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Nr. 4 / 2020

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Makuladegeneration Bei

Makuladegeneration Bei dieser Erkrankung sterben allmählich die lichtempfindlichen Zäpfchen auf der Netzhaut ab. Rund zwanzig Prozent der älteren Menschen sind davon betroffen. Eine Makuladegeneration schreitet langsam voran und kann bereits ab einem Alter von 50 Jahren beginnen. Rund der Hälfte aller Erblindungen liegt eine Makuladegeneration zugrunde. Eine Heilung ist bis jetzt noch schwierig, doch das Fortschreiten der Netzhautschädigung kann durch verschiedene Therapieansätze verlangsamt werden. Wichtigste Massnahme zur Vorbeugung ist das Tragen einer guten Sonnenbrille an hellen Tagen; denn dies bietet wirksamen Schutz vor Sonnenlicht. Was die Sicht trüben kann Die Augen sind für uns Menschen wohl eines der wichtigsten Sinnesorgane. Mit ihnen können wir vieles um uns herum wahrnehmen. Manche Augenerkrankungen sind einfach nur lästig, andere hingegen können das Augenlicht gefährden. Grauer Star Hier handelt es sich um eine Augenerkrankung, die eine allmähliche Verdickung und Trübung der Linse nach sich zieht. Sie tritt mit zunehmendem Alter immer häufiger auf und kann das korrekte Sehen stark einschränken. Der Betroffene sieht verschwommen und die Helligkeit und Leuchtkraft der Farben nimmt ab, während die Blendeempfindlichkeit erhöht ist. Bei dieser Erkrankung kann man leider weder vorbeugen noch medikamentös behandeln. Durch eine relativ gefahrlose Operation lässt sich jedoch die geschädigte Linse ersetzen, wodurch meistens eine deutliche Verbesserung des Sehvermögens erreicht wird. Es gibt eine ganze Reihe krankhafter Veränderungen, die unseren Augen schaden können. Manche werden bisweilen erst (zu) spät erkannt und können den Augen auf Dauer Schaden zufügen. Einige der häufigsten Augenerkrankungen sollen hier kurz vorgestellt werden. Trockene Augen Wenn das Auge nicht mehr genügend Tränenflüssigkeit produziert oder der Tränenfilm das Auge nicht mehr ganzflächig benetzen kann, haben Krankheitserreger oder Fremdkörper leichtes Spiel: sie können sich leichter ausbreiten und Infektionen oder Allergien auslösen. Die Symptome reichen von Augenrötungen über Fremdkörpergefühl, Juckreiz, Brennen, Lichtempfindlichkeit und geschwollene Augenlider bis hin zu müden Augen. Vorbeugend sollten staubige oder verrauchte Orte gemieden werden. In trockenen Räumen helfen Raumbefeuchter. Kontaktlinsen sollten nicht zu lange im Auge belassen und regelmässig gut nachbenetzt werden. Wer viel am Bildschirm sitzt, sollte zwischendurch immer mal wieder die Augen schliessen, 28 Schweizer Hausapotheke 4-2020 um ihnen eine kleine Pause zu gönnen. Zur Behandlung von trockenen Augen empfehlen sich verschiedene Tränenersatzprodukte sowie eine gute Lidrandhygiene. Bindehautentzündung Das sind die Symptome: Die Augen sind rot, brennen und jucken. Oft sind morgens die Lider verklebt, und tagsüber hat man das Gefühl, Sand im Auge zu haben. Zu den Auslösern gehören beispielsweise Pollen, Kosmetika, starkes Licht, Rauch, Fremdkörper (Kontaktlinsen). Auch Infektionen mit Viren oder Bakterien führen oft zu einer Bindehautentzündung. Je nach Ursache wird eine Bindehautentzündung anders behandelt. Bei einer Allergie helfen antiallergische Augentropfen – und natürlich nach Möglichkeit das Meiden der Auslöser. Bei bakteriellen Infekten wird der Arzt wahrscheinlich antibiotikahaltige Augentropfen verschreiben. Wenn es sich um leichtere Reizungen des Auges handelt, stehen in der Apotheke verschiedene Medikamente, auch homöopathische, zur Verfügung. Grüner Star Beim Grünen Star wird der Sehnerv meist durch einen erhöhten Augeninnendruck geschädigt. Neben der Makuladegeneration ist dies eine der Hauptursachen für Erblindung. Eine frühzeitige Erkennung hilft, Augenlicht zu retten! Folgende Personengruppen haben ein erhöhtes Risiko, an einem grünen Star zu erkranken und sollten deshalb ein jährliche augenärztliche Kontrolle durchführen lassen: Menschen ab 40 Jahren, wenn enge Verwandte ein Glaukom haben oder hatten, bei Kurzsichtigkeit, Diabetes, Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Herzinsuffizienz, erhöhtem Blutdruck und Durchblutungsstörungen. Bei einem positiven Befund kann durch die regelmässige Anwendung von speziellen, verschreibungspflichtigen Augentropfen ein erhöhter Augeninnendruck zuverlässig gesenkt werden. Christiane Schittny ist Apothekerin und Betriebsleiterin. Seit 15 Jahren arbeitet sie als Fachjour nalistin für diverse Printmedien.

