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Nr. 4 / 2019

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Die Augen als Spiegel

Die Augen als Spiegel von Körper, Geist und Seele Nicht nur für die Sicherheitstechnik ist das Auge interessant, sondern seit langem schon auch für die Naturheilkunde. Denn aus der Iris können geübte Therapeutinnen und Therapeuten Krankheitszeichen erkennen. Sie sind für sie gleichsam ein Spiegel nicht nur der Seele, sondern auch des Körpers. Wir kennen es vor allem aus Action- und Science-Fiction-Filmen: Da wird das Auge einer Person gescannt, damit sie Zutritt zu einem Sicherheitsbereich erhält. Neu ist die Scan-Funktion auch auf manchen Mobiltelefonen vorhanden. Die Strukturmerkmale der Iris – der farbigen Regenbogenhaut um die Pupille – sind ähnlich einem Fingerabdruck ein Sicherheitsmerkmal, gemäss dem sich jeder Mensch von allen anderen unterscheidet. Weit zurückreichende Ursprünge Hinweise zur Diagnose aus den Augen finden sich sowohl in der Tibetischen als auch in der Chinesischen und Ayurvedischen Medizin. In Europa verknüpfte die Äbtissin Hildegard von Bingen (1098-1179) unterschiedliche Farben der Iris mit bestimmten Empfindlichkeiten der Augen, Gemütszuständen und Charaktereigenschaften; und im 17. Jahrhundert ordnete Philippus Meyens in seinem Werk «Physiognomia medica» erstmals die Organe des Körpers verschiedenen Bereichen der Iris zu. Als Begründer der europäischen Irisdiagnose gilt jedoch der ungarische Arzt und Homöopath Ignác von Péczely: Im Jahr 1873 veröffentliche er eine Schrift mit der ersten Iristopografie. Seine Erkenntnisse wurden von den beiden deutschen Homöopathen Emil Schlegel und Alfons Stiegele aufgegriffen und verbreiteten sich daraufhin vor allem im deutschen Sprachraum rasch. Heute nutzen eine Vielzahl von Therapeutinnen und Therapeuten die Augen- und Irisdiagnose, um quasi einen Einblick in das Innenleben ihrer Klientinnen und Klienten zu gewinnen – und Hinweise auf allfällige Gesundheitsstörungen und angeborene Veranlagungen zu finden. Dabei können sie nicht nur aus der Farbe, Struktur, aus Mustern und Unregelmässigkeiten der Regenbogenhaut Rückschlüsse ziehen; sondern auch aufgrund von Veränderungen des Pupillenrandes sowie der Verlaufsstruktur von Äderchen im Augenweiss um die Iris herum. Mehr zu den Möglichkeiten und Grenzen der Irisdiagnose erfahren Sie online im Interview mit Hans Peter Exer im NVS Magazin auf www.nvs.swiss. Dort finden Sie über die entsprechende Suchfunktion eine Vielzahl von Therapeutinnen und Therapeuten, die unter anderem auch Irisdiagnosen anbieten. Individuelles Tagebuch Ein wichtiges Hilfsmittel der Iris- und Augendiagnostik stellt das Mikroskop dar, vor allem, wenn es mit einem Fotoapparat kombiniert ist. Es erlaubt, auch bei dunkelbraunen Augen Details klarer zu erkennen und anhand der Bilder im Gespräch mit dem Klienten zu interpretieren. Für den Irisdiagnostiker und Kursleiter Hans Peter Exer aus Luzern, den ich zu seinem Fachgebiet befragte, sind die Augen gleichsam ein individuelles Tagebuch. Sie zeigen viel von dem, was bei einem Klienten erblich veranlagt ist, was er oder sie in körperlicher und psychischer Hinsicht bisher erlebt und allenfalls überwunden hat, oder aber, was ihm oder ihr aktuell immer noch zu schaffen macht. Die irisdiagnostischen Charakteristika im Auge stehen nämlich wie die Reflexzonen am Ohr, im Gesicht, an den Füssen oder Fingern in einem holografischen Bezug zu den Organsystemen des Körpers. Veränderungen in der Iris entwickeln sich allerdings vor allem bei chronischen Erkrankungen langsam und bleiben nach Behebung eines Gesundheitsproblems in abgeschwächter Form lange bestehen. Das erklärt, weshalb die Iris trotz Veränderungen auch im Sicherheitsbereich verwendet werden kann. Weitergehende Erkenntnisse Zusammen mit zum Beispiel der Antlitz- und Zungendiagnostik ist es für den Naturheilpraktiker Hans Peter Exer immer wieder erstaunlich, wie sehr ihm die Irisdiagnose hilft, bei seinen Klientinnen und Klienten auf die richtige Spur ihres Krankheitsgeschehens zu kommen – auch was tieferliegende Ursachen anbelangt. Er betont jedoch, dass die zweckmässige Anwendung der Methode nebst den geeigneten technischen Hilfsmitteln viel Erfahrung voraussetzt. Für ihn ist die Erkenntnisgewinnung in der Irisdiagnostik zudem nicht abgeschlossen, sondern entwickelt sich laufend weiter. Zielführend und hilfreich sind dabei immer auch vertiefte Gespräche mit den Klienten und, wenn Veränderungen in den Augen konkrete gravierende Hinweise liefern, auch weiterführende klinische Untersuchungen. Dr. oec. Hans-Peter Studer ist Mitwelt- und Gesundheitsökonom, Erwachsenenbildner und Buchautor. Die NVS (Naturärzte Vereinigung der Schweiz) in Herisau als grösster Verband der Komplementär- und Alternativmedizin vertritt nicht nur einzelne Methoden oder Fachrichtungen, sondern sämtliche Praktizierende der Naturheilkunde und Komplementärtherapie. Um NVS-A-Mitglied zu werden, müssen die Praktizierenden die hohen SPAK-Anforderungen (Qualitätslabel der NVS) erfüllen. Die NVS-Mitglieder unterstellen sich den vom Verband formulierten Ethikrichtlinien. Die NVS-A-Naturheilpraktiker/innen und -Komplementärtherapeut/innen sind auf www.nvs.swiss aufgeführt. 62 Schweizer Hausapotheke 4-2019

