Aufrufe
vor 1 Woche

Nr. 3 / 2019

MENSCHEN UND FARBEN | THERAPIE BEI MÜDIGKEIT | HÜHNERAUGEN | STUMPFE VERLETZUNGEN | VAGINALBESCHWERDEN | ERWARTUNGEN UND ENTTÄUSCHUNGEN | KOMFORTSCHUHE | LIMMEX MEDAILLE | TAIGAWURZEL | EISENTHERAPIE | TIBETISCHE KRÄUTERREZEPTUREN | HÖRSYSTEME | MEDIKAMENTENSUCHT | WER BIN ICH | HOMÖOPATHISCHER APPETITHEMMER | SPORT-DRINK | ENERGIE UND REGENERATION | AUGENLASER-BEHANDLUNG | BLASENENTZÜNDUNG | WOHLFÜHLSCHUHE | TÄGLICHER UV-SCHUTZ | WEISSDORN | MAGENBAND-HYPNOSE | GENERATIONENKONFLIKTE | HAARPROBLEME | NOTRUF-UHREN | HAUTPFLEGE MIT FRUCHTSÄUREN | ANTI-AGING-AUGENPFLEGE | DENTOPHOBIE | DARMENTGIFTUNG | WEIBLICHE HORMONREISE | DARMKREBS-VORSORGE | ENTWICKLUNG DER INTELLIGENZ | AUGENTROPFEN | D-MANNOSE | BLUTHOCHDRUCK | DARMSANIERUNG | REHABILITATIONSKLINIK | HEUSCHNUPFEN | TRAUERN | HOMÖOPATHISCHER ZECKENSCHUTZ | RICHTIG FASTEN | JUBILÄUMSWETTBEWERB | INKONTINENZ | BECKENBODEN-TRAINING | THERMALBAD | ELEKTROSMOG | INWENDIGER FRÜHLINGSPUTZ | SKIN FOOD | MIKRONÄHRSTOFFE

