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Nr. 6 / 2019

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Dentophobie: Wenn die

Dentophobie: Wenn die Angst vorm Zahnarzt grösser ist als der Schmerz Wer kennt es nicht, das mulmige Gefühl vor dem Zahnarztbesuch? Etwa 30 Prozent der Bevölkerung gibt an, Angst vor dem Zahnarzt zu empfinden. Bei manchen ist diese Angst so gross, dass sie erst zum Zahnarzt gehen, wenn die Schmerzen unerträglich sind. Bisweilen sind traumatische Kindheitserlebnisse, zum Beispiel ein brutaler Schulzahnarzt, der nachvollziehbare Grund für eine sogenannte Dentophobie. Oft ist diese Panik aber auch eine unerklärliche Urangst. Das Bewusstsein, dass der Zahnarzt heute «gar nicht mehr weh tut», hilft den Betroffenen wenig, die zudem auch noch häufig mit ihrer Angst nicht ernst genommen werden. Die Symptome beginnen oft bereits am Vorabend des Zahnarzttermins mit langsam aufkommender Nervosität und nachfolgender Schlaflosigkeit. Während der Behandlung können Herzrasen, Schweissausbrüche, Würgereiz und Blutdruckabfall bis hin zu Übelkeit oder Kreislaufkollaps dazukommen. Die Folgen für die Zahngesundheit und das körperliche bzw. psychische Allgemeinbefinden sind oft verheerend: Karies und Parodontitis breiten sich ungehindert zerstörerisch aus. Darunter leidet nicht nur die Kaufunktion, sondern auch das Aussehen der Patienten: Dentophobiker lächeln nicht mehr, sie haben Angst, als abstossend wahrgenommen zu werden und schämen sich wegen ihres Mundgeruchs. So entsteht ein sozialer Teufelskreis. Das Schlimmste: Die Leidgeplagten sind mit ihrer Angst allein und fühlen sich von niemandem ernst genommen. Von Familienangehörigen ausgelacht, finden sie häufig selbst beim eigenen Zahnarzt wenig Verständnis. Unser Behandlungskonzept hat sich seit über zehn Jahren bei mehr als Ganz entspannt: Dr. Schulte verabreicht einer Angstpatientin Lachgas. tausend Angstpatienten bewährt und basiert auf drei Pfeilern: Zuwendung, Angstabbau, schonende und schmerzlose Behandlung. Am Anfang steht das Beratungsgespräch, das wir grundsätzlich nicht im Behandlungszimmer, sondern in einem neutralen Besprechungsraum führen. Hier hat der Patient Gelegenheit, stressfrei über seine Ängste zu reden und mit uns das weitere Vorgehen zu besprechen. Danach wird er ins Behandlungszimmer begleitet. Dort findet jedoch noch keine eigentliche Behandlung, sondern lediglich eine Testsitzung mit Lachgas-Anwendung statt: Ein Kopfhörer spielt angenehme Entspannungsmusik und schirmt Aussengeräusche ab. Über eine kleine Nasenmaske atmet der Patient ein Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas ein. Nach wenigen Atemzügen setzt bereits die Wirkung ein: Stress und Verspannung lösen sich und weichen einem wohligen Geborgenheitsgefühl. Die Musik unterstützt dabei die hypnotische Wirkung des Lachgases. In der richtigen Dosierung ist das Lachgas-Sauerstoff-Gemisch absolut unschädlich und hat praktisch keine Nebenwirkungen. Lachgas wirkt beruhigend und hypnotisch, angstlösend, dämpft Würgereiz und ist schmerzstillend. Dieser schmerzlindernde Effekt führt dazu, dass die gefürchtete Betäubungsspritze oft gar nicht mehr wahrgenommen wird. Ein weiterer Vorteil: Lachgas hat keine Nachwirkungen. Bereits wenige Minuten nach der Behandlung kann der Patient allein und mit klarem Kopf nach Hause gehen. Vier von fünf Angstpatienten sind mit Lachgas gut und entspannt behandelbar. Den anderen können wir mit stärkeren Beruhigungsmitteln oder einer Vollnarkose helfen. Die Vollnarkose bietet sich vor allem bei grösseren Eingriffen an, wie zum Beispiel Totalsanierungen, grosse Implantateingriffe, Entfernung aller Weisheitszähne in einer Sitzung. Ein Team erfahrener Narkoseärzte steht uns dabei zur Seite. Der für uns wichtigste Aspekt ist aber, dass die meisten Dentophobiepatienten im Laufe der Behandlung allmählich ihre Angst verlieren, nach einer gewissen Zeit oft gar kein Lachgas mehr benötigen und dann ganz normal behandelt werden können. Autor: Dr. med. dent. Markus Schulte ist Zahnarzt und Spezialist für Oralchirurgie Praxisklinik: Zahnarzt Team Luzern Winkelriedstrasse 37 6003 Luzern Tel. 041 210 58 58 Ausführliche Informationen unter www.ztlu.ch 26 Schweizer Hausapotheke 6-2019

