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Nr. 6 / 2021

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MÜSLÜM «IMPFT» WIEDER – DER MANN HINTER DER MASKE | HOMÖOPATHISCHE KREISLAUFTROPFEN | VORHOFFLIMMERN OPERATIV BEHANDELN | STUMPFE VERLETZUNGEN | SUCHT NACH ANERKENNUNG | UNTERSTÜTZUNG DES IMMUNSYSTEMS | WÄRMEWÄSCHE | WENN DER RÜCKEN STREIKT | BRUSTWARZENPFLEGE | GRUNDSÄTZE GESUNDER ERNÄHRUNG | FUSSBALL – ZWISCHEN HIMMEL UND HÖLLE | EISENMANGEL | BOUILLONS FÜR JEDEN GESCHMACK | GESUNDHEITSSCHUHE | MILBENALLERGIE | SCHLAFSTÖRUNGEN – URSACHEN UND BEHANDLUNG | IMMUNTHERAPIE NACH DR. MED. CARL SPENGLER | ORTHOPÄDIE STATT OPERATION | GEMMOTHERAPIE, BROMBEERSTRAUCH | GEWÜRZPFLANZEN BEI STIMMUNGSSCHWANKUNGEN | THROMBOSE: ERHÖHTE GEFAHR AUF REISEN | FÜR POSITIVE EFFEKTE: GESICHTSMUSKELTRAINING | WOHLBEFINDEN UND GEWICHTSABNAHME | GELENKSCHMERZEN: VIELE URSACHEN UND GESICHTER | STOFFWECHSELTHERAPIE | SCHUHE ZUM WOHLFÜHLEN | BEWEGUNGSFREUDE MIT BANDAGEN | GESUNDES IMMUNSYSTEM MIT SPAGYRIK | IMMUNSYSTEM FÜR DIE KALTE JAHRESZEIT STÄRKEN | BEI AKUTEN GELENKSCHMERZEN DURCH ARTHROSE | MINERALSTOFFE – STILLE HELFER DES KÖRPERS | KRAFTQUELLEN IN HÖHEREN LEBENSJAHREN | HERZENSBILDUNG: WEG VOM GERHIN, HIN ZUR SEELE | MUNDGESUNDHEIT, RICHTIG ZÄHNEPUTZEN | WICHTIGE PAUSEN FÜR AKTIVE MENSCHEN | OHNE LAUS KEIN ZUCKERSCHLECKEN: TANNENHONIG | SCHLAFSTÖRUNGEN BEI KINDERN | VIELSEITIGES BASENBAD | HAUTPROBLEME UND DEREN URSACHEN | WICHTIGE AMINOSÄUREN | NATURKOSMETIK-SHAMPOOS IN BIO QUALITÄT | IN FORM DURCH DEN WINTER | WENN DIE NERVEN BLANK LIEGEN | SELBSTSTÄNDIGKEIT IM ALTER | RHEUMALIGA SCHWEIZ, AKTIONSWOCHE | HEILUNG DRUCH SELBSTHEILUNG | DAMIT DEM LETZTEN WILLEN KEINE STEINE IN DEN WEG GELEGT WERDEN | ZEIT FÜR VERWÖHNSTUNDEN | WORTWEISE | FIT FÜRS WANDERN | PFLANZLICHES EIWEISS | NACH INNEN HÖREN – KÖRPERGEDÄCHTNIS | LEBENSNOTWENDIGE AMINOSÄUREN | LAVENDEL, DIE KLEINSTE HAUSAPOTHEKE | GRUNDSÄTZE GESUNDER ERNÄHRUNG | VERBESSERN SEI IHREN SCHLAF | STOP DER STURZGEFAHR | VITALITÄT MIT MIKRONÄHRSTOFFEN | WAS DEN NIEREN SCHADET | SHIATSU: WIDER DEN TÄGLICHEN WAHNSINN | SCHUTZ VOR ZECKENSTICHEN

