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Nr. 6 / 2022

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Für starke

Für starke Abwehrkräfte Es gibt viele Möglichkeiten, das Immunsystem zu unterstützen und zu stärken. Das Immunsystem steht rund um die Uhr vor zahlreichen kleinen und grösseren Herausforderungen. Permanent müssen mögliche Krankheitserreger wie Bakterien, Viren oder Pilze abgewehrt oder – wenn sie beispielsweise über die Nase oder den Mund bereits in den Körper gelangt sind – unschädlich gemacht werden. Umso wichtiger ist ein starkes Immunsystem. Dessen Arbeit kann mit unterschiedlichen Massnahmen aktiv unterstützt werden. Stellschrauben im Lebensstil Moderate und regelmässige Bewegung kurbelt die Durchblutung an und fördert so den Stoffwechsel – eine wichtige Voraussetzung für starke Abwehrkräfte. Auch mit Wechselduschen, Saunabesuchen und Kneippanwendungen kommt der Kreislauf in Schwung. Bei aller Mobilität sollte im Alltag auf ausreichend Pausen geachtet 32 Schweizer Hausapotheke 6-2022 werden. Denn Stress belastet das Immunsystem. Ihn abzubauen oder gar nicht erst zuzulassen, erfordert ein realistisches Zeitmanagement und die viel beschworene Work- Life-Balance mit Raum für interessante Beschäftigungen und soziale Kontakte. Zur Regeneration des Immunsystems empfiehlt sich regelmässiger und ausreichend langer Schlaf. Feste Zubettgehzeiten und Einschlafrituale können einen verlässlichen Schlafrhythmus unterstützen. Zur Schlafhygiene gehört ausserdem eine konstant milde Temperatur im Schlafzimmer. Dieses sollte abgedunkelt und still sein, damit der Kopf zur Ruhe kommen kann. Frische Luft und Sonne Tagsüber sollten möglichst häufig Aufenthalte an der frischen Luft eingeplant werden. Zum einen ist draussen die Virenkonzentration meist niedriger als in Innenräumen; zum anderen fördert die Sonneneinstrahlung die Bildung von Vitamin D. Dieser Vitalstoff ist nicht Produktetipp Vitamine und Mineralstoffe zur Unterstützung des Immunsystems* *Ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise nur wichtig für den Stoffwechsel, sondern hebt auch die Laune. Allerdings sollte die Sonneneinstrahlung reguliert werden, um Hautschäden durch ein Austrocknen der Haut oder Verbrennungen zu vermeiden. Das A und O: die richtige Ernährung Von zentraler Bedeutung für ein starkes Immunsystem ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Sie gewährleistet, dass dem Stoffwechsel genügend Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen, Kupfer, Selen und Zink zugeführt werden. Diese sind vor allem in Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchten und Nüssen enthalten. Viele Vitamine finden sich vor allem in Beeren, Kohl und Zitrusfrüchten. Zu einer gesunden Ernährung gehören auch Ballaststoffe. Sie unterstützen die Verdauung und die Darmflora, die einen grossen Anteil am Immunsystem hat. Ballaststoffe stecken vor allem in Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten, Samen und Nüssen. Entscheidend für eine ausgewogene Ernährung sind nicht einzelne Lebensmittel, sondern ihre Kombination. Der abwechslungsreiche Mix sollte aber mit möglichst wenig Zucker, Salz und Zusatzstoffen wie Farb- oder Konservierungsmittel auskommen. Das kleine Plus für das Immunsystem In verschiedenen Lebensphasen kann der Nährstoffbedarf erhöht sein. Das gilt beispielsweise in der Pubertät, während Schwangerschaft und Stillzeit, in beruflich oder privat herausfordernden Momenten oder auch mit zunehmendem Alter. Wer sein Immunsystem aktiv besonders im Herbst und Winter stärken möchte, um möglichst gut geschützt durch die Erkältungszeit zu kommen, braucht ebenfalls eine grössere Menge an Vitalstoffen. Dann können Nahrungsergänzungsmittel – beispielsweise mit Vitamin C, Vitamin D und Zink – angeraten sein, um das Immunsystem abwehrstark zu halten. Auch die B-Vitamine und Spurenelemente wie Eisen, Kupfer und Selen unterstützen die körpereigene Abwehr. Diese und viele weitere Vitalstoffe sind in gebrauchsfertigen, aufeinander abgestimmten Kombinationen erhältlich.

