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Nr. 4 / 2021

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Eine Verfettung der

Eine Verfettung der Leber, aber auch übermässiger Alkoholkonsum können zu einer Entzündung der Leber führen. Stephan Vavricka weiss: «Oft kommt es in der Folge zu Vernarbungen im Organ.» Problem «Fettleber» nimmt zu Immer mehr Menschen werden mit der Diagnose «Fettleber» konfrontiert. Von einer Fettleber sprechen Fachleute, wenn sich vermehrt Fett in den Leberzellen einlagert. In westlichen Industrienationen leiden etwa 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung an einer nicht-alkoholbedingten Fettlebererkrankung. Der Grund dafür ist die Tatsache, dass in diesen Ländern immer mehr Menschen fettleibig sind. Besonders ungünstig wirkt sich eine Fettansammlung im Bauchbereich, also die Apfelform auf die Leber aus. In den USA sind bereits 50 Prozent der Bevölkerung adipös. Es wird davon ausgegangen, dass etwa die Hälfte aller stark übergewichtigen Menschen von einer Fettleber betroffen sind. Es besteht also eine Korrelation zwischen dem Gewicht und der Verfettung der Leber. Je mehr Fett sich in der Leber ablagert, desto mehr entzündet und vernarbt sie. Aus einer Leberzirrhose kann sich ein Leberzelltumor bilden. Angesprochen darauf, ob der Mensch spürt, wenn die Leber verfettet, erklärt Stephan Vavricka: «Eine erkrankte Leber tut nicht weh. Die meisten Patienten merken lange nichts. Die Verfettung ruft kaum Symptome hervor.» Und wenn Symptome auftreten, sind diese oft unspezifisch. Betroffene haben weniger Appetit und fühlen sich müde und schlapp. Ein Druck im rechten Oberbauch oder ein Völlegefühl kann ebenfalls ein Hinweis sein. Der Experte ergänzt: «Erst bei einer ausgeprägten 14 Schweizer Hausapotheke 4-2021 Fettleber lässt sich das Problem auch im Blut nachweisen. Zudem vergrössert sich das Organ.» Prävention ist möglich Ob jemand an einer Fettleber erkrankt, ist weniger eine Frage der Gene, sondern vielmehr des Lebensstils. Vorbeugend wirken Masshalten beim Alkohol und eine ausgewogene mediterrane Ernährung mit wenig Kohlenhydraten, wenig Fleisch, wenig Wurstwaren, wenig tierischen Fetten, dafür Fisch, viel Gemüse und Salat, vollwertigem Getreide und pflanzlichen Ölen. Besonders ungünstig für die Leber ist der Fruchtzucker, der heute vielen Lebensmitteln als Süssstoff zugesetzt wird. Fruchtzucker tritt zum Beispiel in Müesli, Suppen, Süssgetränken und vielen anderen Produkten auf. Und wie sieht es mit dem Fruchtzucker in Obst aus? Laut Stephan Vavricka stellt der Fruchtzucker in Obst kein Problem dar. Der Fachmann erläutert: «Es ist kaum möglich, so viele Früchte zu essen, dass der Fructose-Konsum ein sehr hohes Niveau erreicht.» Wer übergewichtig ist, sollte auch seiner Leber zuliebe versuchen, abzunehmen. Sinnvoll sind ausserdem regelmässige Bewegung und der Konsum von Kaffee. Der Leberspezialist weiss: «Studien haben gezeigt, dass sich drei Tassen Kaffee pro Tag positiv auf die Leber auswirken.» Einen günstigen Effekt haben auch Artischocken, Fenchel und Kurkuma. Durch eine Umstellung des Lebensstils kann sich eine bereits verfettete Leber regenerieren. Die Vernarbungen verschwinden jedoch nicht mehr. Entschlackungs- und Fastenkuren tun der Leber gut Stephan Vavricka ist ein grosser Fan von Entschlackungs- und Fastenkuren. Er sagt: «Ob jemand nun intermittierend fastet und zum Beispiel nur während acht Stunden am Tag isst oder drei Mal pro Jahr eine mehrtägige oder -wöchige Entschlackungskur macht, spielt keine Rolle. Die Leber profitiert auf jeden Fall davon, weil sie sich so nicht dauernd mit problematischen Stoffen auseinandersetzen muss.» Zudem tue es dem Körper gut, wenn der Insulinspiegel sinken kann. Jeder Mensch muss jedoch selbst herausfinden, welche Art von Entschlackungs- oder Fastenkur zu ihm passt. Einzigartiges Organ Die Leber ist das einzige Organ, das nachwächst, wenn ein Teil davon entfernt und zum Beispiel einem Patienten transplantiert wird, der auf eine Spenderleber angewiesen ist. Der Organspender darf also davon ausgehen, dass seine Leber nach der Operation wieder an Grösse zulegt. Dass die Leber regenerationsfähig ist, wussten übrigens schon die alten Griechen. Der Gott Prometheus wurde gemäss einer Sage von Zeus zur Strafe für sein listiges Verhalten an einen Berg im Kaukasus festgeschmiedet. Dort stattete ihm ein Adler regelmässig einen Besuch ab und frass ihm jedes Mal ein Stück von seiner Leber weg. Diese erneuerte sich aber stets. Letztlich wurde Prometheus von Herakles erlöst, der den Adler abschoss. Tipps für eine gesunde Leber • Ernähren Sie sich ausgewogen. Leberschonend ist die mediterrane Ernährung mit viel Gemüse und Salat, Fisch, Obst, vollwertigem Getreide, pflanzlichen Ölen, wenig Fleisch, wenig tierischen Fetten und wenig Kohlenhydraten. • Wasser ist der perfekte Durstlöscher. Verzichten Sie auf Süssgetränke, da viele Fruchtzucker enthalten, der sich ungünstig auf die Leber auswirken kann. • Halten Sie Mass beim Alkohol. Gönnen Sie Ihrer Leber alkoholfreie Tage. • Lassen Sie sich gegen Hepatitis A und B impfen. • Nehmen Sie nur Medikamente ein, die Sie wirklich benötigen. Überschreiten Sie die maximal empfohlene Dosis nicht. • Achten Sie auf ein gesundes Körpergewicht. • Bleiben Sie in Bewegung. Sport unterstützt den Stoffwechsel und wirkt der Fettleber entgegen. Susanna Steimer Miller Prof. Dr. med. Stephan Vavricka ist Gastroenterologe und Hepatologe am Zentrum für Gastroenterologie in Zürich.