Bio-Babynahrung in höchster Qualität Seit über 85 Jahren bietet Holle Produkte in biologisch-dynamischer Qualität an. Heute ist der Babyfood-Pionier aus Riehen/ Basel führender Anbieter von Demeter-Kindernahrung. Ob Säuglingsmilchnahrung, Babybreie, Gläschen, Frucht- und Gemüsepürees im Quetschbeutel, Beikostöl, Tees oder Knabbereien – Holle bietet jungen Eltern und ihren Schützlingen mehr als 85 Babykostprodukte; und das in über 40 Ländern auf der ganzen Welt. Das Erfolgsgeheimnis: Holle orientiert sich seit der Firmengründung 1933 an der anthroposophischen Ernährungslehre und verzichtet kompromisslos auf chemische Verarbeitungs- und Konservierungsstoffe. Als Pionier-Verarbeitungsbetrieb für biologisch-dynamische Lebensmittel (Brot, Flocken, Körner und Babybreie) gegründet, war Holle einer der ersten Demeter­ Produzenten und ist heute führender Anbieter bio-dynamischer Kindernahrung. Nachhaltig von Anfang an Vom Ursprung der Rohware bis zum fertigen Produkt hat sich Holle dem nachhaltigen Wirtschaften verpflichtet. Die Rohwaren für die Holle Produkte stammen ausschliesslich aus biologisch-dynamischer oder biologischer Landwirtschaft. Pestizide und chemisch-synthetische Düngemittel sind tabu. Wann immer möglich werden die Rohwaren aus regionalem Anbau bezogen. Der direkte Kontakt zum Erzeuger Was macht Demeter so besonders? Demeter ist das Markenzeichen für Produkte aus bio-dynamischer Wirtschaftsweise. Nur streng kontrollierte Vertragspartner dürfen es verwenden. Die Demeter-Richtlinien gehen über die des kontrolliertbiologischen Anbaus weit hinaus. Natürliche Kreislaufbewirtschaftung ohne Ausbeutung des Bodens Qualität statt Quantität Artgerechte Tierhaltung Verzicht auf Tierhormone und Wachstumsregulatoren Natürliche Düngung und Verzicht auf alle chemisch-synthetischen Pflanzen- und Insektenschutzmittel Besonders schonende Verarbeitung und keine Verwendung von chemischen Zusätzen spielt eine entscheidende Rolle. Nur so lässt sich die gewünschte hohe Qualität der Roh waren sicherstellen. Wenn es um das Getreide für die Babykost geht, kooperiert Holle beispielsweise seit fast 25 Jahren mit einer der führenden Mühlen im europäischen Bio­ Segment. Die Mitarbeiter vor Ort stehen in regelmässigem Austausch mit den Getreidebauern. Erste Qualitätskontrollen erfolgen bereits auf dem Acker. Langfristige Partnerschaften sichern höchste Standards Nirgends ist der Anspruch an Qualität so hoch wie bei Babynahrung. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzt Holle auf eine dauerhafte und enge Beziehung zu seinen Rohwarenlieferanten und Produktionspartnern. Das schafft Transparenz, gegenseitiges Vertrauen und gewährleistet, dass die hochwertigen Zutaten für die Babykost jederzeit verfügbar sind. Rohwaren, Zwischen- und Endprodukte werden stets geprüft. Für Holle steht fest: «Das Vertrauen, das uns Eltern beim Kauf der Kindernahrung entgegenbringen, nehmen wir sehr ernst und wollen es auch durch unsere enge Verbundenheit zum biologisch-dynamischen Landbau und zu unseren Partnern erhalten.» Mehr Infos hier: www.holle.ch Schweizer Hausapotheke 4-2019 63

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