Aufrufe
vor 5 Monaten

Nr. 3 / 2019

MENSCHEN UND FARBEN | THERAPIE BEI MÜDIGKEIT | HÜHNERAUGEN | STUMPFE VERLETZUNGEN | VAGINALBESCHWERDEN | ERWARTUNGEN UND ENTTÄUSCHUNGEN | KOMFORTSCHUHE | LIMMEX MEDAILLE | TAIGAWURZEL | EISENTHERAPIE | TIBETISCHE KRÄUTERREZEPTUREN | HÖRSYSTEME | MEDIKAMENTENSUCHT | WER BIN ICH | HOMÖOPATHISCHER APPETITHEMMER | SPORT-DRINK | ENERGIE UND REGENERATION | AUGENLASER-BEHANDLUNG | BLASENENTZÜNDUNG | WOHLFÜHLSCHUHE | TÄGLICHER UV-SCHUTZ | WEISSDORN | MAGENBAND-HYPNOSE | GENERATIONENKONFLIKTE | HAARPROBLEME | NOTRUF-UHREN | HAUTPFLEGE MIT FRUCHTSÄUREN | ANTI-AGING-AUGENPFLEGE | DENTOPHOBIE | DARMENTGIFTUNG | WEIBLICHE HORMONREISE | DARMKREBS-VORSORGE | ENTWICKLUNG DER INTELLIGENZ | AUGENTROPFEN | D-MANNOSE | BLUTHOCHDRUCK | DARMSANIERUNG | REHABILITATIONSKLINIK | HEUSCHNUPFEN | TRAUERN | HOMÖOPATHISCHER ZECKENSCHUTZ | RICHTIG FASTEN | JUBILÄUMSWETTBEWERB | INKONTINENZ | BECKENBODEN-TRAINING | THERMALBAD | ELEKTROSMOG | INWENDIGER FRÜHLINGSPUTZ | SKIN FOOD | MIKRONÄHRSTOFFE

