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Nr. 2 / 2021

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Wenn die Natur uns zu

Wenn die Natur uns zu schaffen macht Niessalven, verstopfte Nase und juckende Augen – immer mehr Menschen leiden unter Heuschnupfen. Die wichtigsten Facts auf einen Blick. Das Immunsystem von Heuschnupfengeplagten reagiert bei Kontakt mit Pollen mit der Ausschüttung von Histamin. Dieser Stoff führt zu einer entzündeten Nasenschleimhaut und Bindehaut der Augen. Daher soll der Kontakt zu den Allergenen (auslösenden Pollen) wenn immer möglich verhindert oder zumindest reduziert werden. Beim Pollenflug hilft es, eine Sonnenbrille zu tragen und Aufenthalte im Freien zu verkürzen. Mit einer Nasenspülung werden die Pollen auf den Schleimhäuten mechanisch weggeschwemmt. Mit Heuschnupfen zum Arzt oder in die Apotheke? Betroffene können sich in einer Medbase Apotheke beraten lassen, ob sie wirklich unter einer Pollenallergie leiden. Die Behandlung richtet sich nach Befund und Stärke der Symptome. Bei ausserordentlich starken Symptomen oder Verdacht auf Asthma ist ein Arztbesuch angezeigt. Welche Medikamente lindern die Beschwerden am besten? Da jeder Mensch anders auf Heuschnupfen reagiert, gibt es kein Patentrezept. Zudem haben Patienten immer die Wahl zwischen chemischen und pflanzlichen Präparaten. Wie lindert die Pflanzenheilkunde Heuschnupfen? Pflanzliche Heilmittel behandeln den Körper weniger spezifisch, dafür ganzheitlich, und zeigen nur selten Nebenwirkungen. Spagyriksprays, Pestwurz oder Schwarze Johannisbeere als Knospenmazerat sowie homöopathische Medikamente helfen im Akutfall. Gewöhnt sich der Körper an Antiallergika? Antiallergika verlieren ihre Wirkung nicht. Der Körper zeigt keine Gewöhnung und sie können bedenkenlos über längere Zeit eingenommen werden. Ist Heuschnupfen heilbar? Mit einer allergenspezifischen Immuntherapie (Desensibilisierung) können die Beschwerden gelindert werden oder sogar ganz verschwinden. Das langsame Angewöhnen des Körpers erstreckt sich über drei bis fünf Jahre und wird von einem Arzt durchgeführt. Die Allergene werden in steigender Dosierung gespritzt. Wichtig ist der Start vor der Pollensaison. Wer erkrankt an Heuschnupfen? An Heuschnupfen kann jede Person, unabhängig von Alter und Geschlecht erkranken. Wie hängen Asthma und Heuschnupfen zusammen? Beim sogenannten Etagenwechsel verlagern sich die allergischen Reaktionen der oberen Atemwege (Nase-Rachen-Raum) auf die unteren (Bronchien und Lunge). Die- sen Effekt kann man am ehesten vermeiden, indem man die Allergie konsequent behandelt. Unbehandelt geht ein Heuschnupfen oft in ein allergisches Asthma über. Kann man vorbeugend etwas gegen Heuschnupfen tun? • Aus der Pflanzenheilkunde haben sich Schwarzkümmelöl-Präparate bewährt. Etwa einen Monat vor der Pollensaison eingenommen, können sie die Intensität der Beschwerden deutlich lindern. • Cromoglycinsäure-Präparate stabilisieren die Mastzellen (Abwehrzellen des Immunsystems), welche Histamin produzieren, und schwächen somit akute Episoden des Heuschnupfens ab. Einen ähnlichen Effekt kann man durch die Gabe von Calcium erreichen. Medbase Apotheken Die Medbase Apotheken sind Teil der Medbase Gruppe. Sie sind Anlaufstelle bei Fragen rund um die Gesundheit und das Wohlbefinden. An knapp 50 Standorten berät das gut ausgebildete und top motivierte Fachpersonal kompetent und ganzheitlich. Kunden profitieren von einem umfangreichen Sortiment an Arzneimitteln und Kosmetik. Ausserdem bieten die Medbase Apotheken diverse Dienstleistungen an, wie beispielsweise Diabetes-Check, HerzCheck®, Impfungen, Ohrlochstechen und Reiseberatung. Nach Möglichkeit arbeiten die Medbase Apotheken eng mit den medizinischen Zentren von Medbase zusammen, um dem Kunden eine umfassende medizinische Betreuung zukommen zu lassen. www.medbase-apotheken.ch 46 Schweizer Hausapotheke 2-2021