unbeschreiblich weiblich

unbeschreiblich weiblich Über den gesamten Lebensbogen steuern Hormone unsere körperliche Entwicklung, und sie haben Einfluss auf unsere Psyche und unsere Befindlichkeiten. Vieles nehmen wir gar nicht bewusst wahr; markante Meilensteine wiederum – wie etwa die Wechseljahre – können Herausforderung und Chance zugleich sein. Die weibliche «Hormonreise» beginnt unglaublich früh: Bereits während der Schwangerschaft fördern etwa die weiblichen Geschlechtshormone (Östrogene) beim erst wenige Wochen alten, weiblichen Embryo die Entwicklung von Urkeimzellen zu Eibläschen. Bewusst wahrgenommen wird der Einfluss von Hormonen in der Regel aber erst, wenn ein Mädchen mit der Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale (beispielsweise Wachstum der Brust) in der Pubertät ganz offensichtlich zur Frau reift. Mit der einsetzenden körpereigenen Östrogenproduktion beginnt ab etwa zwölf Jahren die Regelblutung (Menstruation), die Geschlechtsorgane wachsen aus – und nach zwei bis drei Jahren ist mit den ersten vollständigen Zyklen die vollständige Geschlechtsreife erreicht. Ab diesem Zeitpunkt sind die Empfängnis und das Austragen einer Schwangerschaft möglich. Gerade in der Pubertät passiert ganz vieles, das Fragen aufwirft: zum Beispiel in Sachen Verhütung oder lästiger Pickel. Ihre Topwell Apotheke weiss Rat und berät Sie fachkundig und diskret. Der weibliche Zyklus Ein fein abgestimmtes Wechsel spiel verschiedener Hormone – insbeson dere der Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron – regelt den weiblichen Zyklus mit seinen fruchtbaren und unfruchtbaren Tagen; und das über Jahrzehnte. Entspannt und positiv Wer sich mit dem neuen Lebensabschnitt anfreundet, dessen Chancen und Vorteile – etwa die «Befreiung» von der Menstruation – erkennt, hat durch die entspannte Haltung oft auch weniger Beschwerden. Und in aller Regel positiv wirken sich die folgenden Veränderungen im Lebensstil aus: Spätestens ab 40 sollten Frauen grundsätzlich mehr Sport betreiben als vorher, insbesondere Ausdauersport (Radfahren, Schwimmen, Laufen ...); eine bewusste, hochwertigere Ernährung; der komplette Verzicht aufs Rauchen und ein reduzierter Alkoholkonsum. 36 Schweizer Hausapotheke 3-2019 Dieses Auf und Ab im Hormonhaushalt kann verschiedene Beschwerden auslösen: Brust- oder Kopfschmerzen, Bauchkrämpfe und Stimmungsschwankungen sind die häufigsten. Deren Wahrnehmung ist individuell so unterschiedlich wie der Umgang damit. Entsprechend gibt es nicht die einzig richtige, sondern eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Linderung verschaffen können: Fragen Sie in Ihrer Topwell Apotheke danach. Tabuthema Wechseljahre Die Wechseljahre (Klimakterium) sind keine «Krankheit», sondern ebenfalls eine ganz natürliche Entwicklung im weiblichen Hormonhaushalt. Leider werden sie aber immer noch als Tabuthema behandelt, über das zu oft nur hinter vorgehaltener Hand getuschelt wird. Tatsache ist, dass bei den meisten Frauen im Verlauf des fünften Lebensjahrzehnts die Wechseljahre beginnen und über ein paar Jahre andauern. Die einsetzende Umstellung macht sich mit Zyklusschwankungen bemerkbar: Die Eierstöcke reduzieren sukzessive die Produktion der Geschlechtshormone, was zu einem zunehmend unregelmässigen Zyklus und in der Stärke schwankenden oder ausbleibenden Blutungen führt. Nicht selten gehen Frauen in dieser Phase davon aus, dass sie schon nicht mehr fruchtbar sind – aber eine Schwangerschaft ist trotzdem immer noch möglich. Wenn die Periode dann völlig ausbleibt, spricht man von Menopause. Durch den sinkenden Hormonspiegel können die bekannten Wechseljahrbeschwerden ausgelöst werden: Schweissausbrüche und Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und andere mehr. Die gute Nachricht ist: Ein Drittel der Frauen merkt davon gar nichts, und ein weiteres Drittel kommt mit nur leichten Beschwerden gut über die Zeit. Sobald aber klimakterische Probleme die Lebensqualität beeinträchtigen, ist kompetente Unterstützung angezeigt: Die Topwell Apotheken bieten deshalb spezielle Wechseljahrberatungen an, wo es auch für weitere mögliche Symptome wie Haarausfall, Blasenentzündungen, Inkontinenz oder Vaginalprobleme fachkundigen Rat gibt. In schweren Fällen ist der Gynäkologe der richtige Ansprechpartner. Ann-Brita Dähler

