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Nr. 4 / 2021

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gesucht und eventuell

gesucht und eventuell die schlimmste Zeit mit Medikamenten überbrückt hätte, wäre die Situation für mich erträglicher gewesen.» Grosse hormonelle Veränderungen Die sogenannte Postnatale oder auch Postpartale Depression ist von den Erscheinungsformen her eine Depression wie jede andere auch. Dazu gehören beispielsweise Freudlosigkeit, Ängste, Antriebslosigkeit, Weinerlichkeit, Schlaf- sowie Appetitstörungen und körperliche Beschwerden; die Symptome können individuell verschieden ausfallen. Nach der Geburt kommt es im Organismus der Mutter zu einer erheblichen hormonellen Umstellung. Es ist oft schwierig zu unterscheiden, welche Veränderungen durch die neue Situation ausgelöst und welche krankheitsbedingt sind. Häufig ist der mit der Mutterschaft einhergehende Schlafentzug Auslöser für Folgeerscheinungen wie Bedrückung oder dem Gefühl der Aufgabe, als Mutter nicht gewachsen zu sein. Es kann auch zu Gereiztheit, Nervosität und innerer Unruhe kommen. Weiter kann sich eine Frau ständig müde fühlen; bereits beim Aufstehen befürchtet sie, den Tag kaum zu schaffen. Wenn die Depression sich weiter verschlimmert, zieht sie sich zurück und mag kaum mehr etwas mit anderen Leuten zu tun haben. Typisch für eine Postnatale Depression ist ein sehr schwankender Verlauf. An manchen Tagen glauben die betroffenen Frauen, es gehe nun aufwärts, wenig später kommt es dann wieder zu Rückschlägen, in denen sie sich tagelang schlecht fühlen. Risikofaktoren sind eine durchgemachte Depression in der Vorgeschichte sowie eine Neigung zu dieser Krankheit innerhalb der Familie. Zu weiteren Faktoren gehören auch Belastungen wie finanzielle Unsicherheit, Arbeitslosigkeit des Partners oder ein wenig unterstützungsfähiger Partner, ungünstige Wohnverhältnisse, ein krankes Kind oder andere kranke Familienangehörige. Weiter kann auch Empfindlichkeit auf hormonelle Schwankungen ein Risiko sein. Während der Schwangerschaft steigt der Östrogenspiegel um sein 800-faches im Vergleich zu vor der Schwangerschaft an. Nach der Geburt sinkt er massiv ab. Bei 60 bis 80 Prozent der Mütter kommt es dadurch während einiger Tage zu Weinerlichkeit, Verletzlichkeit und/oder Empfindlichkeit auf Lärm und auf Licht, dem sogenannten «Baby-Blues». Wenn sich eine Depression entwickelt, verschwinden diese Beschwerden nach einigen Tagen nicht von selber, sie verschlimmern sich sogar noch. Eine Postnatale Depression kann gleich angegangen werden wie jede andere Depression. In erster Linie behandelt ein Arzt psychotherapeutisch, informiert über die Erkrankung und bezieht die Angehörigen in den Behandlungsprozess mit ein. Entlastungsmassnahmen wie eine regelmässige Fremdbetreuung des älteren Kindes oder auch eine regelmässige Putzhilfe können hilfreich sein. Bei sehr schweren Erkrankungen ist eine Einweisung in eine spezialisierte Mutter-Kind-Station erforderlich. Frühzeitiges Eingreifen ist wichtig Ungefähr jede Zehnte bis fünfzehnte Frau entwickelt bereits während der Schwangerschaft eine Depression. Die Auseinandersetzung mit der neuen Rolle als Mutter kann Ängste und Verunsicherung auslösen. Wenn noch weitere Belastungsfaktoren hinzukommen, kann dies die Entstehung depressiver Symptome begünstigen. Betroffene Frauen können sich an die Stillberatung sowie Frauen- und Kinderärzte wenden, damit sie fachkompetente Beratung erhalten. Falls die Scham zu gross ist, um sich zu offenbaren, bietet die «Dargebotene Hand» anonyme Beratung per Telefon oder Mail an. Neben einer nachgeburtlichen Depression sind eine Suchterkrankung, ein psychisches Leiden wie etwa eine Psychose oder eine Essstörung der Mutter weitere Gründe für ein Unvermögen, dem Kind die nötige Zuwendung und Aufmerksamkeit zu schenken. Unter Umständen müssen die Angehörigen aktiv werden, wenn sie den Eindruck haben, das Kind werde vernachlässigt. Nicht alle betroffenen Mütter haben den Mut, einzugestehen, dass