Kleiner Balkon, grosses Glück Es braucht nicht viel, um sich einen grünen Kraftort zu schaffen. Hat man das Potenzial seines Balkons erstmal erkannt, ist bereits der wichtigste Schritt getan. Wer dann beherzt ans Werk geht, kann es zwischen Blüten und Blattwerk finden: das Paradies! Die Nähe zur Natur tut gut, körperlich wie seelisch. Der Blick ins Grüne entspannt und erdet, lässt Alltagssorgen verblassen. Immer mehr Menschen haben Sehnsucht nach Mutter Natur. Kein Wunder, liegen Waldbaden und Gärtnern im Trend. Allerdings ist der nächste Wald manchmal fern. Und längst nicht jeder hat das Glück, einen eigenen Garten zu besitzen. Was viele aber haben, ist ein kleiner Balkon. Schaut man sich in den Städten allerdings um, muss man oft leider feststellen: Etliche Balkone fristen ein Dasein in grünloser Tristesse und werden zur Abstellfläche von Gerümpel degradiert. Dabei hat selbst ein Zwei-Quadratmeter-Balkon das Potenzial zum Paradies. Und wer will darauf schon verzichten? Kurzanleitung für eine Oase Will man aus seinem Balkon einen lebendiggrünen Kraftort machen, muss man zunächst den Tatsachen ins Auge sehen: Nicht jeder Begrünungswunsch lässt sich erfüllen. Der Standort entscheidet, welche Pflanzen dort am besten gedeihen. Ein Nordbalkon wird seltener zur blühenden Oase, da der Grossteil der Blumen eher sonnenhungrig ist. Schatten- und feuchtigkeitsliebende Gewächse werden hingegen nicht glücklich sein, wenn sie täglich der prallen Mittagssonne und Trockenheit ausgesetzt sind. Auch Wind vertragen längst nicht alle Pflanzen. Im ersten Schritt sollten also zunächst die Standortverhältnisse eruiert werden. Daraus ergibt sich bereits automatisch eine Pflanzenselektion. Im zweiten Schritt gilt es zu bedenken: Wer seinen Balkon auch zum Tummelplatz von Insekten machen will, lockt sie möglichst mit heimischer Flora. Tropische Gewächse wie die populäre Dipladenia sind zwar prachtvolle und pflegeleichte Dauerblüher, für Bienen und Hummeln aber völlig uninteressant. Duftnesseln, Malven und Wicken hingegen sind bei ihnen äusserst beliebt. Auch Kräuter und Gewürze werden schnell zum summenden Hotspot, zum Beispiel Strauchbasilikum, Thymian und Minze. Blick richtig lenken – und Haptik bedenken Entscheidend, ob man sich auf Balkonien wirklich wohlfühlt, ist nicht zuletzt der eigene Blick. Es lohnt sich also, im Vorfeld zu überle- Mundtrockenheit? Sie sind nicht allein – und es gibt Lösungen! Laut einer kürzlich publizierten amerikanischen Studie leidet ein Viertel der Bevölkerung an Mundtrockenheit. Ab 45 Jahren steigt der Anteil auf über die Hälfte an. Die Ursachen dafür sind: • Medikamenteneinnahme: Blutdrucksenker; harntreibende, beruhigende und krampflösende Mittel, Migränemittel • Krankheiten: Immunschwäche, Diabetes, Nierenprobleme, Strahlentherapie • Schlechte Mundhygiene: Schlecht sitzede Prothesen, Tabakkonsum, Schlafen mit offenem Mund, Verwendung einer CPAP-Maske gegen Schlafapnoe. Das Problem der Mundtrockenheit ist nicht bloss unangenehm, es kann auch weitere ungünstige Auswirkungen auf die Gesundheit haben, darunter schlechten Atem und Karies. Denn der Speichel festigt die Zähne, indem er sie mit Kalzium und Phosphor versorgt, und puffert damit die vom Zahnbelag produzierte Säure. Die befeuchtende und schmierende Wirkung schützt die Mundschleimhäute und die Lippen und spielt überdies bei der Verdauung eine wichtige Rolle. XyliMelts, eine anhaftende Pastille, erhöht die Speichelproduktion regelmässig und anhaltend. Sie besteht ausschliesslich aus natürlichen Zutaten und ist zuckerfrei (Xylitol), schützt die Zähne vor Karies und Zahnbelag und reduziert Mundgeruch. Sie heftet sich dank ihres natürlichen Haftstoffs ans Zahnfleisch an, löst sich sehr langsam auf (in 1 bis 4 Stunden tagsüber und in 4 bis 8 Stunden nachts) und gibt dabei 550 mg Xylitol sowie Befeuchtungsmittel ab. Eine Untersuchung bei 1168 amerikanischen Zahnärzten konnte aufzeigen, dass XyliMelts das wirksamste Mittel gegen Mundtrockenheit (Xerostomie) ist. XyliMelts verdreifacht die Flüssigkeitszufuhr in den Mund zum Zeitpunkt des Aufwachens. CE Medizinprodukt, Pharmacode 7295872. Weitere Informationen: www.oscimedsa.com Oscimed SA, La Chaux-de-Fonds Schweizer Hausapotheke 2-2021 47

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