Alt und Jung

Alt und Jung Generationenkonflikte sind keine Erscheinung der neueren Zeit. Das gab es schon immer. Geändert aber hat sich die Art und Weise. Seit Monaten ringen die Politik und die Gesellschaft um eine Antwort. Die Frage ist, wie wir künftig die Finanzierung der AHV sichern sollen. Bekanntlich steigt die Zahl der Pensionierten massiv an, was dazu führt, dass immer weniger junge Menschen zunehmend mehr alte Menschen finanzieren müssen. Das ist nicht nur eine finanzielle, sondern in erster Linie eine gesellschaftspolitische Frage. Wie alt sind Sie? Noch unter 20? Oder schon über 65? Und wie stehen Sie zu den anderen Generationen? Falls Sie schon etwas älter sind: Finden Sie, dass die heutige Jugend schlimmer ist als Sie damals? Was löst in Ihnen eine 20-Jährige aus, die mit löchrigen Jeans, tätowierten Armen und Stöpseln im Ohr auf der Treppe des Einkaufscenters sitzt und eine SMS schreibt? Und falls Sie sich zur jungen Generation zählen: Was denken Sie, wenn Sie beim Einkaufen an der Kasse hinter einer 90-Jährigen eine gefühlte Ewigkeit warten müssen, bis die betagte Dame mit zittrigen Händen endlich genug Geld zusammengekratzt hat, um ihre drei Bananen bezahlen zu können? Oder haben Sie schon die Erfahrung gemacht, dass Sie an Ihrem Arbeitsplatz plötzlich einen neuen Chef erhalten, der 30 Jahre jünger ist als Sie und mit Ideen kommt, welche Sie nie und nimmer für möglich gehalten hätten? Und dann müssen Sie seinen Anweisungen auch noch Folge leisten! Oder finden Sie, dass die Ideen Ihres Grossvaters längst komplett veraltet sind? Konflikte zwischen Generationen sind vielschichtig. Alte und Junge Sehr oft wird die Bevölkerung in zwei Gruppen eingeteilt: Erwerbstätige und Rentner. In diesem Zusammenhang entstand in den 90er–Jahren der Begriff «Reiche Alte – arme Junge». Nicht wenige Junge haben dabei das Gefühl, für die Sicherung der Renten aufkommen zu müssen und dazu noch exorbitante Krankenkassenprämien zu bezahlen, ohne selber krank zu sein und entsprechend kaum Leistungen zu beziehen. Doch was wir alle wissen sollten: Unser Sozialversicherungssystem ist auf dem Solidaritätsprinzip aufgebaut. Alle bezahlen für alle. Und was Jüngere auch nicht vergessen sollten: Den heutigen Wohlstand in der Schweiz haben die älteren Menschen aufgebaut und die Jungen profitieren davon, ohne bisher etwas dazu beigetragen zu haben. Einkommen, Arbeitszeiten oder auch der Schutz von Arbeitnehmern hat sich in den letzten 50 Jahren deutlich verbessert. Diese Verbesserungen beruhen nicht zuletzt auch auf dem früheren Arbeits-, Spar und Investitionsverhalten der heute Pensionierten. Hätten sie sich früher anders verhalten, stünden heute beide – also die Alten und die Jungen – ziemlich sicher anders da. Und dazu kommt, dass nicht alle Alten reich sind; es gibt auch viele bedürftige ältere Menschen, die nebst der AHV regelmässig auf Ergänzungsleistungen angewiesen sind. Tatsache ist aber, dass es auch Pensionierte gibt, die keineswegs am Hungertuch nagen müssen. Das wiederum kommt aber auch den Jungen zugute. Unzählige Pensionierte unterstützen ihre Kinder, indem sie regelmässig und teilweise mehrere Tage in der Woche ihre Grosskinder hüten. Das hat sich im Gegensatz zu früher auch verändert: Zunehmend mehr junge Mütter sind berufstätig und sie können bei der Betreuung ihrer Kinder auf ihre Eltern zurückgreifen. Viele heutige Grosseltern haben nicht nur genug Zeit, sie haben auch Geld und sind oft noch topfit. Das kommt letztlich auch den Jungen zugute. Altern oder veraltern Bei politischen Wahlen ist die Frage nach den Generationen immer wieder ein Thema. Viele junge Wähler finden, dass auf den Wahllisten zu viele alte Kandidaten stünden. Tatsächlich ist es so, dass in vielen Gremien die über 60–Jährigen überproportional stark vertreten sind. Junge zweifeln dann, ob ältere Politiker (trotz ihrer Lebenserfahrung) den Anliegen und Bedürfnissen der Jungen auch genügend Rechnung tragen. Werden jedoch ganz junge Politiker gewählt, so passt das vielen älteren Kennenlern-Aktion haarsystem.ch Seit über 25 Jahren sind wir als Kompetenzzentrum für Haare bestens bekannt. Wir beraten und begleiten Herren jeden Alters (sehr oft schon junge Männer ab 20 Jahren), die auf volles, schönes Haar und einen jugendlich-vitalen Look nicht verzichten möchten. Natürlich soll und wird dabei niemand Ihr kleines Geheimnis des Zweithaars erkennen. Dafür verwenden wir nur erstklassige Produkte, die grösstmögliche 28 Schweizer Hausapotheke 3-2019 Natürlichkeit und maximale Tragesicherheit garantieren. Unsere Fachspezialistinnen sind erfahrene Haarprofis, die mit den neuesten Techniken vertraut sind und Sie von der ersten Beratung bis zum regelmässigen Service persönlich, kompetent und diskret betreuen. Die Erstberatung für Herrensysteme ist im Rahmen einer «Kennenlern-Aktion» auf telefonische Voranmeldung unverbindlich und kostenlos! Rufen Sie uns einfach an oder bestellen Sie unsere Gratis-Unterlagen. Perückeria/Haarpraxis by Hairplay GmbH Untere Grabenstrasse 8 4800 Zofingen Telefon 062 752 57 00 info@perueckeria.ch www.perueckeria.ch www.haarsystem.ch zertifiziertes Qualitäts-Managementsystem ISO 9001:2008