Milbenallergie: Schutz

Milbenallergie: Schutz gegen unsichtbare Hausgenossen Neben der Pollenallergie zählt die sogenannte Hausstauballergie schweizweit zu den häufigsten Allergien. Nach aktuellen Angaben des Allergiezentrums Schweiz sind 6,25 Prozent der Gesamtbevölkerung betroffen. Europaweit zeigen sogar 49 Prozent der Patienten mit allergischem Schnupfen eine Sensibilisierung auf Hausstaubmilben, die mit typischen Beschwerden wie Niesreiz, Schnupfen, tränenden Augen, Husten und milbenbedingtem Asthma einhergehen kann. Aufgrund dessen reagiert fast ein Zehntel der Bevölkerung allergisch auf die Ausscheidungen von Milben, die sich insbesondere im Hausstaub finden. Da man also nicht direkt auf den Hausstaub, sondern auf ein Allergen, das sich vor allem im Kot der Hausstaubmilbe findet, allergisch reagiert, sollte man die Hausstauballergie richtigerweise als Hausstaubmilbenallergie bezeichnen. Oft hat man ähnliche Symptome wie bei einer Erkältung oder eben beim Heuschnupfen. Aber auch Spätreaktionen wie Hautausschläge und allergisches Asthma können Folge einer Hausstaubmilbenallergie sein. Diese Symptome lassen sich kurzfristig mit Medikamenten lindern, doch langfristig kann eine Hyposensibilisierung Abhilfe schaffen. Lebensraum Hausstaubmilben besiedeln nahezu jede Art von Textilien, solange ein optimales Klima herrscht. Bei Temperaturen um 25 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von über 60 Prozent vermehren sie sich besonders schnell. Vorrangig leben sie in Betten, aber auch in Teppichen, Polstermöbeln, Vorhängen, Fellen, Stofftapeten und sogar in Kleidern und Stofftieren. Die Hauptnahrungsquelle von Milben sind menschliche und tierische Hautschuppen. Daher sind hohe Milbenbesiedelungen in der Regel dort zu finden, wo sich Menschen häufig aufhalten. Das Vorkommen von Milben ist kein Zeichen von mangelnder Hygiene, da sie das ganze Jahr über natürlicherweise in unseren Wohnräumen vorkommen. Bei Allergikern reagiert das Immunsystem übermässig stark auf die Milbenallergene im Hausstaub. Vor allem bei der Wohnraumreinigung, beim Staubsaugen zum Beispiel gelangen die Allergene unwillkürlich in die Atemwege und können Beschwerden auslösen. Besonders gegen den Herbst und im Winterhalbjahr steigt die Anzahl der Milbenallergene, nicht zuletzt wegen der trockenen Heizungsluft. Behandlungsmöglichkeiten Wenn bei Ihnen allergische Reaktionen auftreten, wird Ihr Arzt Ihnen wahrscheinlich Medikamente empfehlen, die die Krankheitserscheinungen mildern. Für eine derartige Sofortmassnahme werden sogenannte Antiallergika verwendet. Eine Linderung der Allergiebeschwerden lässt sich damit allerdings nur für die Dauer der Anwendung erreichen. Eine Bekämpfung der Ursachen Ihrer Allergie erfolgt auf diesem Weg nicht. Ursächlich behandeln lässt sich die Milbenallergie ausschliesslich durch eine spezifische Immuntherapie. Sie kann Ihr Immunsystem durch die regelmässige Verabreichung der allergieauslösenden Fremdstoffe positiv beeinflussen und damit eine körpereigene Toleranz gegenüber den Allergenen aufbauen. Wichtige Fakten Spezifische Immuntherapien können eine dauerhafte Rückbildung der Krankheitserscheinungen bewirken und Ihre Lebensqualität nachhaltig verbessern. Sie sollten jedoch möglichst früh im Krankheitsverlauf eingesetzt werden und können unter anderem in Form von Spritzen erfolgen. Die Behandlungsdauer für eine erfolgreiche Therapie beträgt fortlaufend mindestens drei Jahre. Sollten Sie an Symptomen leiden, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Weitere Informationen zu Allergien finden sich unter www.allergopharma.ch 20 Schweizer Hausapotheke 6-2021

