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Nr. 2 / 2021

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Immer fokussiert FÜR

Immer fokussiert FÜR MUSKELN & GELENKE • erhöht vor dem Sport die Spannkraft • zur schnelleren Regeneration nach dem Sport oder Freizeitaktivitäten • bei Verspannungen im Kopf-, Schulterund Nackenbereich Mountainbike Profi Mathias Flückiger verrät uns den wichtigen Ablauf vor seinem Startschuss. Die Saison 2019 im Cross-Country beendete Mathias Flückiger auf dem vierten Platz. Er holte sich den zweiten Weltcupsieg seiner Karriere und feierte an der Weltmeisterschaft (WM) mit der Silber Medaille – seine beste Platzierung bei einer Weltmeisterschaft überhaupt. Am Tag des Rennens steht Mathias zirka um 7.30 Uhr auf, isst sein Hafermüesli und geht dann für eine halbe Stunde aufs Velo, um den Körper zu aktivieren. Dies hilft ihm auch mental, damit der Kopf bei der Sache ist. Etwa vier Stunden vor dem Rennen nimmt er eine Portion Reis zu sich. Ansonsten achtet er auf eine ausgewogene Ernährung. Am Rennort fährt er die Strecke ab und studiert die verschiedenen Stellen genau. Somit kann er das Rennen richtig einteilen, um keine Zeit zu verlieren. Wenn die Temperaturen nicht unter 17 Grad sind, reibt er sich die Beine sowie Nacken und Haare mit dem CHi Energy Cold ein, das kühlt angenehm während dem Rennen. Es dient ihm ebenfalls zur Regeneration nach intensiven Trainings. Wegen Covid-19 hat es nicht sehr viele Zuschauer. Das stört Mathias nicht, denn er nimmt nur zwei bis drei Stimmen wahr, welche für ihn wichtig sind. Die anderen hört er nicht, denn er ist zu 100 Prozent auf das Rennen fokussiert. Wann wendest du die anderen CHi Energy Produkte an? Den CHi Energy Hot Emulgel verwende ich vor jedem Rennen und Training an kalten Tagen. Der CHi Energy Hot Emulgel ist mit seiner sehr intensiven Wärme unschlagbar. Falls ich mal nicht weiss, ob ich das kühlende oder wärmende CHi einreiben soll, nehme ich zuerst einfach den CHi Energy Original. So kann ich danach immer noch mit Cold oder Hot intensivieren. Wie hast du den Lockdown erlebt? Als im März/April 2020 die Absagen kamen, genoss ich das schöne Wetter natürlich auf dem Bike und trainierte trotz allem weiter. Die Strassen waren frei von Autos, das war toll, es könnte immer so sein. Erhältlich in Apotheken und Drogerien. Piniol AG, Küssnacht am Rigi 36 Schweizer Hausapotheke 2-2021 CHi_Energy_Anz_Bike-Wandern-Jogging_92x256mm_2020_DE_FR.indd 1 20.01.21 12:57

