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Nr. 2 / 2019

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Regenbogen Ein weisser

Regenbogen Ein weisser Seit jeher machte der Regenbogen grossen Eindruck auf die Menschen; und dieser Eindruck war manchmal so gewaltig, dass man sich scheute, das Wort «Regenbogen» direkt auszusprechen. Der farbige Himmelsring verbildlicht ergreifende Schönheit und Harmonie – besonders dann, wenn er nach furchterregenden Regenstürmen erscheint. So heisst es im Alten Testament: «Wenn ich nun Gewölk über der Erde balle und wenn der Bogen in den Wolken erscheint, so will ich meines Bundes gedenken, der zwischen mir und euch und allen lebenden Wesen besteht, und niemals mehr soll das Wasser zur Flut werden, um jegliches Leben zu verderben». Obwohl der Regenbogen auf viele Menschen faszinierend wirkt, war er früher auch mit viel Aberglauben verbunden. Oft deutete man einen Regenbogen als schlechtes Vorzeichen: Man sagte ihm nach, er ziehe an seinen Enden alles nach oben, auch Wasser, samt Fischen, für neue Gewitter. Auch als Brücke ins Jenseits wurde der Regenbogen oft gesehen. Wenn der farbige Himmelsring verblasst Normalerweise kennen wir den Regenbogen als farbigen Ring am Himmel. Er entsteht in der Regel, wenn das weisse Sonnenlicht 52 Schweizer Hausapotheke 2-2019 durch die Regentropfen – ähnlich wie in einem Glasprisma – in die Spektralfarben rot, grün, blau und violett zerlegt wird. Besonders intensiv leuchtende, satt farbige Regenbögen entstehen durch grosse Regentropfen, wie sie zum Beispiel von Gewitterwolken produziert werden. Wer einen Regenbogen sieht, hat die Sonne im Rücken und der Mittelpunkt des Regenbogens entspricht dem Gegenpunkt der Sonne. Manchmal kann sogar in kleinen Wassertröpfchen, die vom Morgentau in einem Spinnennetz hängen, das Farbsegment eines schwachen Regenbogens beobachtet werden. Am besten wird dieses Phänomen bei einer Wanderung sichtbar, wenn im Vorbeigehen plötzlich ein seidiger Schein von Farbe durch ein Spinnennetz huscht. Je kleiner die Wassertröpfchen, desto weniger farbig wird ein Regenbogen. So sind in einem Spinnennetz die Farben nur noch schwach sichtbar, da von den ursprünglichen Regenbogenfarben nur noch ein Hauch von Gelb und Blau in den kleinen Tröpfchen erscheint. Im Extremfall kann ein Regenbogen seine Farben sogar gänzlich verlieren: Sind nämlich die Tröpfchen, die von der Sonne beschienen werden sehr klein, verblasst der Regenbogen zu einem weissen Ring. Farbloser Nebelbogen So kann gerade in der Winterzeit manchmal das seltsame Phänomen des Nebelbogens beobachtet werden. Befindet man sich an der Nebelgrenze – mit der Sonne im Rücken – und schaut auf eine Nebelwand, erscheint ein weisser Nebelbogen, der ungefähr doppelt so breit ist wie ein gewöhnlicher Regenbogen. Oft ist im Gegenpunkt der Sonne, der dem Mittelpunkt des Nebelbogens entspricht, noch der Schatten des Kopfes der Person sichtbar, die den Nebelbogen anschaut. Weil die Nebeltröpfchen sehr klein sind, brechen sie zwar das Licht zu einem Regenbogen, verursachen jedoch infolge ihrer geringen Grösse Lichtüberlagerungen. Dieses Phänomen ist auf die Wellennatur des Lichtes zurückzuführen: Aus den Lichtüberlagerungen der zerlegten Spektralfarben entsteht wieder weisses Licht, welches in Form eines weissen Nebelbogens erscheint. Intensive Nebelbögen entstehen vor allem an der Nebelgrenze, wo einerseits genug Nebeltröpfchen vorhanden sind, andererseits auch helle Sonnenstrahlen diese Nebelwand bescheinen. Sobald Nebelschwaden die Sonne verschleiern, verblasst auch der Nebelbogen. Das gleiche Phänomen kann man auch aus einem Flugzeug beobachten, wenn die Wassertröpfchen einer Wolkenwand von der Sonne beschienen werden. Dr. Andreas Walker ist Wissenschaftsjournalist, Buchautor und Naturfotograf.