Publireportage Schlafstörungen ~ über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten Wie viel Schlaf ein Mensch benötigt, ist individuell unterschiedlich. Bei Erwachsenen kann ein Schlafbedürfnis von fünf bis neun Stunden normal sein. Um voll leistungsfähig und erholt zu sein, benötigen die meisten Menschen sieben bis acht Stunden Schlaf. Im Schlaf durchlaufen wir verschiedene Schlafstadien. Leicht- und Tiefschlafphasen wechseln sich dabei ab. Diese Stadien wiederholen sich ungefähr im Rhythmus von 1,5 Stunden. Besonders wichtig für einen erholsamen Schlaf ist, dass wir mehrere dieser Schlafzyklen ungestört durchlaufen können. Ursachen von Schlafstörungen Der Lebensstil Im täglichen Leben haben wir oft Gewohnheiten, die einem den gesunden Schlaf rauben. Dazu gehört zum Beispiel das Trinken von koffeinhaltigen Getränken oder Alkohol. Auch wer nicht nach seinem individuell passenden Schlaf-wach-Rhythmus lebt oder spät abends vor dem Einschlafen noch reichhaltige Mahlzeiten isst, kann dadurch Schlafprobleme begünstigen. Psychische Ursachen für Schlafstörungen Dauerstress kann ebenfalls dafür sorgen, dass wir schlecht schlafen. Doch auch verschiedene psychische Erkrankungen, wie zum Beispiel Depressionen und Angsterkrankungen, sind oft mit Schlafstörungen verbunden. Psychische Ursachen beseitigen Wenn Dauerstress zu Schlafproblemen führt, kann Stressabbau helfen, die Nacht wieder erholsamer zu machen. Dafür kommen zum Beispiel Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung in Frage. Führen psychische Erkrankungen wie Depressionen zu Schlafstörungen, kann die Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung durch Psychotherapien oder Medikamente oft den Nachtschlaf verbessern. Synthetische Präparate (Schlafmittel) Synthetische Schlafmittel sollten nur zur kurzfristigen Behandlung von Schlafstörungen eingesetzt werden. Zum Beispiel, wenn diese durch akute Probleme bedingt sind. Pflanzliche Hilfen bei Ein- und Durchschlafstörungen Pflanzliche Mittel können den Schlaf unterstützen. In Europa sind Arzneimittel mit Baldrian, Hopfen, Johanniskraut, Lavendelöl und Melisse verfügbar. Weitere Pflanzen wie Kamille oder Kava-Kava gibt es nicht als zugelassene Schlafmittel, werden allerdings häufig als Hausmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder homöopathische Mittel verwendet. Besonders bewährt haben sich Baldrianwurzel und Hopfenzapfen. Das Heilpflanzen-Duo ergänzt einander. Sie haben eine schlafanstossende Wirkung und ermöglichen durch eine milde Beruhigung einen erholsamen Schlaf. zeller schlaf forte Filmtabletten enthalten die bewährten Extrakte aus Baldrian und Hopfen. Diese Arzneipflanzen werden zur Behandlung von Ein- und Durchschlafstörungen sowie bei unruhigem Schlaf eingesetzt. Behandlung von Schlafstörungen Wer unter anhaltenden oder sehr stark ausgeprägten Ein- oder Durchschlafstörungen leidet, sollte ärztlichen Rat suchen. Bei leichteren Schlafstörungen lässt sich viel selbst tun, seien es eine verbesserte Schlafhygiene oder pflanzliche beziehungsweise synthetische Arzneimittel, welche rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind. Folgende Therapieoptionen kommen zur Behandlung von Schlafstörungen in Frage: Saubere Schlafhygiene Eine gute Schlafhygiene kann in der Behandlung von Schlafstörungen sehr wichtig sein. Dazu zählen zum Beispiel: • regelmässige Schlafenszeiten • eine angenehme Umgebung schaffen (Zimmertemperatur zirka 18 Grad, keine Ablenkung im Zimmer, frische Luft) • Vermeidung von abendlichem Koffeinkonsum, Alkohol oder üppigem Essen • weitere Abend-Rituale (Meditation, Spaziergang, Gute-Nacht- Tee) Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Max Zeller Söhne AG 8590 Romanshorn www.zellerag.ch Schweizer Hausapotheke 6-2021 21

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