Krampfadern ade! Mit minimalinvasiven Verfahren zu gesunden Beinen Schwere Beine, Schwellungen und möglicherweise sogar Schmerzen – viele Menschen leiden unter diesen Symptomen. Häufige Ursache dafür ist die Dysfunktion der Venenklappen in den oberflächlichen Venen der Beine. Worum es genau geht und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, erklärt dipl. med. Lisa Högger vom Venenzentrum am See in Feldmeilen. Das erfahrene Team unter Prof. Dr. med. Markus Enzler ist spezialisiert auf Venenleiden und führend bei minimalinvasiver Entfernung von Krampfadern. Die Funktionsstörung der Venenklappen kann den Druck in den Beinen erhöhen, was zu schweren, juckenden Beinen oder Krämpfen führen kann. So entstehen die von Frauen und Männern gleichermassen gefürchteten Krampfadern. Spätestens dann sollten die Beine untersucht und behandelt werden, um Folgeerscheinungen zu vermeiden. Dipl. med. Lisa Högger betont: «Die Venen erbringen jeden Tag eine wahre Höchstleistung in unserem Körper – sie müssen täglich mehrere Hundert Liter Blut zum Herzen leiten, und das zum grossen Teil gegen die Schwerkraft. Ermöglicht wird dies einerseits durch die Bewegungen der Muskulatur in den Beinen, aber auch funktionierende Venenklappen sind nötig, damit das Blut nicht mehr zurück in die Beine laufen kann.» Um zu sehen, welche Venenklappen nicht mehr intakt sind, führt das Spezialisten-Team eine schmerzfreie Ultraschalluntersuchung durch. So können die Venenklappen inspiziert werden. Es erfolgt eine schnelle und präzise Aussage darüber, welche Klappen nicht mehr korrekt schliessen. Zur Behandlung von Krampfadern eignen sich folgende Methoden • Die endoluminale Thermoablation mit Laser beziehungsweise Radiowellen • Das chemische Veröden, im Fachjargon «Sklerosieren» genannt. • Die konventionelle chirurgische Methode, das sogenannte «Stripping» «Die gewählte Behandlungsmethode hängt individuell vom Patienten und dem Krankheitsbild ab – jeder Patient und jede Vene ist anders. Allerdings hat die zuletzt genannte konventionelle Stripping-Methode an Bedeutung stark eingebüsst. Auch bei den Venen versucht man heute so wenig wie möglich invasiv vorzugehen. Zudem haben sich die weniger invasiven Methoden für die Patienten als angenehmer und erst noch kostengünstiger erwiesen. Mit diesen Behandlungsmethoden sind Schnitte im Bereich der Leiste und Kniekehlen nicht mehr notwendig. Ein grosser Vorteil ist, dass diese Behandlungen fast ausnahmslos ambulant durchgeführt werden – man kann also kurz nach dem Eingriff wieder nach Hause gehen. Zudem ist das Risiko für Komplikationen geringer. Nur noch in sehr seltenen Fällen ist es notwendig, einen konventionellen chirurgischen Eingriff durchzuführen», erläutert dipl. med. Lisa Högger. Grundsätzlich kann jeder betroffen sein Bei den Ursachen spielt die Genetik die grösste Rolle. Sind Venenschwächen bei einem Elternteil bekannt, ist das Risiko, eine Varikose (Krampfadern) zu entwickeln, stark erhöht. Nachgewiesen sind Dysfunktionen mehrerer Gene, die für die Stabilität der Gefässwände der Venen verantwortlich sind. Wenn beide Elternteile betroffen sind, beträgt das Risiko, Krampfadern zu entwickeln, 90 Prozent. Falls Krampfadern in der Familie bekannt sind oder Sie Symptome, zum Beispiel abends schwere Beine haben, ist eine phlebologische Untersuchung absolut ratsam. Mehr Informationen finden Sie auf der Website unseres Venen- Zentrums: www.venenzentrum-am-see.ch Um Betroffene aufzuklären und ihnen unverbindlich Tipps zu geben, engagiert sich ausserdem dipl. med. Lisa Högger in den Sozialen Medien. Über die Instagram-Seite @die_venenaerztin erreicht sie Interessenten und nennt Alarmzeichen, bei welchen eine ärztliche Untersuchung durchgeführt werden sollte. Effiziente Thermoablation: Bei dieser Patientin wurden von drei verschiedenen Chirurgen fünf konventionelle Operationen der rechten Kniekehle vorgenommen. Trotzdem ist erneut ein Rezidiv aufgetreten. Das Bild links zeigt die Situation 2011. Die darauffolgende minimal-invasive Behandlung führte nachhaltig zum Erfolg, wie das Bild rechts von 2017 zeigt. Die Narben gehen auf die Behandlungen vor 2011 zurück. Venenzentrum am See Tel.: +41 (44) 922 44 00 | www.venenzentrum-am-see.ch © Markus Enzler Schweizer Hausapotheke 2-2021 37

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