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Nr. 2 / 2019

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Das schmerzt! Wenn die

Das schmerzt! Wenn die Knie, das Hüftgelenk oder die Schultern schmerzen, sollte möglichst bald eine genaue Diagnose gestellt werden. Eine adäquate und rechtzeitig eingeleitete Therapie kann die Beschwerden lindern und vor weiteren Schäden schützen. Am häufigsten werden chronische Gelenkschmerzen durch eine akute Gelenkentzündung (Arthritis) und/oder durch Abnutzungserscheinungen (Arthrose) hervorgerufen. Je früher und gezielter man eine Therapie beginnen kann, desto besser lassen sich die Beschwerden behandeln und die Gelenke funktionsfähig erhalten. Durch moderne Medikamente gelingt es, Schmerzen und Entzündung gut zu kontrollieren und die Gelenkzerstörung zu bremsen. Physiotherapie, physikalische Therapien, Ergotherapie und – falls nötig – auch die Rheumachirurgie können die medikamentöse Therapie ergänzen. Gut betreut Bei Schmerzen in den Gelenken ist der Hausarzt die erste Anlaufstelle. Er stellt die Diagnose und leitet gegebenenfalls eine Therapie ein. In bestimmten Fällen kann er den Patienten an andere Fachleute überweisen. Bei schwereren Formen der Arthrose mit Gelenkentzündungen ist der Rheumatologe der Facharzt der Wahl. Falls bei grösseren Schädigungen der Gelenke eine Operation nötig wird – sei es die Korrektur einer Fehlstellung oder das Einsetzen eines künstlichen Gelenkes – ist der Orthopäde zuständig. Der Physiotherapeut kann durch Vermitteln von speziellen, gelenkspezifischen Übungen den Zustand und die Beweglichkeit der betroffenen Gelenke erhalten oder verbessern. Durch Massage oder Wärme- und Schallanwendungen kann er zudem Schmerzen und Steifheit behandeln. Bewegung hilft Eine der besten Massnahmen zur Bekämpfung von Gelenkbeschwerden ist regelmässige, den eigenen Möglichkeiten angepasste Bewegung. Gelenkschonende Aktivitäten sind dabei zu bevorzugen: Schwimmen, Wandern, Velofahren oder Skilanglauf sind eine gute Wahl. Jede Überbelastung der Gelenke sollte unbedingt vermieden werden: Sobald sich Schmerzen bemerkbar machen, sind Ruhe und Schonung angesagt. Es gibt auch viele Übungen, die speziell die erkrankten Körperpartien trainieren. Die Gelenke werden dadurch gelockert und beweglich erhalten, ohne starken Belastungen ausgesetzt zu sein. Richtige Ernährung Eine vernünftige Ernährung kann viel dazu beitragen, Gelenkbeschwerden zu minimieren. Bestimmte Fettsäuren, wie sie häufig in Fleisch- und Wurstwaren oder Milchprodukten vorkommen, verursachen die Entstehung entzündungsfördernder Botenstoffe. Deshalb sollte der Verzehr tierischer Produkte stark eingeschränkt werden. Andere Fettsäuren, wie die Omega-3-Fettsäuren, hemmen hingegen die Entstehung dieser Botenstoffe und sollten reichlich verzehrt werden. Diese sind beispielsweise in Lein-, Raps-, Weizenkeim- oder Sojaöl enthalten. Auch Fisch darf guten Gewissens gegessen werden; denn er enthält die Fettsäure EPA, welche Entzündungen in den Gelenken zu reduzieren vermag. Medikamente im Überblick Sogenannte Basismedikamente greifen direkt ins Immunsystem ein und wirken der Gelenkzerstörung entgegen. Meist sind sie gut verträglich; es kann aber bis zu mehreren Monaten dauern, bis ihre Wirkung voll eintritt. Oft werden verschiedene Basismedikamente kombiniert. Kortisone werden häufig eingesetzt, bis die Wirkung der begonnenen Basistherapie einsetzt; denn sie sind stark entzündungshemmend. Sie dienen auch als Ergänzung, wenn die eingeschlagene Therapie alleine zu wenig Wirkung zeigt. Nicht-steroidale Antirheumatika werden gegen Schmerzen bei Entzündungen oder Gelenkschäden eingesetzt. Sie wirken gut gegen die Schmerzsymptome, halten aber den Zerstörungsprozess in den Gelenken nicht auf und sollten im Normalfall nicht als alleinige Therapie eingesetzt werden. Christiane Schittny Genaue Diagnose Die Antworten auf folgende Fragen können dem Arzt wichtige Hinweise zur Diagnose geben: Seit wann bestehen die Beschwerden? Haben sie plötzlich oder schleichend begonnen? Welche Gelenke sind betroffen? Sind die Schmerzen nur bei Bewegung oder auch in Ruhe spürbar? Sind die Gelenke morgens steif? Wie stark sind die Schmerzen und wie sehr behindern sie im Alltag? Der Arzt untersucht das schmerzende Gelenk durch Abtasten, eine orthopädische Untersuchung, Röntgen oder Ultraschall. Blutuntersuchungen geben Aufschluss über Entzündungsmarker und Rheumafaktoren. Impressum Schweizer Hausapotheke Verlag und Anzeigen Perpress Medien AG, Könizstrasse 25, 3008 Bern, Tel. 031 740 97 10, Fax 031 740 97 28, info@schweizerhausapotheke.ch • Geschäftsleitung Dr. Christoph Tschan, 031 740 97 15, ch.tschan@schweizerhausapotheke.ch • Administration & Buchhaltung Carolyn Scheidegger, 031 740 97 10, c.scheidegger@schweizerhausapotheke.ch • Backoffice Ursula Etter • Redak tions- und Produktions ­ leitung Sylvia Felber, 031 740 97 20, s.felber@schweizerhausapotheke.ch • (Stv.) Ann­ Brita Dähler, 031 740 97 18, a.daehler@schweizerhausapotheke.ch • Leiter Marketing & Kommunikation Mischa Felber, 031 740 97 12, m.felber@schweizerhausapotheke.ch • Gestaltung Silvia Bretscher, Alexia Ackermann, Renate Hainfeld • Auflage (deutsch + französisch) 238834 (beglaubigt WEMF 2018) Abonnement Fr. 24.– Erscheinung achtmal jährlich • Abonnentendienst Industriestrasse 37, 3178 Bösingen, 031 740 97 62, abo@schweizerhausapotheke.ch 32 Schweizer Hausapotheke 2-2019

