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Nr. 2 / 2020

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Was ändert sich bei den

Was ändert sich bei den Milchnahrungen? Neue Gesetzgebung verpflichtet die Zugabe von DHA Im Frühjahr 2020 erfolgt die Umsetzung der neuen Schweizer Verordnung des EDI über Lebensmittel für Personen mit besonderem Ernährungsbedarf (VLBE). Die gesetzlichen Änderungen beruhen auf neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und führen zu einer weiteren Optimierung der Milchnahrungen. Ein neuer, verpflichtender Zusatz ist die langkettige, mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) in allen Säuglingsanfangs- und Folgenahrungen. DHA trägt zur Entwicklung der Sehkraft bei.* Holle Bio-Milchnahrung aus Ziegenmilch ohne Palmöl Die weiterentwickelten Rezepturen mit vollwertiger Bio - Ziegenvollmilch erlauben es, auf den Einsatz von Palmöl zu verzichten. Das Ziegenmilchfett liefert in Verbindung mit den pflanzlichen Ölen die notwendigen gesättigten Fettsäuren, die den Einsatz von Palmöl überflüssig machen. Allen Eltern, die auf Palmöl in der Milchnahrung verzichten wollen, bieten die Holle-Bio Milchnahrungen aus Ziegenmilch eine gute Alternative. Bio-Babynahrung auf höchstem Niveau Seit mehr als 85 Jahren steht die Schweizer Marke Holle für Bio-Babynahrung auf höchstem Niveau. Als erster Demeter-Hersteller für Babynahrung widmet sich das familiengeführte Unternehmen aus Riehen einer ausgewogenen Ernährung von Babys und Kleinkindern mit einem vollumfassenden Sortiment von Milchnahrung bis zu den leckeren Quetschbeuteln. Was sollten Eltern wissen? • Es gibt marginale Veränderungen in den Nährwerttabellen und Zutaten- listen. • Die Unterscheidung der verschiedenen Altersstufen ist jetzt farblich noch einfacher erkennbar. • Eltern sollten stets die Zubereitungsanleitung auf der Packung beachten. Die Mengenangaben in der Zubereitungstabelle können im Vergleich zum Vor- gängerprodukt leicht verändert sein. • Es kann bedenkenlos zwischen Produkten der bisherigen und der neuen Rezeptur gewechselt werden. Wichtig bleibt nach wie vor die Einhaltung der Altersangaben. Holle Bio-Folgemilchnahrung aus Kuh- und Ziegenmilch, geeignet nach dem 6. Monat in Kombination mit der Beikost. So können Sie uns erreichen: Bei Fragen zu den neuen Rezepturen oder bezüglich Anwendung können sich Eltern jederzeit an unsere Holle-Ernährungsberatung unter der Tel. 0800 6622110 oder per E-Mail an babyfood@holle.ch wenden. Mehr Information zu Holle erhalten Sie unter: holle.ch *Bei Kleinkindern bis zu 12 Monaten. Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 100 mg DHA ein. Stillen ist ideal für Dein Kind. Lass Dich vom Fachpersonal des Gesundheitswesens beraten. Folgemilch eignet sich für die besondere Ernährung von Säuglingen ab einem Alter von mindestens 6 Monaten. Sie ist nur Teil einer Mischkost und darf nicht als Muttermilchersatz während der ersten sechs Monate verwendet werden. Die Entscheidung, mit der Verwendung von Beikost bereits in den ersten sechs Monaten zu beginnen, soll nur auf den Rat unabhängiger Fachleute des Gesundheitswesens und unter Berücksichtigung der Wachstums- und Entwicklungsanforderungen Deines Babys getroffen werden. 12 Schweizer Hausapotheke 2-2020

