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Nr. 4 / 2019

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Weniger Zucker –

Weniger Zucker – trotzdem mehr Energie Eigentlich ist ja längst bekannt, dass überhöhter Zuckerkonsum der Auslöser verschiedener Zivilisationskrankheiten ist. Trotzdem gibt es erst zaghafte Bestrebungen seitens der Lebensmittelindustrie, den Zuckergehalt ihrer Produkte schrittweise zu reduzieren. Aber funktioniert «zuckerfrei leben» überhaupt? Sabine Van `t Hart Gründerin Puricious Health Coaching und Ernährungsberaterin www.puricious.com Bei der Vorbereitung aufs Interview wurde ich rasch eines Besseren belehrt: Aus dem Arbeitstitel «Zucker: gesunde Alternativen?» würde schon mal nichts werden. Das bestätigt mir Sabine Van `t Hart, Gesundheitscoach, gleich zum Einstieg: «Viele Ratsuchende sind erst mal enttäuscht, dass ich ihnen nicht wenigstens einen konkreten Ersatz für Zucker vorschlagen kann, wie etwa Agavensirup oder Honig – aber Zucker ist Zucker. Manche Zuckerformen haben zwar den Vorteil, dass sie zusätzliche Nährstoffe enthalten; aber im Endeffekt ist deren Auswirkung auf unseren Körper gleich oder mindestens sehr ähnlich wie bei reinem Zucker.» Ganz so einfach ist es also nicht. Und trotzdem ist es Frau Van `t Hart gelungen, vom berüchtigten Cookie-Monster zu einer gefragten Expertin in Sachen «zuckerfreies Leben» zu werden. Der Schlüsselmoment waren schwere Erkrankungen in der Familie, die sie veranlasst haben, sich intensiv mit Ernährungstheorien und ihren eigenen Gewohnheiten auseinanderzusetzen. Die Menge machts Ihre intensiven Recherchen förderten unter anderem diese möglichen Folgen von zu hohem Zuckerkonsum zutage: Müdigkeit, Übergewicht, Typ 2 Diabetes, erhöhte Blutfettwerte, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Karies und andere mehr. «Ich bin schon sehr erschrocken, als ich realisiert habe, welche Mengen an Zucker wir pro Kopf und Jahr konsumieren: durchschnittlich 44 kg*. Viele Leute benutzen Zucker als Energiequelle oder sind einfach gewohnt, beim Fernsehen etwas Süsses zu geniessen. Dazu kommt aber auch noch die extrem hohe Menge an verstecktem Zucker in unseren Lebensmitteln. Und diese Gesamtmenge ist es, die uns schlussendlich Probleme macht.» Sie unterstütze ihre Kunden schrittweise dabei, die Ernährung umzustellen. Diese seien immer wieder überrascht, wie rasch sie die positiven Aspekte einer Zuckerreduktion erleben dürfen: «Sie fühlen sich so viel besser – und voller Energie!» Versteckt – in allem In ihren Beratungen und Seminaren weltweit legt Sabine Van `t Hart den Fokus erst mal auf eine Stabilisierung des Blutzuckerspiegels, «damit die Heisshungerattacken aufhören», und ganz speziell auf die riesige Problematik der versteckten Zucker: «Viele Leute haben den Eindruck, dass sie sich eigentlich ganz gesund ernähren: etwa beim Frühstück mit Fruchtsaft, Birchermüesli und Joghurt. Das kann ganz gewaltig täuschen – deshalb investieren wir viel Zeit aufs Lesen der Etiketten, um verstecktem Zucker auf die Spur zu kommen: weil Zucker etwa 60 verschiedene Namen hat. Das ist der einzige Weg, um dafür ein Bewusstsein zu entwickeln.» Schon fast perfid sei, dass Zucker auch in vielen an sich «salzigen» Produkten wie Tomatensaucen, Pizza, Chips oder Wurst vorkomme, wo man es gar nicht erwarte, «und leider auch in angeblich gesunder Babynahrung.» Mit dem neu erworbenen Wissen werde die folgende Durchforstung des heimischen Küchenschranks zum Augenöffner. Weniger ist mehr Zucker lässt sich aber nicht komplett vermeiden; das relativiert auch den Begriff «zuckerfreies Leben». Sabine Van `t Hart betont denn auch: «Jedes eingesparte Gramm ist ein Schritt in die richtige Richtung! Feiern Sie Zwischenschritte als Erfolge, bleiben Sie gesellig und geniessen Sie ganz bewusst – denn auch das ist wichtig für ein gutes Lebensgefühl.» In den Reformhäusern gebe es viele weitere Informationen (bei Egli Bio an der Löwenstrasse in Zürich gar Kursangebote) und immer mehr Produkte für den Weg zu weniger Zucker; «und wir arbeiten auch zusammen mit Kunden daran, ein spezielles ‘Zuckerfrei-Regal’ zu bestücken – damit die Orientierung einfacher wird.» Zuckerkonsum – Empfehlung WHO Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt als Maximalwerte pro Tag • sechs Teelöffel (= 24 Gramm) für Frauen • neun Teelöffel (= 36 Gramm) für Männer • drei Teelöffel (= 12 Gramm) für Kinder • keinen Zucker für Kinder unter zwei Jahren Männer erreichen ihre empfohlene Tagesdosis schon mit einer einzigen Büchse Coca-Cola (3,3 dl) oder einem Mars Riegel. *Schweizerische Gesellschaft für Ernährung, 2017 Ann-Brita Dähler 54 Schweizer Hausapotheke 4-2019

