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Nr. 2 / 2020

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Der Blaue mit dem roten

Der Blaue mit dem roten Ring Für sie & ihn Maximaler Schutz für spröde und rissige Lippen! Der Blaue mit den Aktiv- Substanzen im roten Ring pflegt, schützt und schmiert nicht, beugt vor und hindert die Bakterien am Eindringen. Distribution Suisse – Tanner SA Cham, www.tanner-sa.ch Unausgefüllte Tage Der Abschluss des Erwerbslebens eröffnet viele neue Freiheiten. Doch statt neuer Entfaltungsmöglichkeiten wartet gelegentlich quälende Langeweile, was heikle Folgen haben kann. Nach der Pensionierung von Kurt Hofmann (Name geändert) geriet beim Ehepaar der Haussegen in Schieflage. Er begann sich in die Haushaltsführung seiner Frau einzumischen und nörgelte an vielen Dingen herum. «Es war nicht mehr zum Aushalten mit ihm und seiner schlechten Laune», erzählt Lydia Hoffmann. «In einem Streit sagte ich, er solle sich endlich eine neue Beschäftigung suchen. Seit mein Mann nun stundenweise in der Autowerkstatt unseres Sohnes mithilft, geht es uns wieder besser.» So wie beim Ehepaar Hofmann beginnt bei verschiedenen Paaren der dritte Lebensabschnitt: mit einer Ernüchterung. Häufig öffnet sich eine erhebliche Kluft zwischen Vorstellung und Wirklichkeit. Während der letzten Arbeitsjahre freuen sich viele Erwerbstätige auf die Freiheiten nach der Pensionierung: Endlich können sie mit den Kollegen ohne Termindruck gemütlich etwas unternehmen. Sie haben Zeit zu reisen, kümmern sich um die Enkel und geniessen den Schrebergarten. Doch gelegentlich kommt es anders; eine Weile nach dem Austritt aus dem Erwerbsleben stellen sie bei sich selber häufige Missstimmung, zunehmende Konflikte mit der Partnerin und vermehrte körperliche Beschwerden fest. Und sie sitzen stundenlang passiv vor dem TV-Gerät. Wie konnte es soweit kommen? Struktur im Alltag fällt weg Vor der Pensionierung kann die Arbeit oft als zunehmende Belastung empfunden werden. Unter Umständen überfordern junge, ehrgeizige und wenig erfahrene Führungskräfte die älteren Mitarbeitenden mit ihren hohen Ansprüchen. So wächst der Wunsch, dieses Joch der täglichen Tretmühle im Büro, in der Werkstatt, im Laden oder im Schulzimmer bald loszuwerden und die neue Freiheit zu geniessen. Doch auch diese Medaille hat eine Kehrseite: Eine Erwerbstätigkeit gibt dem Alltag eine Struktur, sie bringt einem mit Kolleginnen und Kollegen sowie Lieferanten und Kunden in Kontakt – und sie liefert über die geleistete Arbeit Selbstbestätigung. Mit dem Ende des Arbeitslebens entfallen diese positiven Aspekte. Mit einem Mal gilt es, im Alltag viel Zeit mit Inhalten zu füllen. Ohne befriedigende Aufgaben und Beschäftigungen kann man sich als nutzlos empfinden; dies kann sich in gereizten Reaktionen und häufigem Nörgeln äussern. Unter besonders ungünstigen Umständen kommt es sogar zu einer Altersdepression: gegen zehn Prozent der Bevölkerung erkranken an ihr. Die Ursachen für eine psychische Krise liegen unter Umständen weit zurück. Mit der Pensionierung können sich beispielsweise psychische Verletzungen aus fernen Tagen melden. Wenn mit einem Mal die Anforderungen des Arbeitsplatzes wegfallen und viel unausgefüllte Zeit zur Verfügung steht, verlangen – etwa in schlaflosen Nächten – schlecht verheilte psychische Wunden nach Aufmerksamkeit. Aber auch Beziehungsarmut, anhaltende Konflikte in der Familie sowie ständige Streitigkeiten in der Partnerschaft können eine depressive Verstimmung begünstigen. Symptome sind: anhaltende Traurigkeit, Resignation, Verlust von Interessen, Antriebslosigkeit; das Gefühl, nicht zu genügen, Unvermögen zu geniessen und sich zu freuen; gedrückte Stimmung, erhöhte Reizbarkeit, Weinkrämpfe; das Gefühl, innerlich leer oder erstarrt zu sein, massive Veränderungen des Körpergewichts; häufige Kopf- oder Rückenschmerzen und andere körperliche Beschwerden ohne medizinisch erkennbare Ursache; quälende Schuldgefühle sowie innere Unruhe und ständige Anspannung. Die Anzeichen zeigen sich von Person zu Person unterschiedlich. Nur wenn sie über mehrere Wochen anhalten, sprechen Medizin und Psychologie von einem krankhaften Zustand. Eine gedrückte Stimmung und sozialer Rückzug können auch nach dem Tod eines nahen Menschen auftreten, ohne dass es sich um eine psychische Störung handelt. Übermässiger Alkohol- und/oder Medikamentenkonsum können eine Folge von Depressionen sein – die unangenehmen Empfindungen und Gedanken sollen durch den Griff zum Glas oder zur Tablettenschachtel betäubt werden. Doch sie schaffen vor allem zusätzliche Probleme, etwa durch Unsicherheit auf den Beinen und ein dadurch erhöhtes Sturzrisiko. Depressionen führen oft zu Konzentrations-, Aufmerksamkeitsund Gedächtnisstörungen und werden häufig 18 Schweizer Hausapotheke 2-2020 Hausapotheke_73x282_d.indd 1 02.02.17 21:04

