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Nr. 2 / 2020

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Erkältung oder Grippe?

Erkältung oder Grippe? Halsschmerzen erfolgreich bekämpfen Eine in der Regel vorübergehende, jedoch lästige Erkältung beginnt häufig mit Halsschmerzen. Meist ist eine Infektion mit Viren für diese Entzündung im Rachenbereich verantwortlich. Normalerweise ist der Körper stark genug, um damit fertig zu werden. Wir können ihn dabei aber aktiv unterstützen und den Schmerz erfolgreich bekämpfen. Tipps Trinken Sie Kräutertees: Die Flüssigkeit befeuchtet den Hals, während die Kräuter den gereizten Hals beruhigen. Geeignet ist beispielsweise Salbeitee, mit dem Sie auch gurgeln können. Sorgen Sie für ausreichend Schlaf: So kann sich der Körper regenerieren und erholen. Vermeiden Sie trockene Raumluft: Nutzen Sie gegebenenfalls einen Raumbefeuchter, wie zum Beispiel eine Wasserschale auf der Heizung. Während der kalten Winterzeit kommt es häufig zu grippalen Infekten oder Erkältungserkrankungen. Was ist der Unterschied zwischen einer harmlosen Erkältung und einer Grippe? Und wie kann ich die unangenehmen Halsschmerzen loswerden? Eine Grippe, nicht zu verwechseln mit einer Erkältung, legt den Menschen für mindestens eine Woche wortwörtlich flach. Bei einer «richtigen» Grippe erleidet man Muskel- und Gelenkschmerzen und/oder Kopfschmerzen, hat Halsschmerzen sowie Husten und man ist stark geschwächt. Das alles wird von hohem Fieber über 38 Grad und Schüttelfrost begleitet. Gemäss Definition heisst eine «richtige» Grippe Influenza und meint damit eine durch Influenzaviren ausgelöste Infektionskrankheit mit den oben genannten Symptomen. Wen es erwischt, der sollte je nach Schweregrad bis zu einer Woche das Bett hüten. Komplikationen, meistens der Lunge, können drei bis fünf Tage nach Symptombeginn eintreten. Deutlich harmloser verlaufende Virusinfektionen fallen in die Kategorie der Erkältungen. In der Regel liegt dabei eine akute Infektion der oberen Atemwege vor, insbesondere der Nasen- und Rachenschleimhaut. Die Erkältung ist eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt. Im Durchschnitt ist jeder Erwachsene zweimal, Kinder im Vorschulalter sind sogar zwischen vier- und achtmal jährlich davon betroffen. Im Gegensatz zu einer Influenza klingen die Beschwerden eines grippalen Infekts innert weniger Tage von selbst wieder ab. Die sogenannte «Grippewelle» Die Grippe ist hoch ansteckend durch Husten oder Niesen, aber auch durch Hand-Mund oder Hand-Nase-Kontakt (Händeschütteln!). In der Regel beginnt sie in der Adventszeit und endet um die Ostertage. Jedes Jahr ist ein veränderter Grippevirus im Umlauf, weil die Grippevieren auf ihrer Reise um den Globus laufend mutieren. Das bedeutet, dass der Körper nach einer Grippe nicht immun gegen den nächsten Grippevirus wird — und ist auch der Grund, weshalb die ein Jahr im Voraus hergestellten Grippeimpfstoffe nie zu hundert Prozent das zu erwartende Virus abfangen werden, aber dennoch zu einem überwiegenden Teil wirksam sind. Wer besonders gefährdet ist Zu den Risikogruppen gehören ältere Menschen, Schwangere, Personen mit chronischen Erkrankungen und frühgeborene Kinder: Das erhöhte Risiko ist durch deren eingeschränkte Abwehrkraft und Komplikationsrisiken zu erklären. Bei grossen Pandemien starben jedoch jeweils viele Millionen völlig gesunde und berufstätige Menschen im Alter von 20 bis 40 Jahren. Rauchen Sie möglichst nicht: So vermeiden Sie eine zusätzliche Reizung des Halses. Ziehen Sie sich warm an: Vor allem der Hals sollte gut vor Kälte geschützt sein. Alternativen zu schmerzstillenden Halssprays und Lutschtabletten: Kaufen und kauen Sie Xylit-haltige Zahnputzkaugummis. Das hält Ihre Schleimhäute geschmeidig und das Xylit wirkt gegen Viren. Fiebersenkung: Starkes Fieber bei richtiger Grippe können Sie auch gut durch Wadenwickel senken. Sollten die Halsschmerzen auch nach drei Tagen nicht besser werden — oder sich Ihr Zustand gar verschlechtern — empfehlen wir, eine Fachperson zu konsultieren. Medbase Apotheke Die Medbase Gruppe betreibt als führende ambulante Gesundheitsdienstleisterin schweizweit an über 50 Standorten medizinische Zentren. Neu zählen auch über 40 Apotheken (ehemals Topwell) zur Gruppe. Gemeinsam betreuen rund 1700 Mitarbeitende die Patientinnen und Patienten ganzheitlich von der Prävention über die Akutmedizin bis zur Rehabilitation. www.medbase.ch/apotheke 22 Schweizer Hausapotheke 2-2020

