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Nr. 6 / 2021

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Definition von

Definition von Tannenhonig In der Schweiz wird Honig dann als Tannenhonig bezeichnet, wenn er von der Weisstanne und/oder Rottanne stammt. Beim Deutschen Imkerbund ist die Definition etwas strenger: Tannenhonig muss vorwiegend Honigtau von der Weisstanne– also der «echten» Tanne – enthalten. Honigtau wird aber auch auf zahlreichen anderen Bäumen gebildet, zum Beispiel auf Ahorn, Birke, Edelkastanie, Eiche, Erle, Esche, Lärche, Ulme und Weide. Auch die Linde «honigt», wie es im Fachjargon heisst. Und treibt regelmässig Autofahrer zur Verzweiflung, wenn der klebrige Honigtau auf das parkende Fahrzeug tropft. Was die Definition von Waldhonig angeht, kann man vereinfacht sagen: Alle Honigtauhonige von Waldbäumen, bei denen es sich nicht ausschliesslich um Tannen handelt, werden als Waldhonige bezeichnet. Nicht nur Geschmackssache Ob es sich bei einem Honig um einen Honigtauhonig oder einen Blütenhonig handelt, lässt sich häufig schon an der Farbe erkennen. Waldhonige sind deutlich dunkler und rötlich bis braun gefärbt, manchmal sogar grünlich. Auch die Konsistenz verrät viel: Blütenhonig ist eher flüssig, kann aber schnell kristallisieren. Wald- und Tannenhonig ist im Vergleich zähflüssiger, kristallisiert dafür aber nur langsam, wenn überhaupt. Geschmacklich ist er weniger süss als Blütenhonig. Sein kräftig-würziges Aroma erinnert bisweilen an Karamell, Malz, Holz und Harz. An dieser Stelle sei erwähnt, dass das Geschmacksspektrum eines Mischhonigs in der Regel komplexer und vielschichtiger ist als bei einem reinen Sortenhonig. 46 Schweizer Hausapotheke 6-2021 Ob und wie stark ein Honig auf Blütennektar oder Honigtau basiert, lässt sich am eindeutigsten durch eine physikalische Grösse feststellen: die elektrische Leitfähigkeit. Sie ist beim Honig abhängig vom Mineralstoff- und Säuregehalt. Nach europäischer Honignorm muss die Leitfähigkeit von Waldhonig bei mindestens 0,8 mS/cm (mS=Millisiemens) liegen, von Tannenhonig bei mindestens 0,95 mS/cm. Im Vergleich: Bei reinem Blütenhonig liegt der Wert bei höchstens 0,5 mS/cm. Der wichtigste Honig der Schweiz Die hierzulande produzierte Menge an Honig liegt durchschnittlich bei etwa 4000 Tonnen pro Jahr. Zwei Drittel davon sind Wald- und Tannenhonig. Die Nachfrage liegt allerdings deutlich höher und kann vor allem in den Jahren nicht gedeckt werden, in denen sich die Läuse schlecht vermehren. Erst wenn eine Population regelrecht explodiert, können die Bienen genügend Honigtau sammeln. Die Mengen schwanken von Jahr zu Jahr. Darum gibt es im Schnitt nur alle zwei bis drei Jahre eine ertragreiche Ernte für Wald- oder Tannenhonig. Dies schlägt sich im Preis nieder. Dieses Frühjahr war leider kein sonderlich gutes Jahr für Honigtau. Der entscheidende Monat Mai war zu kalt und zu nass. Ganz anders im Vorjahr: 2020 war ein Rekordjahr für die Waldhonigernte. Wobei dieses Jahr noch nicht alles verloren ist. Vereinzelt kann es im Herbst passieren, dass Lauspopulationen ein weiteres Mal sprunghaft ansteigen und Bienen den Honigtau noch rechtzeitig sammeln können. Eldorado für Tannen Die Schweiz bietet gute Voraussetzungen für Tannenhonig: Die Rottanne wächst in fast allen Regionen in einer Höhe zwischen 250 bis 2200 Meter über dem Meer. Besonders häufig findet man sie in den Alpen, Voralpen und im westlichen Jura. Sie honigt hauptsächlich zwischen Juni und Juli. Bei der Weisstanne liegt der Zeitraum etwas später, zwischen Juli und August. Im Vergleich zur Rottanne ist sie weniger standorttolerant. Sie ist frostempfindlicher und liebt es warm, aber nicht zu trocken. Sie wächst bevorzugt im westlichen Jura, im zentralen Mittelland und in den Voralpen, je nach Region in einer Höhe zwischen 600 bis 1200 Metern über dem Meer. Mehr als nur fein Vergleicht man Tannen- oder Waldhonig mit Blütenhonig, unterscheidet er sich in seiner Zusammensetzung. Allgemein lässt sich sagen, dass Honigtauhonig mehr Spurenelemente, Mineralstoffe und Enzyme enthält. Und das macht ihn besonders wertvoll. Darüber hinaus beinhaltet er ätherische Öle. Als Wunderhonig wie der vielbeschriebene Manuka-Honig aus Neuseeland, der in Krankenhäusern unter anderem bei schwer heilenden Wunden eingesetzt wird und zum Teil sogar gegen resistente Krankenhauskeime Wirkung zeigt, gilt er aber nicht. Wobei Bruno Reihl, Mitglied des Zentralvorstands vom Imkerverband BienenSchweiz, den Vergleich nicht scheut: «Auch heimischer Honigtauhonig kann eine heilende Wirkung haben, zum Beispiel als Auflage bei leichten Brandwunden. Die im Honig enthaltenen Mineralien fördern das Zellwachstum. Viele Imker nutzen Honig als Wundauflagen oder anderweitig als Hausmittel.» Doch an dieser Stelle sei betont, dass es sich gerade bei der Versorgung offener Wunden unbedingt um «medizinischen Honig» handeln sollte, der mithilfe spezieller Bestrahlung steril gemacht wird. Unbedenklich ist das Naturprodukt hingegen bei der inneren Anwendung: In Tee oder Milch aufgelöst, kann Wald- und Tannenhonig gegen Halsschmerzen helfen. Was schon unsere Grossmütter zu schätzen wussten. Wobei es auch hier etwas zu beachten gilt: Der Honig sollte nicht über 40 Grad Celsius erhitzt werden, ansonsten verliert er nämlich seine kostbaren Inhaltsstoffe. Anstatt zu «heisser Milch mit Honig» sollte man also lieber zu «lauwarmer Milch mit Honig» greifen. Am feinen Geschmack ändert das glücklicherweise nichts. Susanne Lieber ist Fachjournalistin für Architektur und Design. Darüber hinaus schreibt sie über Themen rund um Natur und Gesellschaft.

