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Nr. 4 / 2020

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  • Traenen
  • Stoffwechseltherapie
  • Muskelkraempfe
  • Schutz
  • Rauchstopp
  • Sommerpflege
  • Rotbuche
  • Komfortschuhe
  • Haar
  • Aromatherapie
  • Darmentgiftung
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  • Haferflocken
  • Uebergewicht
  • Verletzungen
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und erfüllt. Das

und erfüllt. Das erklärt auch, dass ich keine Ferien zum Ausruhen brauche. Natürlich gönne ich mir ab und zu ein verlängertes Wochenende, um die Seele baumeln zu lassen. Gibt es besondere Highlights in deinem Leben? Die gibt es ganz sicher. Da ist dann aber wieder mein Problem mit dem Zeitgefühl. Somit ist Vergangenes bei mir nicht mehr sehr präsent. Eine schöne Geschichte ist sicher der vier Meter hohe «SeptiPus», eine Kunstfigur mit mehreren Rutsch- und Klettermöglichkeiten für Gross und Klein, die ich für den Tierpark Dählhölzli realisieren durfte. Sie stellt einen Oktopus mit sieben Armen dar. Der Gedanke dahinter ist, dass die sieben Arme jedem Kind auf dieser Welt täglich eine Umarmung schenken sollen. Ein weiteres Highlight ist die Gründung meiner neuen AG «Brain2Go», die sich hauptsächlich auf «Playful Work» konzentriert. Ich möchte mit dieser neuen Unternehmung mein Wissen und Knowhow in die Gesellschaft tragen. Es stecken zwölf Jahre Arbeit und Entwicklung dahinter. Dass ich dieses Projekt jetzt zusammen mit einem Partner realisieren kann, macht mich stolz. Gibt es Reaktionen auf dein Äusseres? Früher hatte ich mit komischen oder abschätzigen Reaktionen extrem Mühe. Ich konnte nicht verstehen, warum man aufgrund von Äusserlichkeiten schubladisiert wird. Das war für mich aber jeweils auch ein Ansporn. Die meisten Menschen in meinem Umfeld sehen dieses Pink gar nicht mehr; sie nehmen mich ausschliesslich als Frau wahr. Heute sind mir abfällige Reaktionen oder Kommentare meistens egal. Dies ist schon eher ein schweizerisches Problem. Im Ausland sind die Leute offener und toleranter. Vielleicht ist es auch eine Form von Neid, weil man selber den Mut nicht hat, zu sich zu stehen oder eben anders zu sein als die grosse Masse. Ich denke schon, dass es mutig war und ist so zu sein, aber ich habe mir das eigentlich nie überlegt. Manchmal habe ich gelitten, zum Beispiel wenn ich von Gesellschaften ausgeschlossen wurde. Positive Reaktionen bekomme ich oft von älteren Frauen, die schon sehr viel Weisheit und Erfahrung haben und sagen, sie hätten auch gerne einmal auf die Pauke gehauen, durften oder konnten es aber nie. Und wie reagieren Kinder? Kleine Kinder finden mich cool und mögen mich in der Regel. Für Pubertierende bin ich eher peinlich. Was ist für dich das Wichtigste? Sicher steht Gesundheit bei mir an oberster «WENN ALLE STRICKE REISSEN, DANN VERSUCHE ES DOCH EINFACH MIT SPIELEN UND KREATIVEM DENKEN.» Stelle. Natürlich gehören auch Liebe und Glück dazu. Spielen und Kreativität sind dir sehr wichtig. Weshalb? Als ich vor vielen Jahren eine Druckerei leitete, hatte ich zu 95 Prozent mit Männern zu tun. Wenn ich ihnen aus meiner Sichtweise etwas erklären wollte, haben mich die Männer oft nicht verstanden. Ich musste mir deshalb etwas einfallen lassen. Die meisten Menschen befinden sich in einer Excel-Tabelle. Es ist eine Art Musterdenken, die stur verfolgt wird. Wenn ich mit meinen Ideen diese Muster spielerisch durchbrechen kann, ist viel erreicht. Neues Denken, andere Ideen verursachen Ängste – auch vor dem Scheitern. Diese bestehen aber oft grundlos. Wenn wir Kinder beobachten, die spielerisch, clever und ungezwungen etwas angehen oder kreieren, sind sie noch geschützt auf ihrer grünen Wiese. Es besteht keine Fehlerkultur. Deshalb bezeichne ich es lieber als Spielkultur. Aus dem Spiel kann viel gelernt und entwickelt werden, und Fehler sind explizit zugelassen. Das Spielen bringt uns wieder zurück in unsere Kindheit. Durch dieses einst erlebte und meist positive Gefühl kann auch das längst vergessene kreative Denken wieder geweckt werden. Kinder kommen kreativ auf die Welt. Im Laufe der Zeit wird diese Fähigkeit leider durch äussere Faktoren oft überdeckt. Wichtig ist es, dieses kreative Denken wieder zu aktivieren ZUR PERSON Nach Abschluss der Lehre zur Repro- und Fotolithografin führte sie die Druckerei ihres Vaters «Hagi Druck» in Bern, 1999 gründet sie das Unternehmen «p.i.n.k.elefant». Neben unzähligen Tätigkeiten wie der Gründung von «XChanGe», «pink.akademie», «querdenk.lab», «PINKTANK», der Entwicklung der XINIX®-Methode und des Brain2Go® Tools, ist sie Autorin von drei Büchern: «SchmetterFantbuch», «KREApinkTIV» und «Vom ich zum ICH». Ein weiteres Buch erscheint 2021. Daneben hat Cordelia Hagi viele Projekte realisiert und einen Geschenkshop geführt. Heute führt sie ein Beratungsunternehmen für Unternehmenskommunikation in Bern und arbeitet unter anderem auch als Coach für Geschäftsleitungen. Weitere Informationen zur Unternehmerin Cordelia Hagi finden Sie unter: cordelia.pink oder pinktank.ch und daraus Kraft zu schöpfen. Ich mache nichts anderes, als Menschen wieder in dieses gute Gefühl zurückzuführen. Wenn sie dort sind, werden sie kreativ und kommen aus ihrer Nein-Haltung heraus. Hast du ein Beispiel? Wenn ich früher in meiner Agentur etwas Neues vorgeschlagen hatte, kamen oft Kommentare wie: Das geht nicht, das hatten wir schon und es ist sowieso zu teuer. Was wollte man da entgegnen. Heute hole ich meine Kund*innen, aber auch meine Mitarbeitenden, über das Spielen respektive mit Playful Work ab. Während eines Spielprozesses kommen sie selbst zu einem genialen Ergebnis, mit dem sie früher nicht einverstanden gewesen wären. Das heisst, ich führe sie über das Spiel zu einem kreativen Resultat. Der Prozess ist absolut genial, aber auch sehr anstrengend. Diese Arbeitsweise ist eigentlich mein Geheimnis. Wie muss ich mir das vorstellen, wenn du mit Managern spielst? Es ist sehr verbreitet, dass sich grosse Unternehmen gerne mit hochkomplexen Wörtern selbst beschreiben, am besten so, dass es niemand versteht. Es geht hier um einfache und pragmatische Lösungen, die es in der heutigen Zeit wieder braucht. Den Mitarbeitenden eines IT-Unternehmens sage ich dann gerne, sie sollen ihre Botschaft, die auf der Webseite steht, einem Kindergartenkind erklären. Weil 8 Schweizer Hausapotheke 4-2020

