens weise und ausgewählte Vitalstoffe helfen, sich in seiner Haut wohl und leistungsfähig zu fühlen. «Anti-Aging»-Vitalstoffe für Beauty und Energie: Kollagen- Hydrolysat und Astaxanthin Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein unserer Körpergewebe (Haut, Knochen, Sehnen, Knorpel u.a.). 10 g Kollagen-Hydrolysat während 12 Wochen eingenommen konnte in Studien eine deutliche Verbesserung der Struktur und der Elastizität der Haut aufzeigen, Falten wurden um 26 bis 30 Prozent deutlich reduziert, die Hautfeuchtigkeit signifikant angehoben! Glucosaminsulfat und Kollagen-Hydrolysat unterstützen den gesamten Bewegungsapparat und damit das Kollagengerüst. Die Anti-Aging-Eigenschaften von Astaxanthin und Lycopin, beides natürliche Carotinoide, wirken in erster Linie auf die Haut und das Immunsystem und verbessern die Vitalität. Der «Anti-Aging»-Arzt Dr. med. Nicolas Perricone sagte dazu: «Die Einnahme von Astaxanthin hat den Effekt wie ein natürliches Facelifting». Gerade in Kombination mit Coenzym Q 10 kann man eine deutliche Leistungssteigerung und mehr Energie erwarten. Coenzym Q 10 aktiviert 95 Prozent der gesamten Energiegewinnung und hilft gegen Müdigkeit. Vitalstoffe für Gedächtnis und Konzentration: EPA & DHA, Phospholipide und Astaxanthin Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA helfen dem Gehirn, bei trockenen Augen und dem Herz-Kreislaufsystem. Für eine bessere Konzentration und Gedächtnisleistung ist die Kombination von natürlichen Phospholipiden und den Omega-3-Fettsäuren EPA, DHA und Astaxanthin ideal. Sogar Stimmungsschwankungen verschwinden vielfach bei der Einnahme von EPA & DHA. Zudem besitzen EPA und DHA in Kombination mit Astaxanthin entzündungshemmende Eigenschaften. Wichtig ist dabei eine kurmässige Einnahme. Vitalstoffe für die Augen & Sehkraft: Lutein, Zeaxanthin und Astaxanthin Die Augengesundheit ist gerade im Alter sehr wichtig. Es existieren Vitalstoffe, die Ihren müden oder gestressten Augen helfen. Gross angelegte Studien zeigen, dass die natürlichen Carotinoide Lutein, Zeaxanthin und Astaxanthin die Entstehung einer altersbedingten Makuladegeneration und eines Grauen Stars reduzieren oder sogar verhindern können und die Sehschärfe verbessern. Vitalstoffe für die Psyche, das Nervensystem, Antistress und Antimüdigkeit: Curcuma, Astaxanthin, Q 10 , L-Carnitin, B-Vitamine, Magnesium und Zink Diese Wirkstoffkombination verhilft zu einer starken Psyche und zu einem resistenten Nervensys tem. Unzählige Studien belegen die einerseits die neuroprotektive Wirkung von Curcuma und Astaxanthin und anderseits die guten Eigenschaften gegen Müdigkeit und Zellstress von Q 10 und L-Carnitin. Damit helfen Sie einerseits der Psyche und anderseits sind Sie weniger müde und gestresst. Vitalstoffe für die Gelenke und den gesamten Bewegungs - ap parat: Curcuma, Astaxanthin, Chondroitin- und Glukosaminsulfat und Kollagen-Hydrolysat Diese Wirkstoffkombination verhilft zu mehr Beweglichkeit und wirkt gegen abgenützte Gelenke. Nach einer 3 monatigen Kur nehmen Gelenkbeschwerden deutlich ab und die Lebensqualität deutlich zu. Probieren Sie es aus. Mikronährstoffe für Sie Vitalität mit Qualität mit Kollagen Für den Mann Beauty | Energie Kollagen-Hydrolysat | Hyaluronsäure Astaxanthin | Lycopin | Q10 Beauty-Vitamine | Glucosaminsulfat Kollagen UC-II TM | Hyaluronsäure MSM | Pinienrinden-Extrakt mit OPC Astaxanthin | Coenzym Q10 Knorpel | Knochen Bewegungsapparat Curcuma | Astaxanthin | Glucosaminsulfat Chondroitinsulfat | Vitamine und Spurenelemente Energiestoffwechsel Testosteronspiegel L-Arginin | L-Carnitin | OPC | Coenzym Q10 Astaxanthin | Maca | Safran | Granatapfel Vitamine und Spurenelemente Gedächtnis | Konzentration Herz-Kreislauf Phospholipide | EPA & DHA Astaxanthin Augen | Sehkraft Lutein | Zeaxanthin Astaxanthin | OPC | Heidelbeer-Extrakt | Vitamin B2 Nerven | Psyche | Antimüdigkeit Curcuma | Astaxanthin Q10 | L-Carnitin | B-Vitamine Magnesium | Zink Schweizer Hausapotheke 1-2020 53

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