FinnComfort - der Schuh zum Wohlfühlen Qualität Made in Germany Als Hersteller der bekannten «Wohlfühlschuhe FinnComfort» ist das traditionsreiche und inhabergeführte Unternehmen in Hassfurt am Main, Bayern, zu Hause. 1945 gegründet, zählt die Waldi Schuhfabrik GmbH heute zu den führenden und renommierten Bequemschuh-Herstellern Europas. Seit 1986 werden sie auch in der Schweiz angeboten. Wofür steht FinnComfort? Unter der Schuhmarke FinnComfort werden erstklassige Schuhlösungen für Kunden mit besonderen Ansprüchen entwickelt. Wer Wert auf Qualität und Passform verbunden mit Wohlgefühl legt, findet bei FinnComfort Schuhmode für sich. Die Marke richtet sich an Personen, die im Beruf, im Haushalt oder in der Freizeit oft stehen und gehen müssen und auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden achten wollen. Da die Marke nur im Schuh- und im Orthopädie-Fachhandel angeboten wird, werden Sie gut beraten. Langjährige Modelle sichern Ihnen ein angenehmes Stehen und Gehen. Zum grossen Sortiment zählen Damen- und Herrenschuhe, Sandalen, Pantoletten und Stiefel. Alle Modelle sind mit der FinnComfort auswechselbaren Fussbettung ausgestattet, die der Anatomie des Fusses entspricht. Zudem enthält sie orthopädische Stützen, die den Fuss entlasten. Die stützende Fussbettung und die gute Passform der einzelnen Modelle sowie der Einsatz von starkem und geschmeidigem Leder führen zum sogenannten Wohlgefühl. Zudem hilft die weiche Laufsohle, beim Abrollen den Fuss zu führen. Luftkanäle in der Fussbettung und innerhalb der Laufsohle sowie das Lederfutter sorgen für ein gutes Fussklima im Schuh. Zudem ist die Fussbettung mit vegetabil gegerbtem Leder überzogen. Wer ein Fussproblem hat und eine individuelle Einlage tragen muss, findet mit FinnComfort den idealen Schuh vor. Die Einlage kann mit der Fussbettung ausgetauscht werden und der Fuss findet genügend Platz im Schuh. Der Schuh bietet durch seine Machart seitliche Stabilität an. Auch bei Beinverkürzungen ist FinnComfort einsetzbar, da die Laufsohle entsprechend bearbeitet werden kann. Vielfältige Bedürfnisse Im Sortiment von FinnComfort geht man auf die vielfältigen Bedürfnisse der Trägerin und des Trägers ein. Man findet modische Akzente in der Kollektion wieder wie Farben, Lederarten, Swarovski-Steine und federleichte Sohlen. Auch weiche, gepolsterte Fussbettungen oder der Einsatz von Stretchmaterial für sensible Füsse wird unter FinnSoft oder FinnStretch angeboten. Wer einen sehr schlanken Fuss oder einen breiten Fuss hat, findet oft keinen passenden Schuh im Handel. FinnComfort bietet unter FinnSlim auch hier eine Linie an. Grundsätzlich sind die Modelle von FinnComfort eher breit, da die Passform «Naturform» dem natürlichen Fuss entspricht. Wer druckempfindliche Füsse hat oder an Diabetes leidet, muss sehr vorsichtig auswählen. FinnComfort kann mit der Linie Prophylaxe vorbeugend wirken oder hilft mit FinnPlus bei sensiblen oder breiten Füssen. Herstellung und Qualität Da jeder einzelne Schritt – vom Entwurf bis zur Fertigung und der anschliessenden Qualitätskontrolle – im eigenen Betrieb in Bayern getätigt wird, kann die Qualität der Arbeit und der Materialien sehr hoch gehalten werden. Ausserdem werden deutsche Umweltanforderungen und Arbeitsplatzvorschriften eingehalten. In Hassfurt beschäftigt das Familienunternehmen über 650 fest angestellte Mitarbeiter in Entwicklung, Produktion und Versand, die durch zirka 1500 Heimarbeiter – deren Aufgabe es ist, Schäfte und Sohlen von Hand zusammen zu nähen – unterstützt werden. Die Leisten, Laufsohlen, Korkfussbettungen und alle notwendigen Materialien zur Schuhherstellung sowie die erforderlichen Herstellungsprozesse werden kontinuierlich weiterentwickelt und perfektioniert. Verwendung finden dabei nur beste und feinste Naturmaterialien, die überwiegend in Handarbeit sorgfältig verarbeitet werden. Bei der Herstellung von Fussbettungen und Schuhen achtet FinnComfort bewusst auf die Abstammung der Materialien, auf aktiven Umweltschutz und den Einsatz nachwachsender Rohstoffe wie Kork, Jute und Naturlatex. Verkaufsverpackungen aus Papier, Pappe und die dazugehörigen Kartonagen werden als Wertstoffe dem Recycling wieder zugeführt. Sind die Laufsohlen bei einem FinnComfort Schuh abgelaufen, bietet die Frey Orthopädie-Bedarf AG, Othmarsingen, als Schweizer Distributor den Service einer Neubesohlung an. FinnComfort Liebhaber, die diesen Kundendienst nutzen möchten, wenden sich bitte an den Fachhandel. www.finncomfort.ch Schweizer Hausapotheke 4-2019 55

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