Permamed – eines der letzten unabhängigen, familiengeführten Pharmaunternehmen – feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Firmenjubiläum. Noch heute wird die Permamed in Therwil bei Basel vom Gründer Christian H. Lutz geführt. Für den Leitsatz «von der kranken Haut zur gesunden Haut bis zur schönen Haut» stehen die rund 75 Mitarbeitenden tagtäglich im Einsatz. 40 Jahre Permamed: 40 Jahre dermatologische Kompetenz CEO und Firmengründer Christian H. Lutz Spezialisiert hat sich Permamed als Nischenplayerin auf Topika (Arzneimittel beziehungsweise therapeutische Mittel zur lokalen äusserlichen Anwendung). Alle topischen – mehrheitlich kassenpflichtige – Präparate werden in den eigenen Laboratorien (Galenik) entwickelt und in den eigenen Produktionsräumen nach GMP-Richtlinien hergestellt – 100 % Swissness für die Therapie von verschiedenen Hautkrankheiten, Rheumabeschwerden, Sport- und Unfallverletzungen sowie Venenerkrankungen. Alles begann mit einer Waschemulsion Den Startschuss bildete die seifenfreie medizinische Waschemulsion Lubex, die Christian H. Lutz in Zusammenarbeit mit Dermatologen entwickelt hatte, um das in den 70er Jahren noch bestehende Seifenwaschverbot bei Hauterkrankungen abzulösen. Dieses reinigende Basistherapeutikum bei Akne und Mykosen ist bis heute mit dem gepufferten pH-Wert und dem patentierten Hautschutz einzigartig und immer noch Markt-Leader. Seit langem ist die Marke Lubex wesentlich mehr als eine dermatologische Waschemulsion. Die Lubex-Produktelinie deckt eine breite Palette an Wirkbehandlungsprodukten ab, wie etwa Wirk- und Pflege-Shampoos, Lotionen und ein Peeling-Produkt. Als Konsequenz der dermatologischen Kompetenz hat Permamed die innovative Lubex anti-age Linie entwickelt, die spezifisch auf den Hauttyp abgestimmte, hochkonzentrierte Tages- und Nachtwirkbehandlungen sowie dermatologisch ausgerichtete Spezialwirkbehandlungen umfasst. Zum Beispiel den Lubex anti-age hyaluron 4 types intensive booster für lang anhaltende Feuchtigkeit oder das Lubex anti-age vitamin C depigmenting concentrate, welches sichtbar Pigmentflecken und Falten reduziert. Immer mehr Menschen stellen mit Recht hohe Anforderungen an die Qualität ihrer täglich verwendeten Kosmetikprodukte und vertrauen dabei gerne auf die kompetente Beratung durch Dermatologen und Apotheker. Schon nach dem 20. Altersjahr beginnt unsere Haut zu altern; denn sie unterliegt einerseits dem biologischen und andererseits dem umweltbedingten Alterungsprozess. Letzterer wird vor allem durch den sogenannten oxidativen Stress, wie zum Beispiel UV-Strahlung, Rauchen und durch Umweltschadstoffe wie Abgase, Ozon und Feinstaubpartikel, verursacht. Bei beiden Alterungsprozessen wird die Collagen-, Elastin- und Lipidproduktion vermindert. Die Haut verliert an Spannkraft, feine Linien und Augenfältchen werden sichtbar. Die Lubex anti-age Wirkbehandlung und -prophylaxe enthält hochdosierte Wirk- und besondere Pflegestoffe, die die Haut schützen, hydratisieren, reparieren und straffen. 40 Jahre dermatologische Kompetenz Aus- und Weitblick Auch in den kommenden Jahren wird Permamed neue dermatologische Spezialitäten und weitere Lubex anti-age Wirkbehandlungen nach neusten medizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickeln, um auch in Zukunft den ständig wachsenden Patientenund Kundenbedürfnissen gerecht zu werden. Etwas zurückgeben: Gesundheit ist für uns eine Herzensangelegenheit. Wussten Sie, dass Permamed die Krebsliga Schweiz unterstützt? Als Akteur im Schweizer Gesundheitswesen möchte Permamed Hauptsitz der Permamed AG in Therwil / BL. mit einem sozialen Engagement auch gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Das Unternehmen unterstützt seit vielen Jahren die Krebsliga Schweiz und spendet für jede verkaufte Packung von «Lubex anti-age» einen Franken für die Prävention von Brustkrebs. Damit möchte Permamed insbesondere den Frauen etwas zurückgeben. Denn jeder einzelne Franken kann dazu beitragen, Leben zu retten. Schweizer Hausapotheke 6-2019 27

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