Auf Anzeichen reagieren Nach den schönen Sommertagen könnte uns im Herbst eine Grippe welle drohen. Hygiene und Schutzmassnahmen sind zwar selbstverständlicher geworden; die Vorbeugung – nicht nur zum Eigenschutz – ist aber nach wie vor wichtig. Grippale Infekte sind ansteckend, wobei Grippeviren auf verschiedene Arten von einem Menschen zum anderen übertragen werden können. • Über Tröpfchen, Niesen, Husten oder Speichel der infizierten Person: Die verteilten Tröpfchen schweben lange in der Luft und werden zu einer Ansteckungsquelle. • Über direkten Kontakt mit den Händen: Die infizierte Person putzt sich die Nase oder hustet und hält dabei die Hand vor den Mund. Wenn sich die infizierte Person die Hände nicht mehrmals wäscht, werden diese zu einem Überträger von Viren, beispielsweise jedes Mal, wenn die Hände eine andere Person berühren. • Über Kontakt mit Gegenständen: Alle mit kontaminierten Händen berührten Gegenstände — zum Beispiel Mobiltelefone, Liftknöp fe oder Türgriffe — werden eben falls zu Kontaminationsvektoren. Bei Kindern können Grippe viren über Spielzeug, Kuscheltiere oder Farb stifte, die von Hand zu Hand gehen, übertragen werden. che weitere Räume wie zum Beispiel Wartezimmer, öffentliche Verkehrsmittel, Kindertagesstätten oder Schulzimmer. Wenn Sie auf Ihren Körper hören und auf Ihre Empfindungen achten, können Sie rasch reagieren und Ihr Immunsystem bei der Bekämpfung von Viren unterstützen. Ein grippaler Infekt kann sich bei jedem Menschen mit unterschiedlichen Symptomen äussern, aber im Allgemeinen ist der Ausbruch leicht erkennbar: • Einer Infektion geht immer Schüttelfrost voraus: Man fröstelt, obwohl einem nicht kalt ist. • Muskelschmerzen, die auftreten, ohne dass man sich ein bis zwei Tage vorher körperlich angestrengt hat, können ebenfalls Anzeichen für einen grippalen Infekt sein. • Ein weiteres Symptom ist Müdigkeit — trotz ausreichenden Schlafs. • Weitere Anzeichen sind eine laufende Nase (klarer Schleim) und ein Gefühl, als habe man «Watte im Kopf». Was tun, wenn man die Anzeichen erkannt hat? Stellen Sie sicher, dass Sie sich vermehrt ausruhen, genug Flüssigkeit zuführen, Vitamin-C-reiche Nahrungsmittel konsumieren und die bei der Behandlung grippaler Infekte übliche homöopathische Behandlung einleiten. Die Homöopathie schont Ihren Körper. Sie unterstützt Ihre natürlichen Abwehrkräfte und ermöglicht Ihnen, den Winter gesund zu überstehen. Und die Prävention? Oscillococcinum ist ein homöopathisches Arzneimittel für Kinder und Erwachsene, das zur Vorbeugung der Grippe und Behandlung beginnender und ausgebrochener grippaler Zustände eingesetzt werden kann. Oscillococcinum ist einfach einzunehmen – es ist kein Wasser erforderlich. Die Einzeldosen lassen sich leicht überall hin mitnehmen. Erhältlich in Apotheken und Drogerien. • Über die Raumluft: Die von der kranken Person abgegebenen infizierten Tröpfchen schweben in der Luft und kontaminieren den gesamten Raum. Dies gilt natürlich speziell für das Krankenzimmer, das regelmässig gelüftet werden muss, um die Luft zu reinigen; aber auch für zahlrei- Michèle Wattinger ist diplomierte Naturheilpraktikerin TEN mit den Schwerpunkten Ernährung und Vitalstoffe. Sie ist online erreichbar unter tenvital.ch. Schweizer Hausapotheke 6-2022 33

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