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Nr. 6 / 2022

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Wassermelone

Wassermelone Wassermelone (Citrullus lanatus) aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Die kürbisartige Frucht ist süss und ein wahrer Durstlöscher. Ursprünglich kommt sie aus dem tropischen Westafrika. Die Pflanze liebt heisse, sandige Böden, und trockene Luft kann ihr nichts anhaben. Das Fruchtfleisch der Wildform ist bitter und hat wenig Aroma. Die Pflanze ist aber trotzdem seit Jahrtausenden wegen dem hohen Wassergehalt und den nahrhaften Samen eine wichtige Nutzpflanze. Wann genau nicht bittere Fruchtformen gezüchtet wurden, ist nicht bekannt. Inzwischen gibt es über tausend unterschiedliche Kulturformen essbarer Wassermelonen, die fast überall in wärmeren Regionen angebaut werden. Diese Nutzpflanze breitet sich entweder über weite Bereiche des Bodens aus oder klettert auch nach Möglichkeit an Stützen hoch. Die bekanntesten Sorten haben eine harte, grüne oder grüngestreifte Schale und rotes Fruchtfleisch. Es gibt aber auch andere Farbvarianten. Ebenso unterschiedlich sind die Samen. Sie sind meist schwarz, können aber auch weiss, braun, rot oder grün sein. 40 Schweizer Hausapotheke 6-2022 Fruchtwasser Das Fruchtfleisch der Wassermelone besteht aus über 90 Prozent Wasser. Das ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Pflanze ursprünglich in Trockengebieten beheimatet war. Vor allem wegen dieses Wasserreichtums war die Melone in der Wüste als Wasserreservoir sehr geschätzt. Die Wildform wurde Kalahari Melone genannt. Die Wüste Kalahari ist eine der trockensten Wüsten der Welt, und Wasser ist dort kostbarer als Gold. Die meisten Früchte werden gross und schwer; in der Regel bis zu 25 Kilo oder mehr. Sie werden meist roh verspeist, könnten aber auch gekocht, kandidiert oder zu einem alkoholischen Getränk vergoren werden. Das saftige Fruchtfleisch gepresst, ergibt einen köstlichen Saft für die heissen Sommermonate. Kombiniert mit Salzigem schmeckt die Melone ebenfalls herrlich. Melonensalat mit Schafskäse, Limettensaft, Pfefferminzblättern und ein bisschen Olivenöl passt gut zu jedem Grillgericht. Übrigens enthält das Fruchtfleisch blutdrucksenkende Pflanzenstoffe, welche die Gefässe erweitern und die Durchblutung fördern. Samen Die Samen der Wildform wurden wegen ihren wertvollen Inhaltsstoffen von alters her genutzt. Geröstet werden die Samen geknabbert oder gemahlen als Mehl verwendet. Aus den Samen lässt sich zudem Speiseöl gewinnen. Die Pressrückstände werden zu Bällen geformt und frittiert. Wie alle pflanzlichen Öle hat auch das Melonenkernöl ganz unterschiedliche Verwendungszwecke. Es dient als Lampenöl oder als Basis für natürliche Kosmetika. Heutzutage landen die Melonenkerne leider meist im Abfall. Das ist schade, denn in ihnen steckt gesunde Natur. Sie enthalten neben ungesättigten Fettsäuren viele Vitamine, besonders A, B und C. Auch an Spurenelementen sind sie reich: Magnesium, Eisen und Kalzium. Statt die Kerne auszuspucken, können sie gut zerkaut mitgegessen werden. Noch besser sind sie allerdings geröstet als Snack oder über einen knackigen Salat gestreut. Die Samen sind auch eine besondere Dekoration für Gemüsesuppen. Sogar Tee lässt sich aus den Samen zubereiten. Dazu werden sie fein gemörsert und mit heissem Wasser übergossen. Die Samen cremig verarbeitet sind ebenso wie Mandeln oder Pistazien ein feiner vegetarischer Brotaufstrich. Es gibt heute sogar kernlose Wassermelonen. Solche zu verzehren wäre allerdings doch sehr schade, denn die Kerne stärken das Immunsystem und die Knochen. Sie enthalten viele Ballaststoffe und diese fördern die Verdauung. Wer die Samen nicht so gern essen mag, kann sie zermahlen und jedem Smoothie als Nährstoffquelle beifügen. Judith Dominguez

