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Nr. 6 / 2019

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Eine Krebserkrankung

Eine Krebserkrankung betrifft Körper und Psyche Die Diagnose Krebs bedeutet für viele Betroffene einen Schock und trifft die meisten unerwartet. Oft wird die Nachricht erlebt, als stehe man «neben sich», und die Dimension der Krebserkrankung wird erst nach und nach erfasst. Die körperliche Behandlung steht zunächst im Vordergrund mit Operation, Chemotherapie und Bestrahlung. Diese Therapien sind anstrengend und oftmals mit Schmerzen und Nebenwirkungen verbunden. Das Vertrauen in die eigene Gesundheit und den Körper ist nicht mehr dasselbe und muss nach und nach wiedergewonnen werden. Die psychische Verarbeitung der Erkrankung ist dadurch anfangs erschwert und findet häufig erst später statt. Bei etwa einem Drittel der Betroffenen kommt es im Verlauf zu psychischen Belastungsreaktionen. Sie leiden unter Ängsten, anfänglich meist betreffend des weiteren Krankheitsverlaufs und der möglichen Folgen der Therapien. Sorgen bereitet später auch der Wiedereinstieg in Alltag und Beruf. Auch wenn der Krebs gut auf die Therapien anspricht, ist die Angst vor einem Rückfall für die meisten Patienten sehr gross. Viele befürchten auch, die Familie sei zu belastet, es können Schuld- und Insuffizienzgefühle entstehen. Es kommt zudem häufig auch zu depressiven Beschwerden mit dem Gefühl der Sinn- und Hoffnungslosigkeit und zu Antriebsstörungen. Viele Krebspatienten leiden ausserdem unter einem Erschöpfungssyndrom, der sogenannten Fatigue. Dieses kann sich sehr hartnäckig zeigen; die Betroffenen brauchen regelmässige Ruhepausen und der berufliche Wiedereinstieg und die Alltagsfähigkeit können dadurch erschwert werden. Ängste auffangen Frühzeitige psychologische Unterstützung ist in all diesen Situationen deshalb sinnvoll. Sie hilft den Betroffenen, die Krankheit zu verarbeiten und mögliche Ängste zu bewältigen. Es ist wichtig, dass sie sich dabei aufgehoben fühlen und ein Vertrauensverhältnis entstehen kann. Manchmal sind auch begleitende medikamentöse Therapien zur Unterstützung notwendig. Zum Beispiel zur Verbesserung der Schlafschwierigkeiten oder der Ängste. Deshalb wird in den meisten Tumorzentren heute bereits ab dem ersten Tag der Behandlung allen Patienten eine psychologische Unterstützung angeboten. Denn es sollen nicht erst Symptome abgewartet werden, bevor eine Behandlung erfolgt. So können auch erste Verunsicherungen und Ängste aufgefangen werden. Bei Bedarf können diese Gespräche begleitend zur Behandlung weitergeführt werden, manchmal ist das auch über einen längeren Zeitraum sinnvoll. Auch die Angehörigen sind oftmals psychisch belastet durch die Erkrankung ihrer Nächsten; häufig haben sie jedoch Mühe, dies einzugestehen, weil sie die Betroffenen nicht zusätzlich belasten wollen. So kann es zu einer gegenseitigen Schonhaltung kommen, welche aber auf Zeit eher ungünstig ist. Dann kann es sinnvoll sein, auch Angehörige zu einem Gespräch einzuladen und ihnen so Raum zu geben, über ihre Sorgen und Ängste sprechen zu können. Krebs kann Menschen jeden Alters treffen — deshalb sind die Kinder der Betroffenen manchmal noch kleiner und bedürfen eines besonderen Schutzes und sorgfältiger, altersgerechter Erklärung. Auch dabei kann eine psychoonkologische Begleitung helfen und unterstützen. Umfassende Therapie Gelegentlich ist eine ambulante Behandlung nicht ausreichend oder kann eine Auszeit sinnvoll sein. Dann ist eine stationäre Therapie angezeigt. In einer auf Psychoonkologie spezialisierten Klinik, wie etwa der Klinik Schützen in Rheinfelden, werden die ärztliche und psychotherapeutische Behandlung mit Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Körpertherapie und Spezialtherapien kombiniert. Somit ist eine umfassende Therapie möglich, wobei das Individuum und seine Bedürfnisse im Zentrum stehen. Eine solche Behandlung ist in allen Krankheitsstadien möglich und bringt eine Verbesserung sowohl der körperlichen Befindlichkeit als auch eine Entlastung der psychischen Anspannung. Dr. med. Christine Szinnai Fachärztin für Innere Medizin FMH, Psychosomatische und Psychosoziale Medizin (SAPPM), Oberärztin der Abteilung für Psychosomatik und Psychoonkologie der Klinik Schützen Weitere Informationen: Klinik Schützen Rheinfelden Psychosomatik – Psychiatrie – Psychotherapie Bahnhofstrasse 19 4310 Rheinfelden Telefon 061 836 26 26 Fax 061 836 26 20 info@klinikschuetzen.ch www.klinikschuetzen.ch 36 Schweizer Hausapotheke 6-2019

