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Nr. 5 / 2019

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Ohne Antibiotika Rund

Ohne Antibiotika Rund die Hälfte der Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an einer Blasenentzündung. Betroffen sind vor allem junge Frauen und Frauen nach der Menopause. In vielen Fällen können Blasenentzündungen ohne Antibiotika behandelt werden. Bei jüngeren Frauen können Harnwegsinfektionen durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden. Dr. Daniele Perucchini vom Blasenzentrum in Zürich erklärt: «Die kurze Harnröhre, die sexuelle Aktivität, aber auch Verhütungsmittel – zum Beispiel Kondome mit spermienabtötendem Gel und die Spirale – können Harnwegsinfekte begünstigen.» Bekannt ist auch, dass ein Body-Mass-Index von über 30 und Kälte das Risiko für diese Infektion erhöhen. Ältere Frauen erkranken häufig an Blasenentzündungen, weil ihr Östrogenspiegel in den Wechseljahren sinkt, was zu einer Veränderung des Scheidenmilieus führt. Der pH-Wert im Intimbereich steigt, sodass sich Keime leichter vermehren können. Ein weiterer Risikofaktor für Harnwegsinfektionen ist eine Blasensenkung. Davon sind vor allem ältere Frauen betroffen. Symptome erkennen Bei jüngeren Frauen verursacht eine Blasenentzündung starke Schmerzen beim Wasserlösen. Betroffene müssen ständig zur Toilette, und manchmal findet sich Blut im Urin. Ältere Frauen haben oft weniger akute Symptome und konsultieren ihren Arzt meist dann, wenn der Urin auffällig riecht oder wenn sie unspezifische Schmerzen in der Blase verspüren. «10 bis 15 Prozent der von Blasenentzündungen betroffenen Frauen leiden immer wieder an dieser lästigen Infektionskrankheit, die die Lebensqualität stark beeinträchtigen kann», weiss Daniele Perucchini. 42 Schweizer Hausapotheke 5-2019 Antibiotikaresistenzen nehmen zu Früher wurden bei einer Blasenentzündung meist sofort Antibiotika verschrieben. Der häufige Einsatz blieb nicht ohne Konsequenzen: Werden Antibiotika zu oft oder falsch eingenommen, können Bakterien resistent werden. In den letzten Jahren haben sich einige Bakterien zunehmend angepasst und gelernt, der Wirkung von Antibiotika zu widerstehen und sich zu vermehren. Dadurch bleiben immer mehr Antibiotika wirkungslos. Das Bundesamt für Gesundheit ist besorgt über diese Entwicklung: Bereits 2015 hat es zusammen mit anderen Bundesämtern eine nationale Strategie gegen Antibiotikaresistenzen lanciert. Im vergangenen Herbst startete zudem eine breite Sensibilisierungskampagne. Damit informiert der Bund über die Bedeutung von Antibiotika, die Risiken resistenter Bakterien und die korrekte Anwendung dieser Medikamente. Es gibt Alternativen Auch bei den wichtigsten Erregern für Blasenentzündungen, den E. coli-Bakterien, haben Resistenzen deutlich zugenommen. Heute weiss man, dass die meisten Blasenentzündungen unkompliziert verlaufen und sich auf die unteren Harnwege beschränken. Doch welche Alternativen bieten sich zur Behandlung an? Bewährt hat sich laut Daniele Perucchini die pflanzliche Therapie mit Bärentraubenblättern, deren Wirkstoff Arbutin diverse Bakterien abtötet, Entzündungen hemmt und dafür sorgt, dass sich die Erreger nicht in der Schleimhaut der Blase einnisten können. Um diese Wirkung zu erzielen, ist jedoch gemäss den Empfehlungen der Europäischen Wissenschafts-Kooperative für Phytotherapie eine Mindestdosis von 400 mg Arbutin pro Tag empfohlen. Bärentraubenblätter-Extrakt ist heute in Tablettenform oder als Tee in Apotheken und Drogerien erhältlich. Auch Kapuzinerkresse hilft bei Harnwegsinfekten. Der Spezialist setzt auch D-Mannose bei seinen Patientinnen ein. Dieser in der Natur vorkommende Einfachzucker verhindert, dass sich die Bakterien an die Schleimhaut binden können. Bei wiederkehrenden Blaseninfektionen verschreibt er manchen Patientinnen ein Medikament zur Stimulation des Immunsystems, das abgetötete Escheria-coli-Bakterien enthält und ähnlich wie eine Impfung wirkt. Bei manchen Patientinnen injiziert Daniele Perucchini eine Lösung aus Hyaluronsäure und Chondroitinsulfat direkt in die Blase, was die Blasenwand schützt. Bei Frauen nach der Menopause, die an wiederkehrenden Blaseninfekten leiden, helfen lokalanwendbare Östrogenpräparate, das Krankheitsrisiko zu reduzieren. Susanna Steimer Miller ist Chefredak torin eines Elternratgebers. Als freie Autorin schreibt sie über diverse Themen.

