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Nr. 3 / 2019

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Sagen Sie Ihren Hühneraugen Lebewohl Mit jedem sonnigen Tag und steigenden Temperaturen wird nicht nur die Kleiderwahl leichter; auch unsere Füsse schnuppern wieder vermehrt Frischluft. Wenn diese über den Winter in zu engen Schuhen «eingesperrt» waren, können unschöne Hühneraugen die sommerliche Optik stören. Was tun? Spätestens dann, wenn ein stechender Schmerz jeden Schritt zur Qual macht, erhält ein Hühnerauge schlagartig viel Beachtung; und es soll bitte ganz schnell wieder verschwinden. Ein Hühnerauge entsteht allerdings nicht von heute auf morgen, sondern über einen längeren Zeitraum: Es handelt sich dabei um eine Verdickung der Hornhaut, die durch Druck (oder Reibung) hauptsächlich an Stellen auftritt, wo Knochen leicht vorstehend sind. Damit versucht der Körper selbständig, sich vor einer Verletzung zu schützen. Wenn der Druck über eine längere Zeit anhält, kann die stetig weiter nach innen wachsende, zapfenförmige Verhornung bis in tiefe, nervenreichere Hautschichten vordringen. Dieser Sporn, eine sichtbar dunklere Stelle im Hühnerauge, wird irrtümlicherweise häufig als dessen «Wurzel» bezeichnet. Er ist der druckempfindlichste, schmerzhafteste Teil der Verdickung. Zu enge Schuhe als Hauptursache Hühneraugen können überall am Fuss auftreten, vor allem an Zehen und an der Fusssohle – seltener zwischen den Zehen oder gar unter den Zehennägeln. Mögliche Ursachen sind insbesondere zu enge Schuhe, Fussfehlstellungen und Stoffwechselstörungen. Vom sehr häufigen Problem der Hühneraugen sind besonders Frauen betroffen, primär im Alter von 30 bis 65 Jahren; ein Umstand, der mit den hohen Absätzen und engen, spitzen Schuhen teilweise auch dem Modediktat geschuldet ist. Später nimmt die Belastung ab, zudem kommen Schuheinlagen vermehrt zum Einsatz. Auch diverse Berufsgruppen, die ihre Füsse stark beanspruchen, haben ein höheres Risiko für Hühneraugen: etwa Service- und Verkaufspersonal oder Tänzerinnen und Tänzer. Männer sind in der Regel weniger betroffen, da sie meist «bequeme» und weniger spitz zulaufende Schuhe tragen. Ein Thema sind Hühneraugen auch bei Rheuma- und Diabetespatienten mit Durchblutungsstörungen; oder bei Senk- und Spreizfüssen oder Hammerzehen, die auch in normal geschnittenen Schuhen einer höheren Druckbelastung ausgesetzt sind. Und auch wer im Sommer gerne ohne Socken in die Schuhe schlüpft, riskiert durch die Reibung unerwünschte Hühneraugen. Dies ganz im Unterschied zu Warzen, die durch Viren übertragen werden: Von Mensch zu Mensch durch Berühren der Warze oder indirekten Kontakt mit Hautschuppen, etwa beim Barfussgehen. In Turnhallen, im Schwimmbad und in der Sauna ist die Ansteckungsgefahr besonders gross – deshalb wird dort überall das Tragen von Badeschlappen empfohlen. Betroffen sind insbesondere auch Kinder und Jugendliche. Behandlungsmöglichkeiten Während der kalten Jahreszeit, in der nur geschlossene Schuhe getragen werden, kann sich über Wochen ein bis in die Tiefe reichendes, schmerzendes Hühnerauge bilden; bis zur «Sandalensaison» sollen die Füsse wieder attraktiv und ansehnlich sein. Eine Behandlung wird mit einem Fussbad von rund 20 Minuten im warmen Wasser eingeleitet. Dadurch wird die Haut aufgeweicht; sie kann unterhalb des Sporns abgelöst und dieser freigelegt werden. Nach dieser Vorbehandlung kann man eine salicylhaltige Lösung oder ein mit Salicylsäure getränktes Pflaster auftragen. Nach ein paar Wiederholungen sollte sich das Hühnerauge auflösen. Ansonsten sind Podologinnen und Fusspfleger fachkundige Ansprechpersonen für eine Behandlung; sehr tief sitzende Hühneraugen müssen eventuell operativ entfernt werden. Lebewohl hilft – als Pflaster oder flüssig Lebewohl Hühneraugenpflaster: Der Wirkstoffkern im Zentrum des Filzringes gibt die Wirkstoffe optimal auf die zu behandelnde Stelle ab, ohne die umgebende, gesunde Haut zu beeinträchtigen. Die enthaltenen Wirkstoffe Salicyl- und Milchsäure weichen die Hornhaut oder das Hühnerauge auf. Das Pflaster ist gebrauchsfertig, einfach in der Handhabung, haftet gut – und mildert Druckschmerzen sofort. Lebewohl flüssig wird durch gezieltes Auftupfen auf Warzen, Hühneraugen oder Hornhaut angewendet. Es bildet ein unsichtbares, dünnes und abdeckendes «Pflaster». Dies sind zugelassene Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. www.swissmedicinfo.ch. Erhältlich in Apotheken und Drogerien. Melisana AG, 8004 Zürich, www.melisana.ch 4 Schweizer Hausapotheke 3-2019

INHALT 06 Blickpunkt Zusammen malen 10 Erwartungen Wenn die anderen sollen 17 Medikamentensucht Vom Heil- zum Suchtmittel 17 Impressum 18 Wer bin ich? Gelassener und sicherer durchs Leben 26 Gemmotherapie Weissdorn – für Herz und Energie 28 Alt und Jung Konflikte zwischen Generationen 30 Haarprobleme Die Regeneration braucht Zeit 32 Hautpflege Wunderwaffe Fruchtsäuren 38 Intelligenz Der lange Weg zu kreativen Lösungen 42 Bluthochdruck Erkennen und natürlich senken 46 Trauer Umgang mit der Vergänglichkeit 48 Fasten Gut vorbereitet zur inneren Ruhe 49 Jubiläumswettbewerb 50 Inkontinenz Kein Grund, sich zu schämen 54 Frühlingsputz Mit Löwenzahn und Brennnessel Sun-Snack: Trockenfrüchte Natürlich garantierter Genuss Schweizer Hausapotheke 3-2019 5

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