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Nr. 6 / 2022

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Herzgesundheit In der

Herzgesundheit In der Schweiz sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache. Doch welche Symptome können Hinweise für ein krankes Herz sein? Und wie bleibt das Herz möglichst lange gesund? Die Symptome und die Risikofaktoren für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung erkennt die Ärztin oder der Arzt vor allem im ausführlichen Gespräch. Je nach Beschwerden kommen manchmal zusätzlich technische Untersuchungsmethoden zur Anwendung. Am häufigsten setzt die Kardiologin Rubina Syed von der Herzpraxis Zürich-Höngg den Ultraschall ein. Sie erklärt: «Damit erkenne ich Herzklappenfehler oder eine Herzschwäche und sehe auch die Folgen des hohen Blutdrucks.» Eine Durchblutungsstörung, die zu einem Herzinfarkt führen kann, diagnostiziert sie mit einem Belastungstest auf dem Velo oder dem Laufband. Häufige Probleme Die häufigste Herzkrankheit ist die Verengung der Herzkranzgefässe, in der Fachsprache «koronare Herzkrankheit» genannt. Unbehandelt können verengte Herzkranzgefässe zu einem Herzinfarkt führen. Am zweithäufigsten kommt eine Herzinsuffizienz vor, also eine Herzschwäche. An dritter Stelle stehen Herzklappenerkrankungen und Herzrhythmusstörungen. Schliesst man auch die Kreislauferkrankungen mit ein, dann gehört der Bluthochdruck zu den häufigsten Problemen. Bei allen Herzerkrankungen sind Betroffene weniger leistungsfähig und schnell müde. Die koronare Herzkrankheit äussert sich oft mit Schmerzen im Brustbereich, vor allem unter Belastung. Herzrasen oder ein unregelmässiger Puls sprechen für eine Herzrhythmusstörung. Frauen haben andere Symptome Jahrelang hat man von typischen Herzinfarktsymptomen gesprochen, wobei damit die Beschwerden gemeint waren, die bei Männern 46 Schweizer Hausapotheke 6-2022 auftreten. «Generell hat sich die Medizin in der Vergangenheit auf den Mann konzentriert», weiss Rubina Syed, «heute sind wir uns mehr bewusst, dass bei Frauen vieles anders ist.» Der typische, starke Brustschmerz mit Ausstrahlung in den linken Arm äussere sich bei Frauen meist weniger heftig. Wenn Frauen einen Herzinfarkt erleiden, klagen sie eher über einen leichten Druck im Brustbereich, Kurzatmigkeit, Rückenschmerzen, haben Schweissausbrüche oder sind von Übelkeit betroffen. Oft spüren sie nur ein Ziehen in den Armen, eine unerklärliche Müdigkeit oder haben Oberbauchschmerzen, die häufig als Magenverstimmung abgetan werden. Durch diese Fehlinterpretation geht bei Frauen mit Herzinfarkt wertvolle Zeit verloren. Viele Frauen wissen nicht, dass sich ein Herzinfarkt bei ihnen anders äussern kann als bei Männern. Das führt laut Rubina Syed dazu, dass sie Symptome weniger ernst nehmen, die Probleme verdrängen und die Situation herunterspielen. «Weil Frauen die Symptome nicht einordnen können, informieren sie auch ihre Ärztin oder ihren Arzt und ihr Umfeld ungenügend. Aufklärung tut Not!», sagt die Fachärztin. Bewegung und Ernährung Die Gesundheit des Herzens lässt sich fördern. Empfehlenswert ist, einen hohen Blutdruck, hohe Cholesterinwerte und einen hohen Blutzuckerwert zu senken. Viele Studien haben nachgewiesen, dass Nikotin nicht nur der Lunge, sondern auch dem Herzen schadet. Ausserdem ist es wichtig, Übergewicht zu vermeiden und körperlich aktiv zu sein. Wer sich regelmässig bewegt (täglich mindestens 30 Minuten am Stück), reduziert nicht nur das Risiko für Übergewicht, sondern senkt auch zu hohe Cholesterin- und Blutzuckerwerte. Gelingt es Übergewichtigen, Pfunde loszuwerden, sinkt auch der Bluthochdruck. Regelmässige Bewegung stärkt den Herzmuskel und führt zu einem tieferen Ruhepuls: Das Herz kann sich besser erholen. Für das Herz sind die mediterrane Ernährung und das Einhalten der Ernährungspyramide ideal, also eine Kost mit viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, moderatem Fisch-Konsum und einem geringen Konsum an Milchprodukten und Fleisch. Wer an einer Herzerkrankung leidet und übergewichtig ist, sollte versuchen, abzunehmen. Am einfachsten gelingt dies durch eine ausgewogene Kost und durch das Weglassen von Süssgetränken, Süssigkeiten und fetthaltigen Lebensmitteln in Kombination mit mehr Bewegung. Dr. med. Rubina Syed Fachärztin für Kardiologie und Innere Medizin, Herzpraxis Zürich-Höngg Susanna Steimer Miller ist Chef redak torin eines Elternratgebers. Als freie Autorin schreibt sie über diverse Themen.