Mit Babybrei den Regenwald retten Unsere Supermärkte wimmeln nur so von palmölhaltigen Produkten. Doch für die Produktion des billigen Öls werden riesige Flächen an Regenwald abgeholzt. Das schadet der Umwelt, den Tieren und dem Menschen. Das Unternehmen Bimbosan entscheidet sich für eine alternative Route und setzt mit palmölfreier Babynahrung ein Zeichen. Palmöl ist in unserem Leben allgegenwärtig – sei es in Schokolade, in Kosmetika oder Waschmittel. Wenn auch nicht gleich ersichtlich, schmückt es jede zweite Inhaltsangabe von Supermarktprodukten. Ölpalmen sind dreimal so ertragreich wie Raps und machen das Öl somit unschlagbar billig. Zudem ist Palmöl äusserst leicht zu verarbeiten. Somit ist es mit 66 Millionen Tonnen pro Jahr das meist produzierte Pflanzenöl der Welt. Doch leider hat das geschmacksneutrale Öl eine grosse Schattenseite. Die Umwelt leidet Tag für Tag werden in Südostasien, Lateinamerika und Afrika riesige Flächen an Regenwald abgeholzt, um Platz für Plantagen zu schaffen. Über 16 Millionen Hektaren mussten dem Palmöl bereits weichen. Dies geschieht durch Brandrodung, wodurch grosse Mengen an Treibhausgasen freigesetzt werden. Laut einer Studie der Organisation Wetlands International verursacht jede Tonne Palmöl einen Ausstoss von 10 bis 30 Tonnen Kohlendioxid. Dieses und weitere klimaschädliche Gase wie Methan gelangen in die Atmosphäre. Das treibt die globale Klimaerwärmung weiter an. Die Tiere verschwinden Nicht nur das Klima ist betroffen: Mit dem Regenwald verschwindet auch die Lebensgrundlage von zahlreichen Tierarten. So bedrohen die Ölpalm-Monokulturen in Indonesien den Orang-Utan und in Papua-Neuguinea den Prinzenhabicht. Der Mensch wird vertrieben Durch die Abholzung werden Kleinbauern und Indigene, welche den Wald seit Generationen bewohnen und schützen, oft mit Gewalt vertrieben. Auch auf den Plantagen kommt es immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen: Sowohl von Zwangsarbeit als auch Kinderarbeit wird regelmässig berichtet. Zusätzlich vergiften die verwendeten Pestizide das Trinkwasser der Anwohner. Bimbosan springt ein Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Obwohl Palmöl wirtschaftlich betrachtet die attraktivste Wahl ist, gibt es Unternehmen, die sich bewusst dagegen entscheiden. Darunter auch das Schweizer Unternehmen Bimbosan, welches im solothurnischen Welschenrohr schon seit 1932 Babynahrung herstellt. Mittlerweile ist fast das gesamte Sortiment an Milchen und Breien des familiär geführten Unternehmens palmölfrei. Trotz komplexer Umstellung, welche mit hohem Entwicklungsaufwand einhergeht, soll den Babys eine intakte Umwelt geboten werden, in die sie hineinwachsen können. So ersetzt Bimbosan das Palmöl durch hochwertige Raps-, Kokosund Sonnenblumenöle in Bio- Qualität. Die auffälligen «ohne Palmöl»-Icons auf den Verpackungen kennzeichnen die Produkte und lassen Bimbosan hervorstechen. So können Konsumentinnen und Konsumenten sich dazu entscheiden, dem Regenwald etwas Gutes zu tun und somit direkt etwas bewirken. Traditionell nachhaltig Bereits seit der Gründung fühlt man sich bei Bimbosan der Nachhaltigkeit verpflichtet. Mit dem Bekenntnis zu palmölfreien Produkten setzt Bimbosan ein weiteres Zeichen für nachhaltig hergestellte Babynahrung, welche sich im Einklang mit Mensch und Umwelt befindet. Das Nachhaltigkeitsversprechen von Bimbosan: • Lokale Lieferanten • Herstellung zu 100 % in der Schweiz • Ökologisches Verpackungskonzept mit Nachfüllbeuteln • Palmölfreie Produkte Mehr Informationen zu Bimbosan, inklusive Gratismuster, erhalten Sie unter: bimbosan.ch Schweizer Hausapotheke 2-2020 23

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