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Nr. 6 / 2022

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Impfstoffe aus Bern –

Impfstoffe aus Bern – eine globale Erfolgsgeschichte Das Impfen gehört zu den wirksamsten und kosteneffizientesten Gesundheitsmassnahmen überhaupt. Mit Ausnahme von sauberem Trinkwasser senkt keine andere Massnahme die Sterblichkeit so stark wie die Immunisierung. Impfungen haben unschätzbare Erfolge im Kampf gegen Infektionskrankheiten erzielt – und werden weiterhin dringend benötigt. Seit 130 Jahren werden in Bern Impfstoffe für die Schweiz und die ganze Welt entwickelt. Wir schauen auf diese Leistung zurück und stellen zwei der grössten Erfolge genauer vor. Hepatitis-B-Virus Der weltweite Bedarf nach wirksamen und sicheren Impfungen ist hoch – nicht erst seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie. Er war es schon vorher und wird es weiterhin bleiben. Covid-19 hat uns aber auf dramatische Art in Erinnerung gerufen: Von Viren und Bakterien verursachte Krankheiten sind eine der grössten Bedrohungen für uns Menschen – weltweit, aber auch hier in der Schweiz. Für viele Infektionskrankheiten gibt es bis heute keine wirksame Behandlung. Darum muss das Risiko für eine Ansteckung oder einen schweren Krankheitsverlauf so weit als möglich gesenkt werden. Impfungen erreichen genau dies. Darüber Zika-Virus hinaus haben sie – wie das Beispiel Pocken zeigt – sogar das Potenzial, Krankheitserreger vollständig auszurotten. Bei Covid-19 oder Ebola sehen wir zudem, wie Impfungen innerhalb von kurzer Zeit einen wirksamen Schutz vor neu auftretenden Erregern bieten können. Impfstoffentwicklung mit langer Tradition Die sicher und vielfältig einsetzbare, moderne Impftechnologie ist das Ergebnis intensiver Forschung und Entwicklung. Die Schweiz – und insbesondere Bern – spielte in dieser weltweiten Erfolgsgeschichte eine wichtige Rolle. Was vor 130 Jahren mit dem «Schweizer Serum- und Impfinstitut» begann, wird heute von Janssen Vaccines Bern fortgesetzt – mit immensem Impf-Know-how und dem Willen, lebensbedrohliche Infektionskrankheiten wirksam zu bekämpfen. Diesem Engagement und den daraus erwachsenen Erfolgen hat Janssen eine eigene, neue Website gewidmet. Sie zeigt auf, was Impfungen sind und wie sie funktionieren. Der Beitrag beleuchtet den langen Weg von den frühen Immunisierungsverfahren bis zu den heutigen Innovationen; und die Rolle, welche die Schweiz seit Beginn der Entwicklung und Herstellung von modernen Impfungen spielt. Zudem stellen wir zwei besonders herausragende Meilensteine der Impfstoffe «made in Bern» vor. Grosse Herausforderungen bleiben Wir dürfen nicht vergessen: Die Herausforderungen, die Infektionskrankheiten an uns stellen, sind weiterhin enorm. Ausruhen auf bisherigen Erfolgen ist keine Option – im Gegenteil: Sie verpflichten zu weiteren Anstrengungen. Sei es bei der Entwicklung neuer bzw. noch besserer Impfungen oder beim weltweiten Zugang zu den verfügbaren Produkten für alle, die sich mittels Impfung wirkungsvoll vor gefährlichen Infektionskrankheiten schützen möchten. Dieser Artikel wurde unterstützt von Janssen-Cilag AG. 30 Schweizer Hausapotheke 6-2022

Die Zeiten des roten Notrufknopfs sind vorbei Je älter ein Mensch wird, desto mehr Zeit verbringt er in seinem Daheim. Dass Seniorinnen und Senioren so lange wie möglich in der gewohnten Umgebung leben können, ermöglichen unter anderem Notrufgeräte. Notruflösungen sind zwar keine neue Erfindung; moderne Technik im schmucken Design hingegen schon. Der rote Notrufknopf wurde lange als der einzige Senioren-Personennotruf angeboten. Doch Faktoren wie Haptik, eingeschränkte Funktionalität, fehlende Individualität oder Design führten oft zu Ablehnung – oder der Notrufknopf war im Notfall nicht zur Hand. Smart- Life Care hat dies erkannt und innovative, individualisierbare Notruflösungen entwickelt. Diese bestehen aus drei Bausteinen: dem Notrufknopf, dem Basisgerät und dem Abo. Mit diesen Bausteinen stellen sich Benutzer*innen ihre individuelle Lösung zusammen. Hilfe auf Knopfdruck Das Angebot von SmartLife Care für einen Notruf per Knopfdruck besteht aus Notrufuhren, Notrufknöpfen, Schmuckmedaillons und Designarmbändern. Ein Knopfdruck ermöglicht die Kontaktaufnahme und Kommunikation mittels Lautsprecher mit den hinterlegten Kontaktpersonen oder der Notrufzentrale. Vom dezenten bis hin zum prämierten Design-Knopf werden Ästhetik und Funktionalität verbunden. Die Notrufknöpfe sind mit einer Batterielaufzeit von fünf Jahren ausgestattet. Ob Sicherheit für zu Hause oder für unterwegs oder für jeden Fall: Aus vier Basisgeräten wählen die Kund*innen das passende aus. Das integrierte GPS sorgt unterwegs für präzise Ortung und bringt zusätzliche Sicherheit. Das Abo ist der dritte Baustein für die individuelle Notruflösung. Mit dem Abo wählen Nutzer*innen aus, wer im Notfall kontaktiert werden soll: nur die Angehörigen, die Angehörigen und die Notrufzentrale oder direkt die Notrufzentrale. Auf Wunsch kann auch die betreuende Organisation als Kontakt hinterlegt werden. Idealerweise verfügen Nutzer*innen eines Notrufgeräts über Angehörige, die in der Nähe wohnen und im Notfall rasch vor Ort sind. Doch nicht immer ist dies der Fall. Seit 2021 bietet das Unternehmen deshalb auch die Zusatzdienstleistung «Intervention» an. Die Interventionsbereitschaft wird durch den schweizweit tätigen Partner Securitas wahrgenommen. Damit können auch Menschen ohne Angehörige in ihrer Nähe länger in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. SmartLife Care wurde 2010 als Initiative der Swisscom gegründet und wird seit 2017 selbstständig geführt. Das Unternehmen gilt als Vorreiter im Markt und ist mittlerweile Marktführer. Das KMU bringt jährlich innovative Neuheiten hervor. Kundenbedürfnisse sind Zentrum und Treiber der Neuheiten. Ebenfalls dazu gehören ein spezialisierter Kundendienst mit erfahrenen und emphatischen Mitarbeitenden sowie lange Öffnungszeiten. SmartLife Care vertritt die Philosophie, dass niemand, der auf eine Notruflösung angewiesen ist, aus finanziellen Gründen darauf verzichten muss. Darum erhalten Kundinnen und Kunden, die Ergänzungsleistungen (EL) beziehen, einen grosszügigen Rabatt auf die monatlichen Abo-Kosten. Auch beteiligen sich einzelne Zusatzversicherungen von Krankenkassen an den Kosten des Notrufgeräts. SmartLife Care AG Zürichstrasse 44, 8306 Brüttisellen Tel. 0848 65 65 65, smartlife-care.ch Schweizer Hausapotheke 6-2022 31

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