Aufrufe
vor 3 Monaten

Nr. 2 / 2021

  • Text
  • Schweizer
  • Hausapotheke
  • Menschen
  • Dankbarkeit
  • Frauen
  • Patienten
  • Wichtig
  • Vorhofflimmern
  • Apotheken
  • Wolle
EDLES HANDWERK – DAS NEUE YOGA| MEHRWEGFLASCHEN | EISENTHERAPIE | STUMPFE VERLETZUNGEN | LASERTHERAPIE BEI SCHEIDENTROCKENHEIT | HEIMTÜCKISCHE TEILCHEN IN DER LUFT | WELLNESS-OASE FÜR ZUHAUSE | MIT 66 JAHREN ... | HOMÖOPATHISCHE MITTEL BEI HEUSCHNUPFEN | VIRTUELLES MAGENBAND | STARKE NERVEN UND INNERE RUHE, TIBETISCHE KRÄUTERREZEPTUREN | PFLANZENKNOSPEN GEGEN HEUSCHNUPFEN | MIT SAFTFASTEN NEUE LEICHTIGKEIT ENTDECKEN | BLASENENTZÜNDUNG OHNE ANTIBIOTIKA BEHANDELN | MIT STRESSMANAGEMENT GEGEN HEKTIK | ÄLTER WERDEN GEHÖRT DAZU | WEISSTANNE, GEMMOTHERAPIE | HILFE BEI VAGINALBESCHWERDEN | B12 – DAS LEBENSVITAMIN | SICH RICHTIG ERHOLEN | GESUNDE MOLKE | BESSERE FETTVERDAUUNG | VITALITÄT MIT MIKRONÄHRSTOFFEN | WORTWEISE | HAUTALLERGIE: BEGLEITSYMPTOM JUCKREIZ | VEGANES VITAMIN D3 | ÜBER DIE BEDEUTUNG VON DANKBARKEIT | BASENKUR | A2-BIO-MILCHNAHRUNG FÜR BABYS | MUSKELREGENERATION | KRAMPFADERN ADE | EIN PLUS AN WOHLBEFINDEN | SCHLAFAPNOE RISIKOTEST | BORRELIOSE – HEIMTÜCKISCHE ERKRANKUNG | WAS BEIM ZAHNEN HELFEN KANN | ERZIEHUNG: REFLEKTIEREN UND AUSPROBIEREN | MODERNE MUNDHYGIENE | ZWEITHAAR UND HAARERSATZ | REHABILITATIONSKLINIK | HEUSCHNUPFEN | KLEINER BALKON, GROSSES GLÜCK | LÖSUNGEN BEI MUNDTROCKENHEIT | PFLANZLICHE MUNDPFLEGE | VORHOFFLIMMERN UND HYBRID-OPERATIONEN | EINE BÄUMIGE SACHE – EIN BAUM FÜR JEDES VERKAUFTE PRODUKT | GESUNDHEIT ALS HERAUSFORDERUNG | PODCAST ZU GESUNDHEITSTHEMEN | NATÜRLICHE INFEKTIONSBARRIERE STÄRKEN