Naturreine ätherische Öle Die Duftwelt von Aromalife im neuen Kleid Die 100 Prozent naturreinen ätherischen Öle von Aromalife erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Die Produkte werden aus biologisch angebauten Pflanzen unter sozialen Bedingungen hergestellt – Nachhaltigkeit ist bei Aromalife seit den Anfängen Teil der Philosophie. Jetzt hat das Unternehmen aus Utzenstorf BE ein abgerundetes, einfach verständliches Sortiment mit den 30 wichtigsten ätherischen Ölen neu lanciert. Die Welt der ätherischen Öle ist so vielfältig wie die Natur selbst. Aromalife hat sich intensiv mit der Auswahl der 30 Öle für das neue Sortiment befasst. Viele davon sind schon seit langem bekannt und werden wegen ihrem Duft und ihrer Wirkung geschätzt. Den Duftspezialisten von Aromalife war es jedoch ein Anliegen, auch neue, weniger bekannte ätherische Öle mit einzubeziehen, die im Alltag gezielt und unkompliziert eingesetzt werden können. Für die individuelle Anwendung ist unter den 30 ausgewählten Ölen bestimmt jeweils eines, das passt. Eine Beratung im Fachgeschäft lohnt sich auf jeden Fall, denn die Wirkung der verschiedenen Öle kann sehr unterschiedlich sein. Düfte selbst mischen ist im Trend Ergänzend zum neuen Kernsortiment der ätherischen Öle gibt es auch die neutralen Pure-Produkte zum Selbermischen in einer neuen Präsentation. Die Pure-Linie umfasst einen neutralen Raumspray, ein Körperöl, ein Duschbad und eine duftneutrale Bodylotion. Mit wenigen Tropfen eines Lieblingsöls – oder einer Kombination aus verschiedenen Ölen – lassen sich ganz persönliche Pflege- und Duftprodukte mischen. Mehr dazu erfahren Sie in Ihrer Drogerie oder Apotheke. Nebst einer persönlichen Beratung ist dort auch die umfassende Broschüre «Ätherische Öle» von Aromalife kostenlos erhältlich. Darin sind die einzelnen Öle, ihre Herkunft und Wirkung beschrieben. Ausserdem enthält sie viele Anwendungstipps und Rezepte, inklusive Dosierungstabelle. Praktische Tipps Düfte sorgfältig aufbewahren: Ätherische Öle sind lichtempfindlich und sollten deshalb immer vor Licht geschützt aufbewahrt werden. Nach Gebrauch immer sorgfältig schliessen, damit sich der Duft nicht verflüchtigt. Anwendungshinweise beachten: Beachten Sie immer die Hinweise auf der Rückseite der Etikette. Ätherische Öle sollten nicht direkt mit der Haut in Kontakt kommen. Wir empfehlen daher immer eine verdünnte Anwendung in einem fetthaltigen Trägerstoff. Ideal dafür eignet sich das neutrale Aromalife Pure Körperöl. Lassen Sie sich in Ihrem Fachgeschäft beraten. Ätherische Öle Pflanzenkräfte für Körper, Geist und Seele Aromalife hat die 30 wichtigsten Öle für den Alltag sorgsam ausgewählt. So finden Sie für jede Anwendung ein wohltuendes ätherisches Öl – 100 % naturrein, hergestellt aus biologisch angebauten Pflanzen und sorgfältig von Hand abgefüllt in der Schweiz. AL_SHA_Ins_aethOele2022_189x126.indd 1 Schweizer Hausapotheke 08.07.22 6-2022 12:5747

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