Gesunde und bewegliche Gelenke Die Arthrose ist weltweit die häufigste Gelenkkrankheit. Ungefähr 90 Prozent der Menschen über 65 Jahren leiden unter einer mehr oder weniger schweren Form von Arthrose. Die Krankheit beginnt jedoch wesentlich früher im Leben und zahlreiche Menschen fühlen bereits mit 35 bis 40 Jahren die ersten Anzeichen. Warum leiden so viele Menschen unter Arthrose? Unsere Ernährung und unsere Lebensweise sind oft verantwortlich für eine beschleunigte Zerstörung unserer Gelenke. Zu den Risikofaktoren für ein Arthroseleiden gehören Übergewicht, sitzende Tätigkeiten, Mangel an Nahrungsfasern oder an Omega-3. Aber auch Sportlerinnen und Sportler können unter Gelenkschmerzen leiden, wenn sie ihren Bewegungsapparat überbelasten und zu wenig Erholung einplanen. Die Arthrose ist eine komplexe Krankheit, welche nicht nur auf einen Abbauprozess reduziert werden kann. Man spricht eher von einem Ungleichgewicht zwischen Aufbau und Abbau des Knorpelgewebes. Neuere Untersuchungen zur Arthrosetherapie und zur Behandlung von Gelenkschmerzen haben bestätigt, dass das Knorpelgewebe sich regenerieren kann. Dieses Regenerationsvermögen ist jedoch meistens geringer als die tägliche mechanische Beanspruchung. Deshalb sind die Forscher bemüht, Substanzen zu finden, welche die Regeneration des Knorpels fördern. Seit einigen Jahren wird eine Substanz speziell untersucht: nicht denaturiertes Kollagen des Typs II. Was ist nicht denaturiertes Kollagen des Typs II und wie wirkt es? Nicht denaturiertes Kollagen des Typs II ist eine Substanz, welche natürlicherweise in unseren Gelenken vorkommt. Dank einer neu patentierten Methode ist es nun möglich, diese Substanz kalt zu extrahieren. So bleiben sowohl deren natürliche Struktur (in Form einer dreifachen Helix) als auch deren klinische Wirkung erhalten. Die patentierte Substanz heisst UC-II (undenatured collagen type II). Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass UC-II in unserem Körper zelluläre Signale sendet, damit dieser unseren Knorpel repariert. Diese Substanz ist so potent, dass eine kleine Menge von 40 mg genügt, um eine spezifische Antwort des Immunsystems hin zu unseren Gelenken auszulösen. Eine 2016 im «Nutrition Journal» veröffentlichte Untersuchung kommt zum Schluss, dass die regelmässige Einnahme von nicht denaturiertem Kollagen des Typs II die Gelenkschmerzen bei Personen mit Knieschmerzen lindert. UC-II war wirkungsvoller als die üblichen Therapien, welche die Gelenkflexibilität verbessern. UC-II® ist eine Substanz, welche seit mehreren Jahren in diversen Ländern weltweit in Nahrungsergänzungspräparaten verwendet wird. Seit kurzem wird es in der Schweiz als Nahrungsergänzung Flexor von B’Onaturis vertrieben. Für weitere Informationen: www.flexor-mobilitat.ch Schweizer Hausapotheke 6-2019 37

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