Menschen nicht. Man zweifelt an ihren Erfahrungen und am notwendigen Weitblick. Doch da die Zukunft eigentlich nicht den Alten, sondern den Jungen gehört – und weil sich viele politische Entscheide um die Zukunft drehen – wäre es auch richtig, wenn die Jungen mitbestimmen würden. Letztlich ist es aber nicht immer so, dass ältere Politiker nicht auch an die Jungen denken würden. Alter ist nämlich nicht nur eine Frage der Jahre, die man hinter sich hat, es ist vor allem eine Frage der Einstellung und der Lebenshaltung. Oder wie es Lord Samuel einmal formulierte: «Man kann nichts dagegen tun, dass man altert, aber man kann sich dagegen wehren, dass man veraltet». So kann man feststellen, dass es auch jüngere Menschen mit einem komplett veralteten Weltbild gibt; genauso wie ältere Menschen, die sehr wohl merken, was in der Welt und in der Gesellschaft vor sich geht – und was das für junge Menschen bedeutet. Digitalisierung In der «guten, alten Zeit» (die übrigens gar nicht immer so gut war, wie wir nachträglich manchmal denken ...) lernten die Kinder noch vieles von ihren Eltern und Grosseltern. Das hat sich heute – zumindest in einigen Bereichen – gründlich geändert. Heute sitzen 15-Jährige bei ihren Grosseltern und helfen ihnen, am PC eine Internetverbindung herzustellen; sie zeigen ihnen, wie das Smartphone funktioniert oder wie man bei einem neuen TV-Gerät die Sender einstellt. Die neuen Kommunikationsmedien haben zwischen Alt und Jung quasi eine «digitale Kluft» aufgerissen. Die Alten sind gezwungen, sich mit ganz neuen Medien und Techniken auseinanderzusetzen. Für viele ältere Menschen ist das eine echte Herausforderung, für Junge eine absolute Selbstverständlichkeit. So zum Beispiel auch das Lösen eines Bahnbillets an einem Automaten in einem grösseren Bahnhof. Im Gegensatz dazu ist vieles, was früher Kinder von Grosseltern gelernt hatten, nicht mehr von Bedeutung. Welche 15-Jährigen möchten denn schon von der Grossmutter noch lernen, wie man Socken strickt oder einen Pullover flickt ... Eltern tun sich bekanntlich mit ihren Kindern manchmal schwer; und auch Kinder sehen in ihren Eltern gelegentlich eine «veraltete Generation», die halt nicht mehr immer alles versteht. Das war wohl schon immer so. Als in früheren Zeiten üblicherweise mehrere Generationen unter einem Dach wohnten, waren entsprechend auch die Reibungsflächen grösser. Heutzutage lebt man individualisierter. Nur noch selten leben drei Generationen im selben Haus. Grundsätzliche Konflikte zwischen den Generationen bleiben aber trotzdem bestehen. Interessant ist aber noch etwas: Während im öffentlichen Leben die Jungen mit ihren Sozialbeiträgen die Alten unterstützen, fliesst das Geld innerhalb der Familien oft in umgekehrter Richtung. Zum Beispiel dann, wenn Eltern ihren erwachsenen Kindern beim Kauf eines Hauses oder beim Eröffnen eines Geschäftes finanziell massiv unter die Arme greifen. Trotzdem: Konflikte zwischen den Generationen gab es immer, gibt es auch heute und wird es wohl weiterhin immer geben. Albin Rohrer Studienteilnehmer/innen gesucht! Leiden Sie an Ein- und Durchschlafproblemen? Informationen unter: www.ksm.ch/studie Schlaflose Nächte? KSM Klinik für Schlafmedizin Bad Zurzach | Luzern | Airport Zürich www.ksm.ch Studienteilnehmer/innen gesucht! Leiden Sie an Ein- und Durchschlafproblemen? Für eine pharmakologische Studie in der KSM Bad Zurzach suchen wir Teilnehmer/innen, die: • mehr als 3x/Woche Ein- und Durchschlafprobleme haben • eine Einschlafdauer von länger als 30min schätzen • in der Nacht länger als 30min wachliegen • und älter als 18 Jahre sind Bei Interesse oder Fragen melden Sie sich gerne unter studienzentrum@ksm.ch oder 056 269 78 78. Die Studie findet in der KSM Klinik für Schlafmedizin Bad Zurzach statt. Weitere Informationen unter www.ksm.ch/studie. Schweizer Hausapotheke 3-2019 29

Unsere Zeitschriften

Schweizer Hausapotheke

Nr. 5 / 2019
Nr. 4 / 2019
Nr. 1 / 2019
Nr. 3 / 2019
Nr. 2 / 2019
Nr. 1 / 2019
Nr. 8 / 2018
Nr. 7 / 2018
Nr. 6 / 2018
Nr. 5 / 2018
Nr. 1 / 2018
Nr. 4 / 2018
Nr. 3 / 2018
Nr. 2 / 2018
Nr. 1 / 2018
Nr. 8 / 2017
Nr. 7 / 2017
Nr. 6 / 2017
Beckenbodentraining