Kein Tabuthema Wenn die Blase nicht dichthält Viele Menschen sind davon betroffen, aber niemand spricht darüber: Wenn man das Wasser nicht mehr halten kann. Blasenschwäche wird immer noch schamhaft verschwiegen. Schon wieder ist es passiert: Beim Niesen, Husten oder Lachen sind einige Harntropfen entwischt. Laut der Schweizerischen Gesellschaft für Blasenschwäche ist etwa jede vierte Frau und jeder zehnte Mann von Blasenschwäche betroffen. Das stellt für viele Betroffene ein grosses soziales und hygienisches Problem dar. Denn es geschieht auch beim Heben von Gewichten, beim Treppensteigen oder beim Sport. Selbst beim Sex kann es zu unkontrolliertem Urinverlust kommen. Für die Betroffenen ist das ausserordentlich peinlich. Sie verlieren das Vertrauen in ihren Körper und machen sich ständig Sorgen, eventuelle Flecken auf der Kleidung oder der charakteristische Geruch könnten sie verraten und den Eindruck von mangelnder Hygiene hinterlassen. So trauen sie sich immer weniger ausser Haus und verlieren den Anschluss an das soziale Leben. Gesellschaftliche Anlässe, Theater oder Kinobesuche werden gemieden, auf längere Ausflüge wird verzichtet; aus Angst, es nicht mehr rechtzeitig auf die nächste Toilette zu schaffen. Die Scham verhindert, dass Betroffene darüber sprechen – und so bestimmt die Blase immer mehr ihr Leben. Wirksame Abhilfe mit Homöopathie Natürliche Unterstützung gibt es durch die Globuli und Tropfen von Blasosan. Blasosan ist ein homöopathisches Arzneimittel und wird bei Harnträufeln, häufigem Harnabgang (auch in der Nacht), Erschlaffung des Blasenschliessmuskels im Alter, Reizblase und Blasenschwäche angewendet. Es setzt sich aus bewährten und sich ergänzenden Wirkstoffen zusammen. Blasosan lässt sich gut mit anderen Medikamenten kombinieren und ist frei von Nebenwirkungen. Dadurch eignet es sich auch ideal für eine Langzeitbehandlung. Blasosan Globuli und Tropfen helfen rasch und zuverlässig. Schon nach wenigen Tagen verbessert sich die Kontrolle über die Blase, und Urintropfen werden seltener. Die Sicherheit und das Vertrauen in den eigenen Körper kehren zurück und die Lebensqualität erfährt eine deutliche Steigerung. Endlich kann man sich wieder ungehemmt bewegen, ohne Bedenken ins Theater oder Kino gehen und wieder einmal aus vollem Hals lachen, ohne «nasse» Überraschungen mit entsprechender Geruchsbildung befürchten zu müssen. Dies sind zugelassene Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Zulassungsinhaberin: Tentan AG, 4452 Itingen Beim Kauf einer Packung Blasosan® Globuli oder Blasosan® Tropfen erhalten Sie einen Rabatt von CHF 3.–. Einlösbar in Ihrer Apotheke oder Drogerie. Angebot gültig bis 31. August 2019. Händlerhinweis: Bitte Bon mit Kassenbeleg aufbewahren. Wird durch den Aussendienst der Firma Tentan AG vergütet. Schweizer Hausapotheke 5-2019 43

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