Die natürliche Revolution für unser Mikrobiom Paul Blöchlinger entwickelt, als Mitglied der Produktkommission von Nutrexin, neuartige und einzigartige, natürliche Produkte. Das neueste Präparat des Teams betrifft das Wunder Mikrobiom. Was ist das Mikrobiom, sprich welche Aufgaben hat es, und wie steht es in Zusammenhang mit unserer Gesundheit? Als Mikrobiom bezeichnen wir die Gesamtheit aller Mikroorganismen – beispielsweise Bakterien, Pilze und Viren – auf der Haut, auf den Haaren, in der Mundhöhle, im Genitaltrakt und vor allem im Darm. Neben dem Aspekt, dass die Mikroben unsere Verdauung unterstützen, haben sie viele weitere Funktionen. Im Volksmund spricht man häufig von der Darmflora. Diese ist aber nur ein Teil des Ganzen und besteht wiederum aus vielen verschiedenen Mikroben. Das Mikrobiom besteht also aus unzähligen Kleinstlebewesen. Viele davon sind uns heute noch gar nicht bekannt. Für die Erhaltung unserer Gesundheit ist das Mikrobiom von zentraler Bedeutung. Dabei spielt insbesondere die Vielfalt an Bakterienstämmen eine entscheidende Rolle. Unser Mikrobiom im Darm setzt sich aus Tausenden von verschiedenen Bakterienarten zusammen, besitzt rund 200 Millionen Nervenzellen, steuert 70 Prozent der Immunabwehr, produziert 95 Prozent des Glückshormons Serotonin und pflegt eine ganz besondere Beziehung zu unserem Gehirn. tig, dass im Mikrobiom ein günstiges Terrain geschaffen wird, auf welchem Bakterienstämme gedeihen können. Sie haben das neue Prebiotikum Biom Aktiv Basic mitentwickelt. Welcher einzigartige Ansatz stand dabei im Fokus? Nutrexin Biom Aktiv ist ein natürliches Prebiotikum basierend auf drei starken Ballaststoffträgern in Bio- Qualität. Das Produkt ist da rauf ausgelegt, die gesamte Darmgesundheit zu verbessern, die Vielfalt der Bakterienstämme zu fördern und die Darmschleimhaut zu schützen. Damit zugeführte Bakterienstämme sich im Körper ansiedeln und ihre Arbeit verrichten können, muss ein gesunder Nährboden vorhanden sein. Ist dies nicht gegeben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Körper die zugeführten Bakterienkulturen wieder ausscheidet, ohne, dass diese sich entfalten konnten. Nutrexin Biom Aktiv setzt also bei der Wurzel an, um optimale Grundbedingungen im Mikrobiom zu erzeugen. Damit erhält der Körper die Möglichkeit, sich auf natürliche Weise selbst zu regulieren und Krankheiten zu vermeiden. Ballaststoffe sind ausschlaggebend für die Balance im Mikrobiom. Wie kann mittels der richtigen Ernährung angesetzt werden? In puncto Ernährung lautet das Stichwort Vielfalt. Ich empfehle, ballaststoffreiche Lebensmittel wie beispielsweise Karotten, Paprika, Kohl, Brokkoli, Fenchel und Kapern zu essen. Noch gehaltvoller sind Hülsenfrüchte wie Kichererbsen, Bohnen oder Linsen. Auch Beeren wie Heidel- oder Himbeeren zählen zu den ballaststoffreichen Obstarten. Konsumieren Sie Gemüse und Früchte optimalerweise im Verhältnis drei zu eins. Weitere wichtige Ballaststoffträger sind Hafer, Bulgur oder Couscous, und bezüglich Getreide gilt generell: lieber Vollkorn statt Weissmehl. Entscheidend ist zudem eine genügende und regelmässige Aufnahme von Flüssigkeit: optimalerweise in Form von Wasser oder Tee. Wie unterstützen Sie persönlich die Gesundheit Ihres Mikrobioms? Nebst der Einnahme von Biom Aktiv Basic halte ich mich an folgende Punkte: 1. Mich ausgewogen ernähren: «Du bist, was du verdaust.» 2. Mich täglich mindestens eine Stunde an der frischen Luft bewegen. 3. Mir genügend Erholungs- und Schlafzeiten gönnen (mindestens acht bis zehn Stunden). 4. Meine «Darm-Hirn-Connection» durch regelmässige Meditation zum Fliessen bringen. Biom Aktiv Basic hilft, einen gesunden Nährboden zu schaffen, damit unsere Darmbakterien ein optimales Terrain vorfinden, in welchem sie leben und sich vermehren können und somit ein ideales Gleichgewicht in der Darmflora ermöglichen. Biom Aktiv Basic • ist ein natürliches Prebiotikum ohne Bakterienkulturen, • fördert die Artenvielfalt an Bakterienstämmen, • schützt die Darmschleimhaut, unterstützt die Darmfunktion, • fördert und unterstützt die gesamte Darmgesundheit. Jetzt erhältlich bei nutrexin.ch und im Fachhandel (Drogerien, Apotheken und Reformhäuser). Monokulturen im Darm sind grundsätzlich nicht wünschenswert. Die Artenvielfalt der Bakterien im Darm ist ausschlaggebend für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Aus diesem Grund ist es wich- Paul Blöchlinger alias Kräuter Paul arbeitet bei der Nature First Drogerie im Zürcher Niederdorf. Schweizer Hausapotheke 6-2022 41

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