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Nr. 1 / 2021

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Immunsystem für die

Immunsystem für die kalte Jahreszeit stärken Wenn die Temperaturen sinken, steigt das Risiko, dass Viren und Bakterien unsere Atemwege befallen, und neben Schnupfen und Co. Infektionen wie Nebenhöhlenentzündungen, Entzündungen des Nasen-Rachen-Raums, Bronchitis oder Ohrenentzündungen auslösen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die immer wieder an Infektionen der Atemwege erkranken, können ihre natürlichen Abwehrkräfte mit dem Immunstimulans Broncho-Vaxom® stärken und dadurch die Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten beeinflussen. Das Schweizer Präparat hat sich seit 40 Jahren bewährt. Viren und Bakterien werden über kleinste Tröpfchen durch Husten oder Niesen oder durch direkten Körperkontakt mit infizierten Personen oder über kontaminierte Oberflächen übertragen. Im Winter zirkulieren besonders viele Keime. Wenn wir frieren, steigt das Risiko einer Ansteckung zusätzlich. Eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung, regelmässige Bewegung — am besten an der frischen Luft — und ausreichend Schlaf können das Immunsystem stärken. Doch bei manchen Menschen reichen diese Massnahmen sowie eine gute Handhygiene und Abstand zu erkälteten Personen nicht aus, um im Winter gesund zu bleiben — sie leiden wiederholt an Infektionen der Atemwege. Broncho-Vaxom bietet diesen Menschen eine Möglichkeit, die Immunabwehr anzuregen. Die Kur wird vorzugsweise präventiv im Herbst begonnen und kann auch wiederholt angewendet werden. So wirkt Broncho-Vaxom Broncho-Vaxom wirkt nach dem Prinzip einer Impfung. Das Arzneimittel enthält eine Zusammensetzung inaktiver Bestandteile von Bakterienarten, die am häufigsten zu Infektionen der oberen und unteren Atemwege führen. Es wird oral eingenommen und regt die Immunzellen an. Das führt dazu, dass der Körper verstärkt Abwehrzellen und Abwehrstoffe bildet. Dadurch fällt es den Schleimhäuten — also den Eintrittspforten für Erreger von Atemwegsinfektionen — leichter, krank machende Keime abzuwehren. Bei zukünftigen Kontakten mit den besonders häufig auftretenden Erregern für Atemwegsinfektionen erkennt der Körper diese, und die Abwehrzellen sind in der Lage, die Keime besser abzuwehren. Die Anfälligkeit für Infektionen der oberen und unteren Luftwege sinkt. Die Anwendung Broncho-Vaxom ist ein rezeptfreies Arzneimittel, das in der Schweiz für Säuglinge ab sechs Monaten, Jugendliche und Erwachsene zugelassen ist. Zur Prävention wird das Arzneimittel über einen Zeitraum von drei Monaten an zehn Tagen im Monat einmal täglich auf nüchternen Magen angewendet. Während einer Erkältung trägt Broncho-Vaxom dazu bei, die Symptome der Krankheit zu mildern. In diesem Fall wird das Arzneimittel bis zum Abklingen der Symptome, jedoch mindestens zehn Tage lang, eingenommen. Wenn der Hausoder Kinderarzt ein Antibiotikum zur Behandlung eines bakteriellen Atemwegsinfekts verschrieben hat, kann Broncho-Vaxom ab Behandlungsbeginn damit kombiniert werden, wenn der Arzt dies empfiehlt. Broncho-Vaxom ist kein Ersatz für eine verschriebene Antibiotika-Kur und die für Risikopatienten empfohlene Grippeimpfung. Vor einer Behandlung lesen Sie bitte die Packungsbeilage und wenden sich bei Fragen an Ihren Arzt. Susanna Steimer Miller 2 Schweizer Hausapotheke 1-2021

MENSCHENWÜRDE Welch grosses Wort. Der bedeutungsschwere Begriff wird in der Bundesverfassung (Art. 7) unseres Landes wie folgt festgehalten: Die Würde des Menschen ist zu achten und zu schützen. Bei unseren Nachbarn in Deutschland steht im Artikel 1 des Grundgesetzes: Die Würde eines Menschen ist unantastbar. Das heisst: Die Würde darf auf keinen Fall verletzt werden. Alle Menschen sind gleich wertvoll. Wenn diese Menschenwürde nicht nur eine Floskel sein soll, sind wir alle täglich gefordert, auch im Sinne dieser Definitionen zu handeln. Nun sitze ich am Computer und denke über Menschenwürde nach. Dass diese Würde in Grundgesetzen und der Bundesverfassung verankert ist, beruhigt mich; wenn ich aber das alltägliche Leben betrachte, fehlt mir die wirkliche Umsetzung oft. Nein, nicht immer! Ich möchte nicht alles schlechtreden. Ich gehe mit offenen Augen durchs Leben und bin sensibilisiert, wenn es um Respekt, Achtung oder auch Ungerechtigkeiten geht. Manchmal benötigt es Mut, Rückgrat, Zivilcourage oder auch Empathie, um in Alltagssituationen hin- und nicht wegzusehen. Persönlich betroffen bin ich durch ein einschneidendes Ereignis, das sich vor etwas mehr als dreieinhalb Jahren abgespielt hat. Es ging um die Würde im Alter. Alte Menschen haben nach meiner Erfahrung keine Verbündeten. Obwohl wir alle einmal alt werden, handeln wir nicht so, wie wir uns unsere dritte Lebensphase vorstellen. Ich hatte lange Zeit die Gelegenheit, mit Menschen in einer Seniorenresidenz Zeit zu verbringen. Menschen, die im Leben standen, gearbeitet, Kinder grossgezogen und Freud und Leid erlebt haben. Menschen, die keiner Fliege etwas zuleide getan haben und nun einfach darauf angewiesen sind, dass sie in Würde ihre letzte Lebenszeit verbringen dürfen. So auch meine Mutter. Ich habe mir lange überlegt, ob ich diese Geschichte – die nur eine kurze Zeit dauerte, mir aber vorkam wie eine Ewigkeit – niederschreiben soll. Meine Geschichte ist vermutlich nicht einzigartig; aber sie soll Menschen aufhorchen lassen, wachrütteln und zum Hinsehen bewegen. Es braucht viel Kraft, Mut und Zivilcourage. Auch ich hatte einen langen Weg mit vielen Gesprächen. Zuletzt musste ich mir eingestehen, dass es in der Schweiz ganz viele Anlaufstellen, Medien und Verbände gibt, die eigentlich hinsehen sollten. Geholfen hat mir schlussendlich niemand. So erzähle ich Ihnen jetzt die Geschichte, die mich immer noch sehr berührt und fast unglaublich tönt … Lesen Sie über den kurzen, langen Weg rund um die Menschenwürde ab Seite 6. Sylvia Felber Schweizer Hausapotheke 1-2021 3

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