ALLTAGSS ZENE Mit 66

ALLTAGSS ZENE Mit 66 Jahren … … da fängt das Leben an, mit 66 Jahren, da hat man Spass daran, mit 66 Jahren, da kommt man erst in Schuss, mit 66 – ist noch lange nicht Schluss! Kennen Sie dieses Lied von Udo Jürgens? Es war das Jahr 1977, als er mit diesem Lied erstmals an die Öffentlichkeit gelangte. Damals war ich gerade 23 und entsprechend hatte ich das Gefühl, dass dieses Lied mit mir rein gar nichts zu tun hätte. 66 Jahre, das dauert doch noch eine Ewigkeit … Mittlerweile bin ich zur Erkenntnis gelangt, dass auch Ewigkeiten offensichtlich ziemlich schnell vorübergehen können, kürzlich war es nämlich soweit. Jetzt also bin ich doch tatsächlich auch schon 66, viel früher, als ich es erwartet hatte. Diese Tatsache verschafft mir nun einen legitimen Grund, den Text dieses Lied etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und dabei einen Bezug zu meinen 66 Jahren herzustellen. «Ihr werdet euch noch wundern, wenn ich erst Rentner bin, sobald der Stress vorbei ist, dann lang ich nämlich hin …». Stress! Ein geflügeltes Wort, überall wird davon gesprochen und ebenso davor gewarnt. War denn mein Berufsleben auch voller Stress? Nein, denke ich. Viel gearbeitet habe ich zwar schon und oft war es auch ziemlich mühsam und manchmal auch sehr anstrengend, aber voller Stress war mein Berufsleben ganz sicher nicht. Weshalb wohl? In meinem über 40 Jahre dauernden Berufsleben hatte ich das Glück, immer Tätigkeiten verrichten zu können, die ich grundsätzlich sehr gerne tat. So war die Arbeit für mich (mit ein paar wenigen Ausnahmen) kein «Muss», sondern vielmehr ein «Will». Und das, glaube ich, war ein entscheidender Grund dafür, dass mich die Arbeit grundsätzlich nicht stresste. Dazu kommt noch etwas: Viele jüngere Menschen glauben, dass dereinst bei der Pensionierung alle Probleme gelöst sein werden. Doch auch das stimmt nicht ganz. Jetzt, wo ich eigentlich pensioniert bin (trotzdem aber noch in einem kleinen Ausmass dies und jenes arbeite), stehe ich trotzdem tagtäglich vor gewissen Herausforderungen. Früher war es klar: Ich hatte meine Arbeitszeiten, meine Aufgaben, die Tage waren strukturiert, viele Termine waren vorgegeben. Nun bin ich weitgehend selber dafür verantwortlich, wie ich meine Tage gestalte. Das heisst: Ich muss mich selber organisieren, ich muss meinen Tagen selber eine Struktur geben und vor allem: ich muss mich dauernd selber motivieren. An den meisten Tagen könnte ich ja bis am Mittag im Bett bleiben, dann ein wenig Kaffee trinken, ein wenig Zeitung lesen und einen Spaziergang machen. Doch täte ich nur das, hätte ich wahrscheinlich jeden Abend ein Problem, wenn ich auf einen vertrödelten Tag zurückblickte. Also will ich doch meine Tage mit Leben füllen, ich will etwas Sinnvolles verrichten und ich will abends mit einem guten Gefühl ins Bett gehen. Übrigens: Wie ich einmal gelesen habe, hängt das Glück weniger von Geld, Reichtum oder Macht ab, sondern vielmehr davon, ob wir in unserem Leben einen Sinn sehen und dementsprechend unsere Tage gestalten. Ich bin fest davon überzeugt, dass das stimmt. Je älter ich werde, desto überzeugter bin ich davon. Also das heisst für mich: Steh auf am Morgen und tue etwas Sinnvolles, oder wie das berühmte Wort aus der römischen Zeit besagt: «Carpe diem» (nutze den Tag). Was Udo Jürgens mit «dann lang ich nämlich hin» genau meint, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich jedenfalls tue dies und jenes und bin ganz zufrieden dabei. «Dann fön' ich äusserst lässig, das Haar, das mir noch blieb, ich ziehe meinen Bauch ein und mach' auf 'heisser Typ' …» Tja, einen Fön brauche ich schon lange nicht mehr, ich würde mir damit höchstens Brandwunden an der Kopfhaut zuziehen. Den Bauch allerdings möchte ich manchmal schon auch ein wenig einziehen, der ist doch tatsächlich im Verlaufe der zweiten Lebenshälfte etwas gewachsen. Doch den ganzen Tag den Bauch einziehen …? Nein, das wäre mir dann doch zu anstrengend. Wie ich zunehmend bemerkt habe, heisst älter werden vor allem auch loslassen. Vieles verändert sich und meine momentane Fitness lässt sich nicht mehr vergleichen mit derjenigen, die ich mit 25 oder mit 30 noch hatte. Da ein Zipperlein, dort ein Zipperlein, beim Wandern spüre ich das Knie, beim Treppensteigen die Hüfte und auch die Zähne sind offensichtlich nicht für ein 100-jähriges Leben gebaut. Wird man älter, so muss man akzeptieren, dass die Kräfte allmählich schwinden, dass sich der Körper verändert und dass halt einfach nicht mehr alles möglich ist, was früher möglich war. Ist das schlimm? Soll ich mich darüber ärgern? Nein, ist es nicht, es liegt offenbar in der Natur der Sache. Und auf keinen Fall möchte ich mit aller Gewalt auf «jung und heisser Typ» machen. Das scheint mir lebensfremd zu sein, ausserdem wäre das mir viel zu mühsam. Und letztlich auch völlig sinnlos. «Ich kauf' mir ein Motorrad und einen Lederdress und fege durch die Gegend mit 110 Pferdestärken …» In den 70er-Jahren, als Udo Jürgens dieses Lied schrieb, war es offenbar noch cool, mit 110 Pferdestärken durch die Gegend zu rasen. Bei dem Verkehr, den wir mittlerweile haben und im Angesicht der Klimaveränderung scheint mir das keine Option mehr zu sein. Manchmal macht es mich wirklich traurig, wenn ich sehe, wie wir in den letzten 50 Jahren intensiv an der Zerstörung der Erde gearbeitet haben: vergiftete Böden, zubetonierte Städte, verpestete Luft, verseuchte Gewässer, Plastik im Meer, schwindende Gletscher … Das kann mir doch einfach nicht gleichgültig sein. Und, um zurück zur Frage nach dem Sinn des Lebens zu kommen, hier läge doch auch eine Aufgabe, zu deren Lösung die Pensionierten etwas beitragen könnten, statt mit 110 Pferdestärken sinnlos durch die Gegend zu rasen … «Ich sing' im Stadtpark Lieder, dass jeder nur so staunt und spiel' dazu Gitarre mit einem irren Sound …». 12 Schweizer Hausapotheke 2-2021