Was beim Zahnen helfen kann Viele Eltern können ein Lied davon singen: Unruhige Tage und Nächte mit einem weinerlichen, reizbaren und vielleicht leicht fiebrigen Säugling – das Zahnen kann für alle ganz schön anstrengend sein. Bis zum Alter von drei Jahren verschaffen sich 20 Milchzähne ihren Platz im kleinen Kiefer; Klein und Gross schätzen in diesen Phasen wirksame Linderung. Schon vor der Geburt sind die Milchzähne und die bleibenden Zähne im Kieferknochen angelegt. Durchschnittlich ab dem sechsten Lebensmonat brechen die ersten an die Oberfläche durch: In der Regel sind es die unteren beiden Schneidezähne, die den Anfang machen. Ihnen folgen die oberen und seitlichen Schneidezähne, zuletzt die Backen- und Eckzähne. Bis zum dritten Geburtstag ist das Milchgebiss mit 20 Zähnen vollständig. Bei manchen Babys läuft das Zahnen fast unbemerkt ab, sie leiden kaum und die Zähnchen werden von den Eltern rein zufällig entdeckt. Abgesehen von den paar Glückspilzen sind Beschwerden beim Zahnen aber weit verbreitet; ein zwar ganz normaler, aber häufig ziemlich anstrengender Entwicklungsschritt. Ein Zahndurchbruch dauert im Schnitt acht Tage und wiederholt sich in unterschiedlichen Abständen und bis zum vollständigen Gebiss zwanzig Mal. Wirksame Hilfsmittel stehen also hoch im Kurs. Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten und lesen Sie die Packungsbeilage. Zulassungsnummer: 59057 Im Beratungsalltag von Frau Wattinger, Drogistin, ist das Zahnen ein immer wiederkehrendes Thema. Wir haben sie nach ihren Tipps gefragt. Was sind die typischen Anzeichen fürs Zahnen, Frau Wattinger? Weil der bevorstehende Zahndurchbruch mit einer lokalen Zahnfleischentzündung verbunden ist, juckt und schmerzt das angeschwollene Zahnfleisch. Die Säuglinge plagen sich damit, sind untröstlich und unleidig. Dazu kommen unruhiger Schlaf, Weinerlichkeit und ein erhöhter Speichelfluss; manchmal auch leichtes Fieber und ein verminderter Appetit. Die zeitweilige Verweigerung beim Trinken kommt bei manchen Babys daher, dass die Saugbewegung die Durchblutung anregt und die betroffene Stelle damit noch empfindlicher macht. Oft lässt sich beobachten, dass die Kleinen auf allem herumkauen, was greifbar ist? Genau, das ist sehr typisch, wenn der Durchbruch des Zähnchens kurz bevorsteht. Das «Sabbern» steigert sich weiter und das Baby schnappt sich und kaut alles, was in der Nähe ist: Im Gegensatz zur Saugbewegung scheint leichter Druck den Schmerz etwas zu lindern. Achten Sie also speziell darauf, was sich in der Phase so alles in Griffweite befindet. Und das Reiben an den Ohren? Babys reiben sich beim Zahnen gerne mit den Händen an den Wangen und Ohren, das lindert das Spannungsgefühl im Kiefer. Falls Sie aber den Eindruck haben, dass Ihr Baby übermässig leidet, sollten Sie sich vergewissern, dass weder eine Grippe noch eine Ohrenentzündung dahinterstecken. Was können Eltern tun, um dem geplagten Säugling zu helfen? Auch wenn Eltern und andere Betreuungspersonen während der unruhigen «Zahn-Zeit» selber an Grenzen stossen, ist es wichtig, den Kleinen besonders viel Zuwendung und Ruhe zu schenken. Schon einfache Hilfsmittel erleichtern die Situation für alle: So sorgen etwa Halstücher oder Lätzchen dafür, dass auch beim starken Sabbern Hemdchen und Strampler trocken bleiben. Spezielle, leicht gekühlte und einfach zu desinfizierende Beissringe sorgen für Erleichterung beim Baby, bieten Sicherheit beim Kauen und unterstützen die Mundhygiene. Und schliesslich gibt es auch natürliche Präparate, die Linderung verschaffen und fürs Kleine unbedenklich sind. Was empfehlen Sie? Sehr praktisch in Dosierung und Anwendung sind die homöopathischen Trinklösungen Camilia von Boiron. Als Einzeldosen verpackt sind sie sehr handlich – auch für unterwegs –, immer hygienisch und leicht zu verabreichen. Die Homöopathie ist eine schonende Behandlungsmethode, die sich schon für Babys eignet. Auf der Basis von gereinigtem Wasser entfalten die drei natürlichen Wirkstoffe, beispielsweise wilde Kamille, ihre Wirkung bei allen Symptomen des Zahndurchbruchs: Sie lindern ein verstärktes Kau-, Beissoder Saugbedürfnis, den erhöhten Speichelfluss oder die Reizbarkeit Ihres Babys. Erhältlich in Apotheken und Drogerien Michèle Wattinger ist diplomierte Naturheilpraktikerin TEN mit den Schwerpunkten Ernährung und Vitalstoffe. Die zweifache Mutter arbeitet im MÜLLER Reformhaus Vital Shop an der Pelzgasse 13 in Aarau und ist online unter www.tenvital.ch erreichbar. Schweizer Hausapotheke 2-2020 13

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