Gesundheit in Blogform Schneller, besser, schöner? Wir leben in einer technisch weit fortgeschrittenen Welt. Unsere Computer haben sich enorm entwickelt: Heute sind sie so klein, dass sie in einem Handy Platz haben. Wir können dank ihnen rund um die ganze Welt kommunizieren. Auch die Medizin hat enorme Fortschritte gemacht. Dank Computer- und P-E-Tomographien können Bänderrisse diagnostiziert und Tumore frühzeitig erkannt werden. Dank der Forschung konnten viele Krankheiten ausgerottet werden, oder sie sind zumindest behandelbar geworden. Technik ist aus der Medizin nicht mehr wegzudenken. Auch in der Naturheilkunde sind technische Geräte dankbare Hilfsmittel. Durch die Bioresonanz finden wir schnell heraus, welche Allergien wir haben. Heute gibt es für jedes Wehwehchen Tabletten und für jede Krankheit eine Medizin. Wir spritzen Falten weg, straffen schlaffe Haut, operieren Segelohren an und schiefe Nasen gerade. Wir lassen Haare mit Laser entfernen, korrigieren Sehschwächen und können einen Grauen Star operieren. Doch sind wir durch diese moderne Medizin wirklich gesünder geworden? Wir bekämpfen Symptome, anstatt den Ursachen einer Erkrankung auf den Grund zu gehen. Wir haben heute gar keine Zeit, ein paar Tage mit Grippe, Menstruationsbeschwerden oder Migräne zu Hause zu bleiben: Der Leistungsdruck ist so gross geworden – und Stress ist bekanntlich das grösste Gift für uns. Äusserlichkeiten sind enorm wichtig geworden – und das Innere wird deutlich vernachlässigt. Und wozu das alles? Um schneller, besser, schöner zu werden? Gesund zu sein bedeutet für mich, auf seinen Körper zu hören, denn so spricht die Seele zu uns; aber wir haben verlernt, auf ihre Stimme zu hören. Sie kann sich auch über Körpersignale bemerkbar machen. Und da beginnt die Ehrlichkeit sich selbst gegenüber: Schalten wir mit Medikamenten immer nur die Krankheitssymptome aus, oder schauen wir hin und fragen und erforschen, weshalb wir erkrankt sind? Nehmen wir uns Zeit, die Ursachen der Erkrankung anzugehen, oder machen wir weiter wie bisher? Wenn wir die moderne Medizin weglassen würden, müssten wir der nackten Wahrheit über unsere Gesundheit ins Auge schauen. Denn dann wäre ersichtlich, wer falsche Zähne trug, wer den Grauen Star und wer ein Hinkebein hatte; und es würden weniger alte Menschen leben, welche durch Medikamente oder Operationen am Leben gehalten wurden. Auch unsere Ernährung hat sich enorm verändert. Heute werden Joghurts quasi «tot» verkauft, denn in den meisten sind keine Milchbakterien mehr vorhanden. Deswegen braucht es wiederum nahrungsergänzende Mittel, welche Milchbakterien enthalten. Käsereien gehen pleite, weil der Kunde lieber die toten, günstigeren Joghurts im Grossverteiler kauft, statt ein handgemachtes Joghurt mit natürlichen Milchbakterien. Übers Fleisch spreche ich lieber gar nicht. Metzgereien, Käsereien, Bäcker sind schon Nostalgie. Auf den Feldern sieht man heute viel weniger Bauern; das moderne Gemüse kommt aus Monokulturen, welche automatisch gewässert und gespritzt werden. Eine Tomate muss schön aussehen – ob sie jemals Sonnenlicht gesehen hat, und ob darin überhaupt noch Vitamine sind, ist egal, denn dafür gibt es ja Vitaminpillen. Heute werden Tomaten mit Chemie bespritzt, damit alle zur selben Zeit reif sind und die Pflücker nur einmal durchs Feld gehen müssen. Zeit sparen, Kosten sparen – und das auf Kosten unserer Gesundheit. Früchte müssen eine bestimmte Grösse und Form haben, damit sie als «Klasse 1» verkauft werden können. Äpfel werden mit Läuseblut und klebrigem Lack poliert, damit sie im Handel schön glänzen. Ein Bio-Apfel sieht auf den ersten Blick zwar matt aus und beherbergt eventuell einen Wurm, was für einen Veganer natürlich fatal wäre. Weiss der eigentlich über das Läuseblut Bescheid? Gegen die Würmer und anderes Ungeziefer müssen wir viele Pestizide auf das sonst so gesunde Essen spritzen. Dadurch sterben Kleintiere, und wir stören das natürliche Gleichgewicht. Irgendwann wird wohl auch die Biene aussterben – jedenfalls wenn wir so weitermachen. Aber das schafft ja dann neue Arbeitsplätze für uns, die menschlichen Blüten-Bestäuber. Brigitte Böhlen Gesundheit in Blogform Ihre Meinung zum aktuellen Beitrag oder Ihre eigene Gesundheitsgeschichte Ihre Meinung Blogform: zum aktuellen blog@schweizerhausapotheke.ch Beitrag oder Ihre eigene Gesundheitsgeschichte in Blogform: blog@schweizerhausapotheke.ch Schweizer Hausapotheke 2-2019 53

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