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Nr. 5 / 2021

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Rindengesicht Der Mensch

Rindengesicht Der Mensch braucht ein Gesicht wie der Baum eine Rinde. Die Bedeutung dieses chinesischen Sprichworts verstand ich erst, als ich einmal eine Woche bei einem in Peking lebenden europäischen Freund verbrachte. Dort verliert man sein Gesicht offenbar schneller, als man «Gesichtsverlust» aussprechen kann. Bevor wir uns eines Abends mit seinen einheimischen Geschäftspartnern zum Essen in einem Restaurant trafen, wozu sie uns zu Ehren meines Besuchs eingeladen hatten, schärfte mir mein Freund die elementarsten Verhaltensregeln ein. Manches kam mir im wahrsten Sinne des Wortes chinesisch vor. Richtiggehend beunruhigend war: «Der Gastgeber bestellt für uns und du musst alles essen, was er dir anbietet. Andernfalls bedeutet es, dass es dir nicht schmeckt, und er verliert sein Gesicht.» Da drehte sich mir schon der Magen um, wie vor meinem geistigen Auge Fischköpfe, Seidenraupen und Entenfüsse vorbeizogen. Es kam tatsächlich allerlei Seltsames auf den Tisch, das ich gar nicht identifizieren konnte – und wollte. Die Ermahnung meines Freundes missachtend verkündete ich, ich sei Vegetarierin und esse keine Tiere. Jetzt erwiesen sich die lokalen Sitten als mein Glück. Obwohl meine Aussage vermutlich auf Unverständnis stiess, musste sie dennoch kommentarlos zur Kenntnis genommen und respektiert werden: Mich in eine unangenehme Lage zu bringen, hätte den Gastgeber nämlich ebenfalls das Gesicht gekostet. Gefühle und Emotionen im Zaum halten, kritische Worte in Watte packen, wenn man sie überhaupt äussert, zahllose Notlügen, um andere nicht vor den Kopf zu stossen … Eine uns fremde Kultur, deren gesellschaftliche Konventionen sich teilweise stark von unseren westlichen unterscheiden. Das menschliche Zusammenleben dürfte aber hüben wie drüben ähnlich kompliziert sein. Ich schätze es allerdings, dass wir uns hier stets authentisch zeigen, offen miteinander umgehen dürfen und das Risiko in Kauf nehmen, uns auch einmal verletzt zu fühlen. Daran wachsen wir schliesslich. Und welches unserer vielen Gesichter können wir denn schon verlieren? Doch wohl nur die unechten, die wir zeitweilig wie eine umhüllende Baumrinde aufsetzen, um zu verheimlichen, wer wir wirklich sind, und vorzutäuschen, was wir nicht sind. Dieser Verlust ist mir willkommen. Karin Jundt ist Autorin und Verlegerin von Fachbüchern über Selbstliebe, Karma Yoga und Spiritualität. selbstliebe.ch Kennenlern-Aktion haarsystem.ch Seit über 25 Jahren sind wir als Kompetenzzentrum für Haare bestens bekannt. Wir beraten und begleiten Herren jeden Alters (sehr oft schon junge Männer ab 20 Jahren), die auf volles, schönes Haar und einen jugendlich-vitalen Look nicht verzichten möchten. Natürlich soll und wird dabei niemand Ihr kleines Geheimnis des Zweithaars erkennen. Dafür verwenden wir nur erstklassige Produkte, die grösstmögliche 36 Schweizer Hausapotheke 5-2021 Natürlichkeit und maximale Tragesicherheit garantieren. Unsere Fachspezialistinnen sind erfahrene Haarprofis, die mit den neuesten Techniken vertraut sind und Sie von der ersten Beratung bis zum regelmässigen Service persönlich, kompetent und diskret betreuen. Die Erstberatung für Herrensysteme ist im Rahmen einer «Kennenlern-Aktion» auf telefonische Voranmeldung unverbindlich und kostenlos! Rufen Sie uns einfach an oder bestellen Sie unsere Gratis-Unterlagen. Perückeria/Haarpraxis by Hairplay GmbH Untere Grabenstrasse 8 4800 Zofingen Telefon 062 752 57 00 info@perueckeria.ch perueckeria.ch haarsystem.ch zertifiziertes Qualitäts-Managementsystem ISO 9001:2008