Trockene Augen – was hilft? Hinter trockenen Augen steckt eine Funktionsstörung des Tränenfilms. Verschiedene Ursachen können zu den Beschwerden führen, die sich mit unterschiedlichen Symptomen bemerkbar machen. Trockene Augen sind häufig gerötet, müde oder reagieren empfindlich auf Licht, Luftzug oder Rauch. Manche Betroffenen klagen aber auch über vermehrtes Tränen, Schmerzen, ein Fremdkörpergefühl oder verschwommenes Sehen. Viele vertragen keine Kontaktlinsen. Für trockene Augen kann eine verminderte Tränenproduktion, die vermehrte Verdunstung des Tränenfilms oder eine ungenügende Haftung dieses Films auf der Augenoberfläche verantwortlich sein. Damit der Tränenfilm die Augen optimal vor äusseren Einflüssen schützen kann, besteht er aus drei Schichten: Eine schleimhaltige Schicht, die von der Bindehaut gebildet wird, sorgt dafür, dass die wässrige Schicht, die von den Tränendrüsen produziert wird, gut auf der Augenoberfläche haften kann. Diese wässrige Schicht versorgt die Hornhaut mit Nährstoffen, Sauerstoff und Abwehrstoffen gegen Bakterien und Viren. Eine fetthaltige Schicht, die von Drüsen an den Lidrändern abgegeben wird, verhindert das Verdunsten des Tränenfilms. Ohne intakten Tränenfilm droht der Hornhaut eine Schädigung. Zudem steigt das Risiko für Entzündungen, weil Bakterien und Viren nicht mehr abgewehrt werden können. Der Lidschlag verteilt den Tränenfilm optimal auf der exponierten Augenoberfläche. Die Ursachen Zu trockenen Augen können hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft, Stillzeit oder den Wechseljahren führen. Ältere Menschen sind häufiger von diesem Problem betroffen als jüngere. Trockene Raumluft und Klimaanlagen und häufiges Arbeiten am Computer fördern die Beschwerden ebenfalls. Oft leiden Kontaktlinsenträger darunter. Bei manchen Menschen führen Autoimmunerkrankungen und bestimmte Arzneimittel zu trockenen Augen. Aber auch die Operation des Grauen Stars sowie Laserbehandlungen der Augen erhöhen das Risiko für das Problem. Hilfe im Alltag Bei trockenen Augen hilft Feuchtigkeit sowohl von innen als auch von aussen. Ausreichend trinken, der regelmässige Konsum von Nahrungsmitteln mit viel Omega-3-Fettsäure, wie zum Beispiel Walnüsse oder Lachs, und ein gutes Raumklima durch regelmässiges Lüften oder einen Luftbefeuchter können die Symp-tome lindern. Wer häufig am Computer arbeitet, richtet den Arbeitsplatz am besten so ein, dass der Blick leicht nach unten auf den Bildschirm gerichtet ist. So schützen die Lider einen möglichst grossen Teil der Augenoberfläche vor Umwelteinflüssen. Kontaktlinsenträger gönnen ihren Augen täglich eine Auszeit und tragen während einiger Stunden eine Brille. Wichtig ist auch, trockene Augen vor starker Sonneneinstrahlung und im Auto, beim Ski- oder Velofahren zusätzlich vor Zugluft zu bewahren. Die Augenpflege Wer zu trockenen Augen neigt, spart beim Auftragen von Hautcremes, Sonnencremes oder Make-up die Augenlider aus und verwendet ausschliesslich Kosmetika für empfindliche Augen. Zusätzlich zum regelmässigen Abschminken sollten Betroffene täglich ihre Lider in drei Schritten reinigen: Das Auflegen eines warm-feuchten Waschlappens auf die geschlossenen Lider während fünf bis zehn Minuten fördert die Abgabe von Talg durch die Drüsen an den Lidrändern. Die sanfte Massage des Ober- und Unterlids in Richtung der Lidränder unterstützt diesen Prozess. Abschliessend reinigt man die Lider mit einer speziellen Reinigungslotion oder einem Lidreinigungstüchlein. Tropfen helfen Bei trockenen Augen bewährt sich die Anwendung künstlicher Tränenflüssigkeit. Ideal sind Augentropfen, die frei von Konservierungsmitteln und Phosphat sind. Erstere können eine allergische Reaktion auslösen und die Hornhaut schädigen, letztere Kalkablagerungen auf der vorgeschädigten Hornhaut verursachen. Dank des patentierten Tropfsystems ABAK® kommt Thealoz® Duo ohne diese Stoffe aus, ebenso Thealoz® Duo Gel (für die Nacht) in Unidosen. Beide Produkte enthalten die na- «Trehalose kommt unter anderem in der Rose von Jericho vor.» Rose von Jericho nach Kontakt mit Wasser türlichen Inhaltsstoffe Hyaluronsäure, die das Auge wohltuend befeuchtet, und die Trehalose, die die Augenoberfläche effektiv vor Schäden bewahrt. Trehalose, eine natürliche Substanz, kommt unter anderem in der Rose von Jericho vor, einer Wüstenblume die sich selbst nach jahrelanger Trockenheit durch den Kontakt mit Wasser von einer leblos wirkenden Knolle in eine attraktive grüne Pflanze verwandelt. Lassen die Beschwerden trotz Anwendung eines Tränenersatzmittels nicht nach, sollten Betroffene einen Augenarzt aufsuchen. Susanna Steimer Miller Rose von Jericho in trockenem Zustand Schweizer Hausapotheke 4-2020 29

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