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Nr. 2 / 2020

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STILLE LEGENDE Sein

STILLE LEGENDE Sein Palmares ist beachtlich: 406 Spiele bestritt Erni Maissen alleine für den FC Basel – trotzdem ist er bescheiden geblieben. Wenn er heute als Experte bei Telebasel im Studio sitzt, bringt er sein ganzes Fussballwissen ein. Mit der nötigen Distanz und der grossen Erfahrung kann er einen Match auf den Punkt analysieren. Sein Herz schlägt immer noch für den FC Basel. Als Zuschauer und ehemaliger Profi kann er heute die Leistungen des Basler Stadtclubs beobachten und mit einem kritischen Auge beurteilen. Mich interessiert einiges mehr als eine Spielanalyse, als ich Erni Maissen an einem Montagnachmittag vis-à-vis sitze und mich mit ihm auf eine Reise nicht nur in vergangene Zeiten begebe. Erni, du bist eine Legende. Wie fühlt sich das an? Das kann ich so nicht beantworten. Vor einiger Zeit hat mich ein junger Mann in einem Laden erkannt und mir gesagt, ich sei eine Legende. Das hat mich im Moment sehr überrascht, weil ich mich nie so gefühlt habe. Mittlerweile werde ich oft als Legende bezeichnet; das nehme ich zur Kenntnis, aber ich fühle mich eigentlich nicht so. Ich bin immer noch der Erni, der ich immer war. Ganz ehrlich ist es mir auch manchmal peinlich, wenn ich so bezeichnet werde. Eigentlich ist es ein grosses Kompliment. Ja, es zeigt mir, dass ich vieles richtig gemacht habe – und zwischendurch erfüllt es mich auch mit Stolz. Es freut mich, dass mich auch junge Menschen erkennen, nicht weil sie mich aktiv spielen sahen, sondern durch ihre El- tern. Sicher gibt es diese Ehre, eine Legende zu sein, nicht geschenkt – das ist mir klar. Auf diesem Weg kommt auch vieles zurück und zeigt mir, dass ich nicht vergessen gegangen bin. War Fussballer zu werden dein Bubentraum? Ja, ganz klar. Ich hatte immer schon einen Ball am Fuss, nach der Schule oder vor dem Haus – und später beim FC Reinach. Ich habe mich aber nicht nur mit dem Ball beschäftigt, sondern war gleichzeitig auch im Turnverein. Mit elf Jahren konnte ich beim FC Reinach leider noch nicht trainieren, weil noch keine D-Junioren-Mannschaft existierte. Dementsprechend bin ich viel ins Kunstturntraining gegangen. Irgendwann musste ich mich für eine Sportart entscheiden. Ich wählte Fussball, weil mein Herz damals schon mehr für diesen Mannschaftssport schlug. Die beim Kunstturnen erlernte Beweglichkeit half mir beim Fussball. Ich kann mich auch gut erinnern, dass ich einmal einen Schulaufsatz verfasste und dort klar schrieb, dass ich einmal Fussballer beim FC Basel werden möchte. Jahre später erfüllte sich dieser Traum. Zudem war ich schon immer ein grosser FCB- Fan. Wir pilgerten damals – manchmal auf Schusters Rappen – mit wehenden Fahnen ins Joggeli. Fussball fordert auch Verzicht. War das schwierig für dich? Nein. Ich habe meinen Traum gelebt und dadurch auch nie das Gefühl gehabt, auf etwas verzichten zu müssen. Nicht in den Ausgang zu gehen, sondern im Training oder zuhause zu sein, war für mich normal. Es fehlte mir nichts. Das ist vielleicht auch das, was es schlussendlich ausmacht: sich auf etwas zu konzentrieren und es voll und mit absolutem Engagement zu leben. Es gab Kollegen beim FC Reinach, die talentierter waren als ich. Der 6 Schweizer Hausapotheke 2-2020

eine trainierte aber nicht gern und der andere ging lieber in den Ausgang. Im Spitzensport gibt es keine Halbheiten. Das war mir immer bewusst und half mir auf meinem Weg. Gab es zu deiner Aktivzeit Ernährungsvorschriften? Das war früher eigentlich noch kein Thema. Klar konnten wir uns nicht einfach den Bauch vollstopfen. Vor einem Heimspiel trafen wir uns meist in Rheinfelden und bei einem Auswärtsspiel am Vorabend in einem Hotel. Dort ass dann die ganze Mannschaft kontrolliert das gleiche Menü. Dieser Speiseplan wurde vom damaligen Trainer Helmut Benthaus festgelegt. Vielfach – oder eigentlich immer — wurden uns ein Filet, Spinat und weisse Spaghetti serviert. Aber einen vorgeschriebenen Menüplan gab es zu meiner Zeit nicht. Hat sich deine Karriere auf dein Privatleben ausgewirkt? Damals gehörte ich zu den ersten Profis. Das war die Zeit, als viele Halbprofis und wenige Profis wurden. Zuerst schloss ich meine Lehre ab und ging dann halbtags arbeiten. 1977 wollte ich aber unbedingt zweimal pro Tag trainieren. Das hatte natürlich Konsequenzen. Ich konnte keiner Arbeit mehr nachgehen. Für mich änderte sich dadurch viel zum Positiven. Ich musste morgens nicht mehr um sechs Uhr aufstehen, bis am Mittag arbeiten und schnell etwas essen, um dann am Nachmittag auf dem Landhof trainieren zu können. Das waren jeweils lange Tage … Das Profileben schenkte mir auch mehr Zeit, um immer wieder mal ausruhen zu können. Stehst du gerne im Rampenlicht? Gerne ist zu viel gesagt. Wenn ich erkannt und angesprochen werde, dann tausche ich mich gerne mit diesen Menschen aus. Immer und überall erkannt zu werden, ist nicht immer toll, aber es war damals schon wie ein Lohn für die auf dem Platz geleistete Arbeit. Da wir ja als Fussballer von der Unterstützung der Fans leben, sind wir verpflichtet, etwas zurückzugeben. Das gehört einfach dazu. Wie kam der Wechsel vom FC Reinach zum FCB zustande? Das war sehr speziell. Ich war beim FC Reinach «GELD REGIERT HEUTE DEN FUSSBALL.» der jüngste Spieler. Meine Kollegen stiegen langsam auf oder wechselten den Club. Ich hatte einen Kollegen, der bereits beim FC Basel spielte. Er überredete mich, einmal ins Training zu kommen. Das war bei den B-Junioren, der Trainer hiess Heini Keller. Bald darauf stand ich umgezogen auf dem Trainingsfeld und der Trainer sagte: «Ich schaue schnell, was du so kannst.» Nach drei, vier gespielten Bällen sagte er, ich könne bleiben und mittrainieren. So einfach war das damals. Der Transfer vom FC Reinach zum FC Basel ging schnell über die Bühne. Ich spielte das Jahr bei den B-Junioren zu Ende, und kaum war ich bei den A-Junioren, spielte ich schon für die erste Mannschaft. Kann ein Training von einst noch mit heutigen verglichen werden? Nein. Das ist wie Tag und Nacht. Das fängt schon beim Staff an: Wir hatten Helmut Benthaus als Trainer – und fertig. Er war für alles zuständig, sogar für das Aufstellen der Pföstli auf dem Trainingsfeld. Das ist heute unvorstellbar. Zudem hatten wir einzig zwei Prellungen, Lindert Verstauchungen und Quetschungen. Original DR. ANDRES Wallwurz Salbe Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. Dr. Andres Pharma AG Schweizer Hausapotheke 2-2020 7

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