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Nr. 4 / 2019

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Leistungsfähig -

Leistungsfähig - körperlich und geistig Michael Schmid, Schweizer Ruderer und WM-Medaillengewinner 2018 sagt, er verkrafte dank Strath Vitality die hohen Belastungen von Training und Wettkämpfen besser. Bewegung, Sport und eine abwechslungsreiche, vollwertige Ernährung tragen zur Prävention zahlreicher Zivilisationserkrankungen bei. Besonders beanspruchte Berufstätige, Sportler, Eltern, Studenten, Schüler und Menschen unter Leistungsdruck erfahren mit Strath Vitality zusätzliche und ganz natürliche Unterstützung. Schon Hippokrates, der «Urvater der Medizin» (zirka 460-377 v. Chr.), wusste: «Wenn wir einem Individuum das richtige Mass an Nahrung und Bewegung zukommen lassen könnten, hätten wir den sichersten Weg zur Gesundheit». Sein Wissen hat sich bis heute bestätigt: Eine optimale Ernährung ist nach wie vor eine wichtige Grundlage für Fitness, Trainingserfolg und allgemeines Wohlbefinden. Unser Körper ist eine sparsame «Maschine»: Verglichen mit anderen Fortbewegungsmitteln braucht er nur 0,85 Liter Biodiesel (Fett) für 100 Kilometer Laufstrecke. Freizeitsportler müssen daher nicht speziell kalorienreich, dafür aber vitalstoffreich essen. Von Kohlenhydraten, Eiweiss und Fett Wichtigste Energieträger für Sportlerinnen und Sportler sind Kohlenhydrate, die im Körper zu Traubenzucker abgebaut werden, und noch vor den Fetten als Energiequelle dienen. Es wird empfohlen, 45 bis 55 Prozent der Nahrung in Form von vollwertigen Kohlenhydraten wie beispielsweise Haferflocken, Äpfel, Bananen, Vollkornbrot, Hirse und Kartoffeln zu sich zu nehmen. Ein Freizeitsportler braucht für einen gesunden Muskelaufbau kein zusätzliches Eiweiss, im Gegenteil: Zu viel Protein belastet vielmehr unseren Stoffwechsel und übersäuert den Körper. Der Bedarf von 12 bis 15 Prozent der Kalorienmenge kann aus pflanzlichen Quellen wie Hülsenfrüchten, Nüssen und Vollkornprodukten gut gedeckt werden. Beim Fett heisst die Devise: Qualität vor Quantität. Der Bedarf liegt bei 35 bis 40 Prozent des Tagesbedarfs an Kalorien. Empfehlenswert sind kaltgepresste, hochwertige Pflanzenfette wie Kokosfett, Oliven-, Raps-, Lein- und Baumnussöl. Zurückhaltung ist bei tierischen Fetten aus Fleisch und Wurstwaren – mit Ausnahme von fettem Fisch – geboten. Vitalstoffe – nicht nur für Sportler Magnesium, Kalium, Kalzium, Eisen, Chrom und Selen sind für Sportler besonders wichtig. Mit dem Verzehr von täglich fünf Portionen Gemüse, Früchte und Vollkornprodukte ist eine ausreichende Grundversorgung sichergestellt. Bei erhöhtem Bedarf ist eine zusätzliche Einnahme von Vitalstoffen vorteilhaft; heute ist das oft der Fall – insbesondere mit der täglichen Herausforderung, Beruf, Familie und Sport unter einen Hut zu bringen. Zu dieser zusätzlichen Portion an Vitalstoffen kann man – 100 Prozent natürlich – durch die Einnahme von Strath Vitality kommen. Bewährte Kräuterhefe mit dem gewissen Extra Die Basis von Strath Vitality ist die plasmolysierte Kräuterhefe mit über 60 Vitalstoffen, die mit natürlichem Magnesium angereichert wird. Das Magnesium in Strath Vitality dient einer normalen Funktion des Nervensystems, verringert Müdigkeit sowie Erschöpfung und begünstigt eine gesunde Muskelfunktion. Es ist empfohlen, Strath Vitality zwei- bis dreimal täglich vor dem Essen einzunehmen. Eine über den Tag verteilte Einnahme begünstigt die optimale Aufnahme und hat im Vergleich zu hoch dosierten Monopräparaten den positiven Effekt, dass der Körper mehr Zeit hat, das Magnesium zu verwerten. Erica Bänziger Dipl. Ernährungsberaterin, dipl. Gesundheitsberaterin AAMI, Kochbuchautorin 16 Schweizer Hausapotheke 4-2019