Trotz Gelenkschmerzen und Verletzungen in Bewegung bleiben Wenn es bei jeder Bewegung irgendwo zwickt oder schmerzt, kann das ganz verschiedene Ursachen haben: Bei akuten Verletzungen – wie etwa Verstauchungen oder gar Brüchen – sind diese offensichtlich; viel häufiger aber ist es schlicht der altersbedingte Abnutzungsprozess, der sich zunehmend bemerkbar macht. Nichtstun wäre jetzt die ganz verkehrte Therapie. Frau Schiely, gehören Gelenkschmerzen zu Ihrem Beratungsalltag? Ja, tatsächlich sind schmerzende Gelenke ein weitverbreitetes Problem. Unser Bewegungsapparat ist Tag für Tag grossen Belastungen ausgesetzt; schwere körperliche Arbeit, Sport, Übergewicht oder Kälte beanspruchen ihn noch zusätzlich. Es gibt also viele verschiedene Auslöser für Probleme mit dem Bewegunsapparat und sie treten auch in verschiedenen Altersgruppen auf. Gibt es trotz dieser Vielfalt Probleme, die besonders häufig sind? Aus meiner Erfahrung gibt es ganz grob zwei Hauptgruppen, die sich unterscheiden lassen: die «einfachere», da offensichtlichere Gruppe sind die Probleme, die durch akute Verletzungen ausgelöst sind, also zum Beispiel Verrenkungen, Verstauchungen und Brüche. Und die andere Gruppe? Die zweite Gruppe ist breiter, aber in den Symptomen «diffuser»: Seien es die Hüften, die Knie oder die Finger – häufig sind die Schmerzen schlicht und einfach dem natürlichen Alterungs- und Abnützungsprozess geschuldet. Der Gelenkknorpel baut sich sukzessive ab, was zu degenerativen Gelenkproblemen und damit zu Schmerzen, sowohl in der Bewegung als auch im Ruhezustand, führt. Davon sind aber nicht nur ältere Personen betroffen, sondern auch Menschen, die harte körperliche Arbeit verrichten; oder auch Sportler. Bei vielen Betroffenen verschlimmern sich die Beschwerden zudem in der nasskalten Jahreszeit. Was raten Sie den Schmerzgeplagten? Das Wichtigste ist, dass man trotz der Schmerzen in Bewegung bleibt – sonst wird es nur noch schlimmer, weil die Muskeln wegen der Unterforderung schwächer werden. Weniger Bewegung bedeutet oft auch eine Gewichts zunahme, was wiederum die Situation verschlechtert. Der Mensch braucht Bewegung und es gilt, die Bewegungsfähigkeit möglichst schnell wiederherzustellen. Was können Sie speziell empfehlen? Es gibt eine spezielle Kombination an Schüssler Salzen: Selomida Gelenke. Damit habe ich sowohl bei der Unterstützung der medizinischen Versorgung und Therapie von akuten Verletzungen wie auch bei der Wiederherstellung der Bewegungsfähigkeit bei degenerativen Gelenkproblemen sehr gute Erfahrungen gemacht. Was heisst das konkret? Es gab beispielsweise einen Kunden mit einem Bruch, der Selomida Gelenke einnahm und mir von einem besseren Heilungsverlauf berichtete. Oder «Gelenkpatientinnen», die sehr gute Feedbacks geben. Aber auch die Männerwelt ist von Gelenkproblemen nicht verschont. Ein Handwerker, der seit seiner Jugend harte körperliche Arbeit verrichtet, schwört auf seine morgendliche Selomida Gelenkmischung. Wirkstoffe von Selomida Gelenke Die Schüssler Salze • Nr. 1 – Calcium fluoratum • Nr. 2 – Calcium phosphoricum • Nr. 3 – Ferrum phosphoricum • Nr. 8 – Natrium chloratum • Nr. 9 – Natrium phosphoricum • Nr. 11 – Silicea Claudia Schiely, Drogistin HF, leitet die MÜLLER Reform haus Vital Drogerie an der Gerbergasse 35 in Basel. Für Gelenkbeschwerden und Verletzungen Knochenbrüche Dr. Schüssler Salze Verstauchungen Gelenkbeschwerden Erhältlich in Apotheken und Drogerien. Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Omida AG, Küssnacht am Rigi. Hausapotheke Selomida Gelenke 189x82 DE FR.indd 1 18.02.19 10:56 Schweizer Hausapotheke 2-2019 33

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