Nutrexin Basenbad Wie eine Erfolgsgeschichte begann … Paul Blöchlinger, Drogist und Herbalist bei Nature First, erzählt. Paul Blöchlinger, Sie sind der Erfinder des Nutrexin Basenbades, wie kam es zu dieser Idee? Vor rund 20 Jahren, nach einem erfolgreichen Engadiner Skimarathon, an welchem ich knapp meinen Trainingskollegen geschlagen hatte, kam ich nach Hause und die faulen Sprüche liessen nicht lange auf sich warten. «Papa, du läufst komisch, du wirst wohl langsam alt oder hast du etwa zu wenig trainiert?» So ertönte es seitens meiner Kinder. In der Tat, meine Glieder und Muskeln spürten die Nachwehen nach dem 42-Kilometer-Lauf. Ich war richtig müde und fürchtete den verzögert folgenden Muskelkater. Da wurde ich erfinderisch und bediente mich ein paar Zutaten aus meiner kleinen Schatzkammer. Ich schüttete Himalayasalz, Meersalz, Natron und Aion A (Würenloser Gesteinspulver) in meine Badewanne und gönnte mir ein langes, wohliges Bad. Dies wiederholte ich am Tag darauf noch einmal. Es war unglaublich, denn ich verspürte absolut keine Schmerzen mehr, der Muskelkater blieb aus und ich fühlte mich voller Tatendrang. Was aus der «kleinen Not» entstanden war, veranlasste mich dazu, dieses Erfolgsrezept an meine Kunden in der Drogerie weiterzugeben und ich kreierte eine eigene Mischung. Klein wollte ich erst einmal starten. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Produktionsfirma eine Mindestabnahmemenge von einer Tonne forderte. Aus meiner Überzeugung heraus für das neue Produkt, akzeptierte ich und pries die neue Kreation in der Nature First Drogerie & Apotheke am Albisriederplatz gross an. Meine Kollegen trauten ihren Augen kaum, aber die Kunden waren begeistert vom neuen Basenbad. Eine unglaubliche Erfolgsgeschichte hatte in diesem Moment begonnen und sie ist es nach wie vor. Nach zwei Monaten Verkauf, durfte ich bereits zwei Tonnen nachbestellen. Können Sie erklären, wie die unterschiedlichen Inhaltsstoffe auf den Körper wirken? Natron: Wirkt basisch, entsäuert die Hautoberfläche und leitet Säure aus dem Körper, da der Körper seinen natürlichen Säuremantel wiederherstellen möchte. Zudem wird die Haut wieder samtig weich. Himalayasalz: Aktiviert den Hautstoffwechsel und zieht unerwünschte Schlackenstoffe aus der Haut. Meersalz: Aktiviert die Durchblutung. Würenloser Gesteinspulver (Aion A): Steigert die intrazelluläre Aktivität. Wem empfehlen Sie das Nutrexin Basenbad? Allen Menschen mit Hautbeschwerden wie zum Beispiel Psoriasis oder Neurodermitis oder bei Muskelkater, sämtlichen Gelenkbeschwerden, Arthrose, Gichterkrankungen, Osteoporose. Ebenfalls hilft das Bad bei Müdigkeit, gegen Hornhaut und verleiht der Haut ganz allgemein eine sanfte Jugendlichkeit. Was war die schönste Erfahrungsgeschichte eines Kunden mit dem Nutrexin Basenbad? Ein Mann mit starker Psoriasis und bisher erfolgloser Behandlung, ist nach rund vier Wochen à je drei 40-minütigen Basenbädern genesen. Seiner Haut geht es blendend und die Basenbäder nimmt er weiterhin bei Bedarf. www.nutrexin.ch Die Nutrexin Basenbad Original Salzmischung aus Himalaya-Kristallsalz, Meersalz und Würenloser Gesteinspulver und Natron erzeugt im Badewasser ein basisches Milieu, neutralisiert die überschüssige Säure auf der Haut, reinigt und regt die Durchblutung an. Geniessen Sie ein ausgedehntes Bad in entspannter Atmosphäre, danach fühlen Sie sich mit einer samtweichen Haut wie neu geboren! Schweizer Hausapotheke 6-2021 47

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