Gürtelrose - höheres Risiko bei älteren Personen Windpocken, auch als spitze oder wilde Blattern bekannt, gehören zu den klassischen Kinderkrankheiten: Durch Tröpfcheninfektion über Husten und Niesen sind sie zwar hoch ansteckend, verlaufen aber meist harmlos. Jahre später kann sich aus den gleichen Viren eine schmerzhafte Gürtelrose entwickeln – mit teils schwerwiegenden Folgen. Die Ursachen einer Gürtelrose liegen in der Regel weit in der Vergangenheit, in der Erstinfektion mit dem Varicella-Zoster-Virus (VZV), welcher die Windpocken (Varizellen) ausgelöst hat. Meistens passiert das schon im Kindesalter: Windpocken sind eine bekannte Kinderkrankheit. Die Viren verbreiten sich nicht nur durch Niesen und Husten, sondern auch durch Sprechen und Atmen sehr schnell und auch über grössere Distanzen – «wie der Wind», daher auch der Name. Aber auch die Flüssigkeit in den typischen, juckenden Bläschen ist ansteckend. Bei gesunden Kindern verläuft die lästige Erkrankung meistens harmlos; im Erwachsenenalter kann sie aber vermehrt zu Komplikationen führen. In der Regel erkrankt man nur einmal im Leben an Windpocken, weil der Körper nach der Abheilung immun ist. Aber die Viren verbleiben im Körper – zwar «schlummernd» in den Nervenzellen, aber trotzdem mit dem latenten Risiko, dass sie nach Jahren oder Jahrzehnten reaktiviert werden und eine Gürtelrose hervorrufen können; dies insbesondere, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Wie weit verbreitet der Primärkontakt mit VZV ist, zeigt die folgende Aussage des Bundesamts für Gesundheit (BAG): «Bis zum Alter von 40 Jahren haben mehr als 99 % aller Erwachsenen Kontakt mit VZV». 1 Jede vierte Person erkrankt bis zum Alter von 80 Jahren an Gürtelrose. Symptome Bevor die klassischen, sichtbaren Zeichen einer Gürtelrose (Herpes Zoster, HZ) auftreten, sind Müdigkeit, Kopfschmerzen und Fieber erste diffuse Vorboten. Bald kommen in einem beschränkten Körperbereich erste Missempfindungen, Taubheitsgefühle oder auch schon brennende Schmerzen dazu. Nach ein bis zwei Tagen werden Hautrötungen sichtbar, auf denen sich Bläschen bilden; typisch ist das einseitige Auftreten, oft als gürtelähnliches Band – was der Krankheit ihren Namen gibt – in einem Halbkreis zwischen Brustbein und Wirbelsäule, entlang der betroffenen Nervenbahn. Eine Gürtelrose kann sich aber auch an Beinen, Armen, Gesäss und im Gesicht bilden – und sie ist häufig von heftigen Schmerzen begleitet. Nach zwei bis drei Tagen erreicht der Ausschlag seinen Höhepunkt: Die Bläschen platzen auf und die daraus hervorgehenden Wunden verschorfen nach und nach. Der Schorf fällt normalerweise nach zwei bis drei Wochen ab; in 90 Prozent der Fälle ist eine Gürtelrose nach einem Monat ausgeheilt. Risiken und Komplikationen Auffällig ist laut BAG das häufigere Auftreten von Herpes Zoster bei «immungeschwächten oder älteren Menschen. Das mit dem Alter verbundene Risiko hängt wahrscheinlich zusammen mit der während der Primärinfektion erworbenen, jedoch über die Zeit abnehmenden Immunität [...]. Daraus resultiert mit zunehmendem Alter eine kontinuierliche Zunahme der Schwere von Herpes Zoster und dessen Komplikationen bei Menschen über 50 Jahren.» 1 Eine mögliche lokale Komplikation ist die Infektion des Ausschlags mit Bakterien, was Narbenbildung der Haut nach sich ziehen kann. Noch schwerer wiegen weiterreichende Komplikationen wie Hornhaut- und Bindehautentzündung – die unbehandelt zu einer Erblindung führen können –, Post-Herpetische Neuralgie (PHN: chronische Schmerzen nach dem Ausschlag, die über Jahre bestehen bleiben können), Lähmungserscheinungen (insbesondere im Gesicht) oder Entzündungen des Hörnervs bis hin zur Taubheit. Deshalb sind eine frühe, präzise Diagnose und gezielte Therapie einer Gürtelrose enorm wichtig. Impfempfehlung des BAG Aufgrund der Auswertung epidemiologischer und klinischer Untersuchungen und der durch Swissmedic erfolgten Zulassung eines entsprechenden Impfstoffes hat das BAG inzwischen eine Impfempfehlung formuliert. Die Impfung wird allen Personen zwischen 65 bis 79 Jahren empfohlen; und Patientinnen und Patienten im Alter von 50 bis 79 Jahren, die voraussichtlich beziehungsweise wahrscheinlich immungeschwächt werden. 1 Bull BAG; Nr. 48/2017: 12-15 Weitere Informationen zum Thema Gürtelrose finden Sie auf www.stop-guertelrose.ch Entgeltliche Einschaltung mit freundlicher Unterstützung durch die MSD Merck Sharp & Dohme AG. MSD Merck Sharp & Dohme AG, Werftestrasse 4, 6005 Luzern, www.msd.ch CH-CIN-00023/Mai 2019 www.stop-guertelrose.ch © MSD Merck Sharp & Dohme AG, Werftestrasse 4, 6005 Luzern, Schweiz. Alle Rechte vorbehalten. CH-CIN-00013, erstellt 03 / 2019. MSD2148 Inserat Stop Guertelrose DE V03.indd 1 27.03.19 09:41 Schweizer Hausapotheke 4-2019 17

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