VerstichMeinNicht Keine Chance für lästige Blutsauger Zeitgleich mit dem lang herbeigesehnten Sommer treten lästige Begleiter in Erscheinung. Die Stechmücken. Diese unbeliebten Blutsauger fliegen nicht nur auf menschlichen Schweissgeruch, sondern auch auf blumige Parfüms und dunkle Kleidung. Das Resultat sind unangenehm juckende, geschwollene und gerötete Stiche, die uns so manch lauen, geselligen Abend im Freien vermiesen können. Praktische Tipps zum Schutz vor Blutsaugern Um sich gegen die Attacken der Plagegeister so gut als möglich zu schützen, gibt es Diverses zu beachten. Zum einen ist das Tragen heller Kleidung empfohlen. Wenn immer möglich, sollte zudem nach schweisstreibenden Tätigkeiten sogleich geduscht werden. Darüber ist es hilfreich, auf stark duftende Körperpflegeprodukte und Parfüms zu verzichten und Fenster mit Mückengitter zu versehen. Doch Frau Mücke – es stechen nur die Weibchen – zeigt sich von diesen Bemühungen oftmals weitgehen unbeeindruckt. Das clevere Insekt findet, so scheint es, immer einen Weg, seinen Stechrüssel in einen freien Flecken Haut zu bohren. Was nun? Pflanzen, die Mücken zuwieder sind Die Natur hat vorgesorgt! Denn sie bringt Pflanzen hervor, die Stechmücken nicht ausstehen können. Dazu zählen unter anderem Lavendel, Pfefferminze, Geranie, Zitroneneukalyptus, Palmarosa (schilfartiges Gras), Zitronengras (Lemongras), Süssorange, Zeder und Gewürznelke. Interessanterweise haben einige dieser insektenabwehrenden Pflanzen eine Gemeinsamkeit. Sie duften respektive schmecken zitronig und/oder rosenartig. Beliebt beim Menschen, unbeliebt bei den Mücken. Tatsächlich weist zum Beispiel die Geranie das auch in Rosenöl vorkommende Citronellol auf. Geranien blühen auf Schweizer Balkonen folglich nicht nur ihrer hübschen Blüten wegen, sondern sie wehren mit ihrem Duft auch die unbeliebten Eindringlinge ab. Anwendungsformen Um die insektizide Wirkung dieser Pflanzen verfügbar zu machen, werden Extrakte und ätherische Öle aus deren Blättern, Blütenknospen, Schalen oder auch Hölzern gewonnen. Entsprechende Darreichungsformen finden Anwendung in Form eines Raumsprays oder einer Duftmischung in Tropfenform (für Aromavernebler, Duftlampen, Duftsteine oder Holzspirale) VerstichMeinNicht ist die natürliche Alternative zu herkömmlichen, chemischen Insektenschutzmitteln. Die Duftmischung setzt sich aus den ätherischen Ölen Lavandin, Geranie, Palmarosa, Zitronen- Eukalyptus, Zedernholz Lemongras, Orange süss, Pfefferminze und Gewürznelken zusammen. Die VerstichMeinNicht-Produkte sind für Kinder ab drei Jahren geeignet. So lässt sich die Sommerzeit – dank natürlichem Mückenschutz – störungsfrei geniessen. Mit den verschiedenen natürlichen folgende ätherische Öle macht die Mücke `ne Fliege. Kokosöl als wirksamer Insektenschutz: Nehmen Sie 75 ml Kokosöl in biologischer Qualität und geben Sie folgende ätherischen Öle dazu: 8 Tropfen Lavendel fein 5 Tropfen Zitronen-Eukalyptus 4 Tropfen Rosengeranie 2 Tropfen Nelkenknospe VERSTICHMEINNICHT Raumspray Lilia Aroma Vernebler Duftmischung* * 100% nauturreine ätherische Öle Phc 7003438 Biozid Nr. CHZN 5207 Phc 7003444 Biozid Nr. CHZN 5198 Phc 7803412 Biozid Nr. CHZN 5198 > Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikette und Produkteinfos lesen. GUT GESCHÜTZT AUCH UNTERWEGS Der Lilia Aroma Vernebler ist der ideale Begleiter für zu Hause oder unterwegs. Dank des Akkubetriebs kann der Vernebler auch draussen im Garten während ca. 15 Stunden verwendet werden. Die Duftmischung* VerstichMeinNicht kann direkt im Lilia Vernebler verwendet werden. Diese Produkte von Aromalife sind in Apotheken, Drogerien und im Bio-Fachhandel erhältlich. Schweizer Hausapotheke 5-2021 37

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