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Nr. 5 / 2022

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die Zeitung digital,

die Zeitung digital, lernen Französisch oder hören Musik – alles, womit sie in der analogen Welt auch Zeit verbringen würden. «Besser lässt man sich vom Handy anzeigen, wieviel Zeit man in den einzelnen Apps verbringt – da kommt oft Erschreckendes dabei heraus; insbesondere, wenn man diese Zeit in Relation dazu setzt, wieviel man eigentlich zu arbeiten hätte», sagt Ivan Blatter. Um hier zu einem gesunden Verhältnis zurückzufinden, hilft es, die hochfrequentierten Apps und das Smartphone an sich im sozialen Kontext zu betrachten: «Das Handy bei der Arbeit im Büro mit dabei zu haben macht Sinn, denn man sollte für besondere Fälle mobil erreichbar sein», so Radtke. Anders sähe es aber im Schlafzimmer oder beim Essen im Rahmen der Familie aus: «Hier sollte man auch Vorbild sein und auf ständige Erreichbarkeit verzichten.» Für die restliche Zeit empfiehlt Ivan Blatter, sich nicht mit Push-Mitteilungen von Apps über alles mögliche informieren zu lassen, die zudem auch auf der Smartwatch oder dem PC-Bildschirm auftauchen. Sie vermitteln hörund sichtbar den Anschein einer dringenden Nachricht und drängen zu sofortiger Aktion. «Lassen Sie sich nur von den wirklich wichtigen Apps ablenken. Gönnen Sie sich die Gelassenheit, die anderen Meldungen dann zu lesen, wenn Sie es wollen und Zeit dafür haben.» 4 Tipps zur bewussteren Nutzung Push-Nachrichten deaktivieren Schalten Sie bei allen Apps, die Push-Mitteilungen senden, diese Funktion aus. Schalten Sie dann die Benachrichtigungen gezielt nur bei den Apps wieder ein, wo Sie diese wirklich benötigen. Bei einigen Apps (etwa Whats App) lassen sich Personen auswählen, deren Nachrichten sofort durchgestellt werden sollen. Zugangshürde erschweren Machen Sie sich den Zugriff etwas schwieriger: Hülle verwenden, aus der man das Handy herausnehmen muss; PIN-Code statt Touch- ID oder FaceID; Social Media-Apps nicht auf dem Startbildschirm, sondern in einem Ordner weiter hinten platzieren; Nachrichten auf sozialen Netzwerken oder E-Mails nur im PC abrufen. Aus den Augen, aus dem Sinn Ersetzen Sie Handyfunktionen wieder durch das klassische Pendant: Armbanduhr, Wecker am Bett, Taschenlampe, Wörterbuch, Landkarte statt Navi, Filme und Serien im TV schauen, via Festnetz telefonieren, Zeitung und Bücher analog lesen, mit der Spiegelreflexkamera gute Fotos machen ... Nutzung quantifizieren Apps wie Freedom, Quality Time, RealizD oder OffScreen zeichnen auf, wie lange Nutzer*innen das Smartphone aktivieren und was sie damit machen. Andreas Grote Wir erklären den Schmerz Was passiert, wenn wir Schmerz empfinden? Welche Prozesse laufen in unserem Körper ab? Und wie kann es sein, dass Schmerzen zurückbleiben, selbst wenn die eigentliche Ursache nicht mehr vorhanden ist? Die neue Rheumaliga-Kurzbroschüre «Schmerz verstehen. Chronifizierung vermeiden» geht der Rolle des Gehirns bei der Schmerzverarbeitung nach und zeigt auf, was gegen die Chronifizierung helfen kann. «Schmerz entsteht im Kopf, nicht im Gewebe», sagt Martina Rothenbühler von der Rheumaliga Schweiz und Autorin der neuen Kurzbroschüre. «Wer weiss, was bei Schmerzen im Körper abläuft, hat auch bessere Karten gegen chronifizierten beziehungsweise chronischen Schmerz.» 14 Schweizer Hausapotheke 5-2022 Wie funktioniert Schmerz Schmerz warnt uns bei Gewebeschädigung, im Idealfall sogar, bevor das Gewebe wirklich geschädigt wurde. Er ist die Alarmanlage unseres Körpers und daher lebensnotwendig. Rückenmark und Gehirn arbeiten bei der Schmerzverarbeitung eng zusammen. Das Rückenmark sortiert die Informationen aus dem Gewebe vor, das Gehirn entscheidet, ob Schmerz ausgelöst wird und in welcher Intensität. Was ist chronischer Schmerz Chronischer Schmerz entsteht aus einer Verkettung biologischer, emotionaler und psychischer Faktoren, die sich gegenseitig negativ bestärken. Dauern Schmerzreize an und werden die Signale ungünstig verarbeitet, braucht es mit der Zeit eine geringere Reizstärke, um Schmerz zu erzeugen. Denn Schmerzreize bilden Muster aus Wahrnehmungen, Bewegungen und Emotionen, die bei ähnlichen Erfahrungen immer wieder aktiviert und dadurch noch stärker verankert werden. Chronischer Schmerz ist real. Er ist keine Einbildung. Er ist jedoch kein verlässlicher Indikator für das Ausmass an Verletzung oder die Gefahr für den Körper. Das 24-seitige Büchlein gibt es in den Sprachen Deutsch, Französisch und Italienisch. Es ist kostenlos zu bestellen unter: rheumaliga-shop.ch Tel. 044 487 40 10

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