Darmkrebs-Vorsorge kann Leben retten. Warum sollte man ab einem Lebensalter von 50 Jahren auch dann eine Darmspiegelung durchführen lassen, wenn man vollkommen beschwerdefrei ist? In der Schweiz erkranken jährlich im Schnitt 4 800 Menschen an Darmkrebs und rund 1700 sterben an den Folgen der Krankheit. Darmkrebs gehört bei Frauen zu den zweithäufigsten Krebsarten, insgesamt zu den dritthäufigsten. Bei der Untersuchung können Gewächse (Läsionen, Polypen) erkannt und entfernt und damit einer bösartigen Tumorerkrankung sehr effizient vorgebeugt werden. Ein Studie ergab das sensationelle Ergebnis von minus 90 Prozent Mortalität aufgrund des nach Empfehlung durchgeführten Screenings. Falls bei Ihnen folgende Risikofaktoren beziehungsweise Symptome zutreffen, dann sollten Sie eine Darmspiegelung nicht auf die lange Bank schieben: Übergewicht, genetische Veranlagung, fettreiche und ballaststoffarme Ernährung, häufiger Verzehr von rotem Fleisch, Diabetes, Rauchen, Alkohol, entzündliche Darmerkrankung, Adenome in der Vorgeschichte. Des weiteren Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, häufige Übelkeit und Erbrechen, Darmkrämpfe, Blutarmut, Änderungen der Stuhlgewohnheiten, Blut im Stuhl, Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung. Nun ist gerade diese Untersuchung mit unangenehmen Vorstellungen verbunden. Keine Angst – heutzutage kann man diese auch unter Sedierung (Tiefschlaf) durchführen lassen. Man bekommt nahezu bis gar nichts von der Darmspiegelung mit und hat im Gegenzug sehr viel für seine künftige Gesundheit getan. Auch die Vorbereitung auf diese Untersuchung, die bedingt, dass man den Darm vollständig entleert, ist aufgrund der neuesten Entwicklungen im Bereich der Darmvorbereitungspräparate um vieles einfacher geworden. Fragen Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin nach der für Sie besten Lösung. Aber nicht nur die Darmspiegelung, die ab Fünfzig alle zehn Jahre durchgeführt werden sollte – ausser, Ihr Arzt empfiehlt eine andere Zeitspanne – kann eine etwaige Darmkrebserkrankung verhindern. Auch mit einer bewussten Lebensweise können wir unserem Darm Gutes tun. Würden wir alle rechtzeitig und im empfohlenen Zeitraum zu dieser wichtigen Untersuchung gehen, könnten wir die eingangs erwähnten Erkrankungszahlen stark reduzieren. Es liegt in Ihrer Hand – gehen Sie rechtzeitig zur Vorsorgeuntersuchung. Lebensmittel, die unserem Darm helfen, im Gleichgewicht zu bleiben: • Frisches Gemüse (alle Arten) enthält viele Phytonährstoffe. Zu den besten gehören Rüben, Möhren, Kreuzblütler (Brokkoli, Kohl, Blumenkohl und Grünkohl), dunkle, grüne Blätter (Kohl, Grünkohl, Spinat), Zwiebeln, Erbsen, Salatgemüse, Algen und Kürbis. • Obst enthält verschiedene Antioxidantien wie Resveratrol und Flavonoide, welche gut für die Krebsprävention und die Gesundheit des Gehirns sind. Drei bis vier Portionen pro Tag sind für die meisten Menschen eine gute Menge, insbesondere Äpfel, Brombeeren, Heidelbeeren, Kirschen, Nektarinen, Orangen, Birnen, Pflaumen und Granatäpfel. • Kräuter, Gewürze und Tee: Kurkuma, Ingwer, Basilikum, Oregano, Thymian und andere sowie grüner Tee. • Probiotika: Probiotische Lebensmittel enthalten gute Bakterien, welche den Darm bevölkern und schlechte Bakterienstämme unterdrücken. Versuchen Sie probiotische Lebensmittel wie Joghurt, Kombucha, Kwas, Kefir oder fermentiertes Gemüse täglich in Ihre Ernährung aufzunehmen. • Wild gefangener Fisch, Eier und Weidefleisch: Omega-3-Fettsäuren, gutes Protein und wichtige Nährstoffe wie Zink, Selen und B-Vitamine. • Körner und Hülsenfrüchte / Bohnen: am besten verdaulich sind sie gekeimt, eingeweicht und gegart. Schweizer Hausapotheke 3-2019 37

Unsere Zeitschriften

Schweizer Hausapotheke

Nr. 3 / 2019
Nr. 2 / 2019
Nr. 1 / 2019
Nr. 8 / 2018
Nr. 7 / 2018
Nr. 6 / 2018
Nr. 5 / 2018
Nr. 1 / 2018
Nr. 4 / 2018
Nr. 3 / 2018
Nr. 2 / 2018
Nr. 1 / 2018
Nr. 8 / 2017
Nr. 7 / 2017
Nr. 6 / 2017
Beckenbodentraining