Von Heuschnupfen geplagt? Eine Pollenallergie kann sehr lästige Symptome mit sich bringen. Vor allem Augen, Nase und Hals sind betroffen und können einem das Leben schwer machen. Gut, wenn Betroffene etwas dagegen tun können. In der Schweiz leiden rund 20 Prozent der Bevölkerung an einer Pollenallergie, welche somit die häufigste allergische Erkrankung darstellt. Da Pflanzen zu unterschiedlichen Zeitpunkten blühen, tritt Heuschnupfen individuell zu verschiedenen Zeiten oder mehrfach im Jahr auf. Rund 70 Prozent der Betroffenen reagieren auf Gräserpollen, welche ab Ende April bis Mitte Juli blühen. Die 8000 verschiedenen Grasarten, welche Unmengen von Pollen produzieren, können bei optimalen Windbedingungen bis zu 500 Kilometer zurücklegen. Für Pollenallergiker reichen bereits 20 einzelne Pollen pro Kubikmeter Luft, um Symptome auszulösen. Man kann den Pollen kaum ausweichen. Wer allergisch auf sie reagiert, ist ihnen täglich ausgesetzt. Sie fliegen durch die Luft, legen sich aufs Haar, in die Kleider, aufs Kopfkissen, und vor allem kleben sie auf den Schleimhäuten von Nase, Rachen und Augen. Die erste Priorität für Allergiker muss daher immer sein, den Kontakt mit den allergieauslösenden Pollen so gut wie möglich zu vermeiden. Oft reicht aber diese Massnahme alleine nicht aus, um Heuschnupfen komplett zu vermeiden. Zur Linderung der Allergiesymptome stehen zum Beispiel homöopathische Augentropfen und Pollen-Blocker Kaugummi zur Verfügung, die Abhilfe schaffen können. Die Produkte können miteinander kombiniert werden und sind auch für Kinder geeignet. Bei Heuschnupfen: Similasan bietet Ihnen die passenden Produkte. Diese können Erleichterung verschaffen und die Symptome von Heuschnupfen werden gelindert. Erhältlich in Apotheken und Drogerien. Similasan Allergisch reagierende Augen sind zugelassene Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilagen. T&S Eye Care Management AG Spitalregion Luzern/Nidwalden Podcast «Gsond ond zwäg is Alter» Expertinnen und Experten des Luzerner Kantonsspitals geben Auskunft zu verschiedenen Gesundheitsthemen – zum Hören auf Podcast. 1. Was ist eine Altersabhängige Makuladegeneration und wie kann diese Augenerkrankung behandelt werden? Dr. med. Martin Schmid, Chefarzt ad Personam, Augenklinik 2. Darmkrebs – ist eine Heilung möglich? Vorsorge, Abklärung, Operation und Nachbehandlung ■ Dr. med. Patrick Aepli, Chefarzt Gastroenterologie/Hepatologie ■ Prof. Dr. med. Jürg Metzger, Chefarzt Viszeralchirurgie ■ Dr. med. Ralph Winterhalder, Co-Chefarzt Onkologie 3. Herzrhythmusstörungen im Alter PD Dr. med. Richard Kobza, Chefarzt Kardiologie, Herzzentrum 4. Was tun gegen Knochenbrüche im Alter? Prof. Dr. med. Matthias Knobe, Klinikleiter und Chefarzt Orthopädie/ Unfallchirurgie 5. Rehabilitation kennt kein Alter Dr. med. Udo Courteney, Chefarzt und Leiter Rehazentrum LUKS Wolhusen 6. Schlaganfall – wie kann man ihn verhindern und wie behandeln? ■ Prof. Dr. med. Martin Müller, Co-Chefarzt und Leiter stationäre Neurologie, Neurozentrum ■ Dr. med. Manuel Bolognese, Leiter Stroke Center und Oberarzt Neurologie mbF, Neurozentrum ■ Dr. med. Grzegorz Karwacki, Leitender Arzt Neuroradiologie, Neurozentrum 7. Schwerhörigkeit im Alter und Möglichkeiten implantierbarer Hörsysteme ■ Prof. Dr. med. Thomas Linder, Chefarzt HNO ■ Susana Castellanos, Hörgeräteakustikerin Alle Gespräche sind hier abrufbar: luks.ch/podcasts In Kooperation mit Luzerner Kantonsspital | kommunikation@luks.ch | luks.ch | 041 205 40 00 lu.prosenectute.ch Inserat_Gsond_on_zwäg_189x126mm.indd 1 15.12.20 18:16 Schweizer Hausapotheke 2-2021 13

Unsere Zeitschriften