Hören ~Zuhören ~ Dazugehören Wir sollten uns auf eine Arbeit konzentrieren und werden durch Nebengeräusche ständig abgelenkt. Dieses Problem haben nicht nur Erwachsene, auch Kinder sind schon betroffen. Kinder können sich bei Nebengeräuschen, die es automatisch in jeder Klasse gibt, nicht auf den Unterricht konzentrieren und schweifen ab. Überlastung, Stress oder häufige Infektionen im Hals-Nasen-Ohrenbereich können dem Problem zugrunde liegen. Individuelle Abstimmung Wir klären nicht nur ab, ob der Klient gut hört, sondern ob er mühelos zuhören kann. Das Horchtraining wird genau auf das Ohr des jeweiligen Klienten abgestimmt. Die Methode wurde von Professor Alfred A. Tomatis entwickelt, einem Spezialisten für Hals-Nasen-Ohrenerkrankungen. Das Horchtraining ist in verschiedene Blöcke aufgeteilt. Der erste dauert etwa 15 Tage. In dieser Zeit hören die Klienten über spezielle Kopfhörer, die an das sogenannte elektronische Ohr angeschlossen sind, Musik. Das elektronische Ohr ist ein mit Filtern und Verstärkern ausgerüstetes Gerät, das die Stimulation und Entspannung der Ohrmuskulatur ermöglicht. Die Töne werden so zubereitet, dass sich das Ohr im Wechsel spannt und entspannt. So bringen wir dem Körper langsam ein neues Hörmuster bei. Nach dem ersten Block folgt eine vierwöchige Pause. Danach folgen ein bis zwei weitere Behandlungsblöcke. Und was ist das Resultat des Trainings? Ein Klient sagte mir, dass er nach der Behandlung im Geschäftsalltag deutlich souveräner reagieren konnte. Durch gutes «Horchen» steigen Konzentration und Leistungsfähigkeit an, während man gleichzeitig entspannter wird. Wichtig ist das auch für Kinder. Ich sehe immer wieder Schüler, die fälschlicherweise als faul gelten, dabei haben sie wirklich grosse Schwierigkeiten ihren Lehrern zuzuhören. Bei Gleichgewichtsstörungen, Konzentrations- und Gedächtnisproblemen können wir ebenfalls Hilfe anbieten. Zentrum für Horchtraining Falkenstrasse 26, CH-8008 Zürich Telefon +41 44 252 74 81 E-Mail info@atomatis.ch Weitere Informationen finden Sie auf www.atomatis.ch Irene Schulz, Therapeutin für APP nach A. Tomatis seit 1993, mit Zusatzausbildung in Akupunktur. Natur pur Kein erholsamer Schlaf? Bereits am Morgen müde und erschöpft? Leiden Sie an schlafbezogenen Atemstörungen und suchen nach einer Alternative zu einem Schlaftherapiegerät (z.B. CPAP Maske)? Dann könnte Sie unsere klinische Studie interessieren. Kontaktieren Sie die Schlafspezialisten an der HNO-Klinik des Kantonsspitals Baselland in Liestal T +41 (0)61 925 27 40. www.ksbl.ch/ elisastudie Schweizer Hausapotheke 4-2021 15 KSBL_M07059_EliSA_Studie_Zungenschrittmacher_Inserat_92x126_HNO__202103.indd 10.03.2021 1 10:45:12

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