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Midro_93x129_d_Midro_93x129_d 24.09.13 16:22 Seite 1 Fruktosehaltige Lebensmittel Wer Fruktose schlecht verträgt, sollte diese möglichst nicht in grösseren Mengen konsumieren und entsprechende Lebensmittel nur eingeschränkt zu sich nehmen. Fruchtzucker kommt natürlicherweise vor allem in Stein- und Kernobst sowie in Honig vor. Einige Getreidesorten, Nüsse und Gemüse enthalten ebenfalls – wenn auch in geringeren Mengen – Fruchtzucker. In einigen kalorienreduzierten Diätprodukten sowie in speziellen Lebensmitteln für Diabetiker wird normaler Haushaltszucker (teilweise) durch Fruchtzucker ersetzt. Vorsicht ist auch beim Konsum von Süssungsmitteln wie Sorbit, Mannit oder Xylit geboten: Diese Zuckeralkohole enthalten selber zwar keinen Fruchtzucker, aber sie vermindern die Aufnahme von Fruktose in den Körper. Symptome erkennen Wenn die Fruktose, aus welchem Grund auch immer, nicht richtig aufgenommen und verwertet werden kann, bleibt ein Teil davon im Speisebrei im Dünndarm zurück und gelangt bis in den Dickdarm. Die unverdaute Fruktose wird dort von den Darmbakterien unter Gasbildung abgebaut. Das verursacht vorübergehende Beschwerden wie Durchfall, Blähungen, Bauchschmerzen, Darmkrämpfe oder Übelkeit. Bei Verdacht auf eine Frukto- Fruktoseunverträglichkeit Individuell dosierbar Etwa ein Viertel der Bevölkerung leidet – mehr oder weniger ausgeprägt – an einer Fruktosemalabsorption oder -unverträglichkeit. Dabei handelt es sich um eine Stoffwechselstörung, bei der Fruchtzucker (Fruktose) nicht richtig verdaut werden kann. Gelegentlich verstopft? Midro ® – Pflanzliche Abführhilfe bei gelegentlicher Verstopfung. Rezeptfrei in Apotheken und Drogerien. Dies sind Arzneimittel. Bitte lassen Sie sich von einer Fachperson beraten und lesen Sie die Packungsbeilage. Für gesundes Zahnfleisch ✔ gesundes Zahnfleisch mit Kamille, Sonnenhut und Salbei ✔ Pfefferminz, Anis und Nelken für frischen Atem ✔ mit pflanzlichem Vitamin E ✔ ohne Farb- und Konservierungsstoffe ✔ erhältlich in Apotheken und Drogerien Trybol AG, Rheinstrasse 86, CH-8212 Neuhausen, www.trybol.ch 54 Schweizer Hausapotheke 1-2020 Midro AG, CH-4125 Riehen Eine Fruktoseintoleranz ist sehr selten und muss von einer Unverträglichkeit unterschieden werden. Sie beruht auf einem vererbten Gendefekt und kommt nur etwa bei einer von 25 000 Personen vor. Das Enzym, welches normalerweise die Fruktose abbaut, fehlt; die Fruktose reichert sich dadurch in der Leber an und kann zu lebensbedrohlichen Leberschädigungen und Unterzuckerungen führen. Weil die Erkrankung nicht heilbar ist, muss eine strenge Diät eingehalten werden: Alle Lebensmittel, die in irgendeiner Form Fruchtzucker enthalten, müssen lebenslang streng gemieden werden. Ursachen einer Fruktoseunverträglichkeit Im gesunden Organismus wird der Fruchtzucker aus der Nahrung über den Dünndarm aufgenommen und verwertet. Dafür braucht es verschiedene Glukosetransporter. Bei Menschen, die an einer Fruktoseunverträglichkeit leiden, sind diese Transporter entweder nur eingeschränkt funktionsfähig oder aber nur in ungenügender Anzahl vorhanden: Dadurch ist die Aufnahme von Fruchtzucker gestört. Eine weitere Ursache kann eine geschädigte oder entzündete Dünndarmschleimhaut sein, wie sie zum Beispiel bei Morbus Crohn oder nach einer akuten Magen-Darm- Erkrankung vorkommt. Auch Zöliakie oder die Einnahme von gewissen Medikamenten können für die Krankheit verantwortlich sein.

seunverträglichkeit sollte eine gesicherte Diagnose gestellt werden: Ein einfacher Wasserstoff-Atemtest gibt Gewissheit. Therapie Selbst gesunde Menschen vertragen nur eine gewisse Menge an Fruchtzucker. Dieser Wert liegt bei etwa 50 g pro Mahlzeit. Bei einer Fruktoseunverträglichkeit wird weniger vertragen, aber diese Menge ist individuell unterschiedlich. Um zu testen, wieviel Fruktose der Körper verdauen kann, sollte in den ersten Tagen nach Diagnosestellung jeglicher Fruchtzucker vermieden werden. Anschliessend kann man vorsichtig beginnen, erst geringe und dann immer grössere Mengen an fruchtzuckerhaltigen Lebensmitteln zu sich zu nehmen, bis Symptome auftreten. So kann der Schweregrad der Unverträglichkeit ermittelt werden. Die Therapie besteht darin, den Fruchtzuckerkonsum entsprechend der individuellen Toleranz einzuschränken. Nahrungsmittel mit Zucker kombiniert. Auch der gleichzeitige Verzehr von fett- und eiweissreichen Lebensmitteln verbessert die Verdauung von Fruchtzucker. Zu beachten ist zudem, dass für die Verträglichkeit der Lebensmittel verschiedene Faktoren wie der Reifegrad, die Lagerung oder die Sorten von Obst oder Gemüse eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielen. Tipps Normaler Haushaltszucker besteht aus einer Kombination von Fruktose und Glukose und wird meist gut vertragen, weil die Glukose die Aufnahme von Fruktose in den Körper fördert. Entsprechend hilft es auch, wenn man in einer Mahlzeit fruktosehaltige Christiane Schittny ist Apothekerin und Betriebsleiterin. Seit 15 Jahren arbeitet sie als Fachjour nalistin für diverse Printmedien. Impressum Schweizer Hausapotheke Verlag und Anzeigen Perpress Medien AG, Könizstrasse 25, 3008 Bern, Tel. 031 740 97 10, Fax 031 740 97 28, info@schweizerhausapotheke.ch • Geschäftsleitung Dr. Christoph Tschan, 031 740 97 15, ch.tschan@schweizerhausapotheke.ch • Administration & Buchhaltung Carolyn Scheid egger, 031 740 97 10, c.scheidegger@schweizerhausapotheke.ch • Backoffice Ursula Etter • Redaktions- und Produktionsleitung Sylvia Felber, 031 740 97 20, s.felber@schweizerhausapotheke.ch • Ann- Brita Dähler, Verantwortliche Digital, 031 740 97 18, a.daehler@schweizerhausapotheke.ch • Leiter Marketing & Kommunikation Mischa Felber, 031 740 97 12, m.felber@schweizerhausapotheke.ch • Gestaltung Sinem Seçkin, Alexia Ackermann • Auflage (deutsch + französisch) 222580 (beglaubigt WEMF 2019) Abonnement Fr. 24.– Erscheinung achtmal jährlich • Abonnentendienst Industriestrasse 37, 3178 Bösingen, 031 740 97 62, abo@schweizerhausapotheke.ch Schweizer Hausapotheke 1-2020 55

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