ein sechsjähriges Kind diese Sprache nicht versteht, müssen sie ihre Philosophie in einfachen Worten umschreiben. Das löst ganz viel aus und bringt neue, pragmatische Ideen. Hattest du auch Niederlagen in deinem Leben? Natürlich, da gab es viele. Ich hatte Projekte, die nie zum Fliegen kamen. Nach zehn bis fünfzehn Jahren analysiere ich, was ich damals falsch gemacht habe. Jede Niederlage hat mich auch angespornt, andere Lösungen zu finden und Neues zu kreieren. Niederlagen sind im ersten Moment kein tolles Gefühl – auch für mich nicht. Aber es nützt nichts, im Elend zu verharren. Nach dem Lockdown zum Beispiel hatte ich nach 24 Stunden schon wieder neue Ideen, die nun darauf warten, umgesetzt zu werden. Ich bin ein Freigeist und mache aus neuen und auch schwierigen Situationen immer das Beste. Aus Niederlagen können wir alle auch Stärke gewinnen. Wie bleibst du geistig und körperlich fit? Geistig gibt mir offensichtlich Pink viel Kraft. Für körperliche Betätigungen bin ich zu bequem. Ich habe das Glück, dass ich schlank bin und essen kann, was ich will. Ab und zu gehe ich spazieren oder mache einen Ausflug mit dem Velo, aber das ist schon alles. Trotzdem bin ich fit wie ein Turnschuh. Das ist ein grosses Glück für mich. Zum Schluss frage ich Cordelia Hagi, was sie abschliessend noch sagen möchte. Ihre Antwort war: «Ich bin überzeugt, wenn die Menschen mehr Grund zum Lachen hätten, wäre unsere Gesellschaft gesünder. Mehr Lebensfreude zu spüren, kann zum Beispiel auch übers Spielen erreicht werden. Mein Ziel ist es, den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Das schaffe ich über meine Farbe Pink und mit Playful Work. Wenn der Mensch vis-à-vis lächelt, dann habe ich meine Arbeit gut gemacht.» Das ist ein wunderbares Schlusswort. Cordelia spricht mir aus dem Herzen; und ihr Lachen ist übrigens ansteckend! Nach diesem Gespräch war ich nicht müde, sondern wach, beeindruckt und motiviert für weitere Aufgaben. Es war eine pinke und wunderbare Begegnung, die nachhaltig in meinem Herzen bleiben wird. Spielen und kreatives Denken in einer farbenfrohen Umgebung. Sylvia Felber ist Redaktionsleiterin der Schweizer Hausapotheke seit 1991, Heimweh-Baslerin und FCB-Fan. Leicht und beschwingt in den Frühling und die Badesaison Vertrieb steinberg pharma Cefamadar ® Homöopatisches Madar D4 bei Übergewicht • Stoppt Heisshunger-Attacken • Verringert die Esslust auf natürliche Weise • Wichtig für den Effekt: regelmässige Einnahme • Kein Gewöhnungspotenzial • Ausgezeichnet verträglich Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel Lesen Sie die Packungsbeilage. seit 1948 Schweizer Hausapotheke 4-2020 9

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