als Anzeichen einer Demenz missdeutet. Weil depressive Menschen körperlich meistens sehr passiv sind, kann sich ihr Stoffwechsel verlangsamen, mit möglichen ungünstigen Auswirkungen auf die Gehirntätigkeit. Diese Art von Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen verbessert sich durch eine Depressionsbehandlung. Lebensgefährliche Störung Eine krankhafte Niedergeschlagenheit darf keinesfalls unterschätzt werden, sie ist eine lebensgefährliche Krankheit. Eine frühzeitige ärztliche Behandlung ist entscheidend: Über dreissig Prozent der Menschen, die sich das Leben nehmen, sind über 65 Jahre alt. Alleinstehende Männer über 75 verüben besonders häufig Suizid — oft im Zusammenhang mit einer depressiven Verstimmung. In der Schweiz scheiden pro Jahr rund 1400 Menschen durch ihre eigene Hand aus dem Leben. Unter Fachleuten gilt eine Depression im Alter als meistens erfolgreich behandelbar. Die Grenze zwischen einer vorübergehenden Missstimmung und einer Depression ist oft nicht einfach zu ziehen: In beiden Fällen richtet sich der Blickwinkel ausschliesslich auf die unangenehmen Seiten des Alltags. Es ist wenig zweckmässig, auf antriebslose und verstimmte Menschen zu viel Druck auszuüben und sie zu Familienfeiern, Ausflügen, Vereinsaktivitäten oder zu Kursbesuchen zu drängen. Meistens werden sie sich dort als überfordert erleben; ihre Stimmung steigt nicht an, unter Umständen sinkt sie sogar weiter. Dagegen können ein kleiner Spaziergang, eine Viertelstunde Karten spielen oder ein kurzer Besuch beim Enkel die Gemütslage anheben und die pessimistische Perspektive etwas aufhellen. Im Weiteren hilft es, jeden Tag drei Erlebnisse aufzuschreiben, die angenehm waren: etwa ein warmes Bad, eine Tasse Kaffee trinken oder die Begegnung mit einer freundlichen Verkäuferin. Da depressive Menschen vor allem die unangenehmen Dinge wahrnehmen, helfen die regelmässigen Notizen über positive Erfahrungen, die Realität wieder etwas ausgewogener und weniger düster zu erleben. Aktive Lebensweise schafft Zufriedenheit Eine wirkungsvolle Vorbeugung gegen depressive Verstimmungen ist ein aktiver Lebensstil. Wie verschiedene Studien zeigen, senkt Sport das Depressionsrisiko. Allerdings gilt es hier, eine gute Balance zwischen Aktivität und Erholung zu finden. Wer sich und anderen durch Hyperaktivismus ständig beweisen will, wie vital er noch ist, überfordert seinen Organismus und auch seine Umgebung. Menschen, die ständig mit ihren langen Velo-, extremen Bergtouren und ehrgeizigen Marathonläufen prahlen, sind in der Regel nicht sehr beliebt. Weiser ist es, sich auch mit Dingen zu beschäftigen, die innere Erfüllung verleihen und den Tagen Inhalt geben. Dazu gehören etwa Tanzveranstaltungen, gemeinsames Nordic Walking, Wandergruppen; Kursbesuche bei Pro Senectute, an einer Volkshochschule oder Seniorenuniversität; Aktivitäten mit den Enkeln oder Ausflüge in unbekannte Regionen; aber auch gemeinnützige Einsätze in der Behindertenbetreuung, im Mahlzeitendienst, als Aufsicht bei Kunstausstellungen, Mithilfe bei Naturprojekten oder als Mentorin für Jugendliche. Der nützliche Nebeneffekt sind neue Kontakte, die so leichter entstehen können. Gleichzeitig fühlt man sich als aktiver Teil der Gesellschaft und nicht zum alten Eisen gehörend. Adrian Zeller verfügt über eine mehrjährige Praxis erfahrung im Gesund heitswesen. Seit 1995 ist er journalis tisch und publizistisch tätig. JUBILÄUMS-RABATT 700.– * AUF RESOUND LiNX QUATTRO 9 HÖRGERÄTE HÖREN VERBINDET Gutes Hören bringt Menschen einander näher. Seit 70 Jahren ist Amplifon Ihr kompetenter Partner für besseres Hören. Feiern Sie mit uns und profitieren Sie von unserer grossartigen Jubiläumsaktion! Amplifon verbindet – seit 70 Jahren Neuheit! LiNX Quattro 9 * Gültig bis 30.04.2020 beim Kauf von zwei Hörgeräten. CHF 350.– Rabatt ab einem Stück preis von CHF 3100.– inkl. MwSt., z. B. LiNX Quattro 9 CIC für CHF 3050.– statt der regulären CHF 3400.– pro Stück inkl. MwSt. Exkl. weiterer Dienstleistungen. Rabatt nicht kombinierbar mit anderen Aktionen. MEHR INFOS UNTER amplifon.ch GRATISNUMMER 0800 800 881 Schweizer Hausapotheke 2-2020 19

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