sie ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind. Eine frühzeitige Behandlung ist für die Mutter und auch für die Entwicklung des Kindes wichtig. Kinder, die sich bei ihrer Mutter nicht sicher und geborgen fühlen, wirken ängstlicher und in ihrer Entwicklung verzögert. Wie Forschungen gezeigt haben, sind Jugendliche und Erwachsene, die in der früheren Kindheit häufig am Körper der Mutter getragen wurden, deutlich friedfertiger. Im Vergleich mit Gleichaltrigen aus anderen Kulturen wirkten sie auch fröhlicher. Häufiges Kuscheln sorgt zudem für die Entwicklung eines gesunden und stabilen Selbstwertgefühls. Gleichzeitig fördert es auch das Sozialverhalten. Menschen, die als Kleinkinder viel angenehmen Körperkontakt erlebt haben, können sich gemäss Forschung leichter in Gruppen einfügen, sie gehen offener und vertrauender auf andere Menschen zu. Und sie geraten weniger in Aussenseiterrollen. Adrian Zeller Für mehr Gelassenheit CRAMPEX wurde vor über 40 Jahren als Heilmittel zugelassen und ist heute in identischer Zusammensetzung im Handel. Sein «Erfinder» hatte seinen Wohnsitz in Bern und bemühte sich bei Arzt, Apotheker und Drogist, sein Präparat bekannt zu machen. Sein Verkaufsradius erstreckte sich von Interlaken-Thun-Bern bis Biel! Trotz regelmässiger Werbung in der ganzen Schweiz gehen immer noch knapp 50 Prozent unserer Verkäufe in diese Region! Klassische Mund-zu-Mund-Werbung über Generationen. Offensichtlich wird CRAMPEX heute noch bei Verspannungen und krampfartigen Schmerzen weiterempfohlen, solche Probleme können zu gesundheitlichen Störungen führen, die schwer zu erkennen sind. Wir verlieren unsere Gelassenheit auf Probleme zu reagieren, sind nicht mehr so belastbar wie früher und werden zunehmend reizbarer. CRAMPEX, homöopathisch und nebenwirkungsfrei kann hier helfen. 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Fokus auf Eisen, essenziell für Gesundheit und Vitalität! Eisen spielt eine Schlüsselrolle beim Transport von Sauerstoff im Blut und für das Immunsystem. Seine richtige Aufnahme variiert je nach Art des Eisens und dem Zustand der Darmmikrobiota. Ein Eisenmangel führt zu Müdigkeit, einer Schwächung des Immunsystems und oft zu Haarausfall und brüchigen Nägeln. In der Schweiz leidet eine von vier Frauen unter Eisenmangel; auch andere Personengruppen haben einen erhöhten Bedarf: • Kinder und Jugendliche • Schwangere, vor allem im 3. Trimester • Sportler, zur Förderung der Regeneration • Ältere Personen, wegen schlechterer Aufnahme von Nährstoffen • Vegetarier und Veganer Die Nährstoffaufnahme-Referenzwerte pro Tag sind für Frauen 14 mg, (27 mg für schwangere Frauen), 10 mg für Männer und 12 mg für Jugendliche. Höher zu dosieren wäre kontraproduktiv, da unsere Zellen nicht in der Lage wären, dies zu assimilieren. SPIRUL-1: eine natürliche und effektive Lösung für resorbierbares und «low-dose-Eisen». Mehrere Jahre Forschung in der Schweiz waren nötig, um eine spezifische Art der Spirulinaalge zu selektionieren, die in der Lage ist, mineralisches Eisen aus dem Kulturmedium zu absorbieren und an kleine Proteine zu binden, die natürlicherweise in dieser Mikroalge vorhanden sind. Das Ziel von Pharmalp war, eine Spirulinaalge zu entwickeln, die sehr reich an gut bioverfügbarem Eisen in einer physiologischen Dosis (low dose) ist – und dies ohne Nebenwirkungen. SPIRUL-1: Eine einzige Tablette pro Tag mit 12 mg bioverfügbarem Eisen! Jede SPIRUL-1-Tablette deckt den Tagesbedarf und enthält Eisen in zwei Formen (frei und an kleine Proteine gebunden), was die Aufnahmefähigkeit des Körpers deutlich erhöht. Die Wirkung wurde positiv getestet: + 85 % Ferritin in drei Monaten. SPIRUL-1 ist eine Alternative zu chemischem Eisen: natürlich, wirksam und ohne Nebenwirkungen, auch für Schwangere und Kinder geeignet. Nahrungsergänzung, ohne Gluten und Laktose, vegan zertifiziert. Erhältlich in Apotheken und Drogerien. Ihr Schweizer Gesundheitspartner Schweizer Hausapotheke 4-2021 51

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